Einfach mal raus – nach Gran Canaria

Im März dieses Jahres wurde erstmalig mit „einfach mal raus!“ dazu aufgerufen, doch vielleicht mal über einen Neustart nachzudenken. Und zwar über einen Neustart im Job, allerdings inklusive Orts- und Klimaveränderung. Gemeint ist unsere Kampagne, die veränderungswillige Menschen dazu animieren möchte, sich für einen Job als Call Center Agent auf der Sonneninsel Gran Canaria zu bewerben. Seit 2014 betreibt die Invitel Unternehmensgruppe in Maspalomas mit der Marke Simon & Focken einen Standort. Hintergrund für diese ungewöhnliche Standortentscheidung waren einerseits die Liebe des Geschäftsführers Burkhard Rieck zu diesem Fleckchen Erde und andererseits der Wille, internationale Erfahrungen zu sammeln. Gran Canaria bietet beste Voraussetzungen für ein solches Unterfangen, schließlich gibt es eine recht große deutsche Community hier. So manch einer hat sich in die besondere Schönheit der kanarischen Insel verliebt und beschloss, zu bleiben. Und da nicht einmal hier nur von Luft und Liebe gelebt werden kann, sind Jobs begehrt. Tourismus und Gastronomie sind bislang die Schlüsselbranchen für arbeitsuchende Deutsche auf Gran Canaria gewesen, beide Optionen sind jedoch saisonal eingeschränkt verfügbar. Da kommt ein Angebot gerade recht, welches mit Sicherheit und Unabhängigkeit von saisonalen Schwankungen punkten kann.

Bearbeitet werden hier die Service-Projekte von deutschen Auftraggebern, so dass auch die Sprache keine Einstiegshürde darstellt. Derzeit sind es circa 50 Mitarbeiter, die ihrem Job als telefonischer Kundenberater auf der größten Insel der Kanaren nachgehen und sich somit einen Traum erfüllt haben – nämlich da zu leben, wo andere Urlaub machen. Damit es noch mehr werden, wurde die bereits erwähnte Kampagne „Einfach mal raus“ gestartet, und zwar ziemlich umfangreich. Sowohl hier in Deutschland als auch vor Ort sollen auswanderungsaffine Menschen angesprochen werden: Menschen, die eine neue Lebensphase beginnen, Studenten, die eine Auszeit von der Uni nehmen wollen oder einfach nur Neugierige & Abenteuerlustige. Dafür wurden jede Menge unterschiedliche Zugänge gewählt. Vor Ort begegnet man beispielsweise der eigens für die Kampagne erschaffenen neuen visuellen Welt auf Plakaten an Bushaltestellen oder auch auf Bannern in Fußgängerzonen. Zusätzlich gab es redaktionelle Beiträge in lokalen Zeitschriften und auf Websites. Dazu gibt es Flyer und natürlich eine umfangreiche Online-Präsenz. Anzeigen, die beim Surfen im Internet auftauchen, können angeklickt werden und führen auf die extra für diese Kampagne erstellte Microsite. Hier finden Interessierte  alle Infos rund um Job und Leben auf Gran Canaria.


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Um es den Veränderungswilligen leicht zu machen, kann die Bewerbung auch direkt über die Website abgeschickt werden. Der weitere Weg in die Sonne führt dann über Telefonate, einen Online-Test und Skype-Gespräche. Wer es ermöglichen kann, darf auch zur Probearbeit einmal vorher reinschnuppern. Das Beste: Wenn die Buchung des Fluges nach Gran Canaria mit uns abgesprochen ist, werden sogar die Kosten hierfür erstattet, verteilt auf die ersten 12 Monate der Anstellung. Nach guten vier Monaten, in denen die Kampagne läuft, gibt es bereits erste Erfahrungswerte. Maximilian Rieck, Standortleiter von Simon & Focken in Maspalomas berichtet: „Die ersten Bewerbungen kamen gleich in der ersten Woche, später dann sogar täglich mehrere. Im Mai haben wir die erste Mitarbeiterin eingestellt. Die junge Frau kam aus Berlin zu uns, sie hatte noch nie in unserem Bereich gearbeitet, aber große Lust auf diese Veränderung. Sie sammelt nun ihre Erfahrungen und ist echt happy mit ihrer Entscheidung.“ Doch nicht nur die Bewerber, sondern auch die Kampagne selbst entwickelt sich weiter: „Wir haben auch einen Lernprozess durchlaufen bei dieser Kampagne, zum Beispiel haben wir das Bewerbungsformular noch einmal umgestellt. Nun kommen zwar weniger Bewerbungen in der absoluten Zahl bei uns an, aber die Qualität der Bewerber ist deutlich höher geworden. Die Gespräche, die aktuell laufen, stimmen mich sehr optimistisch. Aber wir haben ja auch einfach viel zu bieten“, freut sich Max Rieck.
Aber so eine Führungskraft, kann ja viel erzählen ;). Darum wird die Kampagne seit kurzem durch eine Videoreihe ergänzt, in der Mitarbeiter vor Ort berichten, wie sie ihr Leben und ihre Arbeit hier im Urlaubsparadies empfinden. Das Rohmaterial ist bereits vorhanden, das erste Video ist fertig geschnitten und kann begutachtet werden:





