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Gelebte Vielfalt, Teil 2: Inklusion meets BEM

StefanIn unserem ersten Blog zum Thema Inklusion berichteten wir schon ein wenig über die Arbeit der Schwerbehindertenvertreter. Diese bilden intern die Schnittstelle zwischen Arbeitnehmern mit Handicap und Arbeitgeber, um gemeinsam die richtigen Rahmenbedingungen für das Arbeitsverhältnis zu schaffen. Heute wollen wir noch ein bisschen tiefer eintauchen in die Materie, und dafür haben wir uns mit Stefan Schulze getroffen, seines Zeichens Agent und Schwerbehindertenvertreter (SBV) in Helmstedt.

Als Diabetiker selbst „schwerbehindert“ eingestuft, kümmert sich der gewählte Vertreter der (schwer-) behinderten Arbeitnehmer am Gründungsstandort von Invitel darum, dass diese unter adäquaten Rahmenbedingungen ihrer Arbeit nachgehen können. Im Gespräch erfuhren wir, was so alles dazugehört. Eine neue, große Rolle spielt dabei auch das kürzlich eingeführte BEM: das betriebliche Eingliederungsmanagement. Dieses sieht vor, dass Mitarbeiter, welche innerhalb von zwölf Monaten länger als 6 Wochen krankgeschrieben waren, mit Vertretern des Arbeitgebers ins Gespräch kommen. Ziel ist es herauszufinden, welche Maßnahmen im betrieblichen Rahmen des Jobs zur Aufrechterhaltung der Gesundheit beitragen können und diese gemeinsam umzusetzen. Stefan gehört auch zum „BEM-Team“ Helmstedt. 

Stefan, bevor wir richtig loslegen – was hat dich motiviert, dieses Amt des SBV zu übernehmen?

Der Wunsch, den Betriebsrat zu unterstützen. Meine Wirkungsmacht ist natürlich eingeschränkt, ich kann nicht alles verändern. Aber ich kann anfangen, „vor meiner eigenen Haustür zu kehren“, wie man so schön sagt. Nun gehe ich erst mal kleinere Dinge Schritt für Schritt an, um etwas zu erreichen. Und das geht in einem Gremium wie dem Betriebsrat auch besser, als als Einzelkämpfer. Man bekommt viel mehr Dinge mit und kann versuchen, konstruktiven Einfluss zu nehmen, wie z.B. in Sachen BEM.

Was hat das BEM mit deinem Job als Schwerbehindertenvertreter zu tun?

Beides, das betriebliche Eingliederungsmanagement und die Fürsorge für behinderte Mitarbeiter sind Teile des Gesundheitsmanagements eines Unternehmens, welches gesunde Mitarbeiter haben möchte und welches auch die Krankenquote senken möchte. Im Zuge des BEMs kann man Präventivmaßnahmen ergreifen, z.B. durch eine Gefährdungsbeurteilung der einzelnen Sitzplätze. In Helmstedt laufen bereits Bemühungen dahingehend. Es gab hier eine Mitarbeiterbefragung, die ausgewertet wurde und aus der Maßnahmen abgeleitet werden. Das Ergebnis ist erst einmal ein großer Wunsch nach einem ergonomischen Arbeitsplatz. Stress entsteht nämlich nicht nur durch vorgegebene Zeiten für Calls, sondern kann im gesamten Umfeld liegen. Alle Themen, die aufkamen, werden nun nach und nach abgearbeitet. Das greift natürlich nicht sofort, aber die Mitarbeiter spüren, dass da etwas passiert. Sie stellen fest, dass die Befragung etwas bringt, Stück für Stück, und dass es umgesetzt wird.

Wie läuft das BEM an?

Das Ganze ist ja noch nicht richtig eingeführt, darum kann man dazu noch gar nicht viel sagen. Es ist manchmal auch etwas schwierig für die einzelnen Kollegen, so lange am Ball zu bleiben, bis die notwendige Anschaffung getätigt wurde, da muss ja ein Prozess eingehalten werden. Da die Beschaffung zentral läuft und kein Mitarbeiter mit den entsprechenden Kompetenzen vor Ort ist, erfordert das schon mal einen langen Atem. Hilfreich wäre es zum Beispiel, wenn die Geschäftsführung jemanden benennt, der als Schnittstelle zum BEM-Team am Standort ist und gebündelt mit Befugnissen solche Belange vorantreibt.

HEader Collafe

Wer ist das BEM-Team?

