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DER SALES-AGENT, EINE SELTENE SPEZIES?

michaela-graubnerWas sind das eigentlich für Leute, die sich das Headset auf den Kopf setzen und dann ohne mit der Wimper zu zucken jemanden anrufen, und ein Gespräch beginnen – im Idealfall sogar etwas verkaufen? Muss man irgendwie besonders gestrickt sein, um sich das zu trauen, und was motiviert diese „Sales-Agenten“, zu tun, was sie tun? Dieser Frage gehen wir nach und haben uns dafür mit einer Vertreterin dieser scheinbar seltenen Spezies getroffen: mit Michaela Graubner, genannt Michi. Sie ist erst seit einem halben dabei, sie startete am 3. Januar 2017 bei der SALESkultur.

Michi, wie war dein Start hier?

Ich bin schon jetzt „mit dem Herzen tief angekommen“. Ich komme jeden Tag sehr gern zur Arbeit, habe wunderbare, lustige Arbeitskollegen, keiner trägt die Nase nach oben. Ich glaube außerdem, dass wir den besten  Teamleiter der Welt haben. Er tut alles, was in seiner Macht steht für seine Mitarbeiter, hält das Team locker und geschmeidig. Er ist greifbar und weiß, was wir leisten.
Ich bin so richtig angekommen und würde mir nichts anderes wünschen, kann mir vorstellen, das auch noch in 5 Jahren zu machen.

Wie bist du hier gelandet?

Bevor wir nach Leipzig gezogen sind, hat mein Schwager mir den Kontakt vermittelt. Freunde von ihm arbeiten bei Simon & Focken, und er hat mich ganz richtig eingeschätzt, dass ich gut hier her passe. Da ich gern in den Outbound wollte, bin ich direkt zur SALESkultur gekommen.

Du wolltest direkt in den Outbound?

Ja, ich habe vorher so dies und das gemacht. Eigentlich wollte ich gern mit Tieren arbeiten, das ist mein Traum. Aber da ich eine ganz schöne Schnatterschnute bin, passt dieser Job eben auch perfekt zu mir. Ich habe zuvor auch schon einmal im Call Center gearbeitet, und schon da hat sich die Hoffnung meines Mannes nicht erfüllt: dass  ich nach der Arbeit mal den Schnabel halten kann. Eigentlich ist es sogar eher schlimmer geworden! (lacht) Nach den Tieren ist Reden also meine zweite große LeidenschaftJ. Outbound passt einfach gut zu mir: Ich habe keine Angst vor Menschen, gehe gern auf Menschen zu. Ich weiß, dass hier seriös gearbeitet wird und es keinen Grund gibt, scheu zu sein.

Wie sieht denn deine Aufgabe aus?

Ich bin im Bestandskundenbereich der Telekom. Ich frage zuerst, ob der Kunde zufrieden ist. Bei  „ja“ biete ich ihm dann etwas an, zum Beispiel ein Upgrade (Tarif, Leitung, TV etc.). Wenn es aber Probleme gibt, mit Router oder so etwas, dann kann ich manchmal helfen. Bei vertragsrelevanten Dingen oder Zahlungsunregelmäßigkeiten geht das eher nicht, aus Datenschutzgründen. Oft vereinbare ich auch einen Rückruftermin, damit es keine überstürzte Entscheidung ist, das vermeidet Stornos.

Ist das immer alles so easy, oder gibt es auch eine Kehrseite?

Zwar gibt es Phasen, in denen ich mir denke „Jetzt kann ich meine eigene Stimme nicht mehr hören“, aber das ist völlig normal. Klar, es zieht mich auch mal runter, wenn ich es mal nicht geschafft habe, einen Auftrag zu schreiben. Aber dafür haben wir unseren tollen Teamleiter, der zieht uns wieder hoch: Für jeden erfolgreichen Verkauf gibt es ein Lob, wenn Neuankömmlinge ihren ersten Auftrag reinholen, jubelt der ganze Saal – hier wird mit viel Liebe gearbeitet.

Was macht die Arbeit hier für dich aus?

Ich bin hier schon beim besten Anbieter gelandet, und ich will mein Team nie wieder hergeben: Kollegen, Teamleiter, Standortleiter, Geschäftsführer.  Wenn Herr Jeß da ist, geht er rum und gibt jedem die Hand. Das Klima ist so super, es herrscht auch  großes Vertrauen. Klar, für Mist bauen gibt’s ne Ansage, aber nie unter der Gürtellinie. Wenn ich zu laut bin, werde ich halt schon einmal weggesetzt (lacht).
Ich kann mich über nichts beschweren. Man sagt ja so, nach oben hin ist immer Luft, vor allem auch, was die Finanzen angeht. Aber hier ist es so, dass jeder, der es kann und möchte, keinerlei Anlass hat, sich zu beschweren. Ich selbst habe für ein spezifisches Produkt, welches ich gern und gut verkaufe, im letzten Monat die höchste Provision bekommen, die bislang ausgezahlt wurde. Das waren fast 50% meines Grundgehaltes noch einmal oben drauf. Das ist vielleicht nicht die Regel, aber machbar. In anderen Projekten desselben Auftraggebers sind die pro Stück-Provisionen sogar noch höher, da können die Kollegen wirklich ordentlich hinzuverdienen.

Findest du, dass es hart verdientes Geld ist?

Schwierig, und sicher auch eine Frage der Persönlichkeit. An und für sich, wenn mal kritisch drauf schaut: Was haben wir zu tun? Wir sitzen den ganzen Tag auf unserem Bürostuhl, können Pause machen, wann wir wollen, sei es, um rauchen zu gehen oder uns von einem schwierigen Telefonat zu erholen. Ich habe es noch nie erlebt, dass einer mal einen miesen Tag hatte und darauf nicht in irgendeiner Form sehr menschlich von den Teamleitern eingegangen wurde, Rücksicht genommen wurde. Alle achten aufeinander. Für den Kopf ist es schon anstrengend, man muss bei der Sache sein, bei dem Menschen sein. Aber die Rahmenbedingungen sind so angenehm, dass es sich gut anfühlt. Nicht zu vergleichen mit der Schwerstarbeit einer Pflegekraft oder ähnliches. Für mich ist es eigentlich die größte Herausforderung, nach einem besonders lustigen Scherz mit den Kollegen wieder auf Knopfdruck umzustellen und konzentriert beim Kunden zu sein. Habe ich das geschafft – und das schaffe ich immer, ist es für mich wieder super einfach. Dazu sauber und gewissenhaft arbeiten, das ist es schon. Auch, wenn man „nur“ 200-300€ Provision macht, ist man ein guter Verkäufer. So kann man ohne sich überschlagen zu müssen seinen Lohn deutlich aufbessern.

Gibt es auch Verkäufer, die nicht wie du dafür geboren wurden?

Ja, klar. Aber wenn die Einstellung stimmt, ist auch das machbar. Für Interessierte läuft es so: Zuallererst hören sie erst einmal 1-2h rein. Dann erst kommt das Bewerbungsgespräch. Man kann es gut lernen, Verkäufer zu sein. Es gibt ganz unterschiedliche Typen, man muss nicht so extrovertiert sein, wie ich. Ich habe auch eine sehr ruhige Kollegin, die aber toll verkauft. Hauptsache, der Mensch ist offen. Dann sage ich: Ausprobieren! Dazu gibt es ja auch Schulungen: Fachliches kommt aber nicht mit der Keule, sondern wohl dosiert, zum Beispiel 2x im Monat für 3 Stunden eine Schulung zu einem Produkt – das ist viel weniger als im Inbound. Das meiste lerne ich persönlich „on the job“, für mich war es die beste Art zu lernen, neben einem Kollegen zu sitzen.

