Salesorientierter Service – strategische Grundsatzentscheidung auf 6 Säulen

Simon_Focken_Magdeburg-6-von-42-1024x682-150x150Dennis Mankowski, einer unserer Key Account Manager, zeigt uns in diesem Beitrag, dass es sich bei dem „salesorientierten Service“ nicht nur um eine leere Worthülse handelt, um den Auftraggeber zu beeindrucken.

Bereits seit dem letzten Jahr ticken die Uhren in der Invitel Unternehmensgruppe anders. Um sich an die veränderten Marktgegebenheiten anzupassen, die vor allem mit den Stichworten Digitalisierung und Konzentration zusammengefasst werden können, hat die Invitel Unternehmensgruppe für all ihre Gesellschaften im Jahr 2015 den salesorientierten Service als feste, strategische Zielvorgabe etabliert.

Um aus den Verkaufsimpulsen auch bei eingehenden Gesprächen eine Erfolgsstory zu machen, wurde diese Strategie auf sechs Säulen aufgebaut, die gemeinsam ein tragfähiges Konstrukt ergeben, und auf die ich im folgenden kurz eingehen möchte:

 
  1. Transparente Rekrutierung
  2. Salesorientierte Trainings
  3. Motivierende Provisionsmodelle
  4. Transparentes Reporting/Controlling
  5. Effektvolles Kampagnenmanagement
  6. Kontinuierliche Entwicklung der Agenten und Führungskräfte
 

 

1. Transparente Rekrutierung

Wenn für neue Projekte nach den passenden Mitarbeitern gesucht wird, ist das die Aufgabe unseres Rekrutierungsbereiches. Bei der Einstellung neuer Kollegen wird grundsätzlich auf die „Bereitschaft zum aktiven Vertrieb“ Wert gelegt, unabhängig davon, ob das betreffende Projekt zum Zeitpunkt der Rekrutierung einen Vermarktungsauftrag hat. Aus diesem Grund sind Verkaufsübungen bereits regelmäßig ein hochgewichteter Bestandteil des Auswahlverfahrens als Grundlage für die Entscheidung der Beobachter in Bewerberrunden. Gleichzeitig sind  Provisionsmodelle ein Standard der Unternehmenspräsentation, welche die jeweilige Marke den Bewerbern bekannt machen soll.
Hinzu kommt, dass unser erprobtes und eingespieltes Rekrutierungsteam selbst ebenfalls aus sales-affinen Fach- und Führungskräften besteht und so für ein hohes Niveau der Nachwuchsberater sorgt.

2. Salesorientierte Trainings

In den  Initialtrainings haben produktbezogene und kommunikative Salesmodule ihren festen Platz. Wir versuchen nach Möglichkeit den Sales und den Care Bereich methodisch-didaktisch miteinander zu verschmelzen. Umso konsequenter dieser Ansatz verfolg wird, desto besser gelingt oftmals den neuen Kollegen der Projekteinstieg, sogar mit umgehenden Vermarktungserfolgen. Die vermeintliche Faustregel  „Care funktioniert auch ohne Ansprache“  wird hierdurch stetig weiter aus den Köpfen verbannt.  
Innerhalb der Invitel Unternehmensgruppe werden NLP[1]– zertifizierte Trainer eingesetzt, um einen bestmöglichen Erfolg zu erzielen. Diese haben in intensiven Seminaren gelernt, wie eingeschliffene Denkmuster, die erfolgreiches Verkaufen behindern können, sozusagen „umprogrammiert“ werden können. In der Praxis wird dafür mittels verschiedener Techniken an einer positiven, erfolgsorientierten Haltung zum Verkauf gearbeitet, welche bereits deutliche Effekte erzielt hat.
Mit dem Beenden eines Trainingsmoduls ist es aber nicht getan. Abgestimmte Evaluierungspläne für die Zeit danach bilden die Basis für eine gerichtete Entwicklung auch nach dem erfolgreichen Projekteinstieg.
Darüber hinaus werden in einem Modul die projektspezifischen KPI’s (Kennzahlen des Key Performance Index) erläutert. Das ist notwendig, um die Projektziele und vor allem das themeneigene Provisionsmodell zu verstehen. Auch die zusätzlichen Verdienstmöglichkeiten durch Cross- und Upsell Potentiale werden bildhaft vermittelt.