Das BEM-Team kann verschiedenartig zusammengesetzt sein. Es kann z.B. einen Paten geben, vielleicht den Tischnachbarn des Kollegen, der länger weg war und der ihn bei der Umsetzung der BEM-Gesprächsinhalte unterstützt. Es kann auch sein, dass der FASi (Fachkraft für Arbeitssicherheit) von extern dazukommt und die Umsetzung checkt (Platz einstellen). Das kann natürlich auch der Teamleiter sein oder nach Wunsch der Arzt – alles, damit die Person wieder in Arbeit kommt und dem Unternehmen lang erhalten bleibt. Auch ich als SBV stehe zur Verfügung, oder jemand ganz anderes – und wenn es ein Freund vom Sport ist, dem man die nötige Fachkompetenz zutraut. Es kommt komplett darauf an, was vereinbart wurde, wie es dann umgesetzt wird, um die Arbeit leisten zu können.

Was genau kannst du tun für jemanden, der deine Hilfe sucht?

Nun, nehmen wir folgendes Beispiel: Eine Kollegin mit einem Rückenleiden benötigt ein spezielles Keilkissen für ihren Arbeitsplatz. Ich trete in Kontakt mit dem Integrationsamt und finde heraus, inwieweit es Hilfestellung leisten kann. Die Information ist, sie zahlen solche Anschaffungen, aber erst ab einem Wert von 500€. Wäre es so teuer, ginge der Prozess dort weiter. Eine Gefährdungsbeurteilung müsste erstellt werden, die den Bedarf bestätigt. Denn es könnte ja theoretisch auch an etwas anderem liegen: sitzt der Mensch richtig, ist der Rechner richtig gestellt usw. Steht diese Beurteilung für die Anschaffung des Kissens, geht es rein in unsere Prozesse, denn es kostet nur 30 Euro und wird nicht vom Integrationsamt gezahlt. Es wird an die Projektleitung gegeben, diese reicht es weiter an Personal. Personal hat Bedenken, weil der Arbeitnehmer das Kissen ja auch mit nach Hause nehmen könnte. Und an der Stelle kommen wir erst einmal nicht weiter. Gehe ich den Weg über BEM, weil der Mensch die sechs Wochen krank war, ist es aussichtsreicher, weil die Geschäftsführung einen Entscheider bestimmt und Ziele festgelegt hat. Bei beiden sind die Prozesse noch nicht gefestigt, es ist nicht immer ganz eindeutig, welche Informationen wo ankommen, was damit geschieht und wie die Entscheidungen getroffen werden, nach welchen Prioritäten. Inzwischen beschäftigt sich die Standortleitung mit diesem Kissen…

Praktisch versuche ich dann, vieles auch außerhalb der Arbeitszeiten zu regulieren, wenn es geht, oder mal nebenbei. Dann bin ich bei den Betriebsratssitzungen immer mit dabei. Daraus ergeben sich auch Aufgaben, die ich erledige. Dabei helfen mir meine Kontakte in den anderen Stellen, die sich mit Inklusion beschäftigen, zum Beispiel mein Ansprechpartner beim Integrationsamt in Hildesheim, welches für uns zuständig ist.

Was ist einem behinderten Menschen, der einen Job sucht, wichtig?

Mir wäre wichtig, dass ich in ein offenes Team aufgenommen würde, das mich und meine Behinderung akzeptiert und auch tatsächlich in bestimmten Situationen Rücksicht nehmen kann. Inklusion bedeutet ja aber auch miteinander und voneinander zu lernen. Alle Seiten können von dieser Situation profitieren. Hier vor Ort haben wir z.B. auch noch andere Diabetiker, das ist super. Da gibt es viel Austausch. Kürzlich war eine Kollegin schwanger und hatte Sorge, sie könnte von Schwangerschaftsdiabetes betroffen sein. Da konnten wir natürlich hilfreich zur Seite stehen. Aber das geht natürlich nicht so einfach mit jeder Art von Behinderung. Bei einer Depression müsste ich schon länger überlegen, wie davon jemand profitieren kann, da kommt man auch nicht mit Galgenhumor sehr viel weiter. Ein Burnout ist ebenfalls schwierig. Der Stress hat den Menschen ausgebrannt, er „funktioniert“ nur noch und auch das nur noch gerade so. So eine Krise ist heftig und nicht leicht zu bewältigen, denn zusätzliche Ängste, z.B. vor einem möglichen Arbeitsplatzverlust aufgrund der Krankheit (krankheitsbedingte Kündigungen sind bundesweit sehr häufig), wird es immer schlimmer. Die Person muss erst einmal rausgenommen werden. Aber sie ist ja geschult, es wurde in sie investiert. Auch wenn besonders Burnouts wieder „verheilen“ können, so dauert das. Da ist es schön, wenn der Mitarbeiter zurückkommen kann, dann das BEM greift und der Mitarbeiter abgeholt wird. Er soll wieder hineinfinden in seinen Job und Spaß daran haben, er soll wieder durchstarten und Teil des Ganzen sein.

