Vergangenheitsbewältigung der besonderen Art – der Jahresabschluss

anne-krueger-001Im Januar dieses Jahres hat Anne Krüger die Bereichsleitung der Betriebswirtschaft in der Invitel Unternehmensgruppe übernommen. Eine ihrer ersten großen Aufgaben ist es, den Jahresabschluss des vorangegangenen Geschäftsjahres zu erstellen – natürlich nicht allein, sondern mit Hilfe des ganzen Teams. Was dafür so zu tun ist, berichtet sie in diesem Blogbeitrag.

Gefühlt hat das neue Jahr gerade erst begonnen und schon sind wir wieder mittendrin im Alltag und stellen uns den neuen Herausforderungen. Mit fast jedem Jahreswechsel gibt es bekanntlich viele Neuerungen, insbesondere neue gesetzliche Vorgaben, die es zu beachten gilt. So wird künftig beispielsweise der Grundfreibetrag bei der Einkommenssteuer angehoben, die Künstlersozialabgabe sinkt, der Mindestlohn steigt auf 8,84 € und auch die Verlustverrechnung wird neu geregelt. All diese Punkte sind offensichtlich auf die Betriebswirtschaft bezogen, stellen dabei jedoch natürlich nur einen kleinen Teil der Neuerungen dar, die mit dem Jahreswechsel 2017 für uns Gültigkeit bekommen haben.

Doch nicht nur das neue Jahr fordert unseren Arbeitseinsatz, auch das alte Jahr gehört für uns noch nicht der Vergangenheit an.
Jedes Jahr wird in der Betriebswirtschaft der Jahresabschluss erstellt. Dabei handelt es sich um den kaufmännischen Abschluss aller buchhalterischen Geschäftsvorfälle des vergangenen Jahres. Es wird darin das gesamte Betriebsvermögen den aufgebauten Schulden gegenübergestellt und es werden alle Erträge und Aufwendungen des vergangenen Geschäftsjahres dargestellt. Eine externe Wirtschaftsprüferkanzlei muss den Abschluss offiziell testieren. Schließlich wird er im Bundesanzeiger veröffentlicht, so dass jeder Zugriff hat. 

Die Aufgabe des Jahresabschlusses besteht grundsätzlich darin, den wirtschaftlichen Erfolg eines Unternehmens darzustellen. Dies dient einerseits dem Zwecke der Information für unsere externen und internen Stakeholder. Hierunter fallen beispielsweise Banken, mit denen wir in geschäftlichen Beziehungen zueinander stehen, potenzielle Auftraggeber, die unsere Zuverlässigkeit als künftigen Partner einschätzen wollen, sowie Bestandmitarbeiter und interessierte Bewerber. Andererseits bildet der Jahresabschluss auch die Grundlage für die Unternehmensbesteuerung.Es ist also von größter Wichtigkeit, dass der Jahresabschluss korrekt und natürlich nach neustem gültigen Recht aufgestellt wird.

Doch nicht nur der Inhalt, auch der zeitliche Aspekt der Erstellung ist von großer Bedeutung, gerade auch für externe Interessengruppen. Hierfür haben wir uns auch in diesem Jahr wieder einen straffen Zeitplan auferlegt. Alle Buchungen des vergangenen Jahres müssen auf ihre Sinnhaftigkeit überprüft werden, Belege und Nachweise müssen erstellt bzw. eingefordert werden, sodass wir ein stimmiges Bild erhalten und eine Gesamtübersicht über das Jahr 2016 in Form des Jahresabschlusses erstellen können. Dafür ist es wichtig, dass alle Geschäftsvorfälle auch dem Jahr zugeordnet werden, welches sie betreffen. Ein fiktives Beispiel zur Veranschaulichung: Wir führen im Dezember Renovierungsarbeiten durch. Die Überweisung des Rechnungsbetrags erfolgt von uns jedoch erst im Januar. Das Geld fließt also im Januar, der Aufwand muss jedoch noch im Dezember erfasst werden.

Da wir als Invitel Unternehmensgruppe nicht als Einzelfirma auftreten, sondern als Gemeinschaft oder auch im Konzern agieren, haben wir mit der Zeit eine ganze Reihe von Tochterunternehmen, bzw. Schwesterunternehmen aufgebaut. Die Invitel Unternehmensgruppe umfasst aktuell 15 Gesellschaften mit einigen anhängigen Niederlassungen. Für all unsere Unternehmen müssen wir in der Betriebswirtschaft einen separaten Jahresabschluss erstellen. Ein enormes Pensum, was nicht nur einen guten Plan, sondern auch kluge Köpfe in dessen Bearbeitung voraussetzt.   

Dafür arbeiten bei uns in der Buchhaltung vier Mitarbeiterinnen, die den Rechnungseingang und Rechnungsausgang bearbeiten und systemisch erfassen. Zwei der Damen unterstützen uns bereits vielen Jahre und konnten sich so einen enormen Wissensschatz aneignen. Mit dem weiteren Anwachsen der Unternehmensgruppe kamen noch zwei weitere Kolleginnen als Verstärkung hinzu. Auch die notwendigen Umbuchungen, die durch den Buchungsschluss des vergangenen Monats oder Jahres entstehen, werden hier verarbeitet. Ein weiterer Mitarbeiter ist für alle Zahlungsflüsse der Unternehmensgruppe zuständig und wacht damit auch über die Liquidität, also unserer Zahlungsfähigkeit. Drei weitere Mitarbeiter arbeiten an übergeordneten Themen, wie der Erstellung des Monats- und Jahresabschlusses, den Steuermeldungen und Schnittstellenthemen. Das Team der Betriebswirtschaft ist damit komplett. Da wir mit der weiteren Expansion der Unternehmensgruppe, u.a. durch die Neugründungen der MicroUnits, jedoch an unseren kapazitiven Grenzen stoßen, werden wir das Team in nächster Zeit verstärken, um auch den zukünftigen Anforderungen gewachsen zu sein.

Also bleiben Sie gespannt auf den nächsten Blogbeitrag aus der Betriebswirtschaft. Darin werde ich Ihnen das neue Team und insbesondere deren neuste Mitglieder näher vorstellen.

Mit freundlichen Grüßen

Anne Krüger

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Über Uns

Die Invitel Unternehmensgruppe ist einer der führenden Anbieter für Prozess-Services in Deutschland. 15 Unternehmen in 3 Marken unter dem Dach der Invitel Unternehmensgruppe setzen je nach Aufgabenstellung individuelle Projekte für Unternehmenskunden im Netzwerk um.

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