Und was ist, wenn du mal ein, zwei Tage lang gar keinen Verkaufserfolg hattest?

Da hatte ich gestern meinen ersten Tag, und bin tatsächlich sehr unzufrieden mit mir selbst gewesen. Ich muss aber dazu sagen, dass ich erstens selbst ziemlich ehrgeizig bin und mir zum Ziel gesetzt habe, dass ich jeden Tag einen Erfolg habe. Und zweitens, zu meiner Verteidigung: es war ein extrem kurzer Tag. Den Umgang mit dieser Situation muss ich erst lernen, ich bin, was Verkauf angeht, bislang erfolgsverwöhnt (lacht). Ein Kollege hat schon einmal zehn Verkäufe am Tag gehabt, da will ich auch hin! So richtige Team-Challenges brauchen wir gar nicht, das machen wir unter uns. Aber ab und an macht unser Chef etwas, zum Beispiel am Ende des Monats stellt er ein Präsent in den Raum und meint „Wer den letzten Sale des Monats macht, kann es mitnehmen.“  So pushen wir einander, spornen uns gegenseitig an.

Liebe Michi, hab vielen Dank für deine Offenheit!

 

83 Tage SALESkultur – Oliver Jeß im Interview

Seit dem 1. Juni 2016 haben wir Oliver Jeß an Bord der Invitel Unternehmensgruppe. Als vierter Geschäftsführer ist er per Prokura für die SALESkultur verantwortlich, den Outbound-Spezialisten der Unternehmensgruppe. Um die sonst üblichen 100 Tage abzuwarten, waren wir zu neugierig und haben darum schon ein wenig vorher mal nachgefragt, wie es ihm so ergangen ist.

Was hat Sie dazu bewogen, diesen Job anzunehmen?

Als ich gefragt wurde und mich mit der Invitel Unternehmensgruppe beschäftigt habe, hat mich fasziniert, dass sie ein inhabergeführtes Unternehmen ist. Ich habe an allen möglichen Stellen von der Philosophie gehört, mit der unser Gesellschafter Herr Rieck dieses Unternehmen aufgebaut hat und auch weiterhin führt. Den Gedanken, die Herr Rieck allen wichtigen Stellen positioniert, folge ich vollständig, denn ich halte es für eminent wichtig, gerade im Servicecenter-Bereich den Menschen in den Mittelpunkt zu stellen. Diese Philosophie in einer Zeit durchzuhalten, die geprägt ist von Preisverfall, von Konsolidierung im Markt und einer immer stärkeren Orientierung an großen, globalen Playern, finde ich bemerkenswert und unterstütze es. Deswegen konnte ich mich sehr schnell, auch nachdem ich mit den anderen Geschäftsführern gesprochen habe, mit dem Unternehmen identifizieren.
Natürlich hat mich ganz besonders die SALESkultur gereizt, weil ich glaube, dass das nach wie vor ein Wachstumsbereich ist, auch durch Sales in der Digitaliserung, der das Unternehmen in der Gruppe erfolgreich unterstützen kann.

Dementsprechend hatten Sie sicher auch gewisse Erwartungen an Ihren neuen Job.

Das ist korrekt. Die SALESkultur ist ja aus Simon & Focken geboren. Das heißt, Simon & Focken als Traditionsunternehmen, das auch sehr stark war im Bereich Outbound/Vertrieb, dann einen starken Umbruch in Richtung Inbound und Service in der Telekommunikationswelt erlebt hat, kehrt jetzt wieder zurück, über die SALESkultur und die Mitarbeiter, die im Grunde genommen dort geblieben sind, zurück in eine professionelle Sales-Welt. Hierfür einen neuen Nährboden zu schaffen und an der Entwicklung einer eigenen Kultur mitzuwirken, finde ich ganz besonders reizvoll. Für die Invitel Gruppe, bzw. für die Mitarbeiter, denn eins steht fest: Outbound ist anders und verdient die Management Attention, die in der Vergangenheit einfach nicht gewährleistet werden konnte. Deswegen finde ich die Entscheidung, die SALESkultur mit einem eigenen verantwortlichen Geschäftsführer zu besetzen, auch konsequent und richtig.

Hatten Sie konkrete Vorstellungen davon, was Ihre Aufgaben sein würden?

Ich lerne die Invitel Unternehmensgruppe immer noch kennen. Wie in jeder Firma entwickelte sich eine eigene Sprache, eigene Kennzahlensysteme, eine eigene Kultur mit Dingen umzugehen. Das lerne ich nach wie vor kennen, bin aber begeistert von der Art und Weise, wie mir begegnet wird: mit sehr viel Vorschußvertrauen, mit einer grundsätzlichen Freundlichkeit, mit einer Offenheit auch meinen Themen gegenüber, die ich von außen mitbringe. Das ist auch eine der Erwartungen, die die Geschäftsführer an mich haben: Themen, die ich in dritten Unternehmen gelernt, beobachtet, umgesetzt habe, mitzubringen und mit meiner noch nicht durch den Betrieb gefärbten Brille Dinge aufzudecken, die wir vielleicht besser oder anders machen können, sinnvoller machen können, als wir das vielleicht bislang getan haben. Einer dieser Punkte ist zum Beispiel, dass die SALESkultur noch immer sehr stark, ich nenne das mal „am Nabel des Inbounds“ hängt. Das merkt man in ganz vielen Bereichen: beim Training, bei den Kennzahlen, auch in Teilen der Planung und der Führung. Hier müssen wir uns in der SALESkultur verändern, um noch erfolgreicher dem Thema Sales gerecht zu werden. Das ist eine der Erwartungshaltungen, mit denen dieses Unternehmen an mich herantrat.

Wie soll dieser Abnabelungsprozess gestaltet werden?

Die SALESkultur soll innerhalb der Gruppe mit ihren eigenen Werten, die sie ausmachen, ihren eigenen Weg finden, um den Nährboden für erfolgreichen Sales zu bilden. Dazu gehören flache Hierarchien, eine extrem offene und transparente Kommunikation und Themen. Dazu gehören aber auch Themen, die die Mitarbeiter ganz konkret betreffen: flexible Arbeitszeiten, eine leistungsorientierte Vergütung, das Wahrnehmen und Fördern von Erfolg, aber auch das Auffangen von Misserfolg und die Umwandlung in Erfolg. Das sind Themen, die in der SALESkultur individueller betrachtet werden müssen, als es das vielleicht im Inbound Not tut.

Wie waren Ihre ersten Tage?

Sie waren SEEEHR lang, das betrifft die ganzen ersten Wochen. Viel Input, offene Augen, einiges Erstaunen auf meiner Seite. Über Dinge, die unerwartet gut laufen genauso wie über Dinge, die nicht ganz so gut laufen. … Ursachenforschung, woran liegt das? Dieses Bild gewinnt inzwischen an Form. Vielleicht ist es deswegen, dass man sagt, die ersten 100 Tage sind eigentlich eher ein sublimierender Prozess des Aufnehmens und erst im Anschluss kommt das Umsetzen veränderter Strategien. Genauso werde ich das auch weiter verfolgen. Denn weil wir eben aus einem bestehenden Unternehmen heraus gewachsen sind, glaube ich nicht, dass wir eine Revolution brauchen, sondern eine Evolution.
Ich war gleich in der ersten Woche mit einigen Herausforderungen konfrontiert, die dazu führten, dass ich ausgesprochen schnell operativ laufen lernen musste und wenig Zeit hatte, mich inhaltlich mit dem Unternehmen auseinandersetzen. Dazu komme ich nun so langsam.

