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IT goes international

Rundlaufende Systeme sind wichtig für das Funktionieren eines Unternehmens. Doch durch stete Veränderungen in diesem selbst müssen ebenso die Systeme immer wieder auf neue Anforderungen und Ansprüche angepasst werden. Auch in der Invitel Unternehmensgruppe werden sie deswegen immer wieder optimiert. Zurzeit sind wir sogar dabei, eine neue Systemlandschaft zu erarbeiten. Für die entsprechende Umsetzung halten wir deshalb intensiv Ausschau nach entsprechenden Fachkräften. Und das auch – im Zuge der Internationalisierung – an unserem Standort auf Gran Canaria. Und so unterstützen uns seit Anfang Februar nun außerdem zwei spanische IT-ler bei diesen Aufgaben …

Arbeiten in einem internationalen Unternehmen

Victor Raul Arias Medina und Fernando de Sande heißen unsere ersten spanischen Kollegen, die nun gemeinsam mit unserer heimisch ansässigen IT unsere neuen Systeme aufbauen. Beide arbeiten schon einige Jahre in diesem Bereich – nur eben jetzt zum ersten Mal für ein deutsches Unternehmen. Das war übrigens auch einer der Hauptgründe von Fernando sich bei uns zu bewerben: „Für mich ist es eine einmalige Chance und gleichzeitig große Herausforderung, in einem deutschen bzw. internationalen Unternehmen zu arbeiten. Es ist mein erster Job, in dem ich zudem Englisch als Arbeitssprache habe.“

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Der 37-Jährige stammt ursprünglich aus der Nähe von Madrid. Der Tourismusboom der frühen 80er Jahre führte seine Eltern und damit ihn auf die Sonneninsel. Nach der Schule studierte er an der hiesigen Universität Telecommunication Engineer (Informations- und Kommunikationstechniker) und arbeitete im Anschluss daran als Softwareentwickler in einem Fuhrparkmanagement-Unternehmen. Doch Fernando wollte sich beruflich verändern und erfuhr durch einen Freund, dass wir auf der Suche nach neuen Mitarbeitern für unseren IT-Bereich waren. „Im Vorstellungsgespräch überzeugten mich vor allem die Ausführungen darüber, wie Invitel und die Prozesse hier funktionieren. Denn ein wichtiger Grund für meinen Jobwechsel war, dass ich in einer Firma mit einem aktiven Workflow arbeiten wollte. Und diesen spürt man hier.“

Auch Raul studierte an der University of Las Palmas de Gran Canaria und machte seinen Abschluss als Computer Engineer (Technischer Informatiker). Der gebürtige Insulaner arbeitete danach als Softwareentwickler bei unterschiedlichen Firmen. Doch auch er suchte beruflich eine neue Herausforderung und bewarb sich bei uns, nachdem er im regionalen Jobcenter unsere Stellenausschreibung entdeckte. Ihn reizte besonders, in einer internationalen Firma arbeiten zu können. Denn hier, so meint der 39-Jährige, kann er sein Informatik-Fachwissen sowie seine Sprachkompetenzen weiterentwickeln. Jedoch gestaltete sich das Vorstellungsgespräch für ihn am Anfang etwas schwieriger, da sein Englisch noch nicht so gut ist. „Im Gespräch wurde mir vermittelt, wie das Unternehmen funktioniert und welche Werte und Eigenschaften die Menschen mitbringen sollten, die Invitel sucht – das hat alles super gepasst. Und nun möchte ich im Job mein Englisch noch intensiv verbessern“, erklärt Raul glücklich.  

Schon jetzt ein gutes Gefühl bei Invitel

Seit Beginn ihrer Tätigkeit werden Raul und Fernando von Fabian Grutschus, Teamleiter Softwareentwicklung, und Danny Gräf, Softwareentwickler auf Gran Canaria, eingearbeitet, sodass sie bald mit vollen Tatendrang in die Projekte einsteigen können. Dabei sind die beiden Spanier jetzt schon begeistert von ihrer Arbeit bei uns. Die Kollegen sind toll und helfen bei der Einarbeitung – die neuen Mitarbeiter fühlen sich sehr wohl. Und obwohl die beiden noch „Frischlinge“ sind, merken sie bereits, dass wir ein Unternehmen sind, in dem man viel lernen und sich persönlich stark weiterentwickeln kann. „Obwohl ich noch nicht lange dabei bin, spüre ich deutlich wie strukturiert und korrekt hier gearbeitete wird. Für jede Aufgabe gibt es das entsprechende Tool – ganz im Gegensatz zu den spanischen Firmen, bei denen ich vorher angestellt war“, freut sich Raul. Er ist sehr glücklich bei uns zu sein: „Una gran empresa para trabajar donde me gustaría estar muchísimos años.“ (Es ist großartiges Unternehmen und ich möchte viele Jahre hier arbeiten.)

