Die CCW 2016 rief – wir waren da

Nadja Key KleinDienstag, 23. Februar 2016, 06:30 Uhr, Frühstück in einem Hotel in Berlin. Gegessen wird nur der Vernunft halber, zu groß ist die Anspannung. Alle wichtigen Planungspunkte der nächsten drei Stunden bis zum Beginn der CCW 2016 werden noch einmal durchgegangen, um möglichst alle Eventualitäten auszuschließen.

So beginnt Tag eins der CCW 2016 für uns aus der Unternehmenskommunikation. Die CCW ist DIE Messe des Jahres, hier trifft sich das Who is Who der Call Center-Branche. Für unsere Kollegen aus dem Vertrieb ist sie der Termin, an dem sie Kunden in einer Dichte antreffen, wie an keinem anderem Event im Jahr. Es sind drei Tage, die sie zur intensiven Beziehungspflege und Akquise nutzen. Die Verantwortung dafür, dass die Kollegen ihre Arbeit in einem ansprechenden und hoch professionellen Rahmen machen können, tragen wir aus der Unternehmenskommunikation. Seit Monaten haben wir uns mit der Standplanung, den Give Aways für Kunden und all den anderen Kleinigkeiten beschäftigt, die dazu gehören. Dementsprechend hoch ist also auch die Anspannung bei uns.

07:30 Uhr, Ankunft am Estrel: Die Koffer sind prall gefüllt mit gefühlt zentnerschwerem Infomaterial und es führt kein Weg daran vorbei, mehrfach zu gehen. Trotz der null Grad Celsius ist mir schnell warm. Ich kämpfe mich durch zur Registrierung und hoffe jedesmal, wenn ich zu dem kurz stehen gelassenen Koffer zurück renne, dass nicht schon eine Hundertschaft das ominöse Gepäckstück entschärfen möchte. Es klappt. Nochmals kurzes Herzklopfen, als die junge Frau am Empfang meinen Namen in der Liste sucht, denn als einzige habe ich meine Zugangsdokumente nicht schon im Vorhinein erhalten. Aber kein Problem, der Computer kennt mich, ich darf rein. Unterwegs holt mich meine Kollegin wieder ein und zeigt mir, wo Halle 3, Stand H4/H6 ist.

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Wir begutachten die Ergebnisse der nächtlichen Messebauaktivitäten. Sieht gut aus. An unserem diesjährigen Stand präsentieren wir zum ersten Mal alle drei Marken der Invitel Unternehmensgruppe. Damit ist es auch für unseren Neuzugang und Outbound-Spezialisten SALESkultur die erste CCW – genau wie für mich selbst. Dasselbe gilt für das neue Simon & Focken-Logo. Unsere Neuheiten erweisen sich als wunderbare Anlässe, ins Gespräch zu kommen. All diese Erscheinungsformen der überarbeiteten Unternehmensstrategie bieten gute Ansatzpunkte für die Ansprache potentieller Kunden, für das Resümieren der Bedürfnisse von Bestandskunden, sowie für die Pflege der Geschäftsbeziehungen im Allgemeinen. Gute Unterstützung für diesen Gesprächsteil bietet auch unsere erstmalig erstellte Imagebroschüre, die einerseits einen guten Überblick über die Invitel Unternehmensgruppe mit all ihren Marken und Kompetenzen liefert und andererseits auch einen Einblick in die Unternehmenswelt selbst erlaubt.

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Nun kann es richtig losgehen. Schon kurz nach dem offiziellen Messebeginn sind sämtliche Besprechungsplätze an unserem Stand belegt und es herrscht reges Treiben. Für mich selbst ist es, wie bereits erwähnt, die erste CCW, und so nutze ich Tag eins, um die Atmosphäre aufzusaugen und ein Gespür für die Räumlichkeiten zu bekommen. Ich habe Gelegenheit, mir die weiteren Aussteller anzusehen, mich inspirieren zu lassen und erahne, dass auch die anderen Teilnehmer der Messe viel Zeit und Geld in ihre Präsenz investiert haben. In jeder Halle gibt es frei zugängliche Bereiche, in denen kurze Präsentationen zu aktuellen Themen der Branche gehalten werden.

Die Zeit geht an diesem ersten Tag erstaunlich schnell herum und in meinem Kopf dreht sich schon alles um Tag zwei. Denn nun stehen auch für mich ein paar wichtige Treffen auf dem Plan. In meiner Funktion als Pressereferentin habe ich mir vorgenommen, die Gelegenheit zu nutzen, mich einigen meiner Gesprächspartner von den Medien persönlich vorzustellen. Nach sechs Monaten im Unternehmen kennen die meisten zwar meine Stimme, aber noch nicht das Gesicht dazu, zumindest nicht in natura. Zu meiner besonderen Freude hat auch Herr Rieck, Geschäftsführer aller drei Unternehmensmarken der Invitel Unternehmensgruppe, Zeit, an den Gesprächen teilzunehmen. Auch hier stehen die Beziehungspflege sowie eine erste Orientierung für zukünftige, gemeinsame Projekte im Fokus.

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An Tag zwei stehe ich also so frisch wie eben möglich auf meinem Posten und ärgere mich darüber, trotz der ganzen Vorbereitung nervös zu sein. „Gehört einfach dazu“, beruhige ich mich selbst und grüble gleichzeitig doch, ob ich nicht etwas Wichtiges vergessen haben könnte. Etwas Flexibilität ist dann an einer Stelle zwar tatsächlich bei der Frage nach dem Treffpunkt vonnöten, aber schnelles Umdenken ist kein Problem und das Treffen läuft prima. Ich freue mich über die Wirkung von persönlichem Kontakt und bin nach drei Terminen gefühlt auch drei Kilogramm leichter. Es ergeben sich sogar noch spontane Gespräche, die mich ebenfalls mit einem guten Gefühl auf diesen zweiten Messetag zurück blicken lassen. Und der guten Stimmung an unserem Stand auch nach 18 Uhr zu urteilen, war es auch für die Vertriebskollegen ein erfolgreicher Tag. Beendet wird dieser Tag mit einem großen Event am Abend. Unter dem Motto „Zirkus“ laden die Organisatoren zu leckerem Essen und einer unterhaltsamen Show ein.

Der dritte und letzte Tag geht auch mit einer spürbaren Änderung der Atmosphäre einher. Die Verleihung der „Young Professionals – Awards“ lockte viele Azubis auf die Messe, die einen frischen Wind in die Hallen brachten. Die Dichte der Fachbesucher nimmt im gleichen Maß ab und so ergibt sich auch der ein oder andere Plausch mit den benachbarten Ausstellern. Punkt 17:00 Uhr sind die Messebauer wieder vor Ort und in Rekordgeschwindigkeit wird alles abgebaut. Auch wir packen zusammen und machen uns auf den Rückweg.