Das Gespräch mit Stefan drehte sich aber auch noch um ganz andere Themen. Was wir noch besprochen haben, gibt es in an anderer Stelle demnächst zu lesen!

 

Gesund durch die kalte Jahreszeit

Mit der Zeitumstellung im Oktober war es wieder soweit: Die Tage werden scheinbar kürzer, dunkler, dämmriger und nebliger; sie werden kühler, nasskalter und unangenehmer. In den Herbstmonaten verändert sich aber nicht nur das Wetter – die Erkältungswelle rollt auf uns zu. Daher ist es wichtig, sich optimal auf die typische Herbstwitterung einzustellen. Was uns hilft, gesund und fit den Wechsel von sommerlichen Temperaturen zur Schal- und Stiefelzeit zu überstehen, ist ein starkes Immunsystem. Mit Tipps für starke Abwehrkräfte kann einer Grippe und einem sinkenden Stimmungsbarometer im Herbst vorgebeugt werden.

Kommen Sie gesund durch die kalte Jahreszeit

Auch wenn das Farbenspiel aus Laub und Kastanien wunderschön sein kann, haben viele im Herbst mit einer permanenten Müdigkeit und Antriebslosigkeit zu kämpfen. Der sogenannte Herbst-Blues mit Stimmungsschwankungen, allgemeiner Mattheit und Konzentrationsproblemen kann für so manchen zum großen Problem werden. Was Sie tun können, um gesund durch die kalte Jahreszeit zu kommen, haben wir Ihnen kurz zusammengefasst.

Junge Frau sitzt im Büro und putzt die Nase

Unsere Tipps gegen Herbst-Blues, Erkältung & Co

Allgemein gilt: Lassen Sie sich Ihre gute Laune nicht vom vermeintlich tristen Grau des Herbstes nehmen. Genießen Sie lieber die Vorzüge dieser Jahreszeit und gehen Sie mit Ihrer Familie oder Freunden Drachen steigen, unternehmen Sie Spaziergänge in der Natur oder leichten Sport wie Radfahren oder Joggen – das bringt den Kreislauf in Schwung. Wer sich allerdings draußen aufhält, sollte sich entsprechend kleiden und vor der Nässe und Kälte ausreichend schützen.

Ihr Immunsystem muss angekurbelt werden: Wechselduschen stärken die Abwehrkräfte und fördern die Durchblutung. Auch Saunieren bringt den „Schutzwall“ des Körpers in die Gänge und trainiert die Gefäße. So sind Sie optimal auf die wechselnden Temperaturen im Herbst eingestellt.

Ruhephasen sind wichtig: Gönnen Sie sich am Tag immer wieder kurze Tee-Pausen zum Durchatmen. So können Sie konzentrierter an Ihrem Arbeitsplatz wie dem Service Center agieren und wichtige Ruhephasen gezielt in den Alltag einbauen.

Achten Sie auch darauf, Ihr Büro regelmäßig zu lüften – das erfrischt die Lungen und Schleimhäute. Zudem hält Salbei in Form von Tee oder Bonbons die Schleimhäute feucht und hilft dabei, Husten vorzubeugen.

Und auch der Arbeitsweg kann uns im Herbst einige Fallen stellen: Rutschige Gehwege durch Laub und Regen, eine unzureichende Sicht hinterm Steuer durch Nebel und überraschende Regenschauer können zu Gefahren werden. Seien Sie bitte achtsam und vorsichtig!

Unverzichtbar allerdings, nicht nur in der Grippezeit im Herbst, sind regelmäßiges Händewaschen, ausreichend Bewegung und Schlaf und eine gesunde und ausgewogene Ernährung mit Obst, Gemüse, Fisch und Milchprodukten. So sind Sie gewappnet für die Tücken des Herbstes!

 

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Gesundheit am Arbeitsplatz: Die richtige Sitzposition am Schreibtisch

Die richtige Sitzposition am Schreibtisch ist wichtig!