Raul genießt es und ist sehr froh auf Gran Canaria leben und arbeiten zu können und nicht auf dem spanischen Festland. Aber nicht nur seiner Familie und Freunde wegen, die hier leben. Er liebt den Strand und nutzt jede Gelegenheit, seine freie Zeit dort zu verbringen. Oder aber er geht mit seiner Freundin, die im Las Palmas arbeitet und die er deswegen nur an die Wochenenden sieht, auf Insel-Entdeckungsreise. Auch Fernando ist gern hier, obwohl er nicht ursprünglich von der Insel stammt und ein Teil seiner Familie noch immer über 1.845 km entfernt in Piedralaves, einer kleinen Ortschaft bei Madrid, lebt. „Ich vermisse es schon manchmal. Denn als Kind habe ich oft den Sommer über bei meinen Großeltern verbracht. Heute bin ich noch ab und an dort um Jugendfreunde zu treffen. Meine Heimat ist aber Gran Canaria.“ Seine Freizeit verbringt der begeisterte Outdoor-Sportler sonst am liebsten mit Wandern, Joggen und Padel-Tennis. Außerdem testet er gern mit Freunden die örtlichen Bars und Restaurants aus. Gran Canaria hat eben vieles zu bieten – als Urlaubsziel, aber eben auch Lebensort. Gut, dass beide durch ihre neue Arbeit in der Invitel Unternehmensgruppe die Vorzüge der Insel weiter auskosten können.

Vorhandene Ressourcen nutzen

Doch wie sind wir eigentlich auf die Idee gekommen, in Spanien neue Kollegen rekrutieren? Ganz einfach: Da wir an unserem Standort in Maspalomas über technisch hochwertig ausgestattete Arbeitsplätze verfügen, und auch alle anderen nötigen Ressourcen vor Ort haben, entstand die Idee, hier direkt nach Fachpersonal für die IT zu suchen. Zudem arbeitet unser IT-Bereich jetzt schon standortübergreifend, über mehrere Standorte verteilt, gemeinsam an der technischen Weiterentwicklung der Unternehmensgruppe. Durch diese starke Vernetzung ist ebenso unser spanischer Standort einfach integrierbar.

„Für alle ist dies eine klassische Win-win-Situation: Raul und Fernando profitieren von einem vielseitigen und sicheren Arbeitsplatz und wir haben tolle neue Fachkräfte gewonnen – das hätte sich in Deutschland wahrscheinlich schwieriger gestaltet“, freut sich Robin Hartwig, Standortleiter auf Gran Canaria, und Initiator für die Suche nach IT-Fachkräften vor Ort.

Und auch wir freuen uns über diesen internationalen Zuwachs in der Invitel Unternehmensgruppe und sagen zum Schluss: Os deseamos lo mejor, mucho éxito y que disfrutéis en vuestro nuevo puesto de trabajo! (Wir wünschen euch alles Gute, viel Erfolg und eine Menge Spaß im neuen Job!)

 

Aufbau der MicroUnits aus IT-Sicht

Patrick-Hobauer-Leiter-IT-2-150x150Über den Aufbau unserer MicroUnits gab es ja auch an dieser Stelle im Blog schon das eine oder andere zu lesen, z. B. über die strategischen Hintergründe oder die Umsetzung. Heute möchten wir den Blick auf einen unserer Bereiche lenken, ohne den der Betrieb der MicroUnits undenkbar wäre und der einen riesengroßen Beitrag dazu geleistet hat, dass die Menschen vor Ort arbeiten können: Unsere IT. Dazu unterhalten wir uns heute mit Patrick Hobauer, dem Leiter IT Client Systeme, der beim Aufbau der MicroUnits die Verantwortung dafür trug, dass die neuen Standorte auch über die IT-Strukturen verfügen, die sie für qualitativ hochwertigen Service benötigen.