Wo sehen Sie Entwicklungspotenzial?

Die Unternehmensphilosophie von Herrn Rieck sollte sich meinem Empfinden nach noch stärker in allen Bereichen widerspiegeln. An einigen Stellen möchte ich gern mehr Kraft und Aufwand in den Menschen stecken, als in Systeme und Prozesse. Die Themen Change und Entwicklung sind mir aus meiner Berufserfahrung heraus wohlvertraut und darum freue mich darauf, auch hier Aufgabe in diese Richtung zu finden. Wäre es einfach, wäre ich nicht gekommen.

Wie sieht ein typischer Arbeitstag von Oliver Jeß aus?

In der Regel fängt mein Telefon an, irgendwann zwischen halb acht und acht, zu klingeln, und um dieselbe Zeit hört es am Abend damit wieder auf. Dann habe ich Zeit, mich um meine E-Mails zu kümmern.

Wie verstehen Sie Führung?

Was ich unter Führung verstehe, kann ich in einem Satz zusammenfassen: Wenn ich nicht mehr gebraucht werde, habe ich als Führungskraft alles richtig gemacht. Denn das bedeutet, dass ich es geschafft habe, die mir zugeordneten Führungskräfte und Mitarbeiter in die Lage zu versetzten, ihre Aufgaben auch zu erledigen, ohne dass der Leitwolf ständig da ist. Nur dann habe ich die Möglichkeit, mich selbst auf strategische Themen zu konzentrieren. Nur dann kann ich das Unternehmen weiter entwickeln. Nur dann schafft es die Organisation, nicht mehr ständig aus der operativen Notwendigkeit heraus zu arbeiten.
Einen ähnlichen Anspruch habe ich natürlich an meine Führungskräfte. Ich teile an dieser Stelle auch das, was Herr Rieck hier sagt: Führung ist am Ende des Tages alles. Von den Führungskräften in der SALESkultur erwarte ich ganz konkret, dass sie nah am Mitarbeiter sind. Es ist notwendig zu fordern und zu fördern. Es ist notwendig, für die Führungskräfte als Vorbild zu agieren, innerhalb ihrer Teams. Es ist notwendig, dass die Führungskräfte wahrnehmen, wenn ihre Mitarbeiter Störungen empfinden. Das können inhaltliche Störungen sein, wie ein defekter PC, aber auch emotionale Störungen sein – „ich bin einfach gerade nicht erfolgreich“. Dieses aufzufangen, und, ich nenne es mal, „wegzukuscheln“, also dem Mitarbeiter dabei helfen, es zu überwinden, Störungen aus dem Weg zu räumen, das ist ihre Aufgabe. Natürlich gehört andersherum auch dazu, Erfolge gemeinsam mit den Mitarbeitern zu feiern. Wir benötigen Lob, genauso wie Kritik, beides muss konstruktiv sein. Es muss eine auf den Mitarbeiter zugeschnittene, konstruktive Kommunikation stattfinden. Wir brauchen in der SALESkultur Menschen, die Lust haben, gemeinsam mit anderen Menschen erfolgreich zu sein. Dann wird die SALESkultur funktionieren, so funktioniert Vertrieb.

Was möchten Sie mittelfristig erreichen?

Mittelfristig ist das Ziel, sich zurück auf die inhaltlichen strategischen Themen zu konzentrieren, den Vertrieb dabei zu unterstützen, die SALESkultur optimal auszulasten und wachsen zu können. Wir haben drei Standorte, a n denen wir heute unterwegs sind, an allen drei Standorten haben wir die Möglichkeit, uns zu vergrößern. Darüber hinaus stehen uns über die Gruppe andere Standorte zur Verfügung, wo Platz ist und es inhaltlich Sinn machen würde. Das sind strategische Themen, mit denen ich mich bald auseinander setzen möchte, aber ja, augenblicklich bin ich operativ stark eingebunden.

Vielen Dank Herr Jeß und gutes Gelingen!

 

Top-Seller – unerwartet hohe Zuverdienste mit Sales

Um im Servicecenter zu den Spitzenverdienern zu gehören, muss man die Karriereleiter gar nicht besonders weit hochklettern. Wie es zu dieser vielleicht überraschenden aber realen Aussage in der Invitel Unternehmensgruppe kommt, erklären wir heute in unserem Blogbeitrag zum Thema Prämien & Provisionen.

Die Einführung des Mindestlohnes ist nun schon wieder eine ganze Weile her. Die 8,50 EUR pro Stunde haben in vielen Branchen Verbesserungen für die Arbeitnehmer gebracht. Arbeitgeber mussten sich umstellen, vielerorts bedeutete dies eine komplette Neustrukturierung der Lohn- und Gehaltsberechnungen. Auch uns als Service-Dienstleister betraf das. Vorherige Staffellöhne wurden von einem System abgelöst, welches nicht nur hohe Zuverdienste durch Provisionen möglich macht, sondern parallel dazu unsere Neuausrichtung in Richtung Sales und salesorientierter Service widerspiegelt.

Provisionen spielen immer dann eine Rolle, wenn ein Dritter eine Geschäftsbesorgung oder eine Dienstleistung übernimmt. Dahinter verbirgt sich ein Anreizsystem, mit welchem der erfolgreiche Vertrieb sichergestellt werden soll.
Ganz konkret bedeutet das in unserer Unternehmensgruppe, dass wir einen sehr großen Teil des Kuchens der vom Auftraggeber ausgelobten Provision, nämlich bis zu 60%, an den Agenten weitergeben. Somit können Provisionen einen großen monetären Motivationsschub auslösen.
Die Struktur des Provisionssystems in der Invitel Unternehmensgruppe ist sehr vielschichtig. Zunächst einmal hängt die Höhe des weitergegebenen Anteils stark vom Projekt selbst und vom Auftraggeber ab. Dieser legt mit der Prämie seine Prioritäten in der Vermarktung fest, und so kann es dazu kommen, dass unterschiedliche Produkte ein und desselben Anbieters auch mit unterschiedlich hohen Provisionen einhergehen. Das ergibt durchaus Sinn, spiegelt doch der Wert die Ziele der Auftraggeber wider. Damit stellt die Provisionshöhe nicht nur einen Motivationshebel dar, sondern dient gleichzeitig als Steuerungsinstrument, den Fokus auf die gewünschten Produkte zu richten.

SimonFockenBremenFür unsere Mitarbeiter soll das Provisionssystem, mit dem wir arbeiten, transparent gestaltet und gelebt werden. Darum wird es bereits in der ersten Bewerberrunde thematisiert und möglichst nachvollziehbar erläutert. Zu den Regelungen gehört es, dass nur stornobereinigte Prämierungen gezahlt werden. Das kann zweierlei bedeuten: entweder eine gewisse Karenzzeit von bis zu zwei Monaten bevor die Prämie ausgezahlt werden kann, da theoretisch noch ein Storno durch den Kunden geschehen könnte, oder auch, dass eine Stornoquote, die auf Erfahrungen beruht, bei der Auszahlung berücksichtigt wird. Diese Vorgehensweise ist wichtig, um „saubere“ Verkaufsgespräche garantieren zu können und damit die hart erarbeitete Seriosität zu bewahren, denn wir stehen für beste Qualität in den Kundenkontakten. Wir wollen überzeugen, nicht überreden – denn wir wollen Kaufreue vermeiden, da diese zwingend zu Storni führt. Damit wäre unsere harte Arbeit im Nachhinein zerstört und zusätzlich noch unser Ruf beschädigt.

