Warning: ltrim() expects parameter 1 to be string, object given in /var/www/web4528/html/content/wp-includes/formatting.php on line 4314
 

Standorterweiterung Gran Canaria

Die Invitel Unternehmensgruppe hat sich auf die Fahne geschrieben strategisch weiter zu wachsen. Mit dem Unternehmen Simon & Focken geht die Unternehmensgruppe einen Schritt weiter.

Simon & Focken eröffnet Standort auf Gran Canaria

Wer Invitel und Simon & Focken auf Facebook verfolgt, durfte schon die tollen Bilder des neuen Simon & Focken Standortes unter Palmen bestaunen. Neben den deutschen Standorten Braunschweig, Magdeburg und Leipzig, wird ein weiteres ServiceCenter auf Gran Canaria entstehen. Im Interview mit Alleingesellschafter Burkhard Rieck, erfahren Sie wie es zu dieser Entscheidung kam.

  1. Herr Rieck, warum haben Sie sich für Gran Canaria entschieden? Was waren die Beweggründe?

Für mich gibt es mehrere Gründe, warum Gran Canaria als Standort interessant ist:

Zuerst einmal schätze ich Gran Canaria als Urlaubsinsel mit fantastischen Stränden, einem tollen Atlantik und einem super Klima. Im Sommer ist es nicht zu heiß und im Winter bleibt es angenehm. Ich selbst habe bereits am Nikolaustag gebadet und Heiligabend am Strand in Badehose gefeiert. Seit über 30 Jahren besuche ich die Insel immer wieder. Darüber ist eine Zuneigung entstanden. So kommt es im ersten Schritt zu Gran Canaria.

Dazu kommt ein Zufall. Da ich nicht an Zufälle glaube, nenne ich das mal ein Zeichen.

Auf Gran Canaria lebt seit 2008 Herr Ronny Wand, der sich auf Facebook Simon & Focken schon als Projektleiter Gran Canaria dargestellt hat. Damit bin ich auf eine Vertrauensperson gestoßen, die noch gut mit der Invitel-Seite der Unternehmensgruppe verbunden ist – dank der neuen Medien sind große Entfernungen kein Problem mehr.

Eine Vertrauensperson ist für ein Geschäft im Ausland unerlässlich – sehr leicht bekommt man es mit sehr wohlmeinenden, hilfsbereiten Menschen zu tun – und verliert dann möglicherweise viel Geld. Hätte ich Herrn Wand nicht bewegen können, vor Ort das Geschäft aufzubauen und zu managen, dann hätte ich Gran Canaria nicht entschieden.

Das sind erst einmal die beiden Grundvoraussetzungen.

Die Planung der Standorteröffnung auf Gran Canaria

  1. Geben Sie uns doch bitte einen kleinen Einblick, wie man einen solchen Schritt plant?

Ich habe zunächst zusammen mit Herrn Wand im Zusammenspiel erkundet, ob es Sinn macht, ein ServiceCenter auf Gran Canaria aufzubauen. Wir waren uns einig, erst einmal zu versuchen, eine deutschsprachige Outbound-Mannschaft aufzubauen. Ich dachte dabei an drei Teams – mit Teamleiter und Projektleiter und administrativem Personal  ca. 50 Mitarbeiter, die Simon & Focken in ihren Outboundprojekten unterstützt. Es gibt vor Ort einige Center, die, so meine persönliche Auffassung, sich dort entwickelt habe, jedoch nicht so wirklich akzeptiert sind. Es gibt eine große deutschsprachige Community, die dauerhaft auf Gran Canaria lebt – die Mitarbeiter sollten insofern kein Problem sein.

Auf Gran Canaria gibt es eine Mindestlohnregelung, die bei 7,44 €/Std. liegt. Hier wird deutlich, dass es dort keine „Billigproduktion“ geben wird, denn die Nebenkosten für Mitarbeiter betragen durchaus 30% und mehr, während wir in Deutschland bei etwa 21% liegen. Auch die Rahmenbedingungen der Arbeitsverträge sind anders. Hiermit müssen wir uns auseinandersetzen, da die Mitarbeiter vor Ort mit Arbeitsverträgen nach spanischem Recht beschäftigt werden.

 

  1. Im ersten Schritt möchten Sie deutschsprachige Mitarbeiter beschäftigen. Ist auch geplant auf spanischsprachige Mitarbeiter und Auftraggeber auszuweiten?

Ja, in einer zweiten Stufe habe ich das Ziel, spanischsprachige Mitarbeiter zu beschäftigen, um auch für Canarios Arbeitsplätze zu schaffen. Die Jugendarbeitslosigkeit liegt bei über 30% – eine perspektivisch schwache Zukunft. Jeder Arbeitsplatz ist wichtig und genau so, wie in Deutschland ist es mir wichtig, gesellschaftliche Verpflichtungen zu übernehmen und Arbeitsplätze zu schaffen.