3. Motivierende Provisionsmodelle 

Ein wichtiges Element für die Motivation, auch im Inbound erfolgreich zu verkaufen, sind unsere Provisionsmodelle. Sie spiegeln gleichzeitig die Vermarktungsprämissen und Ziele der Auftraggeber wider und dienen zur Steuerung. Je nach Auftraggeber und Projekt werden bis zu 60% der Stückprämien an die Agenten weitergeben.
Die Provisionsmodelle sind so aufgebaut, dass nur stornobereinigte Prämierungen gezahlt werden. Andere Qualitätskennzahlen wie z.B. Storno-, Vergabe- oder Fehlerquoten können Nebenbedingungen darstellen und in die Berechnung mit einfließen. Die persönliche Leistung steht für die Provisionsberechnung vor der Teamleistung, jedoch gibt es Faktoren, wie z.B. hohe Anwesenheitsquoten, die als Bonusmultiplikator dienen können und zur Steigerung des Teamgefühles beitragen. Unsere Provisionsmodelle sind variabel und passen sich den Projektanforderungen stetig an. 

4. Transparentes Reporting/Controlling

Das enge Reporting der Kennzahlen ist die Basis für Erfolgskontrolle wie auch zur Hebung des Entwicklungspotenzials. Brutto- und Nettoquoten auf Mitarbeiterbasis herunter gebrochen bilden dafür die Grundlage und können in Coachings oder Mitarbeitergesprächen fokussiert werden.
Die Ansprachequoten, Conversionrates und Zielerreichungsgrade werden nach Möglichkeit in Echtzeit dargestellt, jede operative Führungskraft erhält ihre aktuelle Salesperformance mobil auf das Smartphone. Wichtig ist uns außerdem, dass die Teamleiter mit dem Salescontrolling keine administrativen Aufwände haben, sondern es als Dienstleistung zur Verfügung gestellt wird.

5. Effektvolles Kampagnenmanagement

Noch mehr als alle anderen Projekte lebt Sales davon, durch besondere Kampagnen und Anreize die Routine fern und die Motivation hoch zu halten. Darum finden sich in allen Salesprojekten besonders häufig Aktionen wie Wettbewerbe, Challenges und Wetteinsätze, welche  Produkteinführungen oder aktuelle Dealcloser begleiten. Ist der Sportsgeist einmal angesprochen, laufen viele Kollegen zu Höchstleistungen auf, und das wird belohnt. Um die „Salesflamme“ und vor allem den Informationsgrad zum aktuellen Portfolio permanent am Lodern zu halten, sind diese zeitlich begrenzten Kampagnen und Events an unseren Standorten unterdessen nicht mehr wegzudenken.
Beispiele für Aktionen dieser Art gibt es unterdessen zahlreiche:

 
  • Einsatz von Sonderincentives zur deutlichen Verankerung von Fokusthemen
  • Saisonale Events zur Steigerung der Motivation, beispielsweise zur Fußball EM, Produkteinführungen, X-MAS etc.
  • Teambudgets zur zweckgebundenen Optimierung der Teamleistung

Key Account Blog (2)