In Service Centern verbringen die meisten Mitarbeiter nahezu 85% ihrer täglichen Arbeitszeit am Schreibtisch – sitzend, statisch, ohne viel Bewegung. Für den Bewegungsapparat und insbesondere für die Wirbelsäule jedoch ist diese statische Körperhaltung sehr anstrengend. Denn bei einer sitzenden Position wird viel Druck auf die Bandscheibe der Lendenwirbelsäule ausgeübt, um fast 100% mehr als beim Stehen. Die stetige nach vorn gebeugte Sitzhaltung beansprucht unsere Lenden in so großem Maße, dass die Wirbelsäule ihre natürliche Stützfunktion verlieren kann und die Rumpfmuskeln sich gar zurückbilden.

Was folgt, ist dem ein oder anderen wahrscheinlich schon bekannt: Schmerzen im Kopf, Nacken und Rücken, Venen- oder Lymphstau und Konzentrations- oder Kreislaufstörungen. Auch verkürzte Muskeln, fehlende körperliche Fitness, Verdauungsbeschwerden und der sogenannte „Sitzbauch“ können eintreten.

Wie kann der Wirbelsäule geholfen werden?

Die Arbeit am Computer sollte dynamischer werden: Sie fördern Ihre Körperhaltung und entlasten Ihre Wirbelsäule, indem Sie zwischen Sitzen, Stehen und Gehen immer wieder wechseln – das durchblutet die Muskulatur, versorgt die Bandscheiben mit Nährstoffen und beugt Verspannungen vor. Daneben sollte ein Bürostuhl, der ergonomisch auf Ihre Bedürfnisse eingestellt ist, das dynamische Sitzen unterstützen und Ihnen eine variable Sitzhaltung ermöglichen.

Die richtige Einstellung Ihres Bürostuhls

Achten Sie darauf, dass Ihr Bürostuhl immer von unten nach oben eingestellt wird – die Beweglichkeit Ihres Stuhls, die Mechanik, erfolgt erst zum Schluss. Dabei ist Folgendes wichtig:

Ihre Basishaltung bei der Stuhl-Einstellung sollte aufrecht und als mittlere Sitzposition erfolgen, im Idealfall als 90°-Winkel zwischen Unter- und Oberschenkel.

Die Sitzhöhe sollte angenehm für Sie sein, ohne dass Sie große Anstrengungen aufbringen müssen, um bequem zu sitzen. Dabei ist es wichtig, dass die Sitzfläche leicht nach vorn abfällt (durch eine Sitzneigeverstellung einstellbar), um die Aufrichtung der Wirbelsäule zu unterstützen – entsprechend Ihrer körperlichen Konstitution.

Bei der idealen Sitztiefe entsteht kein Druck zwischen Kniekehle und Wade, um nicht nach vorn zu rutschen und den Kontakt zur Rückenlehne zu verlieren. Die Einstellung der Armlehnen sollte Entlastung für die Schultergürtel und die Rückenlehne so eingestellt sein, dass die Lorddosenstütze, die stärkste Wölbung im Rücken, auf Höhe der Gürtellinie liegt – leicht abgesenkt. Die Nacken- bzw. Kopfstütze dienen zudem der Entlastung des Rückens – gemessen an der Halswirbelsäule.

Wer zu viel sitzt und kaum auf eine korrekte Sitzhaltung achtet, der wird mitunter von Schmerzen geplagt, auf die man gut und gerne verzichten möchte. Ein richtig eingestellter Bürostuhl und ein dynamischer Wechsel Ihrer Sitzposition können aber Ihren Bewegungsapparat entlasten und so das Arbeiten am Schreibtisch angenehmer gestalten.

 

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Gesund und motiviert am Arbeitsplatz

Ein wichtiger Erfolgsfaktor für ein Unternehmen sind gesunde und motivierte Mitarbeiter. Auch die Invitel Unternehmensgruppe ist natürlich daran interessiert, dass sich ihre Mitarbeiter sowohl gesundheitlich als auch im Büroalltag wohl fühlen. Somit beschäftigt sich dieser Beitrag heute mit dem Thema Gesund und motiviert am Arbeitsplatz mit Tipps zur Vorbeugung von Erkrankungen, Stress und Müdigkeit.

Übungen für Rücken- und Nackenmuskelentspannung

Durch sitzende Tätigkeiten vor dem Computerbildschirm wird unsere Rücken- und Nackenmuskulatur stark beansprucht. Etwa ein Viertel der Krankheitstage entstehen durch Überlastungen der Muskulatur, vorwiegend im Rücken- und Nackenbereich. Um Rückenschmerzen und daraus folgenden Erkrankungen präventiv entgegen zu wirken, gibt es leichte Übungen, die sich gut in den Büroalltag einbauen lassen.