Darüber hinaus gibt es noch weitere Einflussfaktoren, welche in die Berechnung der auszuzahlenden Provisionen eingehen: Qualitätskennzahlen wie z.B. Storno-, Vergabe- oder Fehlerquoten. Prinzipiell ist der Vertriebserfolg des einzelnen Mitarbeiters jedoch nicht gedeckelt.
Die persönliche Leistung steht für die Provisionsberechnung vor der Teamleistung. Diese Entscheidung trägt der persönlichen Motivation und vor allem der Eigenverantwortung Rechnung, die wir von jedem Mitarbeiter erwarten. Um unsere Unternehmensgruppen-Ethik zu betonen, existieren zusätzlich zu den individuellen Provisionen teambezogene Provisionsmultiplikatoren oder auch die Belohnung hoher Produktivzeiten bspw. innerhalb eines Monats. Diese Ergänzungen sollen daran erinnern, dass keiner nur als Einzelkämpfer unterwegs ist und haben damit einen positiven Effekt auf das Gemeinschaftsgefühl. Unsere Provisionsmodelle sind variabel und passen sich den Projektanforderungen stetig an. 

Seitdem die Invitel Unternehmensgruppe im Jahr 2015 den salesorientierten Service als strategische Zielvorgabe fest etabliert hat, stellen sorgfältig entwickelte Provisionsmodelle sowohl im Inbound als auch im Outbound ein wichtiges Element für die Motivation dar, erfolgreich zu verkaufen. Doch was bedeutet all das in der Praxis, in Zahlen? Projektleiter Jens Liebscher aus Leipzig erläutert für uns:

JL1„In vielen unserer Projekte ist es wirklich leicht, sich mit salesorientiertem Service zum Grundlohn eine erhebliche Summe dazu verdienen. Das kommt zustande, weil die Agenten im Inbound, sagen wir mal, zwei bis drei Produkte zusätzlich verkaufen können. Der Kunde ruft also an, beispielsweise mit einem technischen Problem und zusätzlich zur Behebung wird ihm ein passendes Angebot gemacht. Für ein verkauftes Produkt erhält der Agent angenommen 1,50 EUR*. Das klappt dann am Tag dreimal, bei 24 Arbeitstagen sind das schon knapp 650 EUR. Warum? Weil auch die Teamleistung sehr gut war und alle drei verfügbaren Produkte der Zielquote entsprechend verkauft worden sind mit einer geringen Stornoquote. Der Vertriebsindex (VI) des Teams, welches 3 x 100% Zielerreichung geschafft hat, dient als Multiplikator. Die eigene Leistung wird also verdreifacht, im besten Fall. Obendrauf belohnen wir eine hohe Produktivleistung: wer seine Vertragsstunden eines Monats produktiv machen konnte, kriegt noch einmal das Doppelte.

1,50 EUR x 3 (Verkäufe pro Tag) x 24 (Arbeitstage) x 3 (Team-VI) x 2 (Produktivleistung) = 648 EUR.

Nun stelle man sich vor, dass es ehrgeizige Kollegen gibt, die aus der ganzen Produktpallete schöpfen und versuchen, immer das Maximum herauszuholen. Dabei kann es vorkommen, dass sich unsere Top-Seller 2.000 EUR und mehr im Monat dazu verdienen.“ Das gilt vor allem für die Kollegen, denen Sales sozusagen im Blut liegt – sie avancieren hier leicht zu den Spitzenverdienern der Branche. Doch letztlich können auch alle anderen ihren Lohn deutlich aufbessern. Da jeder im Team die gleichen Möglichkeiten hat, gibt es weder Neid noch Missgunst, sondern oft ein Voneinander-Lernen und Gemeinsam-Erfolgreich-Sein. Auch wenn es zweifelsohne Naturtalente gibt, so wird doch niemand allein gelassen auf dem Weg, ein Sales-Profi zu werden. Intensive Schulungen helfen allen Kollegen dabei, ihre Begabungen zu nutzen und mögliche Hürden abzubauen. Das gilt allgemein für den Verkauf, genauso wie für die Disziplin Inbound Sales.

Provisionsmodelle sind von der Natur des Funktionierens sowohl im salesorientierten Inbound als auch im Outbound gleich, die Ausgestaltung in den einzelnen Projekten kann sich jedoch grundlegend unterscheiden. So hohe Provisionen sind durchaus nicht ganz üblich in der Branche, doch da wir glauben, dass im Sales und dem salesorientierten Service die Zukunft für uns als Kommunikationsdienstleister liegt, investieren wir das gern in unseren wichtigsten Erfolgsfaktor: unsere Mitarbeiter.

Provisionen und Prämien sind wichtige Bausteine im Gesamtkonstrukt „Motivation für Mitarbeiter“, jedoch bei weitem nicht die einzigen. In der Invitel Unternehmensgruppe gibt es noch etliche Maßnahmen mehr, die allesamt dazu dienen, Mitarbeitern das Gefühl der Wertschätzung zu vermitteln, welches das Unternehmen ihnen für ihre Leistung tatsächlich entgegenbringt. Nahezu einzigartig ist die Smart-Flotte, welche den Mitarbeitern seit letztem Jahr kostenfrei für private Fahrten zur Verfügung steht – der Mitarbeiter zahlt nur seine Spritkosten. Doch auch die Zuschüsse zur betrieblichen Altersvorsorge, das Mitarbeiterrabattportal, häufige Aktionen an den Standorten und vieles mehr reihen sich ein in die Maßnahmenkette zur Steigerung von Wohlfühlfaktor und Motivation. Diese strukturellen Rahmenbedingungen zahlen ebenfalls auf dieses Ziel ein: unbefristete Arbeitsverträge, kleine Teamgrößen vor allem im Outbound oder die Möglichkeit, an unserem Standort auf Gran Canaria zu arbeiten – nicht nur monetäre Anreize spielen eine Rolle, wenn es gilt, sich als attraktiver Arbeitgeber zu positionieren. Und attraktiver Arbeitgeber zu sein, das wollen wir uns immer mehr erarbeiten.

 Es lohnt sich also, dabei zu sein.

 

*Die Prämien variieren je nach Projekt und Produkt. Die beispielhaften 1,50 EUR sind tatsächlich tendenziell am unteren Ende der möglichen Zuverdienste angesetzt.

 

Was macht eigentlich – die Rekrutierung?

Kristina_Mankowski_3Einen wichtigen Teil des Personalbereiches stellt die Rekrutierung dar. Teamleiterin Kristina Mankowski berichtet heute über ihr Team und dessen Aufgaben:

Wir sind Dienstleister, Ansprechpartner und Detektive. Wir sind kreative um-die-Ecke-Denker, Verkaufstalente, Jongleure und Entertainer. Die Rekrutierung ist das Eingangstor für unsere neuen Mitarbeiter – für Kundenberater, Azubis, Teamleiter. An uns kommt keiner vorbei. Jeder Erstkontakt mit Menschen, die möglicherweise in der Unternehmensgruppe arbeiten möchten, findet über uns statt, ganz gleich, ob wir selbst aktiv suchen oder gefunden werden. Wir sind also der erste Eindruck. Und der zählt bekanntlich immer, in unserem Fall aber besonders.