Doch die Woche nach der Messe bedeutet nicht etwas Entspannung. Denn in der Nachbereitung all der geführten Gespräche liegt erst der Schlüssel zum Erfolg eines solchen Großereignisses. Wenn es gut lief, hat man nach der Messe mehr zu tun als vorher. In diesem Sinne – an die Arbeit!

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Gedanken zur Jahreswende

Nadja Key KleinHeutzutage scheint es fast, als fehle den meisten Menschen die Zeit oder die Muße für „echte“ Besinnlichkeit am Jahresende. Zwischen gehetzten Weihnachtseinkäufen (ja, auch beim Online-Shopping kann man sich gehetzt fühlen) und dem obligatorischen Glühwein auf dem Weihnachtsmarkt (der bei 15°C irgendwie nur halb so gut schmeckt) fällt es vielen von uns gar nicht so leicht, Vergangenes Revue passieren zu lassen. Und wer von Ihnen hat konkretere Vorstellungen vom gerade erst angebrochenen Jahr, als „ gesünder essen“ oder „mehr Sport“?

Darum freut es mich besonders, mir für diesen Beitrag sozusagen „verordnet“ Zeit nehmen zu dürfen, um sowohl zurück und als auch nach vorn zu schauen.

Ein ziemlich prägendes Jahr liegt hinter der Invitel Unternehmensgruppe. Zu Jahresbeginn setzte sich die Reihe der Standorteröffnungen mit Bremen und Bielefeld fort, der Wachstumskurs wurde weiterhin verfolgt. Der Fokus lag ganz klar auf den Mitarbeitern: auf der einen Seite ist es ein permanenter Prozess, diejenigen zu finden, die zu uns und unserem Kurs passen, diesen mit tragen möchten. Dafür wurde die Kampagne „Wir sind vielfältig“ der Marke Simon & Focken entwickelt, es entstanden neue Videospots an mehreren Standorten. Sie setzen stellen die besondere n Facetten unserer Mitarbeiter dar und werden aktiv in der Rekrutierung eingesetzt.

Zum anderen wurde im zurück liegenden Jahr besonders viel investiert, um für unsere Mitarbeiter etwas MEHR zu tun. Etwas, das sagt „danke, dass du hier arbeitest und mit uns an einem Strang ziehst“. Mit der Einführung des Mindestlohns wurde das komplette Gehalts- und Prämiensystem umgestellt, was von jedem Anpassungskompetenz erforderte. Als Anerkennung dessen und gleichzeitig als Motivation für die Zukunft, ist nach Wochen der Geheimniskrämerei auf Facebook & Co. enthüllt worden, dass nun an allen Standorten Smarts kostenfrei zur Verfügung stehen. Die flotten Flitzer können von jedem Mitarbeiter für private Fahrten gebucht werden, ermöglichen Mobilität und erfreuen sich größter Beliebtheit.

Das ganze Jahr über waren unsere Vertriebler aktiv, die ja hier im Blog hin und wieder einen Einblick in ihr spannendes Aufgabengebiet gewähren. So konnte die Marke Invitel im letzten Jahr ihr Tätigkeitsfeld erweitern. Zur Kernbranche Energieversorgung kam als nahezu natürliche Weiterentwicklung die Wohnungswirtschaft hinzu, erfolgreich gestartet mit den Auftraggebern Getec und Techem. Simon & Focken hat mit konstanter, qualitativ hochwertiger Leistung seinen festen Platz im Kundenservice für Telekommunikation und auch in der Banken- und Versicherungsbranche ausbauen können.

Im Spätsommer luden unsere Geschäftsführer die Führungskräfte der Invitel Unternehmensgruppe zur alljährlichen Jahrestagung ein. Erste Tendenzen zeigten auf, was sich bis zum Ende des Jahres immer weiter heraus kristallisieren sollte: die stetige Weiterentwicklung auch im Rahmen der digitalen Revolution sorgt für das Bestehen eines jeden Unternehmen in unserer Unternehmensgruppe.

Mit Beginn des Herbstes musste ein Wehrmutstropfen hingenommen werden. Die Schließung des Standortes Essen nach 6 Jahren Produktion zeigte allen, dass unternehmerische Verantwortung zu übernehmen auch heißen kann, unangenehme Entscheidungen treffen zu müssen. Die letzten Monate des Jahres waren gekennzeichnet durch eine Phase der Anpassung unserer Personalanzahl an die Gegebenheiten und durch ein Innehalten, um Kräfte zu sammeln.

Jahresrückblick

Was alle Unternehmen der Gruppe gemeinsam hatten und haben, ist die strategische Fokussierung des Themas Sales. Um auf Verschiebungen und Neuentwicklungen im Servicesektor nicht nur zu reagieren, sondern sie aktiv mitgestalten zu können, wurden die Führungskräfte beim „Verkaufs-Guru“ Marc-Galal in die Schule geschickt. Der Spaß und die Begeisterung, die dabei entstanden, sind wegweisend für 2016. Denn es stehen alle Zeichen auf „Sales“. Mit dem neuen Jahr wird es auch viele Neuerungen geben, die alle dasselbe Ziel verfolgen: die Invitel Unternehmensgruppe fit machen für die Zukunft. Denn Fakt ist, dass die Digitalisierung und all ihre Begleiterscheinungen, wie beispielsweise Online-Communities und Foren, dazu führen wird, dass der klassische Service-Call immer mehr an Bedeutung verliert. Um hier als Service Center bestehen zu können, wird die Struktur der ganzen Unternehmensgruppe auf Sales ausgerichtet werden. Alle Vorbereitungen und Einstimmungen des letzten Jahres werden letztlich in einer Bündelung des Know-hows in Sachen Sales kulminieren, um Streuverluste jeglicher Art zu vermeiden und um auch am Markt eine klare Position zu beziehen. Wie genau diese strategischen und strukturellen Änderungen aussehen werden, wird schon in naher Zukunft sichtbar werden. Doch damit nicht genug. Die Invitel Unternehmensgruppe ist bereit, nicht nur das ihr bekannte Terrain auszudehnen, sondern auch, neue Gefilde zu betreten. Die Vorbereitungen dafür laufen bereits auf Hochtouren und noch im ersten Quartal diesen Jahres wird es handfeste Neuigkeiten geben.