Hallo Patrick, bitte erzähl uns doch zuerst einmal kurz ein paar Worte zu dir persönlich und wie du zu uns gekommen bist.
Okay, klar. Ich bin 38 Jahre und lebe in Braunschweig. Hier habe ich auch Wirtschaftsinformatik studiert. Ich habe damals parallel dazu damit angefangen, bei Simon & Focken zu arbeiten. Das war anfangs ein ganz normaler Nebenjob als Agent, im Jahr 2001. Nach und nach kam es dazu, dass ich begann, Entwicklungsaufgaben zu übernehmen und ab 2007 habe ich dann nur noch in der IT gearbeitet. Vier Jahre später habe ich gemeinsam mit einem Kollegen die Leitung des Bereichs übernommen. Dann kam die Übernahme und der Beginn der Invitel Unternehmensgruppe, mit der sich wieder vieles änderte. Nun bin ich Leiter IT Clientsysteme.

Wie kam es dazu, dass du die Aufgabe übernommen hast, die IT der MicroUnits aufzubauen?
Ich verfüge unterdessen über einiges an Erfahrung darin, einen Standortaufbau IT-seitig zu begleiten, die Unternehmensgruppe ist in den letzten fünf Jahren ja bedeutend gewachsen. Das macht mir Spaß. Allerdings neun auf einmal aufzubauen, eigentlich zehn, den Standort Hamm hinzugerechnet, hat den Grad der Herausforderung durchaus noch einmal massiv angehoben. Rechnet man noch den Umzug des Standortes Bielefeld hinzu, was ja im Prinzip einem Neuaufbau von den organisatorischen Anforderungen her ähnelt, dann sind wir sogar schon bei elf.

Was bedeutet das konkret, was muss dafür getan werden?
Einer der ersten und wichtigsten Schritte ist es, die Anbindung zu planen und zu beauftragen. Wir benötigen eine extrem leistungsstarke Telefon- und Internetanbindung, damit unsere Mitarbeiter hochwertigen Kundenservice erbringen können. Große Datenmengen, wenig Zeit … die Voraussetzungen dafür sind nicht überall gegeben. Allein die Überprüfung, welche Art von Leitungen und damit vom Potenzial der Anbindung anliegen, kann mehrere Wochen dauern. Sie beinhaltet die Schätzung der Kapazitäten, die realisiert werden können, und ob vielleicht sogar noch Kabel gelegt werden müssen. Oft landen wir bei einem der größten Telekommunikationsanbieter Deutschlands. In Weimar und Mühlhausen aber haben wir beispielsweise auch regionale Anbieter im Boot.  In dieser Phase bin ich also wirklich viel am Telefon. Gut, das wird eigentlich auch nicht mehr weniger, nur die Themen werden breiter (lacht). Nach der Beauftragung versuche ich dann meistens, das ganze Prozedere beim Anbieter ein wenig zu beschleunigen, damit wir all unsere Zeitpläne einhalten könne. Das ist unterschiedlich erfolgreich, je nachdem, ob Bauzeiten einzubeziehen sind oder ein Kabel nur angeklemmt werden muss.

Mit wem telefonierst du denn außerdem auch noch so viel?
Ich muss ja auf der anderen Seite auch dafür sorgen, dass die Voraussetzungen auf unserer Seite alle geschaffen werden. Das geht dann in Zusammenarbeit mit einer pfiffigen Beschaffung. Da ist also extrem viel Kommunikation vonnöten. Hinzu kommen dann gefühlt tausende Dienstleister, die koordiniert werden müssen. Diese liefern beispielsweise nur bis zum Hausanschlussraum. Wenn zusätzlich Kabel verlegt werden müssen, kommt der Elektriker ins Spiel. Wieder andere kommen, um Kabel zusammen zu stecken oder zu schweißen und so weiter … Soweit die Theorie.

Und die Praxis?
Da waren eigentlich immer zu wenige Handwerker verfügbar, was zu Verzögerungen führte, die dann an anderer, vielleicht flexiblerer Stelle wieder aufgefangen werden mussten. Die Praxis zeigte auch, dass immer noch ein Gespräch mehr notwendig ist, als gedacht – zum Beispiel mit dem Vermieter, wenn es um die Menge der technischen Geräte im Hausanschlussraum geht. Dazu muss gesagt werden, dass in den kleineren Gebäuden an den MicroUnit-Standorten eben einfach auch andere Rahmenbedingungen herrschen als in einem großen, auf Gewerbe angelegten Komplex.

