Unser 2016 – es ist viel passiert.

_dsc34232Da ist sie wieder, diese Zeit des Jahres: wir öffnen das Bürofenster an unserem Leipziger Standort und herein strömt der unverkennbare Duft des Weihnachtsmarktes. Ein bisschen ambivalent stehe ich dem ja schon gegenüber: einerseits behindert er meinen täglichen Arbeitsweg massiv und die Menschenmassen, die sich darüber schieben sind auch irgendwie erdrückend. Andererseits – dieser Duft, die Lichter – es ist schon irgendwie auch schön.

Wie jedes Jahr juckt es mir in den Fingern, das Erlebte des letzten Jahres aufzuschreiben, vielleicht, um irgendwie ein wenig Lebenszeit zu konservieren. Schließlich rast die Zeit schrecklich schnell vorbei und es ist frustrierend, davon nichts festhalten zu können. Schon nach zwei Minuten des Sinnierens fiel auf: Meine Güte, irre viel passiert! Die Liste der Ereignisse des Jahres 2016 in der Invitel Unternehmensgruppe ist ganz schön lang. Alles bis ins Detail zu reflektieren würde das Format dieses Blogs deutlich überstrapazieren, darum belassen wir es bei einigen der Highlights.

Beim aktiven Zurückholen der Erinnerung kommt auch direkt das trubelige Gefühl mit hoch, mit dem wir ins beinahe vergangene Jahr gestartet sind. Gleich zu Beginn stand der Relaunch des Simon & Focken-Logos auf dem Plan. Wer glaubt: „Naja, wie schlimm kann das schon sein“, der darf gern mal einen Blick in unseren Projektplan aus dieser Zeit werfen. Eine Million Dinge, die beachtet werden wollen, nur ein neues Logo zu „malen“, damit ist es nicht getan (und selbst das – man bedenke, wie verschieden die Geschmäcker so sind…). Aber das haben wir geschafft und sind ausgesprochen zufrieden mit dem Ergebnis. Zugegebenermaßen setzte das Parallelprojekt dem ganzen jedoch noch eins oben drauf: die Gründung der SALESkultur. Das Entstehen des Verkaufs- und Outbound -Spezialisten als dritte Marke der Invitel Unternehmensgruppe neben Invitel und Simon & Focken fiel genau in dasselbe Zeitfenster und sorgte dafür, dass unser Adrenalinspiegel gleichmäßig hoch war. Nur ein neues Logo und eine Neugründung? Neeeiin, nicht doch. Weil aller guten Dinge drei sind, entstand zeitgleich die BusinessLine, die einen anspruchsvollen Sekretariatsservice anbietet. Trotz der nur indirekten Verbindung mit der Invitel Unternehmensgruppe waren viele Geschäftsbereiche intensiv in die Gründungen involviert, so auch wir aus der Unternehmenskommunikation. Für alle drei Vorhaben galt eine zeitliche Vorgabe: bis zur CCW 2016 Ende Februar muss alles stehen. Die CCW, die Call Center World, ist als internationale Kongressmesse eine der wichtigsten Veranstaltungen der gesamten Branche. Dass bis dahin alles präsentabel sein muss, ergibt absolut Sinn. Schon einmal selbst Aussteller auf einer Messe gewesen? Auch ohne Spezialprojekt wie Logorelaunch und Neugründung ist dafür das eine oder andere zu erledigen… Halb so wild, auch das haben wir natürlich hinbekommen.

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Die CCW war ein Erfolg. Das Wesen der Invitel Unternehmensgruppe spiegelte sich im Messeauftritt wider. Leichtes Understatement, gepaart mit absoluter Professionalität und einem Vertriebsteam, welches motiviert und gut vernetzt ist, haben einen wichtigen Teil dazu beigetragen, dass das Jahr 2016 als Erfolg gewertet werden kann. Genau dieses Vertriebsteam hat sich ebenfalls neu aufgestellt im Verlaufe des Jahres. Frisch im Denken, dynamisch und vor allem hungrig auf Erfolg – mit diesen Attributen wurde der Startschuss gegeben für das Rennen um die besten Zukunftsaussichten. Themenfeldern wie der Digitalisierung im Kundenservice und der stabilisierenden Positionierung der neuen Marken im Markt kann so adäquat begegnet werden.

Denn, und so ehrlich wollen wir bei unserem Rückblick auch sein, es hätte auch anders kommen können. Wirtschaftlich stand die gesamte Unternehmensgruppe unter Druck im Jahr 2016, das Ergebnis des Vorjahres war anders ausgefallen als erwartet. Ein umfangreiches Maßnahmenpaket, und vor allem auch der unermüdliche Einsatz vieler loyaler Mitarbeiter haben dafür gesorgt, auch diese Zeit nicht nur zu überstehen, sondern sie als wertvolle Erfahrung verbuchen zu können.