Das neue Jahr wird eine spannende Mischung aus „Business as usual“ und „Alles NEU“. Manche Themen werden uns konstant begleiten und geben uns die Chance, auf vertrautem Grund immer besser zu werden. Andere wiederum werden uns alles an Innovationsfähigkeit und Flexibilität abverlangen. Klingt das nicht aufregend?! Es bleibt spannend!

 

Eigenes Kunstprojekt für unsere Standorte

Unsere Unternehmensgruppe ist in den vergangenen Jahren stark gewachsen. So einige neue Standorte kamen hinzu und alle Räumlichkeiten und Städte haben ihre Besonderheit, ihren Flair, ihren Charme. Nun wollen wir den nächsten Schritt gehen und die Marken und Standorte der Invitel Unternehmensgruppe einander näher bringen und auch visuell verbindende Elemente schaffen. Hierzu wird eine Bilderwelt durch die Künstlerin Ute Eggeling geschaffen, welche sich zukünftig in all unseren Units wiederfinden wird. 

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Frau Eggeling hat ihr Hobby zum Beruf gemacht und arbeitet als selbstständige Fotografin und Künstlerin. Ihre Werke stellt sie mit den Hilfsmitteln und Pinseln des 21. Jahrhunderts – Photoshop und anderen Bearbeitungsprogrammen – in mühevoller Kleinstarbeit am PC her. Ihre Kunstwerke sind abstrakte Kreationen, welche Landschaften, Stadtbilder und Emotionen gleichermaßen einfangen und transportieren.
Ute Eggeling tastet sich langsam heran an ihre Kunst – zunächst werden vor Ort hunderte Fotografien gemacht, dann werden diese bearbeitet, übereinandergelegt, ausprobiert, das Ganze immer wieder beiseitegelegt und dann wieder aufgegriffen. So kann der Entstehungsprozess einer Bilderserie schon einmal viele Monate in Anspruch nehmen.

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Kunst am Arbeitsplatz, das ist schon lange nicht mehr nur etwas für die Chefetagen. Es gibt sogar einige Studien darüber, inwiefern Kunstwerke im Büro die Arbeitsmoral und Produktivität kann. Wir hoffen natürlich vor allem auf positive Effekte. Klar ist, Kunst trägt als einer von vielen Faktoren zu einer guten Unternehmenskultur bei und soll auch uns helfen, ein kreatives und innovatives Umfeld zu schaffen. Gerade in Zeiten des Umbruches, in denen wir uns grade befinden und welche von uns verlangen, unsere Rolle in der Service-Landschaft neu zu hinterfragen und zu definieren.

Die Kunst von Frau Eggeling wird uns und unsere Augen im Alltag hier und da herausfordern, da häufig erst auf den zweiten Blick zu erkennen ist, welche und wie viele Gebäude und Elemente verarbeitet wurden. Genau diese Sprengung der gewohnten Wahrnehmungszusammenhänge wird so hoffentlich kreatives Potenzial freisetzen und euch natürlich auch gefallen.

Im Schaffungsprozess ist es für Ute Eggeling besonders wichtig, die Auftraggeber einzubinden und deren Blickwinkel einfließen zu lassen. Und die Auftraggeber, das sind im Grunde genommen alle Mitarbeiter der Unternehmen der Invitel Unternehmensgruppe. Aus diesem Grund möchten wir unseren Kollegen und Kolleginnen eine ganz besondere Gelegenheit zur Mitgestaltung geben: Die Kunstwerke für unsere Arbeitswelt sind noch nicht fertig, sondern warten auf einen ganz persönlichen Schriftzug. Darum rufen wir euch auf: Tragt euren Teil zu den Kunstwerken für unsere Standorte bei und gebt uns einen Einblick in eure Perspektiven des Arbeitsalltages! Wir würden uns freuen, zahlreiche Fotos zu erhalten, die eure Simon & Focken- bzw. Invitel-Welt zeigen – möglichst ohne Personen oder Bildschirme darauf, aber gern mit sehr viel Kreativität – und womöglich wird euer Bild dann für die Ewigkeit in der Kunst von Ute Eggeling mit verarbeitet. Wenn ihr Lust habt, unsere und eure Kunst mit zu gestalten, schickt eure zahlreichen Fotos einfach bis zum 20.12.2015 an marketing@invitel.de. Wir freuen uns auf eure Einblicke!

 

 

Messe und Vertrieb – Networking im Minutentakt

Die Vertriebler bei Invitel und Simon & Focken arbeiten eng zusammen, um die ihnen gesteckten Ziele zu erreichen. Neben vielen anderen Bereichen hat der Vertrieb zwei Hauptaufgaben: zum einen neue Auftraggeber und Projekte zu finden, zum anderen zusammen mit dem Betrieb dafür zu sorgen, dass sich Bestandsprojekte gut entwickeln bzw. sogar ausgebaut werden.

Es gibt eine große Anzahl von Möglichkeiten, mit Interessenten für neue Projekte in Kontakt zu treten. Ein spannender Weg ist die Teilnahme als Aussteller bei Fachmessen. Mithilfe dieses Vertriebselementes ist ein unmittelbarer Erstkontakt zu Neukunden möglich. Zugleich können sich Kunden über eine gut gestaltete Messepräsenz ein viel besseres Bild von uns machen als beispielsweise durch eine Präsentation.

Die Leitmesse für die Service Center-Branche ist die „Call-Center-World“ (CCW). Sie findet jedes Jahr im Februar in Berlin statt. Seitdem wir in der Invitel Unternehmensgruppe mit den beiden Marken Simon & Focken und Invitel aufgestellt sind, haben wir uns entschlossen, auch als Unternehmensgruppe auf dieser Messe aufzutreten. Zusammen mit der Unternehmenskommunikation stellen wir schon frühzeitig ein gemeinsames Team auf, das die Messe vorbereitet. Die Planungen dafür beginnen bereits im Sommer vor der Messe. Schon Monate vorher werden Einladungen geschrieben, Telefonate und eine Vielzahl von Gesprächen geführt. Zusätzlich werden Freikarten für die Messe an Interessenten versendet und im Vorfeld Termine vereinbart.

Die Termine auf der Messe selbst sind eng geplant. Oft werden im Halbstundentakt bis zum Ende des Messetages durchgehend Gespräche geführt. Da wir uns auf der CCW gewissermaßen „selbst“ ausstellen, sind die dabei gewonnenen Kontakte meist direkter und werthaltiger als auf Messen, auf denen wir als Besucher anwesend sind.