Gab es so etwas wie „Business as usual“, also konnte auch aus bewährten Routinen geschöpft werden?
Ja, bedingt, ich kannte ja das Prozedere, und ich wusste, was die Dienstleister von uns brauchen, um arbeiten zu können. Waren soweit alle Voraussetzungen geschaffen, dann bauten wir unsere eigene Technik auf und arbeiteten auf den Schulungsstart hin: Die Server mussten stehen, Möbellieferungen terminiert werden, Hardware angeschlossen und zum Laufen gebracht werden. Es blieb schon manchmal nur ein Tag oder ein Wochenende, um die Rechner hinzustellen – es galt, die harte Deadline aus der Operativen in jedem Fall einzuhalten. Das ist ja eine große Verantwortung, denn daran sind viele Folgeprozesse geknüpft für das Personalwesen, die Planung und Steuerung, das Training … Unter Umständen muss dann eben auch mal improvisiert werden. Wenn ich so darüber nachdenke, ist Improvisation ein wichtiger Teil unserer Routine (lacht), wir haben es immer geschafft!

Das hast du aber nicht alles allein gemacht…?!
Natürlich nicht, viele Kollegen waren überdurchschnittlich viel im Einsatz, um alles zum Laufen zu bekommen. Sie sind die sprichwörtliche „extra Meile“ gegangen und ohne Rücksicht auf Kilometer oder Uhrzeit präsent gewesen – dafür noch einmal auch einen Dank von mir! Denn parallel dazu musste ja auch der Betrieb an den laufenden Standorten in Gang gehalten werden, die Hotline für Störungen durfte auch nicht spürbar geschwächt werden. Es gab viele Bälle, die in der Luft gehalten werden mussten.

Was waren wichtige Lerneffekte für dich?
Ich weiß jetzt, dass ich es schaffe, pro Woche 2-2,5 Tausend km zu fahren und 50-80 Telefonate am Tag zu führen. Und ich habe gelernt, dass ich nichts für selbstverständlich halten darf in so komplexen Prozessen. Ich habe im Nachgang eine Checkliste aufgebaut, die vor allem auch die gegenseitigen Abhängigkeiten visualisiert – was passiert oder nicht passiert, wenn X seine/ihre Arbeit nicht rechtzeitig erledigt, und so weiter. Es braucht viel Kommunikation und doch auch viel Kontrolle.

Und nun, da die MicroUnits laufen – ist dir jetzt langweilig?
(Lacht) Nein, ein bisschen Kleinkram ist noch zu erledigen. Und es gibt immer schon das nächste Projekt, was hinter der nächsten Ecke lauert!

 

Pflichttermin für die IT: CeBIT 2016

itBlog Fabian GrutschusUnser neuer IT-Kollege Fabian Grutschus ist seit dem 1. März 2016 bei uns. Er ist verantwortlich für die Leitung des Softwareentwicklungsbereich innerhalb der IT und soll dort neue Technologien und Verfahrensweisen einführen, die Zusammenarbeit verbessern sowie die Entwicklungsarbeit an neuer und bestehender Software begleiten. Darüber hinaus darf er im Team innovative Ideen entwickeln für neue Geschäftsfelder und Prozessoptimierung. Gut zwei Wochen nach seinem ersten Tag in der Invitel Unternehmensgruppe führte ihn die CeBIT, der weltweit größten Messe für Informationstechnik, nach Hannover. Aufgabe war es, sich zusammen mit seinem Chef, Bereichsleiter der IT Peter Kohtz, umzusehen und inspirieren zu lassen. Davon berichtet er hier.

„Am Dienstag waren wir auf der CeBIT 2016 zu Besuch. Wir folgten damit der Einladung einiger unserer Dienstleister und wollten uns über aktuelle Trends und Produkte informieren. Diese zu verfolgen, ist wichtig um von anderen zu lernen um dann Prozesse bei uns zu optimieren.

Wir begannen am Morgen mit dem Besuch in der Halle, in der sich deutsche Start-Ups präsentierten. Die CeBIT begann zu dieser Zeit erst ihren Tag, einige waren noch am Aufbauen und Frühstücken. Dort konnten wir einen guten Eindruck über die Start-Up-Landschaft in Deutschland und deren Produkte gewinnen, insbesondere über solche für Qualitätsmanagement in Softwareprodukten und über Produkte im Bereich Software as a Service (SaaS). Diese Services bieten unterschiedlichste Lösungen an und werden von den Firmen vollständig betreut. In meinem vorherigen Job war ich für Qualitätssicherungsmaßnahmen zuständig und daher interessiert mich dieses Thema natürlich besonders. In unserer Branche spielt die Qualität aller Prozesse eine enorm wichtige Rolle, bildet sie doch die Vertrauensbasis mit unseren Auftraggebern. Hier auf dem neuesten Stand zu bleiben ist der sicherste Weg, Fehler zu vermeiden und effektiv zu arbeiten.