Schultern:

Setzen Sie sich aufrecht auf Ihren Stuhl und lassen Sie die Schultern dabei locker hängen. Anschließend heben und senken Sie Ihre Schultern und lassen sie kreisen. Beim Hochheben die Muskulatur anspannen und beim Senken entspannen.

Nacken:

Schließen Sie Ihre Augen und legen Sie den Kopf in den Nacken. Lassen Sie ihn anschließend seitlich nach vorne über die Brust rollen.

Nicht zu vergessen: Die Augen.

Auch unsere Augen werden beim Arbeiten mit Computern stark belastet, was zu Müdigkeit, Kopfschmerzen und sogar Migräne führen kann. Daher ist es wichtig, dass Sie ihre Augen zwischendurch entlasten, indem Sie beispielsweise den Blick auf einen weit entfernten Punkt richten. Lassen Sie Ihren Blick kurz durch das Büro wandern, bevor Sie sich wieder auf Ihren Bildschirm konzentrieren.

Bewegung im Alltag

Versuchen Sie die Treppen statt den Aufzug zu nehmen und steigen Sie doch mal auf das Fahrrad für den Arbeitsweg um – hier können Sie z.B. direkt an der Aktion der AOK  „Mit dem Rad zur Arbeit“ teilnehmen.

Die richtige Ernährung am Arbeitsplatz

Oft tritt nach der Mittagspause Müdigkeit und Völlegefühl auf. Nicht selten liegt das am üppigen frittierten oder gebratenen Essen. Besser sind hier kleinere Portionen, die gekocht sind oder viel Obst und Gemüse enthalten. Lieber könnten Sie am Nachmittag noch einmal eine kleine Zwischenmahlzeit, wie eine Banane oder ein Müsliriegel, zu sich nehmen, so dass das bekannte Mittagstief nicht auftritt und Sie sich besser konzentrieren können.
Wichtig ist zudem, dass Sie ausreichend trinken, um Kopfschmerzen vorzubeugen und auf lange Sicht Mangelerscheinungen zu vermeiden. Am besten greifen Sie hier zu Wasser, Saftschorlen oder Tee. Cola, Fanta oder andere Limonaden sollten wegen ihres hohen Zuckergehalts nur in Maßen genossen werden.

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Gesund und fit durch die kalte Jahreszeit!

Die Feiertage und der Jahreswechsel liegen lang hinter uns. Doch der lang ersehnte Frühling ist noch weit entfernt. Nasskaltes Wetter von Regen, Schnee und Wind geplagt geht nicht spurlos an uns vorüber. Die kalte Jahreszeit verlangt einiges von uns ab und zehrt an unseren Abwehrkräften. Im Interview mit Franziska Dräger, Projektleiterin und Prokuristin der Invitel ServiceUnit | 01 in Helmstedt und der Invitel ServiceUnit | 04 in Lüneburg, erfahren wir was alles dazu gehört um die Gesundheitsquote zu halten.

Interview mit Franziska Dräger

1 .Was macht ein gesund aufgestelltes ServiceCenter aus?

Ja, das ist eine gute Frage und auch nicht ganz leicht zu beantworten. Wenn die Mitarbeiter gesund sind, ist das ServiceCenter mit den geplanten Kapazitäten optimal aufgestellt und wir können die quantitativen Kennzahlen unserer Auftraggeber optimal erfüllen. Des Weiteren sind wir dadurch effektiver und wirtschaftlicher. Unsere zentrale Planung und Steuerung plant bereits einen gewissen Prozentsatz an Krankenausfällen ein, jedoch wird es für meine Mitarbeiter stressfreier, wenn wir diesen Wert unterbieten und die Mitarbeiter gesund sind. Für jeden Mitarbeiter ist es sehr anstrengend, wenn er permanent Warteschleifen vor sich sieht und weiß, dass es an den kranken Kollegen liegt. Ein gesundes Servicecenter ist auch erfolgreich, weil das Wir-Gefühl steigt und eine gute Dynamik entsteht. Meine Mitarbeiter haben Freude an ihrer Arbeit und in ihren Teams.

Meine Mitarbeiter denken mit, schauen über den Tellerrand und wissen, dass wir nur gemeinsam stark sind. Gesunde, fröhliche und zufriedene Mitarbeiter leisten automatisch eine gute Arbeit, qualitativ sowie quantitativ.