Bei der CCW 2015 hatten wir zudem das Glück, eine Station auf den sogenannten „Guided Tours“ sein zu dürfen. Diese Führungen waren eine tolle Möglichkeit, zeitlich sehr komprimiert mit vielen Interessenten in Kontakt zu treten. Es gab eine große Aufmerksamkeit von den Teilnehmern, spannende Fragen und einen guten Austausch. Eine Vielzahl derjenigen, die an den „Guided Tours“ teilgenommen haben, kam anschließend für ausführliche Gespräche wieder. Mitunter ergab sich dabei auch die ein oder andere neue Möglichkeit der Aufnahme einer Zusammenarbeit.

Aber nicht nur neue Projekte werden auf der CCW besprochen. Viele unserer Bestandsauftraggeber nutzen die Gelegenheit, sich im professionellen Rahmen der Messe mit uns zu treffen. Oft werden Vertragserweiterungen oder Vertragsverlängerungen auch auf der Messe besprochen.

Bei der letzten CCW fanden innerhalb von drei Tagen über 70 Gespräche mit potentiellen Kunden und Bestandsauftraggebern statt. Gut 40 Angebote wurden erstellt und mit den Interessenten besprochen. Diverse neue Aufträge konnten generiert werden. Das war für uns ein ausgezeichneter Erfolg. Zugleich ist es für mich ein sehr schönes Erlebnis, innerhalb von diesen drei Tagen mit so vielen Bestands- und Neukunden zusammenzutreffen.

Häufig wird uns die Frage gestellt, ob sehr kostenintensive Messeauftritte wie die der CCW noch zeitgemäß sind oder ob man das Geld nicht besser investieren könne. Meiner Meinung nach binden Messeauftritte zwar viel Zeit und natürlich auch Geld. Wenn Messen aber gut sind – und die CCW ist gut, weil eine Vielzahl von interessierten Besuchern mit uns in Berührung kommt – dann lohnt sich die Investition. Außerdem geben Messen einem als Unternehmen die Möglichkeit, sich intensiv mit eigenen Branchenmitgliedern auszutauschen und die neuesten technischen Trends zu erfahren.

Zwei Themen sind auf den Messen nach wie vor groß und dominant – nämlich Social Media und Big Data. Es kommt immer mehr zu einer Qualifizierung der Dienstleistung, d.h. es geht weg vom reinen Massengeschäft hin zur spezialisierten, individuellen Dienstleistung. Wichtig für uns ist es, diesen Trend der Messen aufzunehmen, in der Unternehmensstrategie zu berücksichtigen und Big Data und Sales als Möglichkeit wahrzunehmen, den Kundenkontakt insgesamt dadurch wertvoller zu machen.

Kurz nach Ende der CCW, wenn wir vom Vertrieb die ganzen Kontakte und Angebote nachbereiten, fangen schon die Vorbereitungen für das nächste Jahr an. Denn nach der Messe ist vor der Messe. Im laufenden und im kommenden Jahr sind wir nicht nur auf der CCW, sondern auch auf diversen Fachmessen wie zum Beispiel der E-world in Essen, der didacta in Köln oder verschiedenen Messen für den Versicherungs- und Finanzsektor in ganz Deutschland vertreten. Besonders spannend sind für uns dabei die Zielbranchen Banken und Versicherungen, Telekommunikation, Verlagswesen, Handel und Energiewirtschaft.

Für die CCW 2016 und die kommenden Messen, an denen wir teilnehmen, wünsche ich mir, dass wir an den Erfolg des letzten Jahres anknüpfen. Und gern natürlich noch mehr Kontakte und Gespräche führen.

 / Stefan Brunke

 

„Mut, Spaß, Verkauf“ – Unsere Verkaufstrainer

 

… oder wie aus Leidenschaft Erfolg entsteht.

Ein kleiner Einblick von Alina Rasche, Trainerin bei der Invitel Unternehmensgruppe:

MUT gehört dazu, den Kunden von den Leistungen und Vorteilen zu überzeugen und den für ihn eigenen Nutzen des Produktes herauszustellen, ihn zu begeistern, um dann die Abschlussfrage zu stellen.

SPAß in der alltäglichen Arbeit zu haben, den Erfolg zu feiern, gemeinsam mit dem Team die Ziele zu erreichen. Ein Verkaufsgespräch soll Freude bereiten, denn genau das merkt mein Kunde.

VERKAUF bedeutet, mit Ausdauer und guter Taktik zum Erfolg zu kommen.       

alina rasche

Diese drei Schlagworte ziehen sich wie ein roter Faden durch jedes unserer Verkaufstrainings hindurch. Ob in den Basisschulungen, in denen wir neuen Kollegen die Grundkenntnisse des Verkaufsgespräches vermitteln, in den Sequenzschulungen, in denen wir auf verschiedene Gesprächstechniken intensiv eingehen, in unseren Aufbauschulungen, in denen wir neue Impulse geben und zusammen mit den Teilnehmern praxiserprobte Gesprächstechniken analysieren und weiterentwickeln oder auch in unseren Produktschulungen, mit diesem „Mantra“ und einem lauten Schlachtruf verlassen unsere Trainer und Teilnehmer jede Schulung: MUT, SPAß und VERKAUF!

Oberste Prämisse aller Kommunikationstrainings ist die dauerhafte Umsetzung in die Praxis. Und wie erreichen unsere Verkaufstrainer Alina Rasche, Christoph Schröder und Thomas Müller genau diesen Effekt? Durch methodische und didaktisch gut durchdachte Trainingseinheiten, in denen sie individuell auf die Teilnehmer eingehen, sie im wahrsten Sinne des Wortes zum Verkäufer „anzünden“, das Spirit des Verkaufens am Telefon versprühen, durch Rollenspiele üben, durch Gruppenarbeiten den Teamgeist fördern und ihnen durch die motivierende Vermittlung von Strategien und Techniken die Sicherheit einer professionellen Gesprächsführung vermitteln.

Unsere Mitarbeiter im Outbound erhalten von ihren Teamleitern regelmäßig ein fachliches sowie rhetorisches Coaching. Als weitere unterstützende und zielführende Maßnahme ist ein Coaching durch unsere Trainer, die im ständigen Austausch mit den Teamleitern und Projektleitern stehen. So wird jeder Mitarbeiter in seiner Kommunikationskompetenz individuell weiterentwickelt. Die Förderung und Forderung unserer Mitarbeiter stehen dabei klar im Vordergrund.  

Gerade bei neuen Kollegen ist es wichtig, dass die Mitarbeiter intensiv betreut werden, Lob und Anerkennung erfahren, ihnen die Sicherheit gegeben wird, nicht allein zu sein. Oftmals genügen motivierende Worte des Trainers, ein Schulterklopfen, ein Lächeln, um ein „Ich-bin-für-dich-da-Gefühl“ zu vermitteln.