Warum das so ist? Es liegt an der aktuellen Situation auf dem Arbeitsmarkt. Die ist eine Herausforderung: Die Zahl der sozialversicherungspflichtigen Beschäftigungen ist gestiegen. Das ist bekannt. Was viele übersehen, ist die strukturelle Verschiebung innerhalb der verschiedenen Arbeitnehmerschichten. Vor 2015 hat sich z.B. eine Friseurin bei uns beworben, da sie in ihrem eigenen Beruf zum Teil deutlich schlechter verdient hat. Mit Einführung des Mindestlohns bleibt sie in ihrem Beruf, da es auf den ersten Blick keinen Unterschied mehr gibt. Das Handwerk ist ebenfalls gut gefragt, also kommen auch aus dieser Brache weniger Bewerber. Um es bildlich auszudrücken: es fällt uns, die wir sehr gern Quereinsteiger beschäftigen, deutlich schwerer, „in anderen Revieren zu wildern“.
In Städten wie z.B. Magdeburg haben wir wieder viele Mitbewerber, die ebenfalls nach Service- oder Sales Talenten suchen. Daher ist es wichtig, die Bewerber ab dem ersten Moment für uns zu begeistern. Das ist nicht immer leicht, denn jeder Bewerber hat andere Bedürfnisse, Wünsche, Vorstellungen und Vorerfahrungen. Dem einen sind Provisionsmöglichkeiten wichtig, dem anderen die Arbeitszeiten.
Einige kommen zu uns, da wir unbefristete Arbeitsverträge anbieten. Und dann gibt es noch diejenigen, die wegen unserer Unternehmenskultur, der Werte, die wir jeden Tag ein Stück weit mehr zu leben versuchen, ein Teil von uns werden wollen.

Als Team der Rekrutierung ist es daher unsere Aufgabe, jeden Bewerber individuell und wertschätzend zu begrüßen und ihn oder sie durch den Bewerbungsprozess zu begleiten. Wir verstehen uns als Dienstleister am Bewerber. Wir sind aber auch Dienstleister für alle Bereiche der Invitel Unternehmensgruppe:
Ein Auftraggeber möchte uns mehr Volumen geben? Oder sogar ein neues Projekt? In der Telekommunikation steht das Saisongeschäft vor der Tür? Fluktuation soll ausgeglichen werden? Ein neuer Teamleiter oder Personalsachbearbeiter wird dringend benötigt? Nichts davon funktioniert ohne die nötige Manpower, und neue Mitarbeiter sind nun einmal nicht so eben aus dem Hut gezaubert. Dafür sind wir da! Viel Unterstützung bekommen wir hier von den Kollegen aus der Unternehmenskommunikation: Ansprechende und irgendwie anders geschriebene Stellenausschreibungen, Plakate, die den Blick fangen, eine kreative Microsite und vieles mehr. Auch die Kollegen aus der Operativen unterstützen uns. Sei es auf Messen oder bei Promotionaktionen oder einfach mit tollen Ideen.

Dabei klingt es schon an: für das Suchen und das Gefunden werden gibt es verschiedene Wege, Kanäle und Mechanismen. Arbeitssuchende müssen bei ihrer Suche auf uns stoßen. Unser wichtigstes Instrument ist das Internet. Aber welche Portale wollen wir bespielen? Alle? Viel zu teuer! Indeed, Facebook, Ebay? Wir sind also auch Detektive und stetig auf der Suche nach dem perfekten Portal.
„Das“ perfekte Portal gibt es natürlich nicht. Es ist ein Zusammenspiel aus vielen Faktoren, jedes hat seinen eigenen Charakter. Hilfreich sind Meta-Tools, die zum Beispiel einen solchen Effekt kreieren: Sobald einmal unsere Stelle aufgerufen wurde, wird ein Interessent uns immer wieder im Internet treffen.  Dank der Dienste eines großen Suchmaschinenanbieters wird unsere Werbung auf diversen Seiten angezeigt. Ganz nebenbei. Aber es fällt auf.

Wir müssen kreativ und um die Ecke denken: Integrationsfachdienste, Weiterbildungsträger, Berufsschulen. In diesen Institutionen finden wir die motivierten Kollegen von morgen. Darum sind wir immer um Kooperationen mit solchen wichtigen Partnern. Auch Arbeitsvermittler und Personaldienstleister gehören dazu, genauso wie die Arbeitsämter, bzw. Jobcenter. Hier sind wir richtige Verkaufstalente geworden. Warum? Nun, warum sollen diese Ansprechpartner ihre Kunden ausgerechnet an uns vermitteln? Hier gilt es, auch die Menschen an den Vermittlungs- und Empfehlungspositionen für uns zu begeistern, sie stellen einen wichtigen Hebel dar für die Suche nach neuen Kollegen.
Zugegeben, diese Aufgabe fällt uns leicht, denn es spricht unglaublich viel für eine Tätigkeit in der Unternehmensgruppe. Das erleben wir Tag für Tag. Die Rahmenbedingungen, die Verdienstmöglichkeiten und der offene und menschliche Umgang miteinander sind nur einige der Argumente, die für uns sprechen. Der regelmäßige Austausch mit unseren Partnern auf Augenhöhe und entlang unseres Leitbildes der Werte „Ehrlichkeit, Menschlichkeit, Offenheit“ sind ebenfalls Kernelemente der erfolgreichen Zusammenarbeit. Persönliche Termine an den Standorten, Telefonate statt E-Mails, Leidfäden mit wichtigen Infos  – das sind dabei unsere Werkzeuge.

Als Mitarbeiter in der Rekrutierung ist eine Fähigkeit unabdingbar: das Jonglieren!
Wer denkt, wir können uns nur einer Sache nach der anderen widmen, der liegt falsch. Hier passieren viele Dinge gleichzeitig. Mal erfassen wir einen Bewerber, da klingelt das Telefon und ein anderer Interessent ruft an. Parallel werden Arbeitsverträge bestellt, Statistiken erstellt, Bewerberrunden auf die Beine gestellt, mit Projektleitern gesprochen und Messeauftritte geplant. Dabei alle Bälle in der Luft zu halten, ist eine echte Herausforderung. Schön, dass wir ein eingespieltes Team sind, denn einer der Kollegen fängt einen vielleicht trudelnden Ball schon auf.

Ach genau, wir organisieren viele Bewerberrunden, meist nur kurz AC genannt, nach dem englischen Begriff Assessment Center. Einen interessierten Bewerber in so einer Vorstellungsrunde zu einem künftigen Kollegen zu machen, das bedarf des vollen Einsatzes aller Beteiligten. Wer eine Bewerberrunde mitgemacht hat, der weiß, hier sind wahre Entertainer am Start. Die Konditionen trocken per Power Point an die Wand werfen war gestern. Die Kunst liegt darin, zusätzlich locker und dennoch seriös zu erklären und zu begeistern, an der richtigen Stelle eine lustige Anekdote einzuflechten und die Teilnehmer einzubinden. Das Ganze dann teilweise viele Tage am Stück und an verschiedenen Standorten.