2. Was tun Sie um die Gesundheitsquote oben zu halten?

Den größten Teil einer guten Gesundheitsquote macht natürlich die Einstellung und das Pflichtbewusstsein meiner Mitarbeiter aus. Meine Führungskräfte und ich versuchen sehr individuell mit unseren Mitarbeitern umzugehen. Jeder Mitarbeiter ist unterschiedlich, demnach gehen wir auch auf jeden unterschiedlich ein. Die Teamleiter und auch ich führen regelmäßige Mitarbeitergespräche, sowie Genesungsgespräche durch. Wichtig ist, Interesse am Menschen zu haben! Jedes Problem unserer Mitarbeiter wird ernst genommen, egal wie klein es auch in manchen Augen scheint. Für den Mitarbeiter ist es eventuell ein großes und wichtiges Anliegen. Bei der Auswahl der Mitarbeiter für neue Projekte prüfen wir hinsichtlich Über- und Unterforderung, um dann zu entscheiden, ob der Mitarbeiter dies auch gesundheitlich schaffen kann.

Ebenso ist es im Bereich der Einsatzplanung. Natürlich brauchen wir täglich den vollen Einsatz unserer Mitarbeiter, ist jedoch ein Mitarbeiter dabei, der wegen privater Anliegen nicht mehr leisten kann, nehmen wir Rücksicht darauf. Verträge werden individuell angepasst und private Termine/Anliegen berücksichtigt. Nur wenn unsere Mitarbeiter einen beruflichen und privaten Einklang haben, können sie auch gute Arbeit leisten.

Des Weiteren gibt es bei Invitel die Auszeiten. Jeder Mitarbeiter kann, wenn verfügbar, individuell Auszeiten nehmen und Luft schnappen gehen. Außerdem führen wir in regelmäßigen Abständen Obst-/Gemüse-/ und Safttage durch. Täglich kocht der Teamleiter im Winter Tee und es werden Kräuterbonbons verteilt. Sollte ein Mitarbeiter länger als 3 Tage erkrankt sein, schreibt der Teamleiter eine Genesungskarte. Uns ist es wichtig, dass der Mitarbeiter weiß, wie wichtig er uns ist und dass wir an ihn denken.

3 .Welche Konsequenzen kommen bei einem hohen Krankheitsaufkommen auf ein ServiceCenter zu?

Bei einer hohen Krankenquote erfüllen wir meist nicht mehr unsere vertraglich vereinbarten Kennzahlen bei unseren Auftraggebern. Die gesunden Kollegen müssen Mehrstunden leisten und die Kapazitäten auffangen. Natürlich ist das für die Mitarbeiter in einem gut laufenden Team kein Thema und sie machen es gern, jedoch auch nur für eine begrenzte Zeit. Sollte die Krankenquote permanent in einem Team hoch sein, wächst auch die Unzufriedenheit eines jeden Mitarbeiters.

Des Weiteren haben wir natürlich auch wirtschaftliche Verluste, da die Personalkosten bleiben, der Umsatz jedoch geringer wird.

4. Wie motivieren Sie Ihr Team?

Es ist wichtig, dass bei guter Arbeit die Mitarbeiter gelobt werden und ihnen Anerkennung entgegengebracht wird. Ehrlich, offen und menschlich jedem gegenüber! Wir versuchen immer auf Augenhöhe zu arbeiten. Gleichberechtigung ist uns sehr wichtig. Kreativität im Team wird gefördert und Ideen werden gesammelt sowie umgesetzt. Gemeinsam versuchen wir täglich viel Spaß bei der Arbeit zu haben und lachen miteinander. Mit einem Lächeln im Gesicht und vielen netten Gesprächen macht die Arbeit gleich doppelt so viel Spaß. Einmal im Jahr führen wir ein Sommerfest mit der ganzen Unit durch und die Teams haben Teamabende unter sich. Solche Veranstaltungen sind wichtig, damit man sich besser kennen lernen kann. Alle Führungskräfte haben immer ein offenes Ohr für jeden Mitarbeiter und gehen auf Dienstplanwünsche ein. Viele Parameter werden im Team visualisiert, damit jeder Mitarbeiter weiß, wo er selber sowie das ganze Team steht. Geburtstagskinder werden gefeiert und bekommen einen geschmückten Tisch an ihrem Ehrentag. Auch Süßigkeiten, Obst, Tee und Kaffee werden im Team organisiert und zur Verfügung gestellt.