Aber was macht einen guten Trainer und einen guten Verkäufer aus? Um nur einige Gemeinsamkeit aufzuzeigen: die innere Haltung und Einstellung zu ihren Aufgaben ist positiv, sie haben Spaß an ihrer Tätigkeiten, sind empathisch, kreativ, kontaktfreudig, kommunikationsstark, lieben Herausforderungen, haben Spaß am aktiven Verkauf, sind in der Lage zu erkennen, dass sie Erfolg und Misserfolg ihrer Arbeit beeinflussen kann und können sich und andere motivieren.

Jeder Tag ist neu, kein Tag ist wie der andere – für unsere Mitarbeiter am Telefon und unsere Trainer, die ihren Job lieben, leben und mit Leidenschaft ausführen und Freude daran haben, anderen Menschen ganz viel zu geben!

 

Wir stellen vor: Pressereferentin Nadja Key

Seit dem 1. September 2015 ist Nadja Key neue Pressereferentin der Invitel Unternehmensgruppe. Wir haben sie einmal gebeten sich kurz vorzustellen und uns von ihrem ersten Eindruck der Invitel-Welt zu berichten:

„(…) und wenn du damit fertig bist, kannst du dir mal noch überlegen, wie du dich auf unserem Blog vorstellen möchtest.“ – „Klar, mache ich.“ Oha, leichter gesagt, als getan. Was könnte die Leute denn nur von „der neuen Pressefrau“ interessieren? Na dann mal los…

Hallo zusammen,

mein Name ist Nadja Key und ich bin neu hier in der Invitel-Familie. Ich bin 2005 für mein Studium der Kommunikations- und Medienwissenschaft nach Leipzig gekommen, und habe die Stadt seit dem nur für Auslandssemester, Praktika und Urlaube verlassen, so gern lebe ich hier. Darum sind meine Kinder auch echte kleine Leipziger geworden und zusammen gehen wir häufig auf Entdeckungsreisen, am liebsten mit dem Fahrrad oder dem Paddelboot.

Zum Leben gehört für mich aber nicht nur diese private Seite, sondern auch eine spannende Aufgabe im Job. Und ich muss sagen, ich habe das Gefühl, dass mir dieser Wunsch hier in der Invitel Unternehmensgruppe erfüllt wird.

Als Pressereferentin ist es zunächst einmal meine Aufgabe, den Kontakt zwischen Journalisten der unterschiedlichsten Medien und den Unternehmen der Invitel Unternehmensgruppe zu koordinieren. Warum das wichtig ist? Nun, Invitel ist groß. Seitdem aus einem einzelnen Unternehmen, welches 1999 mit insgesamt 13 Mitarbeitern gestartet ist, eine Unternehmensgruppe mit nahezu 3.000 Mitarbeitern an 15 deutschen und einem spanischen Standort geworden ist, hat sich auch in der Wahrnehmung der sogenannten „Öffentlichkeit“ etwas getan. Unternehmen einer gewissen Größe haben ein bestimmtes Gewicht, plötzlich interessiert es auch andere, was da so los ist.

Dieses Interesse hat viele Facetten: womit genau wird das Geld verdient, geschieht dies nachhaltig oder auf Kosten der Umwelt, wie werden die Mitarbeiter behandelt, was sind die Erfolgsfaktoren und so weiter. Die Sache ist die: interessiert sich Zeitung, ob Fachmagazin oder Lokalblatt, für etwas, dann findet sie auch ihre Informationen. Wenn ein Unternehmen das Thema Kommunikation aber nicht ernst nimmt, kann es passieren, dass diese Informationen unkoordiniert, möglicherweise durcheinander oder in einem falschen Zusammenhang ankommen. Die Invitel Unternehmensgruppe ist mittlerweile so stark gewachsen, dass diese Kommunikation nicht mehr mal eben so nebenbei erledigt werden kann, sondern professionell gestaltet werden sollte.

An dieser Stelle komme ich ins Spiel. Das Tolle an meinem Job ist, dass ich aufgefordert bin, die Invitel Unternehmensgruppe in ihrer Gesamtheit kennenzulernen. Denn wie sonst sollte ich sie nach außen hin vertreten können? Da nützt es nichts, nur zu wissen, was die Kollegen an den benachbarten Schreibtischen machen – denn danach werde ich im Zweifel nicht von den Journalisten gefragt. Ich muss wissen, was wo los ist, muss die Strukturen und Zuständigkeiten kennen und vor allem, wen was warum bewegt. Ich begreife diese Stelle regelrecht als Knotenpunkt von Unternehmensbefindlichkeiten. Ein Journalist kann mich nämlich morgen genauso gut fragen, wohin der Chef mit seiner aktuellen Strategie lenken möchte, oder warum Mitarbeiter XY immer so unzufrieden schaut, wenn er das Gebäude verlässt.

Im Kennenlernen und Reinfuchsen besteht dieser Tage auch noch meine Hauptaufgabe. Vielleicht hat mich der eine oder andere darum auch schon in seinem Türrahmen stehen sehen. Und à propos Kollegen: meine zwei super sympathischen Bürogenossinnen Juliane Mayer und Anne Heinrich haben mir hier einen denkbar angenehmen Start bereitet. Auf dem Schreibtisch standen nicht nur Blumen und Knusperflocken, sondern sogar fast direkt einsetzbare Technik zum Loslegen! Diesen Luxus weiß ich sehr zu schätzen. Nach nicht einmal zwei Wochen läuft fast alles rund, die meisten Zugänge stehen und ich verlaufe mich nicht mehr auf dem Weg in die Küche ;). Dafür also schon mal lieben Dank an euch!

Auf eine gute Zusammenarbeit – zu dritt und zu dreitausend!

 

 

Wir stellen vor: Dennis Mankowski über seine Position als Key Account Manager

Was macht eigentlich unser Key Account Manager Dennis Mankowski in seinem Arbeitsalltag und welche Themen beschäftigen ihn gerade so? Wir haben ihm die ein oder andere Frage gestellt:

1. Bitte stellen Sie sich doch einmal kurz vor: Wer sind Sie und wie lange sind Sie schon im Unternehmen tätig?

Ich bin am 02.01.2014 als Key Account Manager zur Invitel Unternehmensgruppe gekommen. Als gebürtiger Flensburger habe ich bereits vor mehr als 15 Jahren meine ersten Erfahrungen im Kundenservice sammeln dürfen. Damals habe ich mir mein Studium in einer Reklamationshotline eines großen Versandhauses finanziert. Als Trainer und anschließender Trainingsleiter für diesen Versandhändler bin ich über Essen nach Magdeburg gekommen. 2008 bin ich zu einem Dienstleister gewechselt, um Projekte der Deutschen Telekom zu betreuen.