6. Kontinuierliche Entwicklung der Agenten und Führungskräfte

Wie bereits erwähnt, ist die Ausbildung und Entwicklung der Mitarbeiter nicht mit dem Eingangstraining getan. Die stetige Weiterentwicklung der individuellen Kompetenzen ist uns ein wichtiges Anliegen, wobei die Verantwortung für die rhetorische und vertriebliche Entwicklung der Agenten dem Teamleiter obliegt.
Um diesen Anspruch in die Realität umsetzen zu können, leben wir das Serviceteamkonzept. Das bedeutet unter anderem, dass circa 20-25 Mitarbeiter einem festen Teamleiter zugeteilt sind. Dieses Verhältnis garantiert regelmäßige Coachingsequenzen und Entwicklungsgespräche. Individuelle Kennzahlenverläufe geben dem Teamleiter konkrete Hinweise für aktuelle Handlungsfelder. Stößt der Teamleiter an seine Grenzen bei der Mitarbeiterentwicklung, kann er den Trainingsbereich als Unterstützung anfordern.
Eine andere Seite der Mitarbeiterentwicklung stellen die E-Learning Systeme dar, die wir im Einsatz haben. In verkehrsruhigen Zeiten oder in geplanten Intervallen bekommt ein Mitarbeiter eines der vorhandenen Module zugewiesen. Diese Art der bedarfsgerechten Qualifizierung fördert einen ganzheitlichen Lernansatz und vermittelt neue Informationen über eine interaktive Lernoberfläche.

 Diese sechs Säulen ergänzen und stützen sich gegenseitig. Vor allem aber transformieren sie  unsere gesamte Gruppe in eine Vertriebsorganisation, die Sales über alle Ebenen trägt und fördert. Als stützende Basis, die Auswirkungen auf die Tragfähigkeit und Belastbarkeit der sechs beschriebenen Säulen hat, fungieren zusätzliche Spezialisten. Unsere Sales Inbound Manager (kurz SIM’s) agieren zentral wie dezentral als Salessupport direkt in den Teams vor Ort und im Management als Head of Sales standortübergreifend.
Mit dieser Struktur sind wir in der Invitel Unternehmensgruppe zukunftsfähig aufgestellt und blicken den kommenden Entwicklungen optimistisch entgegen.

[1] Neuro-Linguistisches Programmieren

 

genialsozial – Aktionstag bei der SALESkultur

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Genialsozial – so lautete das Motto des vergangenen Dienstag bei der SALESkultur-Niederlassung in Leipzig. 

Am 21. Juni 2016 war nicht viel los in Sachsens Schulen, denn die Schüer waren ausgeflogen: sie tauschten für einen Tag Schulbank gegen Arbeitswelt. Wir durften an diesem Tag Lucie begrüßen, Schülerin der 9. Klasse an der Oberschule Krostitz. Und Lucie schnupperte zum ersten Mal Servicecenter-Luft. Das tat sie natürlich nicht einfach nur so. Nein, der Grund war, dass sie und ihre Mitschüler an diesem letzten Dienstag vor den Sommerferien dasselbe taten, wie schon in den beiden Jahren zuvor: am genialsozial-Aktionstag teilnehmen und ihren Lohn danach einem guten Zweck spenden.

Lucie kam zugegebenermaßen nicht ganz von ungefähr auf die SALESkultur, denn sie ist die Tochter unserer Teamleiterin Ute Milus. Und so konnte sie an diesem Tag das Angenehme mit dem Nützlichen verbinden: den Arbeitsplatz ihrer Mama endlich einmal live erleben und gleichzeitig Geld für eine gute Sache generieren. Ihr kam dann auch direkt eine verantwortungsvolle Aufgabe zu, nämlich den für diesen Tag anberaumten Backwettbewerb & Bazar zu betreuen. Passend zum derzeitigen EM-Fieber, welches auch bei uns grassiert, wurden leckere Kalorienbomben zum Fußballthema gebacken. Der Gewinner wurde per Abstimmung unter Lucies strengem Blick ermittelt, ihm/ihr winkten neben Ruhm und Ehre auch ein Gutschein. Sie selbst fand den Käsekuchen am leckersten und den Fußballfeldkuchen am schicksten, verriet sie uns. Letzterer, gebacken von Manuela und Simone Schmidtke, war dann auch der Gewinner. Die Erlöse des Kuchenverkaufs gingen ebenfalls an eine gemeinnützige Organisation.