Danach ging es in die Hallen nebenan zum den Themen Netzwerk, Server und Rechenzentren. Wir schauten uns dort Rechenzentrum-Lösungen an, welche in Standard-Container eingebaut sind, um so Rechenzentren einfach und kostengünstig aufzubauen und erweitern zu können. Wir betreiben zwar selbst keine Rechenzentren, sondern haben dies outgesourct, aber es war interessant zu sehen wo unsere Daten liegen. Ein großes Thema war außerdem Cloud Computing, also die Verlagerung aller Daten ins Internet auf verteilte Rechenzentren.

Nach dem Gang durch die Hallen für Consumer-Produkte informierten wir uns bei Salesforce über deren Produkte. Salesforce hatte auf der CeBIT 2016 eine ganze eigene Halle, in der sie sich und ihre Dienstleister vorstellten. Das Unternehmen bietet Softwarelösungen für die Kundenverwaltung, Auftragsverwaltung und Datenanalyse kleiner und großer Unternehmen an. Wir waren zum einen der von der schieren Größe eines einzigen Ausstellers beeindruckt, aber auch von den Produkten selbst. Salesforce integriert eine breite Palette von Geschäftsprozessen in ihre Software und bietet diese als SaaS in der ihrer Cloud an. Wir werden uns daher noch eingehender über deren Produkte und Dienstleistungen informieren. In derselben Halle besuchten wir einen Talk, der von einem unserer Dienstleister veranstaltet wurde. Dabei ging es um den Wandel vom analogen hin zum digitalen Unternehmen. Ein Thema, was wir in der IT bereits verstanden haben und was uns bei Invitel ebenfalls betrifft, denn wir wollen durch die Digitalisierung unserer Firmen ebenfalls neue Märkte erschließen und somit wachsen. Die Digitalisierung bringt einen anderen Blick auf Geschäftsprozesse, Kunden und Produkten mit sich.

Die ganz großen Player in der IT-Branche, Intel, Microsoft, die Deutsche Telekom und IBM, stellten in Halle 2 und 3 aus. Den Erwartungen entsprechend hatte jedes Unternehmen recht aufmerksamkeitsstarke Stände, an denen es einiges zu entdecken gab. Bei Microsoft hatten wir die Möglichkeit, Tablets und Smartphones auszuprobieren. Das war allerdings eher die Ausnahme, denn allzu viele Angebote aus dem Consumerbereich gab es darüber hinaus nicht. Die Messe war deutlich auf den Businessbereich ausgerichtet. Alle vier sehen neue Märkte im Cloud Computing und bieten dafür Produkte an. Ein Markt, den viele zu besetzen versuchen.

Ziemlich omnipräsent war auch das Thema Social Media, unter anderem, weil es in der Unternehmenskommunikation zu einem wichtigen Mittel von Wissenstransfer geworden ist. Dabei geht es nicht nur um die Kommunikation des Unternehmens nach außen, sondern auch um die Kommunikation innerhalb der Firmen selbst. Dies soll dazu führen, dass Informationen direkt zwischen den Mitarbeitern geteilt werden können und Mitarbeiter immer aktuell informiert sind. Im Bereich der Softwareentwicklung betrifft uns das Social Coding, was sozusagen Social Media von und für Entwickler ist. Das werden wir in der IT in Zukunft ausbauen, um Ressourcen effektiver zu nutzen und Informationen schneller zu verbreiten. Nahezu jeder Aussteller hatte in irgendeiner Form Tools und Software für Social Media in seinem Angebot.

Am Microsoft-Stand informieren wir uns über eine Software, welche wir bereits im Unternehmen einsetzen: Microsoft AX. Dies ist eine Enterprise-Resource-Planing-Software (ERP) zur Planung und Steuerung von Unternehmens-Ressourcen, wie Kapital, Personal und weiteren Betriebsmitteln. Es gibt viele Dienstleister zu diesem System, welche zusätzliche Komponenten für bestimmte Aufgaben anbieten. Wir haben dort ebenfalls Kontakte geknüpft, um gewährleisten zu können, dass wir das System auch in seiner kompletten Bandbreite für uns nutzen können.

Zum Ende des Tages haben wir uns Stände von Firmen, welche in unterschiedlichen Bereichen tätig sind, angesehen. Einige davon setzen Virtual Reality-Helme in ihren Produkten ein, beispielsweise zur Küchenplanung. Leider kamen wir nicht zum Ausprobieren, da diese Highlights natürlich wahre Publikumsmagneten waren und die Schlange dementsprechend lang war. Eines haben wir allerdings vermisst auf der CeBIT 2016. Google hatte keinen Stand. Gerne hätten wir mehre über Produkte von Google erfahren, dabei besonders die Google Cloud Engine (GCE). Google gehört mit der GCE zu den wichtigsten Anbietern für Cloud-Lösungen.

