Verleihung des CCV Quality Awards 2016

_dsc34232Es ist schon eine ganze Weile her, als im Sommer 2015 zuerst alle Mitarbeiter durch einen mysteriösen Countdown mit subtilen Hinweisen neugierig gemacht wurden, und dann schließlich unsere Smartflotte für Mitarbeiter enthüllt wurde. Das Ziel war damals ganz klar: diese einzigartige Aktion ist dazu da, unseren Mitarbeitern durch Mobilität zu einem Stück mehr Freiheit zu verhelfen. Gleichzeitig soll auch das Zugehörigkeitsgefühl zu uns als Unternehmen gestärkt werden.

Nun sind die Smarts schon seit mehr als einem Jahr auf der Straße und erfreuen sich größter Beliebtheit. Sie sind sogar derartig gefragt, dass die bei der Versicherung für die ersten zwei Jahre angegebenen Kilometer schon nach weniger als einem Jahr aufgebraucht waren und aufgestockt werden mussten. Jeder, der ein solches Pionierprojekt umsetzt, hofft auf Erfolg, darauf, dass es bei denen ankommt, an die es gerichtet ist. Dass es auch über diese Grenzen hinweg Strahlkraft haben könnte, diese Idee gab es nicht von Beginn an.

Im Juli diesen Jahres erreichte uns die Info des Call Center Verbandes Deutschland (CCV), dass die Bewerbungsfrist für den CCV Quality Award, den wichtigsten deutschen Branchenpreis, um zwei Wochen verlängert wurde. Da formte sich der Gedanke: wir haben hier eine richtig gute Sache bei uns. Warum sollten wir diese nicht auch nach außen tragen, um ein Signal zu setzen? Eines, das besagt, dass die Mitarbeiter der Invitel Unternehmensgruppe so wichtig sind, dass für sie auch die berühmte Extrameile gegangen wird. Wohlgemerkt ist die Smartflotte nur das Sahnehäubchen. Viele Instrumente der Mitarbeiterbindung gehören bei uns sozusagen zum Standardrepertoire: betriebliche Altersvorsorge, Gesundheitstage und Co. finden die meisten Arbeitnehmer selbstverständlich. Anders sieht das schon bei Angeboten wie dem Round Table aus, der Möglichkeit, mit den Geschäftsführern höchstpersönlich an einen Tisch zu kommen, um offen und konstruktiv über aktuelle Themen zu sprechen. Nichtsdestotrotz ist ein kostenlos den Mitarbeitern zur Verfügung gestelltes Auto, welches sie bis zu fünf Tage pro Monat für private Zwecke nutzen dürfen, durchaus ein Highlight.

So sahen es auch die Verantwortlichen des CCV Quality Awards und nominierten uns für den Preis in der Kategorie Mitarbeiterorientierung. Menschen, die sich in der Branche sehr gut auskennen, die die Potenziale und Herausforderungen realistisch einschätzen können, halten unsere Maßnahme für ebenso besonders wie wir! Schon das fühlte sich wie ein kleiner Ritterschlag an. Eine Branchenauszeichnung in der Kategorie Mitarbeiterorientierung zu erhalten, ist nichts, was man mal so eben nebenbei macht. Allein die Bewerbungsunterlagen zusammenzustellen, war nicht trivial. Ein Preis wie dieser kommt zudem nicht ohne eine Überprüfung der Fakten aus, die in der Bewerbung behauptet werden. Wie das gemacht wird? Na klar, die Mitarbeiter selbst müssen Auskunft geben! Darum wurde als nächstes eine groß angelegte online-Mitarbeiterbefragung aufgesetzt. Sie sollte herausfinden, wie sich die Menschen, um die es hier geht, wirklich fühlen. Doch damit nicht genug. Um ganz sicher zu gehen, stand auch noch der Besuch eines Jurymitgliedes auf dem Plan. Einer der Juroren wollte sich gern einen ganz persönlichen Eindruck von den Rahmenbedingungen für unsere Agenten machen. Das geht natürlich nur in Ausschnitten. Die Zeit, alle Standorte zu besuchen, gab es verständlicherweise nicht. In Braunschweig führten Geschäftsführer Andreas Hartwig und ich Herrn Fajga, der im „richtigen Leben“ nicht Juror, sondern Chefredakteur des Branchenmagazins TeleTalk ist, durch die Räumlichkeiten. Er hat sich auch einen zufällig ausgewählten Agenten geschnappt und im Vier-Augen-Gespräch über seinen Job bei uns befragt.