Na, selbst auch neugierig geworden? Oder an jemanden gedacht, für den das etwas wäre? Dann gleich reinklicken auf www.einfach-mal-raus.com

 

„Servicecenter… vielleicht anders als du denkst.“ – Offensive gegen Vorurteile

In einem Servicecenter zu arbeiten – das grenzt doch ans Kriminelle. Hier werden ahnungslose Kunden über den Tisch gezogen. Skrupellose Mitarbeiter schwatzen einem Eskimo sogar einen Kühlschrank auf, wenn es sein muss. Nicht einmal ein „Nein danke“ hilft, die Bestätigung über einen angeblichen Vertragsabschluss flattert trotzdem zwei Tage später in den Briefkasten. So etwas wie Datenschutz kennen die doch überhaupt nicht. Wie kommen die an die ganzen Adressen? Noch dazu sind es Ausbeuter: Kunden, eigene Mitarbeiter, ganz egal. Die setzen einfach jeden ans Telefon und los geht’s, so etwas wie Kompetenz sucht man doch vergebens.

Das Image vom Arbeiten im Servicecenter ist nicht sehr positiv, vor allem aber ist es nicht mehr zeitgemäß. Viele Vorurteile stammen noch aus den Zeiten, als dubiose Gewinnspiele per Telefon verkauft wurden und Seriosität ein eher weniger relevantes Kriterium war. Die Servicewelt war ein bisschen „Wilder Westen“, Regulation war dünn und schwarze Schafe hatten leichtes Spiel. Doch diese Welt hat sich um 180° gedreht. Hoch renommierte Unternehmen lassen ihren Kundenservice von Dienstleistern durchführen. Die gesetzlichen Anforderungen und Regularien sind klar und eindeutig, der Datenschutz ist streng. Wir in der Invitel Unternehmensgruppe lassen unsere Prozesse sogar vom TÜV prüfen.

Die Serviceaufgaben, die unsere Mitarbeiter für unsere Auftraggeber übernehmen, haben nichts mit den Inhalten oder Methoden gemeinsam, die der Branche den schlechten Ruf eingebracht haben. Teilweise hoch komplexe, anspruchsvolle Kommunikationsprozesse werden komplett an uns übergeben und so professionell durchgeführt, dass der Endkunde nicht merkt, dass er gar nicht mit seinem Internetanbieter, seiner Versicherung, oder seinem Energieversorger selbst gesprochen hat, sondern mit einem Servicecenter. Um so hohen Anforderungen zu genügen, erhalten alle Mitarbeiter entsprechende Ausbildungen. Einfach so das Headset aufgesetzt und los geht es – das funktioniert nicht.

Und dennoch: In der breiten Öffentlichkeit ist das Bild vom Job als Agent kein Gutes. Darum stellen wir uns mit unserer Kampagne „Servicecenter… vielleicht anders als du denkst.“ diesen Vorurteilen und setzen ihnen unsere stärksten Argumente entgegen: Unsere Mitarbeiter selbst. Herzstück der Kampagne sind elf Clips mit echten Agenten, die Stellung zu provokativen Fragen beziehen.

blog_provisionDa herrscht doch so hoher Verkaufsdruck! Da arbeitetet doch jeder nur für sich! Da gibt es doch kein freies Wochenende! Da verdient man doch nichts! Die Antworten, die sie geben, werden vielleicht so manchen verblüffen: Ja, der Job ist knapp bezahlt, aber ich mache jeden Tag Menschen glücklich, helfe ihnen, zu sparen und kann dabei selbst mein Gehalt aufbessern!