Zusammenfassend kann man sagen, dass die Digitalisierung immer weiter voran schreitet und selbst kleine Firmen davon profitieren können. Viele Firmen bieten dafür Lösungen an und zeigen mit Beispielen, wie das bei klassischen Unternehmen gelungen ist. Trends wie Internet of Things (IoT), Cloud Computing und SaaS begegnen einem an jedem Stand. IoT steht für die Anbindung aller Geräte im Haushalt und in Firmen an das Internet – Tools, die dem Menschen das Leben möglichst unauffällig angenehmer gestalten sollen. Wir verließen die CeBIT mit neuen Kontakten und Erkenntnissen. Einiges hat uns Inspiration geliefert, wie wir Prozesse im Unternehmen vereinfachen und verbessern können. Nun gilt es, die aufgenommenen Fäden weiterzuspinnen. Die IT ist eine Branche, in der so viel Dynamik steckt, dass man immer am Ball bleiben muss, um nicht unversehens im Gestern zu arbeiten. Aber es gehört auch ein geschultes Auge dazu, echte Innovationen von lustigen Spielereien zu unterscheiden. Die CeBIT wollen wir so oder so aber im nächsten Jahr wieder besuchen.“

 

Azubi-Perspektive: Frederick über seine Ausbildung in unserer IT

Ausbildung in der Invitel Unternehmensgruppe heißt, jeden Tag etwas Neues zu lernen. Wir haben unseren Auszubildenden im Bereich der IT, Frederick Böhke, zum Interview gebeten und ihm die ein oder andere Frage gestellt:

Frederick - IT AzubiBitte stell dich doch einmal kurz vor: wer bist du, wie lange bist du schon im Unternehmen tätig und was sind deine Aufgaben?

Mein Name ist Frederick Böhke, ich bin 19 Jahre alt und wohne mein Leben lang in Braunschweig. Ich bin seit dem 01.06.2015 im Unternehmen. Meine Hauptaufgabe ist zunächst einmal, Auszubildender zu sein. Es wird versucht, mich in so viele Bereiche der IT innerhalb der Unternehmensgruppe einzubinden, mir so viel wie möglich zu zeigen und beizubringen.

Was genau hat dich dazu bewogen, eine Ausbildung zum „Fachinformatiker der Fachrichtung Systemintegration“ zu beginnen?

Als Kind wollen viele Jungs Feuerwehrmann, Polizist oder Superheld werden. Ich war da etwas anders und wollte immer Erfinder werden. So habe ich das zumindest damals genannt. Ich habe unzählige Maschinen gezeichnet, mir die wildesten Geräte einfallen lassen und mich so schon immer sehr für elektronische Technik interessiert.

Irgendwann in der Grundschule wurde aus Erfinder dann Ingenieur. Leider klappte es mit dem Abitur nicht wie ich wollte. Da ich mich in der weiterführenden Schule schon viel mit Computern beschäftigt hatte, was auch über das Spielen von Videospielen hinausging, entschied ich mich zunächst eine schulische Ausbildung zum „Informationstechnischen Assistenten“ zu machen. In dieser Zeit lernte ich den Bereich der IT weiter kennen und lieben. Auch absolvierte ich ein vierwöchiges Praktikum in einem Unternehmen. Mir gefiel der Alltag dort so gut, dass ich mich gleich um einen Ausbildungsplatz beworben habe und nach dem erfolgreichen Abschluss der schulischen Ausbildung dort anfing. Mein Hauptbeweggrund ist unter anderem gewesen, in einer Branche zu arbeiten, die sich stetig verändert und sich auch weiterhin verändern wird.

Wie viele Jahre umfasst diese Ausbildung?

Die Ausbildung zum „Fachinformatiker der Fachrichtung Systemintegration“ umfasst drei Jahre.

Bitte gib‘ uns einen kurzen Einblick in deinen Ausbildungs-Alltag. Wie läuft der Wechsel zwischen Theorie und Praxis bei dir genau ab?

Meine Ausbildung ist, so wie eigentlich jede andere in Deutschland, eine duale Ausbildung. Das bedeutet, ich werde im Unternehmen und in der Schule ausgebildet. Im Unternehmen soll ich vor allem praktisch arbeiten und die Abläufe kennen lernen. In der Schule hingegen lernen wir Technologien kennen, die wir vielleicht im Unternehmen nicht einsetzten, oder wir gehen spezifischer auf einzelne Themen ein. Berufsschule habe ich alle paar Monate im Blockunterricht.