Nach diesem letzten Teil des Prozesses hieß es dann Warten für uns und Beraten für die Jury. Die Auflösung gab es am 10. November 2016. Im Rahmen der CCV Jahrestagung sollten auch die Gewinner der diesjährigen Quality Awards bekannt gegeben werden. Die Verleihung sollte am Abend stattfinden. Zuvor hatten am Nachmittag alle Nominierten die Gelegenheit, das Projekt, mit dem sie sich beworben haben, den Anwesenden noch einmal kurz vorzustellen. Das Tagungshotel verfügte über einen eigenen Kinosaal, so dass unser Smart-Film richtig gut zur Geltung kam.

 

Später ging es zur Abendlocation, der Zitadelle Spandau. In dieses beeindruckende Renaissancegebäude hatte der Verband eingeladen, und damit der Veranstaltung einen dem Anlass entsprechenden Rahmen gegeben. Vor dem offiziellen Teil stand noch eine Führung durch die Ausstellung „Enthüllt. Berlin und seine Denkmäler“ im Proviantmagazin der Zitadelle auf dem Programm. Nach einem kurzen Fußmarsch bei knackig kalten Temperaturen zum eigentlichen Ort des Geschehens, bereitete ein Feuer den Gästen vor dem Eingang einen warmen Empfang. Gemütlich und warm war es dann auch im „Gotischen Saal“, in welchem der Hauptteil des Events stattfand. Nach der Begrüßung durch den CCV-Präsidenten Manfred Stockmann wurden wir auch nicht mehr sehr viel länger auf die Folter gespannt: die Verleihung begann. Zunächst ging es um den Quality Award in der Kategorie IT-Innovation, den die Arvato CRM Healthcare GmbH für sich beanspruchen durfte. Erst jetzt, nur einen Augenblick von der Klarheit entfernt, erlaubte ich mir einen Moment des Herzklopfens und hielt kurz die Luft an, als unsere Kategorie „Mitarbeiterorientierung“ aufgerufen wurde. Die Anspannung wich sofort wieder mit der Nennung des Siegers: nicht wir, sondern die ife Gesundheits AG hatte den Award erhalten. Mit ihrer umfangreichen Liste an Maßnahmen und Benefits für ihre Mitarbeiter hatte sie die Jury überzeugt.

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Die ife Gesundheits AG erbringt, anders als wir, gesundheitliche Beratungsdienstleistungen am Telefon. Die Mitarbeiterschaft besteht aus 100 (Fach-)Ärzten und ist damit völlig anders aufgestellt. Zum Vergleich: wir haben mehr als 2.000 Mitarbeiter mit den unterschiedlichsten beruflichen Werdegängen. An dieser Stelle möchten wir den Siegern noch einmal unsere herzlichsten Glückwünsche ausdrücken!

Nach der letzten Verleihung in der Kategorie Kundenzufriedenheit ging es dann zum entspannten Teil des Abends über. Ein Buffet sorgte für das leibliche Wohl, und zu späterer Stunde ergänzte noch eine unterhaltsame Dudelsack-/Trommeleinlage die urige Stimmung im Saal. In angeregten Gesprächen wurde uns noch oft gratuliert für die tolle Smart-Aktion und ich erfuhr, dass sie selbst für Mercedes ein Novum war. Eines, das den Automobilhersteller derart beeindruckt hat, dass er diese „Produktidee“ nun auch aktiv anderen Unternehmen anbietet. Unter diesen Eindrücken neigte sich der Abend dem Ende entgegen.

Und, was kann das Fazit sein? Nun, wie gesagt. Die Smarts wurden nicht angeschafft, um einen Preis damit zu gewinnen. Aber sie haben gezeigt, dass mit etwas Mut und Kreativität fruchtbares Neuland in Sachen Mitarbeiterorientierung betreten werden kann. Das ist als Botschaft angekommen und macht uns auch ein bisschen stolz. Aber auch, wenn wir damit einen Meilenstein gesetzt haben, sind wir noch lange nicht am Ende dieses Weges und schauen immer weiter nach vorn, in Richtung unserer Mitarbeiter.

 

Über Uns

Die Invitel Unternehmensgruppe ist einer der führenden Anbieter für Prozess-Services in Deutschland. 15 Unternehmen in 3 Marken unter dem Dach der Invitel Unternehmensgruppe setzen je nach Aufgabenstellung individuelle Projekte für Unternehmenskunden im Netzwerk um.

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