Interview: Gerd Weidenbruch aus der Abteilung Betriebswirtschaft

Wie bereits bei unserem Beitrag von Burkhard Rieck angekündigt, werden wir euch weitere Einblicke in unsere Unternehmensgruppe und die verschiedenen Bereiche geben. Heute haben wir einen Mitarbeiter der Betriebswirtschaft, Gerd Weidenbruch, zum Interview gebeten und freuen uns, ihn und seine Geschichte im Unternehmen vorstellen zu können. 

Bitte stellen Sie sich doch einmal kurz vor: Wer sind Sie, wie lange sind Sie schon im Unternehmen tätig und was sind Ihre Aufgaben?

Sehr gern. Mein Name ist Gerd Weidenbruch. Ich bin seit August 2006 Mitarbeiter der Invitel Unternehmensgruppe. Mein entscheidendes Aufgabenfeld in der Abteilung Betriebswirtschaft umfasst die operative Liquiditätsplanung für alle Firmen, die dieser Gruppe angehören. Flankiert wird diese Arbeit durch die tägliche Bankentätigkeit. Bedingt durch die Größe haben wir es hier mit einer hohen Intensität zu tun, bei der es gilt, zeitlich festgesetzte Vorgaben (zum Beispiel die Zahlung von Löhnen, Gehältern und Steuern) termingerecht abzudecken. Des weiteren liefere ich im Rahmen der strategischen Liquiditätsplanung eine Reihe von Zuarbeiten für den Entscheidungsprozess der Geschäftsleitung. Darüber hinaus bin ich in sehr enger Zusammenarbeit mit dem operativen Bereich an der wöchentlichen Berichterstattung der erreichten operativen Ergebnisse aller Unternehmen involviert. Auf Grund der wirtschaftlichen Expansion der Gruppe, die letztlich eine notwendige Arbeitsteilung nach sich zieht, hat sich dieser Anteil jedoch in den letzten Jahren verringert.

                                  Gerd Weidenbruch

Wie groß ist Ihre Abteilung?

Die Betriebswirtschaft gehört zahlenmäßig zu den kleineren Abteilungen. Sie besteht derzeit aus dem Leiter, dem Prokuristen Herrn Rezniczek, 4 Buchhalterinnen und meiner Person.

Mit welchen Bereichen des Unternehmens gibt es Schnittstellen bei Ihrer Tätigkeit?

Ich habe das Glück, durch meine Aufgaben auf sehr viele Schnittstellen verweisen zu können. So habe ich im Rahmen der operativen Liquiditätsplanung vielfältige Kontakte zur Verwaltung, Personalwirtschaft und zum operativen Bereich, da mich diese Abteilungen täglich und/oder wöchentlich und/oder monatlich mit wichtigen Informationen versorgen.

Was ist für Sie besonders spannend an Ihrer Tätigkeit in unserem Unternehmen?

Hier möchte ich noch einmal auf das Spektrum meiner Arbeit verweisen: Planung der Liquidität, technische Arbeiten in den Banken, Berichtserstellung im operativen Bereich. Diese benötigen ja zunächst einmal unterschiedliche Betrachtungsebenen und Herangehensweisen. Die dazu notwendigen Arbeitsinstrumente zur Bewältigung der genannten Aufgabenkomplexe fallen in ihrer Charakterisierung ja auch wieder völlig verschieden aus. Sich diesen differenzierten Denkweisen zu stellen, finde ich sehr spannend und empfinde dies in meiner täglichen Arbeit als ständige (positive) Herausforderung.

Als langjähriger Mitarbeiter konnten Sie die Invitel Unternehmensgruppe bereits sehr gut kennenlernen. Wie haben Sie die letzten Jahre im Unternehmen erlebt?

Eine Antwort im Telegrammstil würde lauten: sehr intensiv. Spätestens seit dem Jahr 2012, der Zugehörigkeit der Simon & Focken GmbH Braunschweig, hat der schon mehrmals erwähnte Expansionsprozess noch einmal einen Schub erhalten. Früher wurde pro Jahr nur eine Firma gegründet und dies auf einem Level, den man aus heutiger Sicht eher als klein einstufen würde. Heute erleben wir mitunter zwei Unternehmensgründungen pro Jahr und in Bezug auf die geplanten Umsätze bewegen sich diese Neugründungen qualitativ auf einem ganz anderen Niveau.

Was ist es, was die Invitel Unternehmensgruppe nach so langer Zeit der Mitarbeit für Sie immer noch reizvoll und interessant macht?

Bei der Beantwortung möchte ich gerne die Fragen 4, 5 und 6 als Komplex betrachten: Der oben genannte Prozess, der hier lediglich nur kurz angedeutet werden kann, zwingt auch zu ständigen Änderungen im Anforderungsprofil der zu absolvierenden Tätigkeiten. Arbeitsmechanismen, die dem Benutzer vor einigen Jahren noch relativ gute Dienste leisteten, erweisen sich jetzt bei der Bewältigung von komplexeren Aufgabenfeldern als hochgradig unfähig. Technische Hilfsmittel, von deren Verfügbarkeit man vor einiger Zeit noch träumte, wollen nunmehr in ihrer Anwendung beherrscht sein, um sie optimal nutzen zu können.