Einmal Hand auf’s Herz: lieber Schulbank oder Praxis? Und warum?

Eindeutig Praxis! Die Berufsschule ist aufgrund meiner Vorkenntnisse durch die vorangegangene Ausbildung und die Zeit im ehemaligen Ausbildungsunternehmen relativ einfach und ich langweile mich öfters. In der Invitel Unternehmensgruppe habe ich bis jetzt jeden Tag etwas Neues gelernt und ich habe das Gefühl, etwas Produktives zu tun und mich, bzw. mein Unternehmen voran zu bringen.

Welche Bereiche hast du in der Zeit deiner Ausbildung im Unternehmen bereits durchlaufen?

Die ersten vier Monate meiner Ausbildung habe ich zumeist im Client-Support verbracht und Mitarbeitern bei Herausforderungen am Arbeitsplatz geholfen. Vor etwa einem Monat bin ich dann mit meinem Arbeitsplatz auf die Insel zu Olaf Stoye gezogen und kümmere mich seitdem gemeinsam mit ihm um den Umzug der derzeit drei Domains auf eine unternehmensweite Domain. Das bedeutet, dass wir Serversysteme auf neue Hardware umziehen und alte Systeme durch neue ersetzen, um das Netzwerk geordneter und natürlich auch schneller zu machen.

Wie sieht ein normaler Tag für dich im Unternehmen aus?

Mein Tag beginnt normalerweise um 7:30 Uhr. Dann gehe ich meine Mails durch und schaue, ob irgendetwas Besonderes passiert ist. Zum Beispiel ob es irgendwelche Ausfälle gab, über die man Bescheid wissen sollte bzw. an denen ich etwas tun kann oder ob einer meiner Kollegen eine Info-Mail zu irgendeinem Thema verschickt hat. Außerdem kontrolliere ich, ob es Antworten auf offenstehende Tickets gibt. Anschließend geht mein Arbeitstag richtig los. Ich bekomme Aufgaben von meinen Ausbildern, bearbeite Tickets oder werkle an Langzeit-Aufgaben herum.

In welchen Projekten bist du momentan involviert?

Derzeit kümmere ich mich zusammen mit Olaf Stoye um den Umzug unserer Domains. Außerdem bin ich mit der Entwicklung einer neuen Erfassungsplattform für ein System betraut und übernehme immer wiederkehrende Aufgaben.

Welche Tätigkeiten bereiten dir am meisten Spaß und Freude?

Das Lernen macht mir während der Ausbildung am meisten Spaß. Neue Systeme kennen und administrieren lernen. Wenn ich mich allerdings auf bestimmte Bereiche in der IT beschränken müsste, wäre das wohl alles, was mit Servern und Netzen zu tun hat, Datenbankmanagement und Programmieren.

Gut die Hälfte deiner Ausbildung ist bereits geschafft. Was wünschst du dir für die kommenden eineinhalb Jahre? Was steht bei dir noch auf der Liste der Dinge, die du im Unternehmen unbedingt noch miterleben möchtest?

Ich wünsche mir, dass ich weiterhin jeden Tag etwas Neues lerne, wie es bisher der Fall war. Ich bin gespannt auf das Wachstum, das die Invitel Unternehmensgruppe in den letzten Jahren durchlief, derzeit durchläuft und noch durchlaufen wird und auf die daraus resultierenden, neuen Anforderungen an die IT-Abteilung.

Gibt es schon Pläne für die Zeit nach deiner Ausbildung?

Einen genauen Plan habe ich noch nicht. Allerdings denke ich immer mal wieder darüber nach, ob ich nicht doch noch etwas studieren möchte.

 

IT im Kundenservice

Aus unserer Reihe der Vorstellung der einzelnen Abteilungen verrät uns heute Olaf Stoye, Leiter der Abteilung IT, welchen Beitrag unsere IT-Leute eigentlich zum täglichen, funktionierenden Kundenservice beitragen:

Bei der Betrachtung des Zusammenspiels zwischen IT-System und Kundenservice sind unsere Servicemitarbeiter stets die wichtigsten Personen gegenüber dem Kunden. Jedoch kann der Servicemitarbeiter seine Arbeit in der heutigen Zeit auch nicht mehr ohne IT-Systeme durchführen. Wir, das IT-Team der Invitel Unternehmensgruppe, verstehen uns als interner Dienstleister für unsere Servicemitarbeiter.