Es gibt bereits erste Auftraggeberinteressenten, die an spanischsprachigen Mitarbeitern interessiert sind. Mal sehen, vielleicht beginnt Phase 2 doch sehr viel früher.

 

Ein wichtiger Schritt in die Internationalisierung

  1. Gran Canaria ist somit der Schritt in Richtung Internationalisierung?

Ich möchte in die Internationalisierung hinein und diesen Schritt werde ich über die spanische Sprache versuchen. Spanien, Südamerika, Mittelamerika sind damit Ziele, die wir dann mit unseren Dienstleistungen verfolgen können.

Bei einer Internationalisierung kommen viele Neuigkeiten auf uns zu. Wie heißt es so schön: „andere Länder, andere Sitten“. Es ist bspw. jetzt schon zu spüren, dass wir für die Realisierung andere Zeiträume planen müssen.

Erste Fortschritte sind jedoch zu verzeichnen:

Das Unternehmen soll als Simon & Focken firmiet werden – denn wir werden dort zunächst Outbound machen. Aus Madrid wurde vom Wirtschaftsministerium die Freigabe dafür erteilt. Damit steht fest:

Das Unternehmen wird „Simon & Focken Canarias“ heißen. Dazu kommt noch ein Zusatz, der die Gesellschaftsform kennzeichnet. Hierzu diskutieren meine Steuerberater in Deutschland und in Spanien noch.

Simon & Focken Canarias wird an unsere Systeme angebunden, d.h. es wird über unsere Deutsche Telefonanlage telefoniert, die Daten werden über unsere Server geleitet, ZPS plant, die SUSI erfasst usw. Hier wird es keine Unterschiede zu den Unternehmen in Deutschland geben – das Unternehmen wird voll integriert.

Zurzeit beschäftigen wir uns mit der Anmietung der Immobilie. Das nimmt sehr viel Zeit in Anspruch. Herr Wand ist bereits im Gespräch mit dem Arbeitsamt der Insel. Hier sind wir bei unseren Gesprächen hervorragend aufgenommen worden, sämtliche Möglichkeiten der Unterstützung wurden uns eröffnet.

Wir werden also Internationalisierung lernen und werden erfahren, wie wir mit den sich ergebenden neuen Herausforderungen umgehen müssen.

 

  1. Werden Ihre Mitarbeiter in Deutschland nicht neidisch auf die Kollegen, die die Chance haben zu arbeiten, wo andere Urlaub machen? Gibt es da Möglichkeiten für die deutsche Besatzung das Center und die Kollegen in Spanien kennenzulernen?

Ein weiterer Punkt, warum ich das mache, sind die Möglichkeiten, die sich ergeben. Viele unserer Mitarbeiter werden mit unserem kanarischen Unternehmen zu tun bekommen. Trainingsbereich, Personal, die IT usw. Das wird spannend und interessant – es wird unsere Aufgaben anreichern und bietet sicher auch die Möglichkeit für Vor-Ort-Einsätze.

Auch für unsere Agenten wird es gute neue Möglichkeiten geben, ebenfalls für Bewerber: Vor Ort auf Gran Canaria zu arbeiten ist bestimmt ein tolles Erlebnis. Einige Interessenten gibt es schon. Wir werden vor Ort bei der Beschaffung von Wohnräumen helfen und ich kann mir vorstellen, dass zeitlich begrenzte Einsätze bei Interesse möglich sind. Ich kann mir ebenfalls vorstellen, dass wir Mitarbeiter (sowohl extern als auch intern) in Deutschland suchen, die dann dauerhaft auf Gran Canaria arbeiten. Wenn wir dort aufgestellt sind, dann werden wir diese Dinge angehen.   

 

Vielen Dank an Herrn Rieck für das tolle Interview und die offenen Worte!

 

Bildquelle: © Karsten Thiele – Fotolia.com

Über Uns

Die Invitel Unternehmensgruppe ist einer der führenden Anbieter für Prozess-Services in Deutschland. 15 Unternehmen in 3 Marken unter dem Dach der Invitel Unternehmensgruppe setzen je nach Aufgabenstellung individuelle Projekte für Unternehmenskunden im Netzwerk um.

Blog

Onlinebewerbung

Bewirb dich einfach und schnell über unser Bewerberportal auf eine von dir ausgewählte Position in unserem Unternehmen. Wir freuen uns auf deine Bewerbung!

bewerben

Call Back

Verwenden Sie unseren kostenlosen Call Back Service für ein persönliches Gespräch mit uns und wir rufen Sie zurück.