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Die jährliche Aktion „genialsozial – Deine Arbeit gegen Armut“ gibt es in Sachsen bereits seit 2005, in Anlehnung an das norwegische Original „Operasjon Dagsverk“ (übersetzt ungefähr „Operation Tageslohn“), das sogar schon seit 1964 existiert. Im letzten Jahr haben bereits 268 sächsische Schulen mit 29.300 Schülern daran teilgenommen. Dabei kamen stolze 590.000 € zusammen für soziale Projekte. Diese Summe wird aufgeteilt. Die Hälfte geht an globale Projekte, etwa an den Neubau einer Grundschule in Sierra Leone oder an ein Krankenhaus in Nepal, welches dringend einen neuen Krankenwagen benötigt. 30% der gespendeten Löhne fließen in lokale Projekte direkt im Umkreis der Schulen. So hat ein Leipziger Gymnasium beispielsweise das Projekt „Schule ohne Rassismus“ damit finanziert und Spenden an nahegelegene Hilfsorganisationen für Kinder geleistet. Die Auswahl der geförderten Projekte treffen die Schüler übrigens selbst, eine hundertköpfige Jury kommt jährlich zusammen und entscheidet darüber.

Lucie selbst hat schon zum dritten Mal bei genialsozial mitgemacht. In den letzten Jahren war sie dafür in einem Altenheim und in einer großen Drogeriemarktkette. Dass sie an einem einzigen Tag in den Unternehmen nicht viel von dem tatsächlichen Berufsbild mitbekommt, findet sie nicht schlimm: „Darum geht es ja auch nicht, ich mache ja hier kein Praktikum. Ich finde es aber wichtig mitzuhelfen, besonders, wenn es doch so einfach ist. Für mich bedeutet es einen Tag spannende Abwechslung vom Schulalltag, aber in der Summe geht es um richtig viel Geld, was dringend irgendwo benötigt wird. Wenn Helfen so einfach ist, dann sollte doch jeder mitmachen!“ Da können wir Lucie nur zustimmen. Den Blick auch einmal von sich selbst wegzulenken und auf die Not anderer zu schauen, fällt im Alltag oft schwer, ist aber notwendig. Schließlich tragen wir alle gemeinsam die Verantwortung für die Zukunft unserer Gesellschaft. Das Bedürfnis, zu helfen, steckt in den meisten von uns, es ist ein Teil unserer Menschlichkeit. Weil Menschlichkeit auch einer der Werte ist, für die die Invitel Unternehmensgruppe voller Überzeugung steht, war die Unterstützung von genialsozial natürlich Ehrensache.

Und Lucie, was hat sie aus ihrem Tag bei der SALESkultur mitgenommen? „Ich fand es richtig klasse, mal einen Eindruck davon zu bekommen, was meine Mama hier jeden Tag so leistet. Ich hätte nicht gedacht, dass es so trubelig ist. Die Atmosphäre hier fand ich angenehm, super locker, die meisten haben mir direkt das Du angeboten.“

Wir danken Lucie für ihren Einsatz und allen anderen, die geholfen haben, genialsozial zu einer Erfolgsgeschichte werden zu lassen. Wir freuen uns sehr, Teil dieses Tages gewesen zu sein. Er diente nicht nur dazu, Geld zu sammeln für soziale Projekte, sondern schärft auch das Verantwortungsbewusstsein junger Menschen für die Welt, in der wir gemeinsam leben. Außerdem drücken wir natürlich die Daumen, dass ordentlich Geld zusammen gekommen ist!*

*Die Ergebnisse des genialsozial-Aktionstages 2016 lagen zum Zeitpunkt der Veröffentlichung noch nicht vor. Nach Erscheinen sind sie unter //www.saechsische-jugendstiftung.de/programme-projekte/genialsozial nachzulesen.

 

Wo alle Fäden zusammenlaufen – unsere zentrale Planung und Steuerung

Steven

Steven Denke ist Teamleiter in der zentralen Planung und Steuerung und gewährt uns einen Einblick in seinen Bereich.

