Warning: ltrim() expects parameter 1 to be string, object given in /var/www/web4528/html/content/wp-includes/formatting.php on line 4314
 

Gesund und fit durch die kalte Jahreszeit!

Die Feiertage und der Jahreswechsel liegen lang hinter uns. Doch der lang ersehnte Frühling ist noch weit entfernt. Nasskaltes Wetter von Regen, Schnee und Wind geplagt geht nicht spurlos an uns vorüber. Die kalte Jahreszeit verlangt einiges von uns ab und zehrt an unseren Abwehrkräften. Im Interview mit Franziska Dräger, Projektleiterin und Prokuristin der Invitel ServiceUnit | 01 in Helmstedt und der Invitel ServiceUnit | 04 in Lüneburg, erfahren wir was alles dazu gehört um die Gesundheitsquote zu halten.

Interview mit Franziska Dräger

1 .Was macht ein gesund aufgestelltes ServiceCenter aus?

Ja, das ist eine gute Frage und auch nicht ganz leicht zu beantworten. Wenn die Mitarbeiter gesund sind, ist das ServiceCenter mit den geplanten Kapazitäten optimal aufgestellt und wir können die quantitativen Kennzahlen unserer Auftraggeber optimal erfüllen. Des Weiteren sind wir dadurch effektiver und wirtschaftlicher. Unsere zentrale Planung und Steuerung plant bereits einen gewissen Prozentsatz an Krankenausfällen ein, jedoch wird es für meine Mitarbeiter stressfreier, wenn wir diesen Wert unterbieten und die Mitarbeiter gesund sind. Für jeden Mitarbeiter ist es sehr anstrengend, wenn er permanent Warteschleifen vor sich sieht und weiß, dass es an den kranken Kollegen liegt. Ein gesundes Servicecenter ist auch erfolgreich, weil das Wir-Gefühl steigt und eine gute Dynamik entsteht. Meine Mitarbeiter haben Freude an ihrer Arbeit und in ihren Teams.

Meine Mitarbeiter denken mit, schauen über den Tellerrand und wissen, dass wir nur gemeinsam stark sind. Gesunde, fröhliche und zufriedene Mitarbeiter leisten automatisch eine gute Arbeit, qualitativ sowie quantitativ.

2. Was tun Sie um die Gesundheitsquote oben zu halten?

Den größten Teil einer guten Gesundheitsquote macht natürlich die Einstellung und das Pflichtbewusstsein meiner Mitarbeiter aus. Meine Führungskräfte und ich versuchen sehr individuell mit unseren Mitarbeitern umzugehen. Jeder Mitarbeiter ist unterschiedlich, demnach gehen wir auch auf jeden unterschiedlich ein. Die Teamleiter und auch ich führen regelmäßige Mitarbeitergespräche, sowie Genesungsgespräche durch. Wichtig ist, Interesse am Menschen zu haben! Jedes Problem unserer Mitarbeiter wird ernst genommen, egal wie klein es auch in manchen Augen scheint. Für den Mitarbeiter ist es eventuell ein großes und wichtiges Anliegen. Bei der Auswahl der Mitarbeiter für neue Projekte prüfen wir hinsichtlich Über- und Unterforderung, um dann zu entscheiden, ob der Mitarbeiter dies auch gesundheitlich schaffen kann.

Ebenso ist es im Bereich der Einsatzplanung. Natürlich brauchen wir täglich den vollen Einsatz unserer Mitarbeiter, ist jedoch ein Mitarbeiter dabei, der wegen privater Anliegen nicht mehr leisten kann, nehmen wir Rücksicht darauf. Verträge werden individuell angepasst und private Termine/Anliegen berücksichtigt. Nur wenn unsere Mitarbeiter einen beruflichen und privaten Einklang haben, können sie auch gute Arbeit leisten.