2. Sie sind in der Invitel Unternehmensgruppe als Key Account Manager beschäftigt. Was genau hat es mit dieser Position auf sich?

Die Position des Key Account Managers (KAM) ist im Wesentlichen das Bindeglied unserer Unternehmensgruppe zu einem bestimmten Kunden – in meinem Fall die Deutsche Telekom. Unsere Auftraggeber haben die Möglichkeit, den KAM als verlängertes Sprachrohr ihrer Interessen in unser Unternehmen hinein zu nutzen, auf der anderen Seite vertritt der KAM jedoch auch die Interessen der Unternehmensgruppe gegenüber den Auftraggebern. Eine der Kernaufgaben des KAM, der organisatorisch in unserer Gruppe dem Vertrieb zugeordnet ist, ist die Sicherung und die Ausweitung der Bestandskundenumsätze. Dies kann zum einen über das Erschließen neuer Geschäftsfelder im Account realisiert werden, zum anderen über das Optimieren von Rahmenbedingungen bzw. das Heben von Potentialen in den Projekten.

3. Mit welchen Bereichen des Unternehmens gibt es bei Ihrer Tätigkeit Schnittstellen?

Bei einem so großen Account gibt es viele Bereiche, die eng zusammenarbeiten müssen. Allen voran gibt es tägliche Abstimmungen mit der Operativen und der zentralen Planung und Steuerung. Darüber hinaus ist unsere Trainingsabteilung eine wichtige Säule in der Projektentwicklung – wie auch die Betriebswirtschaft für alle fakturarelevanten Themen. Eine weitere Schnittstelle bildet die Rekrutierungsabteilung – stetig anpassende Bedarfe erfordern hier einen hohen Koordinationsaufwand.

4. Wie sieht Ihr Alltag als Key Account Manager aus?

Ca. 35% des Alltages ergeben sich zumeist aus situationsbedingten Themen, die plötzlich das Tagesgeschehen beherrschen und gestern noch nicht da waren. Bei der Komplexität und der Vielzahl der Einzelprojekte ist dies jedoch eine ganz normale Verteilung. Die übrige Zeit sind geplante Aktivitäten, um die Performance im Account zu steigern, vertraglich- kommerzielle Themen zu klären oder die Unternehmensgruppe bei Kundenterminen zu vertreten. Workshops oder Präsentationen sind wichtige Bestandteile meiner Arbeit, um Informationen oder neue Wege zu transportieren. Termine bei unserem Auftraggeber in Bonn gehören ebenso zum Alltag wie Unit-Besuche oder Gespräche mit Mitarbeitern oder Führungskräften. Ein Büro-Tag, an dem man mal seine Gedanken über ein Whiteboard kreisen lassen kann, sind willkommene Abwechslungen.

5. Gibt es bestimmte Eigenschaften, die ein Key Account Manager unbedingt haben sollte?

Auf jeden Fall sollte er Ruhe bewahren können. Nicht alles, was heute kritisch erscheint, bedeutet gleich das Ende der Welt. Themen, die wiederum zu einer Herausforderung heranwachsen können, bedürfen jedoch einer klaren und unmissverständlichen Sprache. In unserer Branche ist ein sattelfestes Grundverständnis von Kundenservice und dessen Wirkfaktoren unabdingbar. Ein gutes Netzwerk und die Fähigkeit, bestimmte Botschaften bildhaft transportieren zu können, erleichtern in vielen Situationen die Arbeit. Als Fan der alten Schule glaube ich, dass man mit Höflichkeit, Proaktivität und konkreten Aussagen am besten fährt.  

6. Sie sind als Key Account Manager hauptsächlich für die Deutsche Telekom tätig. Wie ist es dazu gekommen und was macht für Sie dabei den besonderen Reiz aus?

2008 habe ich bei einem unserer Wettbewerber einen Teilbereich des damaligen Telekom-Segments als Kundenmanager übernommen. 2011 wurde ich dort ins Management berufen, um den Bestandskundenumsatz im Projekt weiter zu forcieren und zu heben. Ende 2013 stand für die Invitel Unternehmensgruppe fest, die Volumen im Bereich der Telekom deutlich auszubauen und den Account durch einen KAM für die Kundenbeziehungen zu stärken. Nach Gesprächen mit unserem Gesellschafter Herrn Rieck und dem Kennenlernen der Invitel bzw. dem Service-Team-Konzept und der Idee dahinter, stand für mich fest zu wechseln. Meine Ansprechpartner auf Seiten der Telekom sind durchweg professionell, fair und stets hilfsbereit unterwegs – zudem ist die Telekom Innovationstreiber im Bereich Telekommunikation. Es macht viel Spaß, in diesem Account tätig zu sein – der sich in einem permanenten Wandel befindet und stets viel von uns abverlangt.  

7. Wie schaffen Sie es, Geschäftskunden wie die Deutsche Telekom für das Unternehmen zu begeistern?

Die Begeisterung alleine kommt nicht von mir – das Team ist entscheidend. Jeder Mitarbeiter, der für die Telekom-Projekte alles gibt, jede Idee, die aus dem Führungskreis heraus entsteht, sind Teile der Story. Diese einzelnen Puzzleteile müssen gut kommuniziert werden und nach Möglichkeit steht hinter jeder Maßnahme ein Mehrwert für unseren Auftraggeber. Gerne beziehen wir unsere Ansprechpartner auf Seiten der Telekom direkt in Aktivitäten mit ein – um über die breitgefächerte Expertise eine Success Story zu kreieren. Am Ende stehen Kennzahlen und verlässliche Ergebnisse, an diesen arbeiten wir täglich.

8. Das Wort Digitalisierung ist auch in unserer Branche in aller Munde. Wie kann sich das Unternehmen Ihrer Meinung nach darauf einstellen und worin sehen Sie Ihre Aufgabe als Bindeglied zwischen dem Unternehmen und dessen Auftraggebern?  