Wir richten uns mit „Servicecenter… vielleicht anders als du denkst.“ aktiv nach außen und möchten erreichen, dass es zu einer positiven Neubewertung des Jobs in der öffentlichen Wahrnehmung kommt. Ziel ist es, das Ansehen derjenigen aufzuwerten, die sich täglich um die Probleme anderer kümmern. Dazu wird bewusst auf Klischees des Berufsbildes „telefonischer Kundenberater“ eingegangen. Agenten erläutern vor der Kamera ihre ganz persönlichen Erfahrungen zu brennenden Themen wie Arbeitszeiten, Geld und Verkaufsdruck. Der Zuschauer spürt sofort, dass es sich hierbei um authentische Personen handeln muss. Sympathisch, ungekünstelt und ehrlich berichten sie, wie sie ihren täglichen Job erleben. Wie schon in vorangegangenen Kampagnen unserer Marke „Simon & Focken“  leben die Videos von dieser Echtheit derjenigen, die bei uns arbeiten. Die Werte, die den Kern unserer Unternehmensgruppe ausmachen, sind Offenheit, Ehrlichkeit und Menschlichkeit. Dazu passen einfach keine allzu glatten Modells, die bezahlt vorgeschriebene Statements vorlesen. Wie auch sonst sollte es möglich sein, das wahre Gefühl, Agent zu sein, zu transportieren.

blog_rufWie kann man der Kampagne denn begegnen? Zunächst vor allem online. Die Videoclips werden in Anzeigen und Posts auf unseren Social Media Kanälen angeteasert und führen auf die Landingpage der Kampagne. Von hier aus geht es mit einem Klick weiter zu den Jobangeboten. Denn wir wollen durchaus auch potenzielle neue Mitarbeiter erreichen. Menschen auf uns aufmerksam zu machen und sie für uns zu begeistern, ist erklärtes Ziel. Vielleicht schaffen wir es sogar, diejenigen anzusprechen, die eher skeptisch sind und uns bislang nicht unbedingt auf der Liste potenzieller Arbeitgeber haben.

Die Bemühung um den Mitarbeiter, dessen Zufriedenheit und Loyalität für Unternehmen essentiell sind, fangen aber nicht bei dem Außenbild des Jobs an. Kernaufgabe ist es, dass sich vorhandene Mitarbeiter wertgeschätzt fühlen. Die Geschäftsführung der Unternehmensgruppe steckt sehr viel Energie in die Beziehung zu den bestehenden Mitarbeitern: eigene Smart-Flotte, Round Table-Gespräche zwischen Agenten und Geschäftsführern und vielseitige Benefits sind wichtige Maßnahmen. Die Nominierung für den CCV Quality Award 2016 in der Kategorie Mitarbeiterorientierung zeigt, dass diese Herangehensweise ein Schritt in die richtige Richtung ist.

Mit der „Servicecenter… vielleicht anders als du denkst.“- Kampagne tragen wir der immens wichtigen Rolle Rechnung, die unsere Mitarbeiter für den „Service nah am Kunden“ einnehmen. Denn trotz aller automatisierten Vorgänge, die Chats & Co möglich machen, haben Sie als Bindeglied zwischen Unternehmen und Kunden eine unersetzliche Funktion, um auf Produkte und Leistungen aufmerksam zu machen.

Auch zukünftig noch mehr in Richtung Imagepflege zu tun, schließen unsere Geschäftsführer nicht aus. Ein offener Diskurs über die Rahmenbedingungen, die zur Notwendigkeit solcher Kampagnen führen, gehört für uns ebenso dazu, wie aktiv an deren Verbesserung mitzuwirken.

Alle Videos der Kampagne gibt es hier zu sehen!