5. Was heißt es nah am Mitarbeiter zu sein?

Nicht die ganze Zeit am eigenen Arbeitsplatz sitzen, sondern so oft wie möglich im Team unterwegs sein und sich nach dem Wohlbefinden erkundigen. Der Teamleiter hat die Aufgabe immer auf den Flächen in seinem Team unterwegs zu sein. Nur so kann er das Klima in seinem Team verstehen, beeinflussen und individuelle und persönliche Gespräche führen, um direkt auf die Bedürfnisse eingehen zu können. Jeder Mitarbeiter kann bei offenen Fragen zu jeder Führungsebene gehen. Auch meine Tür steht jederzeit jedem Mitarbeiter offen. Des Weiteren heißt es nah am Mitarbeiter zu sein, dass nicht nur über E-Mails kommuniziert wird, sondern das die Führungskräfte überwiegend persönliche Gespräche führen. Mit jedem Mitarbeiter wird wöchentlich der Einsatzplan besprochen, nur so können wir auch herausfinden, wie sich der Mitarbeiter fühlt.

6. Was macht eine gute Führung aus?

Für mich ist eine gute Führung, wenn ich als Führungskraft trotz negativer Gegebenheiten positiv den Mitarbeitern und der Situation gegenüber stehe. Eine Führungskraft sollte immer daran denken, dass man nichts Besseres ist und die Gabe besitzen sich in die Lage des Mitarbeiters zu versetzen. Wir sind als Personen alle gleich, nur hat eben im Job jeder eine andere Aufgabe. Was nicht heißt, das wir als Führungskräfte ein andere Wertigkeit haben. Ganz im Gegenteil! Wir sind nur dann gut, wenn unser Team gut ist und das ist eine ganz klare Führungsaufgabe!

Ich war selber mal Servicemitarbeiterin und kann mich somit auch gut in die Lage eines Agenten versetzen. Mein Ziel war es schon damals Dinge zu verändern, die ich für verbesserungswürdig hielt. Dies versuche ich auch heute noch und führe nach diesem Stil mein Team. Eine gute Führungskraft muss Verständnis für persönliche Bedürfnisse haben, als Vorbild agieren und die Mitarbeiter in die richtige Richtung führen. Dazu gehört auch ein gutes Auge für Gleichberechtigung, Kritik muss geäußert werden und Fehler angesprochen sowie behoben werden. Jeder Teamleiter soll sein Team, wie eine kleine eigene Firma sehen, die Projektkennzahlen müssen erfüllt werden und dabei dürfen die Mitarbeiter nicht aus den Augen verloren werden.

7. Worin besteht der Unterschied in den Aufgaben eines Projektleiters und eines Teamleiters?

Der Teamleiter ist direkt im Team und verantwortlich für die Mitarbeiterführung und die Mitarbeitermotivation. Gemeinsam mit dem PowerUser hat er darüber hinaus die Aufgabe, sein Team wirtschaftlich auszulasten und den vorgegebenen Umsatz pro Stunde zu erreichen. Der Teamleiter hat die Verantwortung seinen PowerUser so zu führen und zu unterstützen, dass die Mitarbeiter qualitativ hochwertig arbeiten.

Ein Projektleiter hat die betriebswirtschaftliche Projektverantwortlichkeit, fachliche Personalführung der Teamleiter sowie die Betreuung der Auftraggeber. Des Weiteren übernimmt er die Kommunikation mit dem Auftraggeber, sowie die ordnungsgemäße Überprüfung und Umsetzung der Kennzahlen die mit dem Auftraggeber vereinbart wurden.

Der Projektleiter überlässt dem Teamleiter die volle Führungskompetenz an seinen Mitarbeitern und übernimmt nur den unterstützenden und beratenden Part. Nur wenn Gefahr im Verzug ist, wird der Projektleiter die Entscheidungen vom Teamleiter übernehmen.

8. Was muss getan werden damit Projekt- und Teamleiter gut zusammen funktionieren?

Die Zusammenarbeit kann nur funktionieren, wenn man sich gut versteht und auf Augenhöhe miteinander kommuniziert. Die Transparenz von beiden Funktionen muss gegeben sein. Beide müssen sich vertrauen können, ein gemeinsames Ziel verfolgen und eine Einheit bilden. Ein regelmäßiger Austausch über die Geschehnisse im Team und Herausforderungen im Projekt ist unabdingbar. Regelmäßige Mitarbeitergespräche zwischen Projekt- und Teamleiter werden ebenso durchgeführt.