Klingt anstrengend? Ja. Aber auch vielseitig, herausfordernd, lehrreich und lohnenswert. Denn wo sonst kann man so aktiv und unmittelbar eine positive Zukunft des Unternehmens mitgestalten?!

 

genialsozial – Aktionstag bei der SALESkultur

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Genialsozial – so lautete das Motto des vergangenen Dienstag bei der SALESkultur-Niederlassung in Leipzig. 

Am 21. Juni 2016 war nicht viel los in Sachsens Schulen, denn die Schüer waren ausgeflogen: sie tauschten für einen Tag Schulbank gegen Arbeitswelt. Wir durften an diesem Tag Lucie begrüßen, Schülerin der 9. Klasse an der Oberschule Krostitz. Und Lucie schnupperte zum ersten Mal Servicecenter-Luft. Das tat sie natürlich nicht einfach nur so. Nein, der Grund war, dass sie und ihre Mitschüler an diesem letzten Dienstag vor den Sommerferien dasselbe taten, wie schon in den beiden Jahren zuvor: am genialsozial-Aktionstag teilnehmen und ihren Lohn danach einem guten Zweck spenden.

Lucie kam zugegebenermaßen nicht ganz von ungefähr auf die SALESkultur, denn sie ist die Tochter unserer Teamleiterin Ute Milus. Und so konnte sie an diesem Tag das Angenehme mit dem Nützlichen verbinden: den Arbeitsplatz ihrer Mama endlich einmal live erleben und gleichzeitig Geld für eine gute Sache generieren. Ihr kam dann auch direkt eine verantwortungsvolle Aufgabe zu, nämlich den für diesen Tag anberaumten Backwettbewerb & Bazar zu betreuen. Passend zum derzeitigen EM-Fieber, welches auch bei uns grassiert, wurden leckere Kalorienbomben zum Fußballthema gebacken. Der Gewinner wurde per Abstimmung unter Lucies strengem Blick ermittelt, ihm/ihr winkten neben Ruhm und Ehre auch ein Gutschein. Sie selbst fand den Käsekuchen am leckersten und den Fußballfeldkuchen am schicksten, verriet sie uns. Letzterer, gebacken von Manuela und Simone Schmidtke, war dann auch der Gewinner. Die Erlöse des Kuchenverkaufs gingen ebenfalls an eine gemeinnützige Organisation.

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Die jährliche Aktion „genialsozial – Deine Arbeit gegen Armut“ gibt es in Sachsen bereits seit 2005, in Anlehnung an das norwegische Original „Operasjon Dagsverk“ (übersetzt ungefähr „Operation Tageslohn“), das sogar schon seit 1964 existiert. Im letzten Jahr haben bereits 268 sächsische Schulen mit 29.300 Schülern daran teilgenommen. Dabei kamen stolze 590.000 € zusammen für soziale Projekte. Diese Summe wird aufgeteilt. Die Hälfte geht an globale Projekte, etwa an den Neubau einer Grundschule in Sierra Leone oder an ein Krankenhaus in Nepal, welches dringend einen neuen Krankenwagen benötigt. 30% der gespendeten Löhne fließen in lokale Projekte direkt im Umkreis der Schulen. So hat ein Leipziger Gymnasium beispielsweise das Projekt „Schule ohne Rassismus“ damit finanziert und Spenden an nahegelegene Hilfsorganisationen für Kinder geleistet. Die Auswahl der geförderten Projekte treffen die Schüler übrigens selbst, eine hundertköpfige Jury kommt jährlich zusammen und entscheidet darüber.

Lucie selbst hat schon zum dritten Mal bei genialsozial mitgemacht. In den letzten Jahren war sie dafür in einem Altenheim und in einer großen Drogeriemarktkette. Dass sie an einem einzigen Tag in den Unternehmen nicht viel von dem tatsächlichen Berufsbild mitbekommt, findet sie nicht schlimm: „Darum geht es ja auch nicht, ich mache ja hier kein Praktikum. Ich finde es aber wichtig mitzuhelfen, besonders, wenn es doch so einfach ist. Für mich bedeutet es einen Tag spannende Abwechslung vom Schulalltag, aber in der Summe geht es um richtig viel Geld, was dringend irgendwo benötigt wird. Wenn Helfen so einfach ist, dann sollte doch jeder mitmachen!“ Da können wir Lucie nur zustimmen. Den Blick auch einmal von sich selbst wegzulenken und auf die Not anderer zu schauen, fällt im Alltag oft schwer, ist aber notwendig. Schließlich tragen wir alle gemeinsam die Verantwortung für die Zukunft unserer Gesellschaft. Das Bedürfnis, zu helfen, steckt in den meisten von uns, es ist ein Teil unserer Menschlichkeit. Weil Menschlichkeit auch einer der Werte ist, für die die Invitel Unternehmensgruppe voller Überzeugung steht, war die Unterstützung von genialsozial natürlich Ehrensache.

Und Lucie, was hat sie aus ihrem Tag bei der SALESkultur mitgenommen? „Ich fand es richtig klasse, mal einen Eindruck davon zu bekommen, was meine Mama hier jeden Tag so leistet. Ich hätte nicht gedacht, dass es so trubelig ist. Die Atmosphäre hier fand ich angenehm, super locker, die meisten haben mir direkt das Du angeboten.“

Wir danken Lucie für ihren Einsatz und allen anderen, die geholfen haben, genialsozial zu einer Erfolgsgeschichte werden zu lassen. Wir freuen uns sehr, Teil dieses Tages gewesen zu sein. Er diente nicht nur dazu, Geld zu sammeln für soziale Projekte, sondern schärft auch das Verantwortungsbewusstsein junger Menschen für die Welt, in der wir gemeinsam leben. Außerdem drücken wir natürlich die Daumen, dass ordentlich Geld zusammen gekommen ist!*

*Die Ergebnisse des genialsozial-Aktionstages 2016 lagen zum Zeitpunkt der Veröffentlichung noch nicht vor. Nach Erscheinen sind sie unter //www.saechsische-jugendstiftung.de/programme-projekte/genialsozial nachzulesen.

 

Wo alle Fäden zusammenlaufen – unsere zentrale Planung und Steuerung

Steven

Steven Denke ist Teamleiter in der zentralen Planung und Steuerung und gewährt uns einen Einblick in seinen Bereich.

Ende 2009 begann für die damalige Invitel GmbH eine neue Zeitrechnung in punkto Planung, Steuerung und Reporting. Die Aufträge wurden anspruchsvoller, komplexer und dadurch auch an mehreren Standorten gleichzeitig bedient. Der Ruf nach einer zentralisierten Einheit, die sich ausschließlich mit diesen drei Themen beschäftigt, wurde lauter. Nach einer konzeptionellen Phase von rund 4,5 Monaten, in der neue Tools und Prozesse geschaffen wurden, ging die zentrale Planung und Steuerung (ZPS) am 01.03.2010 in den Livebetrieb über.