Des Weiteren gibt es bei Invitel die Auszeiten. Jeder Mitarbeiter kann, wenn verfügbar, individuell Auszeiten nehmen und Luft schnappen gehen. Außerdem führen wir in regelmäßigen Abständen Obst-/Gemüse-/ und Safttage durch. Täglich kocht der Teamleiter im Winter Tee und es werden Kräuterbonbons verteilt. Sollte ein Mitarbeiter länger als 3 Tage erkrankt sein, schreibt der Teamleiter eine Genesungskarte. Uns ist es wichtig, dass der Mitarbeiter weiß, wie wichtig er uns ist und dass wir an ihn denken.

3 .Welche Konsequenzen kommen bei einem hohen Krankheitsaufkommen auf ein ServiceCenter zu?

Bei einer hohen Krankenquote erfüllen wir meist nicht mehr unsere vertraglich vereinbarten Kennzahlen bei unseren Auftraggebern. Die gesunden Kollegen müssen Mehrstunden leisten und die Kapazitäten auffangen. Natürlich ist das für die Mitarbeiter in einem gut laufenden Team kein Thema und sie machen es gern, jedoch auch nur für eine begrenzte Zeit. Sollte die Krankenquote permanent in einem Team hoch sein, wächst auch die Unzufriedenheit eines jeden Mitarbeiters.

Des Weiteren haben wir natürlich auch wirtschaftliche Verluste, da die Personalkosten bleiben, der Umsatz jedoch geringer wird.

4. Wie motivieren Sie Ihr Team?

Es ist wichtig, dass bei guter Arbeit die Mitarbeiter gelobt werden und ihnen Anerkennung entgegengebracht wird. Ehrlich, offen und menschlich jedem gegenüber! Wir versuchen immer auf Augenhöhe zu arbeiten. Gleichberechtigung ist uns sehr wichtig. Kreativität im Team wird gefördert und Ideen werden gesammelt sowie umgesetzt. Gemeinsam versuchen wir täglich viel Spaß bei der Arbeit zu haben und lachen miteinander. Mit einem Lächeln im Gesicht und vielen netten Gesprächen macht die Arbeit gleich doppelt so viel Spaß. Einmal im Jahr führen wir ein Sommerfest mit der ganzen Unit durch und die Teams haben Teamabende unter sich. Solche Veranstaltungen sind wichtig, damit man sich besser kennen lernen kann. Alle Führungskräfte haben immer ein offenes Ohr für jeden Mitarbeiter und gehen auf Dienstplanwünsche ein. Viele Parameter werden im Team visualisiert, damit jeder Mitarbeiter weiß, wo er selber sowie das ganze Team steht. Geburtstagskinder werden gefeiert und bekommen einen geschmückten Tisch an ihrem Ehrentag. Auch Süßigkeiten, Obst, Tee und Kaffee werden im Team organisiert und zur Verfügung gestellt.

5. Was heißt es nah am Mitarbeiter zu sein?

Nicht die ganze Zeit am eigenen Arbeitsplatz sitzen, sondern so oft wie möglich im Team unterwegs sein und sich nach dem Wohlbefinden erkundigen. Der Teamleiter hat die Aufgabe immer auf den Flächen in seinem Team unterwegs zu sein. Nur so kann er das Klima in seinem Team verstehen, beeinflussen und individuelle und persönliche Gespräche führen, um direkt auf die Bedürfnisse eingehen zu können. Jeder Mitarbeiter kann bei offenen Fragen zu jeder Führungsebene gehen. Auch meine Tür steht jederzeit jedem Mitarbeiter offen. Des Weiteren heißt es nah am Mitarbeiter zu sein, dass nicht nur über E-Mails kommuniziert wird, sondern das die Führungskräfte überwiegend persönliche Gespräche führen. Mit jedem Mitarbeiter wird wöchentlich der Einsatzplan besprochen, nur so können wir auch herausfinden, wie sich der Mitarbeiter fühlt.

6. Was macht eine gute Führung aus?

Für mich ist eine gute Führung, wenn ich als Führungskraft trotz negativer Gegebenheiten positiv den Mitarbeitern und der Situation gegenüber stehe. Eine Führungskraft sollte immer daran denken, dass man nichts Besseres ist und die Gabe besitzen sich in die Lage des Mitarbeiters zu versetzen. Wir sind als Personen alle gleich, nur hat eben im Job jeder eine andere Aufgabe. Was nicht heißt, das wir als Führungskräfte ein andere Wertigkeit haben. Ganz im Gegenteil! Wir sind nur dann gut, wenn unser Team gut ist und das ist eine ganz klare Führungsaufgabe!