Und apropos Mitarbeiter. In 2016 hat sich ein fundamentaler Wandlungsprozess fortgesetzt, der nicht nur die Invitel Unternehmensgruppe, sondern die gesamte Branche betrifft. Der Arbeitsmarkt ist zunehmend ein vom Arbeitnehmer gesteuerter Markt geworden, so dass die Rekrutierung von Mitarbeitern eines der vorherrschenden Themen ist, mit dem wir uns beschäftigt haben und weiterhin beschäftigen werden. Einerseits werden viele Wege begangen, um an neue Mitarbeiter heranzutreten. Andererseits ist es auch eine Kernaufgabe, diese Mitarbeiter im Unternehmen zu halten.dsc03352 Dafür wird vom Management vieles getan, davon zeugt u.a. die Nominierung für den CCV Quality Award in der Kategorie Mitarbeiterorientierung. Viele Mitarbeiterbenefits werden bereits als Standardprogramm wahrgenommen, aber mit ein bisschen „Um-die-Ecke-Denken“ kann doch noch ein echter Unterschied gemacht werden. Dieser Unterschied kann verschiedenartig herbeigeführt werden. Nach innen wurde beispielsweise ein alle Standorte verbindendes Element geschaffen – in Form von Kunst. Die Werke der Braunschweiger Künstlerin Ute Eggeling zeigen charakteristische Perspektiven der jeweiligen Städte, in denen die Gesellschaften der Invitel Unternehmensgruppe wirken. Auf diese Weise ist nun immer auch ein Stück Helmstedt in Halle, ein wenig Magdeburg in Bremen usw. …

Ein ganz anderer Ansatzpunkt, der aber auf dasselbe Ziel einzahlt, besteht in der Einführung der Round Table Gespräche, die 2016 stattgefunden haben. Mitarbeiter und Geschäftsführer sitzen an einem Tisch und können über die Dinge offen und unverkrampft sprechen, die die Menschen an der Basis bewegen. Drei dieser Treffen hat es bereits gegeben, schon im Januar soll es am nächsten Standort weitergehen. Aus diesen Treffen haben sich bereits Listen mit Arbeitsaufträgen für die Geschäftsführung ergeben, die nach und nach abgearbeitet werden. Über die Fortschritte wird beispielsweise in der inside berichtet.

Ach ja! Die inside, das Mitarbeitermagazin der Invitel Unternehmensgruppe – auch eine Neuigkeit aus 2016. Sie erscheint einmal im Quartal und setzt sich inhaltlich aus einigen klassischen und einigen Invitel-spezifischen Elementen zusammen. Zu lesen gibt es sie sowohl als physisches Blättermagazin, als auch in digitaler Form.
Eine Schnittstelle zwischen mitarbeitergerichteter und externer Kommunikation stellt die Kampagne „Servicecenter… vielleicht anders als du denkst.“ dar. Das besondere an dieser Kampagne ist, dass sie einerseits sehr authentisch ist durch die echten Agenten, die in elf kurzen Clips zu Wort kommen. Dazu kommt der Inhalt: es werden Themen zur Sprache gebracht, die sonst nur als Vorurteile über die Tätigkeit im telefonischen Kundenservice kursieren. Ziel der Kampagne: eine aufgewertete öffentliche Wahrnehmung des Jobs.

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Dem aufmerksamen Leser fiel auf, dass es bislang eher um das „Drumherum“ ging, als um das Kerngeschäft. Aber selbstverständlich hat sich auch hier einiges getan im nahezu abgelaufenen Kalenderjahr. Wir konnten einige namhafte Auftraggeber hinzugewinnen, was uns sehr stolz macht. Dass auf der anderen Seite unsere Prämissen Langfristigkeit und Nachhaltigkeit für bestehende Geschäftsbeziehungen Gültigkeit besitzen und sinnvoll sind, zeigte sich besonders eindrucksvoll in der Zusammenarbeit mit unserem langjährigen Partner RWE. Als der Energieversorger in diesem Jahr den Markenrelaunch zu innogy vollzog, waren wir als Experte für den Kundenservice an dessen Seite.

Und auch ganz tief drin in den Prozessen und Strukturen, die unseren Alltag als Kommunikationsdienstleister bestimmen, wird immer optimiert. Für 2016 sticht besonders die Etablierung der internen Serviceeinheit hervor. Das ist so eine Art kleines, internes Servicecenter für unsere Mitarbeiter, welches ihnen bei Supportanfragen zur Seite steht. Die Qualität des Kundenservice für den Auftraggeber konnte durch die Einführung der internen Serviceeinheit bereits deutlich gehoben werden.

Innovationen, eingetretene Pfade verlassen und neue Wege gehen – das wird auch 2017 ein entscheidendes Kalkül in der Invitel Unternehmensgruppe sein. Große Ereignisse werfen bereits jetzt ihre Schatten voraus, aber mehr verraten wird an dieser Stelle noch nicht. Es lohnt sich also, immer mal hier rein zu schauen!

Alles Gute und ein gesundes, erfolgreiches Jahr 2017!

Über Uns

Die Invitel Unternehmensgruppe ist einer der führenden Anbieter für Prozess-Services in Deutschland. 15 Unternehmen in 3 Marken unter dem Dach der Invitel Unternehmensgruppe setzen je nach Aufgabenstellung individuelle Projekte für Unternehmenskunden im Netzwerk um.

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