 

Tag der offenen Tür in Magdeburg

Nadja Key Klein

Es sind in der Regel mehrere Ziele, die mit einem Tag der offenen Tür verfolgt werden. Zum einen sollen die Mitarbeiter die Gelegenheit bekommen, Familie und Freunde mal dorthin einzuladen, wo sie so einen großen Teil des Tages verbringen. Doch vor allem möchten die Organisatoren eines solchen Events, dass möglichst viele Menschen vorbeikommen, die das Unternehmen noch gar nicht kennen. Diese Ziele galten auch für den Tag der offenen Tür, der am Samstag, dem 9. April 2016 an unserem Magdeburger Standort stattfand. Hinzu kam in diesem speziellen Fall, dass wir in Magdeburg auch viele Stellen zu vergeben haben und über diesen Weg gern Bewerber für uns gewinnen wollten. Darum wurde die Veranstaltung auch von dem Bereich Rekrutierung federführend organisiert.

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Es erfordert einiges an Vorbereitung, so eine Öffnung von Tür und Tor für die Öffentlichkeit ist nicht mal eben so nebenbei gestemmt. Viele Überlegungen drehen sich darum, was angeboten werden soll und wie möglichst viele interessierte Menschen von der Veranstaltung erfahren. Doch wie kann man als Kommunikationsdienstleister die Menschen sprichwörtlich „hinter dem Ofen hervorlocken“? So ganz leicht hat es die Branche ja nicht, ein gewisser Ruf eilt ihr voraus. „Wir haben wirklich viel Herzblut in diesen Tag reingesteckt“, resümiert Kristina Mankowski, Teamleiterin der Rekrutierung. „Es war uns vor allem wichtig, mit den Besuchern ins Gespräch zu kommen und die Chance zu nutzen, mit einigen der verbreiteten Vorurteile über das Arbeiten in einem Call Center aufzuräumen. Dafür haben wir uns richtig viel Zeit genommen.“ Es gab die Möglichkeit, sich auf Führungen das Center anzuschauen und sogar mal an einem eigens präparierten Arbeitsplatz einen Call zu simulieren.  Natürlich konnten die Gäste auch den Profis auch bei der Arbeit zuhören und ihnen Löcher in den Bauch fragen. Diese plauderten gern aus dem Nähkästchen, zum Beispiel darüber, ob die tollen Mitarbeiterbenefits wie Smarts zur privaten Nutzung o.ä. auch zu den generellen Arbeitsbedingungen passen – und überhaupt, wie ist es denn so…?

Solche Gespräche sind tatsächlich entstanden. Eltern, die ihre Kinder mitgebracht haben, konnten in Ruhe ein Schwätzchen mit den Call Center Agenten halten, während sich der Nachwuchs beim Kinderschminken in Piraten oder Schmetterlinge verwandeln ließ. Dabei gab es Kaffee und von den Mitarbeitern selbst gebackene Köstlichkeiten vom Kuchenbazar. Dessen Erlöse gingen erneut an das Kinderhospiz der Pfeifferschen Stiftungen, wie schon die Gelder aus der letzten Spendenaktion der Magdeburger. Es kamen immerhin über 100 Euro zusammen – nicht schlecht, bei einem Stückpreis von 0,50 €.

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 Dass es dabei zu dem einen oder anderen AHA-Effekt kam, freut die Organisatoren besonders.  Ein zunächst eher skeptischer Gast staunte: „Ich habe gar nicht gewusst, wie viel man hier auch inhaltlich lernt.“  Vor allem die finanziellen Anreize, sich mit Bonuszahlungen weit über das reguläre Gehalt hinaus etwas dazuzuverdienen, überraschten immer wieder. Eine besonders eifrige Besucherin hat ihre Bewerbung direkt da gelassen. Kristina Mankowski freut sich: „Damit hätten wir nicht gerechnet. Das ist toll, und wir hoffen, dass der eine oder andere sich auch im Nachgang noch für eine Bewerbung bei uns entscheidet, denn wir wachsen weiter.“

Weitere Tage der offenen Tür an anderen Standorten sind bereits in der Planung. Am 21. Mai haben Interessierte in Bremen die Möglichkeit, mal Service-Center-Luft zu schnuppern und in der Folgewoche am 28. Mai laden die Leipziger Kollegen zum Kennenlernen ein.

 

Über Uns

Die Invitel Unternehmensgruppe ist einer der führenden Anbieter für Prozess-Services in Deutschland. 15 Unternehmen in 3 Marken unter dem Dach der Invitel Unternehmensgruppe setzen je nach Aufgabenstellung individuelle Projekte für Unternehmenskunden im Netzwerk um.

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