Die Telekom nennt die Digitalisierung das „Wirtschaftswunder 4.0“. Auch die Invitel Unternehmensgruppe hat die Weichen für eine stetige Digitalisierung gestellt, um Abläufe zu verbessern und das gesamte Arbeitsumfeld in eine neue Ära zu tragen. Eine wesentliche Aufgabe in der Zusammenarbeit mit unseren Auftraggebern besteht darin, sich dieser Entwicklung nicht entgegenzustellen – sondern sie zu unterstützen. Die Telekom forciert sehr leistungsfähige Self-Service Plattformen, auf denen die Kunden bereits jetzt eine Vielzahl von Problemlösungen eigenständig anwenden können. Aus der Ferne betrachtet ein Paradoxon – wieso sollten wir Entwicklungen vorantreiben, die unsere telefonische Kontaktfläche als Callcenter-Dienstleister reduziert? Die Antwort ist einfach: Weil es die Zukunft ist! Als guter Dienstleister nehmen wir diese Entwicklung zusammen mit unseren Auftraggebern an und machen sie erfolgreich. Parallel ist es meine Aufgabe herauszuarbeiten, in welche Richtung wir die Organisation in Zukunft entwickeln wollen – und dies im Schulterschluss mit unserem Auftraggeber. Dies bedeutet vielleicht, weniger Standardprozesse zu bearbeiten, da diese automatisiert werden – dafür mehr in komplexe 2nd und 3rd Level Ebenen zu gehen. Mehr Kundenbindung und Vertrieb in die Kommunikation bringen – Themen herausstellen, in denen wir als Outsourcing Spezialist weiterhin Mehrwerte schaffen können.

9. Wie sieht Ihrer Meinung nach die Zukunft der Betreuung von Geschäftskunden bei der Invitel Unternehmensgruppe aus?

Ich denke, dass das Modell „Key Account“ bei Invitel ein Modell mit Zukunft ist. Branchenspezialisten, die einen bestimmten Bereich bertreuen, sind ein klarer Vorteil für Auftraggeber und werden auch jetzt schon von vielen Unternehmen vorausgesetzt. Besonders auf Feldern, in denen wir künftig aktiv sein möchten und derzeit noch keine tiefen Erfahrungswerte aufweisen können, sind Accounter mit Branchenerfahrung wertvolle Wegbereiter.

 

Qualität im Bewusstsein aller Mitarbeiter verankern

Cornelia Schulz, Mitarbeiterin im Qualitätsmanagement der Invitel Unternehmensgruppe, gibt uns heute einen Einblick zur vermeintlich einfachen Aufgabe ihrer Abteilung, Qualität zu vermitteln und zu sichern:

Eine der scheinbar banalsten Aufgaben des Teams Qualitätsmanagement besteht darin, allen Kollegen der Invitel Unternehmensgruppe „Qualität“ nahezubringen. Banal – weit gefehlt!

Obwohl „Qualität“ für alle Kollegen in den unterschiedlichsten Arbeitsbereichen von enormer Bedeutung ist und dementsprechend mit allen Facetten fest in den Köpfen verankert sein sollte, begegnet uns der Begriff „Qualität“ mitunter lediglich als hohle Phrase – beispielsweise in Form von inflationärem word dropping

„Wir müssen die Qualität durch qualitativ hochwertige Qualifizierung und andere Qualitätsmaßnahmen der Qualitätssicherung qualitativ verbessern.“

oder auch als standardisierte Floskel auf erlernte auslösende Reize

„Wie läuft es denn im Projekt?“ – „Die Qualität ist gut und sie ist auch so wichtig.“. 

In diesen Fällen liegt es oft daran, dass die Vielschichtigkeit der „Qualität“ nicht gesehen wird. „Qualität“ bedeutet nicht nur ein für den Auftraggeber zufriedenstellendes Ergebnis abzuliefern. Das kann man auch durch Zufall gelegentlich erreichen, ganz nach dem Motto „Auch ein blindes Huhn findet mal ein Korn“. „Qualität“ beginnt bei der bewussten Planung, reicht über die kontrollierte Umsetzung und die kritische Analyse und endet streng genommen nie, da auch die fortlaufende und kontinuierliche Verbesserung eine der Schichten ist, die den Kreislauf immer aufs Neue von vorn anstößt.

Als Qualitätsmanagementbeauftrage unterstützen wir unsere Kollegen der Unternehmensgruppe dabei, dieses umfassende Verständnis von Qualität wahrzunehmen und umzusetzen. Das geschieht mitunter auf sehr unterschiedlichen Wegen. Neben der Durchführung von Einweisungen oder Schulungen zum Thema Qualitätsmanagement, zählen stichprobenartige Prüfungen, unliebsame Nachfragen und nicht zu vergessen, das gebetsmühlenartige Predigen zu den bewährtesten Mitteln eines Qualitätsmanagementbeauftragten, um „Qualität“ im Bewusstsein der Kollegen zu verankern.

Dieser Herausforderung stellen wir uns, als Mitglieder des Teams Qualitätsmanagement, gern täglich aufs Neue und freuen uns über jeden, bei dem der „Qualitätsgroschen“, vielleicht nicht zuletzt aufgrund unserer Arbeit, dann doch gefallen ist.

 

Wir sind für smarte Mitarbeiter.

In den vergangenen zwei Wochen ging es bei uns recht spannend zu. Plötzlich lagen Tütchen gefüllt mit kleinen Gummibärautos auf den Plätzen aller Mitarbeiter. „Wir geben Gummi“ hieß es. Ein mysteriöser Countdown lief ab. Das Ende wurde mit Spannung erwartet und aufgeregt verfolgt. Was könnte sich wohl dahinter verbergen? Telefonieren wir demnächst für Haribo? Es wurde fleißig spekuliert.

Smart Überraschung Am Freitag (14.08.2015) war es dann endlich soweit. Das große Geheimnis wurde gelüftet: Smarts! Nicht einer, auch nicht zwei, sondern insgesamt 17 der spritzigen Fahrzeuge stehen den Mitarbeitern der Invitel Unternehmensgruppe zukünftig zur privaten Nutzung zur Verfügung. Einem Kurzurlaub, einem wichtigen Gang auch unter der Woche oder einer kleinen Spritztour steht nun nichts mehr im Wege. Die Smarts werden auf alle Standorte der beiden Marken Invitel und Simon & Focken in Deutschland verteilt und können über ein internes Tool gebucht werden. Und das Beste daran: es ist fast umsonst. Lediglich die Tankkosten müssen von den Mitarbeitern getragen werden. Den Rest übernimmt die Unternehmensgruppe.

Countdownauflösung

Die Auflösung des Countdowns hielt die Überraschung bereit.