Sie sind gebürtiger Leipziger, haben jedoch viele Jahre in Helmstedt gearbeitet und sind jetzt wieder nach Leipzig zurückgekehrt. Wie kam es dazu und was hat sich dadurch für Sie verändert?

Eine adäquate Tätigkeit hatte ich bereits bei meinem letzten Arbeitsgeber – einem Leipziger Bauunternehmen – ausüben können. Dieser musste leider insolvent gehen. Es ist nicht einfach, nahtlos eine vergleichbare Stelle – dazu noch in der Heimatregion – zu finden. Zum Glück entdeckte ich ein Inserat der Invitel SU03 GmbH, die Agenten suchten. Ich wurde angenommen und habe diese abwechslungsreiche Tätigkeit sehr gern bis Anfang 2008 ausgeübt. Dann wurde betriebsintern eine Stelle in der Betriebswirtschaft ausgeschrieben. Meine Bewerbung war erfolgreich. Allerdings musste ich in Kauf nehmen, dass sich die zentrale Verwaltung in Helmstedt befand. Ich habe es akzeptiert, da ich meine jetzige Tätigkeit mit einer sehr großen Leidenschaft ausübe. Zusätzlich kommt die Überzeugung, dass ich dem Unternehmen in dieser Position einen noch größeren Nutzen erbringen kann. Zu der Tatsache, jahrelang seinen Arbeitsunterhalt jenseits seiner Heimatregion zu verdienen, möchte ich nur so viel sagen: Man benötigt einen langen Atem.

Durch die Größe und die Vielzahl an Standorten der Invitel Unternehmensgruppe ist ein Wechsel des Standortes innerhalb des Unternehmens erst möglich – und dies mit einer hohen Flexibilität und ohne große Schwierigkeiten in der Kommunikation. So konnte auch Gerd Weidenbruch in seine Heimat zurückkehren und ein Büro in einem unserer Standorte in der Leipziger Innenstadt beziehen.

Wie haben Sie die ersten Wochen an Ihrem neuen Standort in Leipzig empfunden? Was ist Ihnen dabei besonders aufgefallen?

Einfach nur Freude, dass ich jetzt wieder die Möglichkeit habe, an meinem Heimatort arbeiten zu können. Einen kleinen Wermutstropfen gibt es dann doch noch: Ich habe sehr gern mit meinen Kollegen in Helmstedt gearbeitet. Aber in dieser Hinsicht kann man auch von der modernen Technik profitieren: Durch Telefon und Mail ist kein Entfremdungsprozess zu spüren und es liegt an mir, dies auch nicht aufkommen zu lassen. Besonders gut hat mir gefallen, wie nett mich meine neuen Kollegen hier aufgenommen haben. In der freien Marktwirtschaft leider keine Selbstverständlichkeit. Da mein Arbeitsplatz in der der Innenstadt liegt, sind diverse Theaterbesuche unmittelbar nach der Arbeit vom Zeitfaktor ideal zu bewerkstelligen. Ein sehr kleiner – jedoch nicht unwichtiger – Aspekt, der mir sehr gut gefällt.

Was machen Sie in Ihrer Freizeit als Ausgleich zum Job?

Sehr viel lesen und dies im Sinne von Balzac, der sinngemäß äußerte: Es gibt Menschen, die benötigen das Buch wie das tägliche Brot. Aber zum Glück nicht nur das. Den größten Ausgleich erfahre ich bei der Gartenarbeit und durch gemeinsame Veranstaltungen mit der Familie. Gern gehe ich auch ins Gewandhaus, in die Oper oder in das Schauspielhaus meiner Heimatstadt.

Was würden Sie sich für die Zukunft in unserem Unternehmen wünschen?

Durch meinen persönlichen Werdegang in der Invitel Gruppe kann ich die Frage nur im Zusammenhang mit jener beantworten, was ich mir für das Unternehmen wünsche. Daher liegt mir zunächst das Wohlergehen des Unternehmens am Herzen. Mögen die hochgesteckten Ziele im gewünschten Zeitrahmen alle in Erfüllung gehen. Eine andere Herangehensweise kann ich mir auch schwer vorstellen. Haben doch gerade die schon oft erwähnten Wachstumsphasen mir erst ermöglicht, wieder ständig (!) in meinem Heimatort leben zu können. Für meine Person wünsche ich mir, all jene nicht zu enttäuschen, die sich auf mich verlassen und mir vertrauen. Ich möchte mich ständig weiter entwickeln. Dies in der täglichen Arbeit zu erfüllen, ist einer der wichtigsten Freiheiten, über die ich verfügen darf.

 

Über Uns

Die Invitel Unternehmensgruppe ist einer der führenden Anbieter für Prozess-Services in Deutschland. 15 Unternehmen in 3 Marken unter dem Dach der Invitel Unternehmensgruppe setzen je nach Aufgabenstellung individuelle Projekte für Unternehmenskunden im Netzwerk um.

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