Die Planungs- und Steuerungsaufgaben schließen auch die Forecasterstellung für viele Auftraggeber mit ein, weil dieser „Ausblick“ die Basis für die Einsatzplan der Mitarbeiter ist. Der Forecast gibt Auskunft darüber, wie viele Calls in einem Intervall voraussichtlich bei uns eingehen werden. Auf Grund unserer Erfahrungswerte auf diesem Gebiet lassen die meisten Auftraggeber den Forecast direkt von uns erstellen, und geben uns lediglich Hinweise wenn etwas Außergewöhnliches passiert, so dass wir dies mit einfließen lassen können. Auf diesen Forecast baut dann der Mitarbeitereinsatzplan auf. Die Mitarbeiter werden durch die Planung zur richtigen Zeit am richtigen Ort eingesetzt. Bereits in der Planungsphase hat der Mitarbeiter die Möglichkeit, den Einsatzplan durch Urlaubsanträge und eingeschränkte Verfügbarkeiten mitzugestalten. Sollte sich dann am geplanten Livetag das Bild doch anders darstellen, werden im Rahmen der Intraday Tagessteuerung die Mitarbeiter entweder in den Projekten verschoben, abgebaut oder aber bei einem Calleingang über Plan, auch kurzfristig zusätzlich eingeplant. Ein weiterer wichtiger Baustein ist dabei auch die Zeiterfassung  der Mitarbeiter, die seit der Umstellung komplett über unsere Abteilung läuft.

In der täglichen Arbeit haben wir es vorrangig mit den Teamleitern zu tun, welche auf Grund unserer zentralen Ausrichtung unser Auge und Ohr in den Standorten sind und der anonymen ZPS ein Gesicht geben. Diese Zusammenarbeit funktioniert auch in den meisten Fällen problemlos. Eine enge Abstimmung mit den jeweiligen Standort-, Projekt- und Teamleitern ist für eine zentrale Abteilung wie die ZPS auch unbedingt notwendig. Um hier immer auf dem neuesten Stand zu sein, wird sich in diversen Telefon- und Webkonferenzen oder aber per E-Mail täglich mehrfach ausgetauscht.

Geredet wird aber nicht nur digital. Weil es die Kommunikation fast immer leichter und angenehmer macht, wenn man auch das Gesicht seines Gegenübers kennt, haben wir seit Beginn der ZPS so ziemlich jeden Teamleiter bereits einmal bei uns vor Ort gehabt. Der persönliche Kontakt hilft auch, die Prozesse im jeweiligen Arbeitsbereich des anderen und dessen Bedürfnisse besser zu verstehen und so gute Lösungen zu finden. Das funktioniert leider nicht immer bis zum letzten Baustein des Unternehmens. Die direkte Kommunikation mit jedem Einzelnen ist im Tagesgeschäft bei mehr als 2.000 Agenten nicht zu leisten. Da der Teamleiter seine Mannschaft am besten kennt, wird die Kommunikation über ihn kanalisiert.

Die Einsatzplanung der Mitarbeiter ist neben einem guten Arbeitsklima im Team und der Bezahlung sicherlich mit die wichtigste Komponente für Zufriedenheit. Das erklärt auch die Herausforderungen, vor denen wir in der ZPS häufig stehen. Es geht darum, individuelle Planungswünsche für die Arbeitszeiten unserer Kollegen in Einklang zu bringen mit den Verpflichtungen, die wir gegenüber unseren Auftraggebern haben und die wir ebenso zufrieden stellen wollen. Hier sitzen wir manchmal zwischen den Stühlen. Wir stellen uns täglich der Aufgabe, miteinander konkurrierende Prioritäten zu managen: das Team soll möglichst immer als eine Einheit zusammen arbeiten, Raum für individuelle Planungswünsche soll gegeben werden, die Flexibilität Einzelner soll nicht über die Maßen strapaziert werden.

Zur Veranschaulichung hier ein vereinfachtes Beispiel:

Nehmen wir an, wir bedienen ein Projekt, in dem jeweils 5 Mitarbeiter in der Früh- und 5 Mitarbeiter in der Spätschicht benötigt werden. Ohne Abwesenheiten und Verfügbarkeiten wäre die Planung folgendermaßen: die Kollegen hätten immer einen Wechsel zwischen einer späten und einer frühen Woche. Dieses System gerät allerdings ins Straucheln, sobald nur ein Agent eine frühe Verfügbarkeit in seiner Spätschichtwoche in seiner Planung hinterlegt. So entsteht ein Ungleichgewicht in den Schichten. Um diesem Mitarbeiter den frühen Dienst zu ermöglichen, aber auch die Auftraggeberbedürfnisse zu befriedigen, muss ein anderer Kollege, der bereits in der letzten Woche Spätdienst hatte, erneut eine Spätschichtwoche ableisten.

Das ist der Punkt, an dem für den betroffenen Mitarbeiter der Plan unrund bzw. undurchsichtig wird.  Genau hier gilt es anzusetzen und entsprechend aufzuklären. Es geht nicht darum, die Verfügbarkeiten abzuschaffen oder unnötig einzuschränken. Wir arbeiten an zwei Zielstellungen: einerseits soll das Bewusstsein der  Mitarbeiter für einen verantwortungsvollen Umgang mit den Freiheiten in der Einsatzplanung gestärkt werden. Andererseits wird das Planungssystem selbst stetig optimiert, um zumindest die Fehlerquelle „Mensch“ bei der Planung zu minimieren.

Unser Geschäftsführer Herr Rieck hat den damaligen Umbruch als „Operation am offenen Herzen“ betitelt. Die Bedeutung dieser Worte immer im Hinterkopf habend, wurde sich den vielen Herausforderungen gestellt und nach nun mittlerweile über 6 Jahren ZPS sind viele unserer Tools und auch die Prozesse gereift und tragen heute dazu bei, dass das Schiff weiter auf Kurs bleibt.

Unsere Abteilung, die damals mit zwei Mitarbeitern und vielen Ideen gestartet ist, ist über die Jahre auf stolze 25 Mitarbeiter angewachsen, die jeden Tag aufs Neue versuchen, den Kahn im ruhigen Fahrwasser zu halten. Ich bedanke mich an dieser Stelle bei allen aktuellen Mitarbeitern der ZPS, sowie auch bei allen bereits ausgeschiedenen Mitarbeitern, die unseren gemeinsamen Weg bereits wieder verlassen haben. Ich bedanke mich aber auch gern bei allen Kollegen, die tagtäglich mit uns gemeinsam das zuweilen raue Tagesgeschäft stemmen und bis zu acht Stunden die Kunden unserer Auftraggeber kompetent und kommunikativ bedienen und beraten.

 

 

Pflichttermin für die IT: CeBIT 2016

itBlog Fabian GrutschusUnser neuer IT-Kollege Fabian Grutschus ist seit dem 1. März 2016 bei uns. Er ist verantwortlich für die Leitung des Softwareentwicklungsbereich innerhalb der IT und soll dort neue Technologien und Verfahrensweisen einführen, die Zusammenarbeit verbessern sowie die Entwicklungsarbeit an neuer und bestehender Software begleiten. Darüber hinaus darf er im Team innovative Ideen entwickeln für neue Geschäftsfelder und Prozessoptimierung. Gut zwei Wochen nach seinem ersten Tag in der Invitel Unternehmensgruppe führte ihn die CeBIT, der weltweit größten Messe für Informationstechnik, nach Hannover. Aufgabe war es, sich zusammen mit seinem Chef, Bereichsleiter der IT Peter Kohtz, umzusehen und inspirieren zu lassen. Davon berichtet er hier.

„Am Dienstag waren wir auf der CeBIT 2016 zu Besuch. Wir folgten damit der Einladung einiger unserer Dienstleister und wollten uns über aktuelle Trends und Produkte informieren. Diese zu verfolgen, ist wichtig um von anderen zu lernen um dann Prozesse bei uns zu optimieren.