Die feierliche Übergabe der neuen Smart-Flotte bestehend aus Smarts fortwo und Smarts forfour fand nun am Montag, den 17.08.2015, in der Mercedes Benz Niederlassung in Braunschweig statt. Neben dem Gesellschafter Burkhard Rieck und den Geschäftsführern Andreas Hartwig und Sönke Lorenzen waren auch zahlreiche Mitarbeiter unserer Invitel und Simon & Focken-Standorte angereist um stellvertretend für ihren Standort eines der Fahrzeuge entgegen zu nehmen. Überall strahlten fröhliche und stolze Gesichter. Wer hat schon oft die Möglichkeit, ein neues Auto zur ersten Spritztour auszuführen?! Nach einer kurzen Rede von Burkhard Rieck und Norbert Dautzenberg, dem Filialleiter der Mercedes Niederlassung, und der Übergabe der Autoschlüssel wurden die Smarts mit einem ohrenbetäubenden Hup-Konzert feierlich eingeweiht. Alle Fahrzeuge sind bereits wohlbehalten an ihrem Zielort angekommen und stehen für weitere Ausflüge bereit. Und wie wir hören, läuft das Buchungssystem vielerorts schon heiß.
 

Da raucht die Tastatur – Einblicke ins Personalwesen

In unsere Reihe der Abteilungsvorstellungen fügt sich heute der Bereich Personal ein. Derzeit hat sich Malte Kettler als Praktikant unter die Kolleginnen und Kollegen des Personalwesens gemischt und berichtet uns von seinen ersten Eindrücken. Wir wünschen ihm in jedem Falle jetzt schon einmal viel Spaß bei den kommenden Wochen seines Praktikums im Personalwesen.

HMalteallo, mein Name ist Malte Kettler, ich bin 29 Jahre alt, gebürtiger Salzgitteraner und lebe seit einigen Jahren in Braunschweig im Exil. Vom 20.07.2015 bis zum 11.09.2015 absolviere ich ein Praktikum im Personalwesen der Invitel Unternehmensgruppe. Ich mache dieses Praktikum im Rahmen meines Studiums der Integrierten Sozialwissenschaften an der TU Braunschweig.

Neben meinem Studium bin ich seit Februar 2012 als Agent bei Simon & Focken im Team Sprachbox tätig. So bin ich auch auf die Idee gekommen, hier mein Praktikum zu machen. Man könnte jetzt sicher meinen, warum geht der nicht irgendwo anders hin, das Unternehmen kennt der dann doch schon. Aber das Gegenteil ist der Fall. Als normaler Agent lebt man im Mikrokosmos seiner „kleinen Firma“ und bekommt von den anderen Abteilungen im Haus nur wenig mit, von den anderen Standorten der Unternehmensgruppe ganz zu schweigen. Mein Praktikum sehe ich daher als Chance, einmal hinter die Kulissen meines Brötchengebers zu lugen.

In der Abteilung Vertragswesen, wo ich die ersten zwei Wochen meines insgesamt acht Wochen dauernden Schnupperkurses verbringen darf, ist dann auch von Scheuklappen nichts mehr zu spüren. Braunschweig, Bremen, Gran Canaria, hier kommt alles auf den Tisch. Die vielen Standorte der Unternehmensgruppe verschmelzen im Postfach der Personalwirtschaft tatsächlich zu einer Einheit, die Existenz von Bielefeld wird hier eindeutig als gegeben hingenommen. Dabei fungiert das Vertragswesen als Durchlauferhitzer der Firma, jede noch so kleine Vertragsänderung, jede Beförderung, jede Kündigung, alles passiert die Schreibtische des sicherlich kompetentesten und, darf ich es aussprechen, bestaussehendsten Teams diesseits der Sansibar.

Das Team ist hochkonzentriert bei der Sache. Bei dutzenden, manchmal hunderten von Adressen, Namen, Sachverhalten, werden Kopf und Tastatur gehörig zum qualmen gebracht. Das hat mir Anfangs einen ziemlichen Respekt eingeflößt, aber trotz des Arbeitsberges, der jeden Tag bewältigt werden will, wurde ich von Anfang an mit offenen Armen willkommen geheißen. Das ist keineswegs selbstverständlich, immerhin ist man als plan- wie ahnungsloser Praktikant anfangs eher im Weg als von Nutzen. Zu meiner Freude wurde mir aber jeder Ablauf gerne erläutert, jede Frage zügig beantwortet.

Dabei steht das Personalwesen stets vor der besonderen Herausforderung, immer noch den Menschen hinter den Datensätzen zu erkennen. Hinter dem Vertrag zum Teamleiter in Ausbildung steht ein hoffnungsvoller Mitarbeiter, der einen großen, aufregenden Schritt auf seinem oder ihrem Karriereweg macht. Hinter der Abmahnung wegen unentschuldigter Fehlzeiten verbirgt sich womöglich jemand, der kurzzeitig unter einer Belastung, von welcher der Arbeitgeber nichts wissen kann, zusammengebrochen ist. Dementsprechend wird jeder Vorgang, klein wie groß, immer mit derselben Sorgfalt und demselben Respekt ausgeführt, eben so, wie es den damit verbundenen Menschen gebührt.

Und darum geht es im Personalwesen: um den Menschen. Gerade im ServiceCenter- Geschäft ist das Finden und Halten guter Mitarbeiter eine Herausforderung. Umso wichtiger ist es, dass alle administrativen Vorgänge reibungslos ablaufen. Daher freue ich mich darauf, in den kommenden Wochen noch tiefer in die Materie einzutauchen, wenn ich in den Unterabteilungen Personalwirtschaft und Zeitwirtschaft eingesetzt werde. Da hier alle Arbeitsabläufe miteinander verzahnt sind, kenne ich die meisten Kolleginnen natürlich schon, und ich freue mich auf eine gute Zusammenarbeit.

Halten wir fest: das Personalwesen ist der perfekte Ort für stessfeste Allrounder. Es ist ein Potpourri aus den verschiedensten Tätigkeiten. Man ist Buchhalter, Psychologe, Arbeitsrechtler und Aktenschubser in einem. Und solange die Technik nicht streikt und die Plastikhefter nicht ausgehen, kann sich jeder Mitarbeiter darauf verlassen, dass seine Vertragsangelegenheiten schnell, zuverlässig und mit persönlicher Note erledigt werden. In den nächsten paar Wochen vielleicht auch, zum Teil, von mir.

 

Über Uns

Die Invitel Unternehmensgruppe ist einer der führenden Anbieter für Prozess-Services in Deutschland. 15 Unternehmen in 3 Marken unter dem Dach der Invitel Unternehmensgruppe setzen je nach Aufgabenstellung individuelle Projekte für Unternehmenskunden im Netzwerk um.

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