Ich war selber mal Servicemitarbeiterin und kann mich somit auch gut in die Lage eines Agenten versetzen. Mein Ziel war es schon damals Dinge zu verändern, die ich für verbesserungswürdig hielt. Dies versuche ich auch heute noch und führe nach diesem Stil mein Team. Eine gute Führungskraft muss Verständnis für persönliche Bedürfnisse haben, als Vorbild agieren und die Mitarbeiter in die richtige Richtung führen. Dazu gehört auch ein gutes Auge für Gleichberechtigung, Kritik muss geäußert werden und Fehler angesprochen sowie behoben werden. Jeder Teamleiter soll sein Team, wie eine kleine eigene Firma sehen, die Projektkennzahlen müssen erfüllt werden und dabei dürfen die Mitarbeiter nicht aus den Augen verloren werden.

7. Worin besteht der Unterschied in den Aufgaben eines Projektleiters und eines Teamleiters?

Der Teamleiter ist direkt im Team und verantwortlich für die Mitarbeiterführung und die Mitarbeitermotivation. Gemeinsam mit dem PowerUser hat er darüber hinaus die Aufgabe, sein Team wirtschaftlich auszulasten und den vorgegebenen Umsatz pro Stunde zu erreichen. Der Teamleiter hat die Verantwortung seinen PowerUser so zu führen und zu unterstützen, dass die Mitarbeiter qualitativ hochwertig arbeiten.

Ein Projektleiter hat die betriebswirtschaftliche Projektverantwortlichkeit, fachliche Personalführung der Teamleiter sowie die Betreuung der Auftraggeber. Des Weiteren übernimmt er die Kommunikation mit dem Auftraggeber, sowie die ordnungsgemäße Überprüfung und Umsetzung der Kennzahlen die mit dem Auftraggeber vereinbart wurden.

Der Projektleiter überlässt dem Teamleiter die volle Führungskompetenz an seinen Mitarbeitern und übernimmt nur den unterstützenden und beratenden Part. Nur wenn Gefahr im Verzug ist, wird der Projektleiter die Entscheidungen vom Teamleiter übernehmen.

8. Was muss getan werden damit Projekt- und Teamleiter gut zusammen funktionieren?

Die Zusammenarbeit kann nur funktionieren, wenn man sich gut versteht und auf Augenhöhe miteinander kommuniziert. Die Transparenz von beiden Funktionen muss gegeben sein. Beide müssen sich vertrauen können, ein gemeinsames Ziel verfolgen und eine Einheit bilden. Ein regelmäßiger Austausch über die Geschehnisse im Team und Herausforderungen im Projekt ist unabdingbar. Regelmäßige Mitarbeitergespräche zwischen Projekt- und Teamleiter werden ebenso durchgeführt.

 

Unsere Tipps für ein gut funktionierendes Immunsystem:

  • Obst & Gemüse essen
  • Tee trinken
  • Hände desinfizieren
  • Viel frische Luft tanken
  • Warm anziehen
  • Sport treiben
  • Spaß bei der Arbeit haben

 

Über Uns

Die Invitel Unternehmensgruppe ist einer der führenden Anbieter für Prozess-Services in Deutschland. 15 Unternehmen in 3 Marken unter dem Dach der Invitel Unternehmensgruppe setzen je nach Aufgabenstellung individuelle Projekte für Unternehmenskunden im Netzwerk um.

Blog

Onlinebewerbung

Bewirb dich einfach und schnell über unser Bewerberportal auf eine von dir ausgewählte Position in unserem Unternehmen. Wir freuen uns auf deine Bewerbung!

bewerben

Call Back

Verwenden Sie unseren kostenlosen Call Back Service für ein persönliches Gespräch mit uns und wir rufen Sie zurück.