Wir begannen am Morgen mit dem Besuch in der Halle, in der sich deutsche Start-Ups präsentierten. Die CeBIT begann zu dieser Zeit erst ihren Tag, einige waren noch am Aufbauen und Frühstücken. Dort konnten wir einen guten Eindruck über die Start-Up-Landschaft in Deutschland und deren Produkte gewinnen, insbesondere über solche für Qualitätsmanagement in Softwareprodukten und über Produkte im Bereich Software as a Service (SaaS). Diese Services bieten unterschiedlichste Lösungen an und werden von den Firmen vollständig betreut. In meinem vorherigen Job war ich für Qualitätssicherungsmaßnahmen zuständig und daher interessiert mich dieses Thema natürlich besonders. In unserer Branche spielt die Qualität aller Prozesse eine enorm wichtige Rolle, bildet sie doch die Vertrauensbasis mit unseren Auftraggebern. Hier auf dem neuesten Stand zu bleiben ist der sicherste Weg, Fehler zu vermeiden und effektiv zu arbeiten.

Danach ging es in die Hallen nebenan zum den Themen Netzwerk, Server und Rechenzentren. Wir schauten uns dort Rechenzentrum-Lösungen an, welche in Standard-Container eingebaut sind, um so Rechenzentren einfach und kostengünstig aufzubauen und erweitern zu können. Wir betreiben zwar selbst keine Rechenzentren, sondern haben dies outgesourct, aber es war interessant zu sehen wo unsere Daten liegen. Ein großes Thema war außerdem Cloud Computing, also die Verlagerung aller Daten ins Internet auf verteilte Rechenzentren.

Nach dem Gang durch die Hallen für Consumer-Produkte informierten wir uns bei Salesforce über deren Produkte. Salesforce hatte auf der CeBIT 2016 eine ganze eigene Halle, in der sie sich und ihre Dienstleister vorstellten. Das Unternehmen bietet Softwarelösungen für die Kundenverwaltung, Auftragsverwaltung und Datenanalyse kleiner und großer Unternehmen an. Wir waren zum einen der von der schieren Größe eines einzigen Ausstellers beeindruckt, aber auch von den Produkten selbst. Salesforce integriert eine breite Palette von Geschäftsprozessen in ihre Software und bietet diese als SaaS in der ihrer Cloud an. Wir werden uns daher noch eingehender über deren Produkte und Dienstleistungen informieren. In derselben Halle besuchten wir einen Talk, der von einem unserer Dienstleister veranstaltet wurde. Dabei ging es um den Wandel vom analogen hin zum digitalen Unternehmen. Ein Thema, was wir in der IT bereits verstanden haben und was uns bei Invitel ebenfalls betrifft, denn wir wollen durch die Digitalisierung unserer Firmen ebenfalls neue Märkte erschließen und somit wachsen. Die Digitalisierung bringt einen anderen Blick auf Geschäftsprozesse, Kunden und Produkten mit sich.

Die ganz großen Player in der IT-Branche, Intel, Microsoft, die Deutsche Telekom und IBM, stellten in Halle 2 und 3 aus. Den Erwartungen entsprechend hatte jedes Unternehmen recht aufmerksamkeitsstarke Stände, an denen es einiges zu entdecken gab. Bei Microsoft hatten wir die Möglichkeit, Tablets und Smartphones auszuprobieren. Das war allerdings eher die Ausnahme, denn allzu viele Angebote aus dem Consumerbereich gab es darüber hinaus nicht. Die Messe war deutlich auf den Businessbereich ausgerichtet. Alle vier sehen neue Märkte im Cloud Computing und bieten dafür Produkte an. Ein Markt, den viele zu besetzen versuchen.

Ziemlich omnipräsent war auch das Thema Social Media, unter anderem, weil es in der Unternehmenskommunikation zu einem wichtigen Mittel von Wissenstransfer geworden ist. Dabei geht es nicht nur um die Kommunikation des Unternehmens nach außen, sondern auch um die Kommunikation innerhalb der Firmen selbst. Dies soll dazu führen, dass Informationen direkt zwischen den Mitarbeitern geteilt werden können und Mitarbeiter immer aktuell informiert sind. Im Bereich der Softwareentwicklung betrifft uns das Social Coding, was sozusagen Social Media von und für Entwickler ist. Das werden wir in der IT in Zukunft ausbauen, um Ressourcen effektiver zu nutzen und Informationen schneller zu verbreiten. Nahezu jeder Aussteller hatte in irgendeiner Form Tools und Software für Social Media in seinem Angebot.

Am Microsoft-Stand informieren wir uns über eine Software, welche wir bereits im Unternehmen einsetzen: Microsoft AX. Dies ist eine Enterprise-Resource-Planing-Software (ERP) zur Planung und Steuerung von Unternehmens-Ressourcen, wie Kapital, Personal und weiteren Betriebsmitteln. Es gibt viele Dienstleister zu diesem System, welche zusätzliche Komponenten für bestimmte Aufgaben anbieten. Wir haben dort ebenfalls Kontakte geknüpft, um gewährleisten zu können, dass wir das System auch in seiner kompletten Bandbreite für uns nutzen können.

Zum Ende des Tages haben wir uns Stände von Firmen, welche in unterschiedlichen Bereichen tätig sind, angesehen. Einige davon setzen Virtual Reality-Helme in ihren Produkten ein, beispielsweise zur Küchenplanung. Leider kamen wir nicht zum Ausprobieren, da diese Highlights natürlich wahre Publikumsmagneten waren und die Schlange dementsprechend lang war. Eines haben wir allerdings vermisst auf der CeBIT 2016. Google hatte keinen Stand. Gerne hätten wir mehre über Produkte von Google erfahren, dabei besonders die Google Cloud Engine (GCE). Google gehört mit der GCE zu den wichtigsten Anbietern für Cloud-Lösungen.

Zusammenfassend kann man sagen, dass die Digitalisierung immer weiter voran schreitet und selbst kleine Firmen davon profitieren können. Viele Firmen bieten dafür Lösungen an und zeigen mit Beispielen, wie das bei klassischen Unternehmen gelungen ist. Trends wie Internet of Things (IoT), Cloud Computing und SaaS begegnen einem an jedem Stand. IoT steht für die Anbindung aller Geräte im Haushalt und in Firmen an das Internet – Tools, die dem Menschen das Leben möglichst unauffällig angenehmer gestalten sollen. Wir verließen die CeBIT mit neuen Kontakten und Erkenntnissen. Einiges hat uns Inspiration geliefert, wie wir Prozesse im Unternehmen vereinfachen und verbessern können. Nun gilt es, die aufgenommenen Fäden weiterzuspinnen. Die IT ist eine Branche, in der so viel Dynamik steckt, dass man immer am Ball bleiben muss, um nicht unversehens im Gestern zu arbeiten. Aber es gehört auch ein geschultes Auge dazu, echte Innovationen von lustigen Spielereien zu unterscheiden. Die CeBIT wollen wir so oder so aber im nächsten Jahr wieder besuchen.“

Über Uns

Die Invitel Unternehmensgruppe ist einer der führenden Anbieter für Prozess-Services in Deutschland. 15 Unternehmen in 3 Marken unter dem Dach der Invitel Unternehmensgruppe setzen je nach Aufgabenstellung individuelle Projekte für Unternehmenskunden im Netzwerk um.

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