 

Unsere Tipps für ein gut funktionierendes Immunsystem:

  • Obst & Gemüse essen
  • Tee trinken
  • Hände desinfizieren
  • Viel frische Luft tanken
  • Warm anziehen
  • Sport treiben
  • Spaß bei der Arbeit haben

 

 

Genesungsgespräch: Invitel setzt auf Nachhaltigkeit

Invitel sieht sich als ein Unternehmen welches sehr stark auf seine Mitarbeiter achtet und an einer langjährigen Zusammenarbeit interessiert ist. Wir haben viele Mitarbeiter, die ihre Ausbildung bei Invitel begonnen haben und mittlerweile über Jahre bei und mit uns arbeiten. So etwas freut uns besonders.

Wir bieten vielen unseren Mitarbeitern die Möglichkeit, sich weiter zu entwickeln und sich eine Karriere bei Invitel aufzubauen. Invitel versteht sich als ein Servicedienstleister, der Wert auf Zusammenhalt legt. Demnach fühlen wir uns auch für unsere Mitarbeiter im Krankheitsfall verantwortlich. Im heutigen Blogbeitrag erklären wir, warum Genesungsgespräche für eine nachhaltige Arbeitnehmerbindung sorgen und verraten Tipps rund um das Thema Genesungsgespräch:

Was sind Genesungsgespräche ?

Genesungsgespräche werden mit Arbeitnehmern geführt, die nach einer kürzeren oder längeren Krankheit ins Unternehmen zurückkehren. Nicht jeder Arbeitgeber macht von diesen Gesprächen Gebrauch. Dies ist auch kein Muss. Invitel nutzt diese Gespräche, um zu zeigen, dass alle Mitarbeiter eine wichtige Funktion haben und jede Position bedeutungsvoll ist. Der Ausfall eines Mitarbeiters ist immer schwierig, viele vergessen aber, dass auch die Aufnahme der Arbeit nach der Genesung für den Mitarbeiter nicht leicht ist. Dafür braucht es ein gutes Team. Denn nur ein starkes Team kann langfristig und nachhaltig gute Arbeit leisten und den Ausfall eines Mitarbeiters, wie auch seine Wiedereingliederung, auffangen.

Bei Invitel werden die Genesungsgespräche vom Projektleiter und Teamleiter geführt. Durch ein Genesungsgespräch hat man die Chance den Mitarbeiter vertieft kennenzulernen und herauszufinden, ob die Erkrankung im Zusammenhang mit der Arbeit steht bzw. zukünftig stehen wird. Die Erkrankung kann berufliche, gesundheitliche oder private Gründe haben. Invitel möchte mit den Genesungsgesprächen das Interesse an jedem Einzelnen bekunden, den Mitarbeiter auffangen und Hilfestellungen anbieten. Auch hier liegt der Schlüssel in der Kommunikation. Ein Arbeitgeber kann nur helfen, wenn er auch Hintergrundwissen hat.

Wir bei Invitel führen die Gespräche am ersten Tag der Rückkehr nach dem Krankheitsfall. Dies bietet uns auch die Möglichkeit dem Mitarbeiter einen Überblick zu geben, was während seiner Abwesenheit alles passiert ist. Wir möchten sicher stellen, dass sich der Mitarbeiter gesundheitlich und im Job fit fühlt. Für unsere Genesungsgespräche halten wir uns meist an ein paar einfache Regeln, die wir Ihnen gern mit auf den Weg geben würden:

Sechs Tipps für ein Genesungsgespräch:

  1. Führen Sie das Gespräch direkt nach der Rückkehr des Mitarbeiters nach dem Krankheitsfall
  2. Wählen Sie für das Gespräch einen möglichst neutralen Raum, in dem Sie ungestört sprechen können
  3. Führen Sie das Gespräch mit dem Mitarbeiter alleine, bei Eskalationsstufen ist es empfehlenswert, den nächst höheren Vorgesetzen oder einen Personalmitarbeiter teilhaben zu lassen
  4. Zeigen Sie persönliches Interesse
  5. Führen Sie ein offenes, respektvolles Gespräch, mit dem Ziel das Vertrauen zu stärken
  6. Bieten Sie Hilfe und Unterstützungen an, erfragen Sie Hintergründe

 

In den organisatorischen Einheiten, in denen die Genesungsgespräche konsequent und sowohl inhaltlich und persönlich engagiert durchgeführt werden, ist zu beobachten, dass die Krankenquote nach bereits kurzer Zeit signifikant sinkt.

Bildquelle: © Sergey Nivens – Fotolia.com

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Die Invitel Unternehmensgruppe ist einer der führenden Anbieter für Prozess-Services in Deutschland. 15 Unternehmen in 3 Marken unter dem Dach der Invitel Unternehmensgruppe setzen je nach Aufgabenstellung individuelle Projekte für Unternehmenskunden im Netzwerk um.

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