Unbefristete Arbeitsverträge? Yes, we can!

Jessica GüttelIn Zeiten, die sich so unsicher anfühlen wie die heutige manchmal, möchte die Invitel Unternehmensgruppe ihren Mitarbeitern durch unbefristete Arbeitsverträge mehr Sicherheit geben. Die Hintergründe erläutert für uns Jessica Güttel, Bereichsleiterin Personalwirtschaft.

Wer schon einmal auf Jobsuche war, und wer war das nicht, der stellt schnell fest, dass der Weg bis zu einem geregelten Arbeitsverhältnis steinig sein kann. Denn mit „geregeltem Arbeitsverhältnis“ verbinden die meisten Arbeitnehmer sicher auch ein gewisses Sicherheitsbedürfnis, welches sie befriedigen möchten. Dazu gehören Dinge wie die Miete und die anderen Abbuchungen am Monatsersten sicherzustellen und nicht nach einem Jahr wieder joblos dazustehen, weil es nur ein befristeter Vertrag war. Genau diese Unsicherheit müssen aber offenbar immer mehr Menschen aushalten. Im letzten Jahr wurde fast die Hälfte aller neu ein­ge­stell­ten so­zi­al­ver­si­che­rungs­pflich­tig Be­schäf­tig­ten in Deutschland mit befristeten Verträgen ausgestattet, wobei es leichte Unterschiede in den verschiedenen Altersgruppen gibt. Am stärksten betroffen sind Menschen zwischen 30 und 39 Jahren, hier waren ganze 49% betroffen[1].

Betrachtet man die Arbeitgeberseite, gibt es sicher viele nachvollziehbare Gründe für diese Tendenz: Auftragslage, Flexibilität und andere dieser Schlagwörter kann man in diesem Zusammenhang lesen. Und klar, dass die Auftragslage einen großen Einfluss auf die Beschäftigungssituation in einem Betrieb hat, gilt auch in der Invitel Unternehmensgruppe. Nichtsdestotrotz gehört es zu den Grundprinzipien aller Marken unter unserem Dach, dass neue Stellen unbefristet ausgelegt sind. Da liegt die Frage nah, warum ist das so, und wieso können wir das?

Es entspricht unserem Verhaltenskodex, der durch die Kernwerte unserer Unternehmensethik „Offenheit, Ehrlichkeit, Menschlichkeit“ umschrieben wird. Das Sicherheitsbedürfnis ist ein tief sitzendes menschliches Bedürfnis, welches wir anerkennen und ansprechen möchten. Wir glauben daran, dass jemand, der sich nicht darum sorgen muss, auch morgen noch seine Rechnungen zahlen zu können, schlichtweg auch einen besseren Job macht. Ein entspannter Mitarbeiter ist seiner Arbeit gegenüber positiver eingestellt und hat mehr Ressourcen, sich auf gute Leistungen zu fokussieren als jemand, der nicht weiß, wie es nach Zeitpunkt X weitergeht.  Damit kommt es beiden Parteien zugute, verbindlich und loyal zu sein.

Wie aber können wir umsetzen, was andere meinen, nicht zu können? Ein Grund liegt in der Vielfalt und Menge der von uns betreuten Kundenservice-Projekte. Verschiedenste Unternehmen aus ebenso bunt gemischten Branchen lassen durch uns ihre Kunden betreuen. Dieser Umstand gibt uns viele operative Einsatzmöglichkeiten für Mitarbeiter. Dazu kommt, dass die Investitionen, die durch die Invitel Unternehmensgruppe bei Einstellungen neuer Kollegen vorgenommen werden, durch die intensive Trainingsphase so erheblich sind, dass das Interesse der Nachhaltigkeit dementsprechend ebenso hoch ist. In Klartext: Wenn bereits so viel investiert worden ist, dann möchte man als Arbeitgeber auch für länger als nur ein Jahr etwas davon haben. In der Ausbildungsphase werden die Grundlagen für den Kundenservice in einer Art und Weise vermittelt, dass fachliche Inhalte sozusagen die Spitze des Eisberges darstellen – je nach Projekt, versteht sich. Mal stehen technische Details im Vordergrund, mal tarifliche und vertragliche. Es gibt eine große Zahl an Kollegen, die sogenannte „Multi Skiller“ sind, also Mitarbeiter, die sogar parallel in verschiedenen Aufträgen beschäftigt sind. Mit diesem Verständnis von Förderung und Entwicklung verbietet es sich dann auch nahezu von selbst, kurzfristig zu denken und befristete Verträge herauszugeben.

Einen weiteren Sicherheitsaspekt bietet darüber hinaus unser Lohn- und Zeitmodell. Als Lohnempfänger müssten Mitarbeiter theoretisch stundengenau bezahlt werden. Das kann im Kundenservice, der je nach Branche unterschiedliche saisonale Spitzen hat, jedoch zu Monaten mit mal mehr und mal weniger Arbeit führen. Dann würde weniger Arbeit auch weniger Geld bedeuten – die Gastronomie ist ein Paradebeispiel dafür. Um dem Sicherheitsbedürfnis unserer Mitarbeiter aber gerecht zu werden, sind in der Invitel Unternehmensgruppe die Lohnzahlungen verstetigt worden. Keine Abweichungen nach unten, auch bei weniger geleisteten Stunden – das befreit von Existenzsorgen. In der Folge dieses Modells gibt es keine „klassischen Überstunden“, die Abrechnung erfolgt erst am Ende des Jahres, nach dem Durchlauf aller saisonalen Hoch- und Tiefphasen. Das erscheint zwar manchen neuen Kollegen erst einmal ungewöhnlich, kommt ihnen jedoch auf ganzer Linie zugute. Für sie gibt es einen sicheren Grundlohn, der im Übrigen durch erfolgreichen Verkauf bedeutend aufgestockt werden kann, sowie einen unbefristeten Arbeitsvertrag.

Diese Instrumente bringen uns als Unternehmen genügend Flexibilität und Planbarkeit – auch ohne befristete Arbeitsverträge.

[1] Quelle: http://www.hensche.de/fast-jede-zweite-neueinstellung-befristet-06.09.2017-9.38.html

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Über Uns

Die Invitel Unternehmensgruppe ist einer der führenden Anbieter für Prozess-Services in Deutschland. 15 Unternehmen in 3 Marken unter dem Dach der Invitel Unternehmensgruppe setzen je nach Aufgabenstellung individuelle Projekte für Unternehmenskunden im Netzwerk um.

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