Bevor ein Mitarbeiter im Kundenservice seine Arbeit aufnehmen kann, werden Systeme eingesetzt, die für eine optimale Personaleinsatzplanung sorgen. Zur Erstellung eines solchen Planes, kommen so genannte Workforce Management Systeme zum Einsatz, die aus vielen Faktoren wie beispielsweise Mitarbeiterwünschen, Mitarbeiterskills, Wochentag, einzelne Halbstunden-Intervalle, Aktionen und historischen Statistiken komplexe Berechnungen durchführen. Gerade in diesem Bereich gibt es in den letzten Jahren sehr gute Fortschritte. Es bedeutet aber gleichzeitig auch einen Anstieg der Komplexität der Berechnungslogik, die nicht mehr ohne ein vielschichtiges System möglich ist. Allein an diesem Beispiel wird deutlich, wie uns immer komplexer werdende Systeme in der täglichen Arbeit unterstützen, den IT-Bereich jedoch auch zunehmend fordern.

Rückblickend auf die Entwicklung der Telefonanlagen hat die Invitel Unternehmensgruppe schon im Jahr 2009 auf die Umstellung von der klassischen Telefonie auf Voice over IP (VoIP) gesetzt und ist damit einer der ersten Unternehmen gewesen, die diesen neuen Weg beschritten. Bei VoIP wird über Computernetzwerke telefoniert, welche nach Internet-Standards aufgebaut sind. Auch wenn dies in den ersten Monaten alle Beteiligten vor Herausforderungen stellte, war es doch ein wichtiger Schritt für die Zukunft. Nur 4 Jahre später hat sich bereits gezeigt, dass die Entscheidung, auf eine VoIP-Telefonanlage zu wechseln, der richtige Weg war und den Aufbau von neuen Standorten in der Planung und Umsetzung beschleunigt hat. Seit der Einführung ist schon einige Zeit vergangen und wir haben sehr viel lernen dürfen bzw. müssen. Die gesammelten Erfahrungen haben wir an den Hersteller weitergegeben. Nach einem Jahr intensiver Zusammenarbeit konnten wir gemeinsam eine neue Routingstrategie entwickeln und nach langer Planungs- und Aufbauphase wurde über die gesamte Invitel Unternehmensgruppe eine neue Telefonanlage aufgebaut. Aktuell stehen nur noch ausgiebige Tests aus, bevor die neue Anlage in Betrieb genommen werden kann. Ein großer Vorteil der neuen Anlage ist, dass direkt in den Callflow eingegriffen werden kann, ohne dass ein IT-Mitarbeiter die Anpassung vornehmen muss. Auch im Reporting gibt es eine deutliche Verbesserung: durch gesetzte Messpunkte können genauere Analysen erstellt werden, um eine ständige Optimierung im Callflow durchführen zu können.

Wenn man sich die technische Infrastruktur in der Gesamtheit anschaut, ist der wichtigste Aspekt, unseren Mitarbeitern die richtigen Informationen sowie die Kundendaten zur Verfügung zu stellen. Dazu müssen alle Komponenten für die Netzwerkstruktur, Informationssysteme, Server und Clients unter den Gesichtspunkten von IT-Sicherheit und Datenschutz vernünftig und sinnvoll eingesetzt werden. Insbesondere der Datenschutz bei dem Umgang mit Kundendaten wird bei uns sehr groß geschrieben und auch konsequent umgesetzt. Ein weiterer Gesichtspunkt ist die Bereitstellung einer ausgewogenen Systemperformance. Nur wenn die benötigten Systeme flüssig und zuverlässig aufgestellt sind, können unsere Mitarbeiter einen guten Kundenservice anbieten.

Die technischen Neuerungen bleiben nie stehen. Im Gegenteil – neue Entwicklungen werden die Märkte immer schneller erobern. Für uns ist es wichtig, immer in die Zukunft zu schauen und die richtigen Weichen für die nächsten 5 bis 10 Jahre zu stellen und darin zu investieren. Wir können mit Stolz sagen, „wir sind dabei“ und stellen uns den täglichen Herausforderungen.

 

Über Uns

Die Invitel Unternehmensgruppe ist einer der führenden Anbieter für Prozess-Services in Deutschland. 15 Unternehmen in 3 Marken unter dem Dach der Invitel Unternehmensgruppe setzen je nach Aufgabenstellung individuelle Projekte für Unternehmenskunden im Netzwerk um.

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