Ende 2009 begann für die damalige Invitel GmbH eine neue Zeitrechnung in punkto Planung, Steuerung und Reporting. Die Aufträge wurden anspruchsvoller, komplexer und dadurch auch an mehreren Standorten gleichzeitig bedient. Der Ruf nach einer zentralisierten Einheit, die sich ausschließlich mit diesen drei Themen beschäftigt, wurde lauter. Nach einer konzeptionellen Phase von rund 4,5 Monaten, in der neue Tools und Prozesse geschaffen wurden, ging die zentrale Planung und Steuerung (ZPS) am 01.03.2010 in den Livebetrieb über.

Die Planungs- und Steuerungsaufgaben schließen auch die Forecasterstellung für viele Auftraggeber mit ein, weil dieser „Ausblick“ die Basis für die Einsatzplan der Mitarbeiter ist. Der Forecast gibt Auskunft darüber, wie viele Calls in einem Intervall voraussichtlich bei uns eingehen werden. Auf Grund unserer Erfahrungswerte auf diesem Gebiet lassen die meisten Auftraggeber den Forecast direkt von uns erstellen, und geben uns lediglich Hinweise wenn etwas Außergewöhnliches passiert, so dass wir dies mit einfließen lassen können. Auf diesen Forecast baut dann der Mitarbeitereinsatzplan auf. Die Mitarbeiter werden durch die Planung zur richtigen Zeit am richtigen Ort eingesetzt. Bereits in der Planungsphase hat der Mitarbeiter die Möglichkeit, den Einsatzplan durch Urlaubsanträge und eingeschränkte Verfügbarkeiten mitzugestalten. Sollte sich dann am geplanten Livetag das Bild doch anders darstellen, werden im Rahmen der Intraday Tagessteuerung die Mitarbeiter entweder in den Projekten verschoben, abgebaut oder aber bei einem Calleingang über Plan, auch kurzfristig zusätzlich eingeplant. Ein weiterer wichtiger Baustein ist dabei auch die Zeiterfassung  der Mitarbeiter, die seit der Umstellung komplett über unsere Abteilung läuft.

In der täglichen Arbeit haben wir es vorrangig mit den Teamleitern zu tun, welche auf Grund unserer zentralen Ausrichtung unser Auge und Ohr in den Standorten sind und der anonymen ZPS ein Gesicht geben. Diese Zusammenarbeit funktioniert auch in den meisten Fällen problemlos. Eine enge Abstimmung mit den jeweiligen Standort-, Projekt- und Teamleitern ist für eine zentrale Abteilung wie die ZPS auch unbedingt notwendig. Um hier immer auf dem neuesten Stand zu sein, wird sich in diversen Telefon- und Webkonferenzen oder aber per E-Mail täglich mehrfach ausgetauscht.

Geredet wird aber nicht nur digital. Weil es die Kommunikation fast immer leichter und angenehmer macht, wenn man auch das Gesicht seines Gegenübers kennt, haben wir seit Beginn der ZPS so ziemlich jeden Teamleiter bereits einmal bei uns vor Ort gehabt. Der persönliche Kontakt hilft auch, die Prozesse im jeweiligen Arbeitsbereich des anderen und dessen Bedürfnisse besser zu verstehen und so gute Lösungen zu finden. Das funktioniert leider nicht immer bis zum letzten Baustein des Unternehmens. Die direkte Kommunikation mit jedem Einzelnen ist im Tagesgeschäft bei mehr als 2.000 Agenten nicht zu leisten. Da der Teamleiter seine Mannschaft am besten kennt, wird die Kommunikation über ihn kanalisiert.

Die Einsatzplanung der Mitarbeiter ist neben einem guten Arbeitsklima im Team und der Bezahlung sicherlich mit die wichtigste Komponente für Zufriedenheit. Das erklärt auch die Herausforderungen, vor denen wir in der ZPS häufig stehen. Es geht darum, individuelle Planungswünsche für die Arbeitszeiten unserer Kollegen in Einklang zu bringen mit den Verpflichtungen, die wir gegenüber unseren Auftraggebern haben und die wir ebenso zufrieden stellen wollen. Hier sitzen wir manchmal zwischen den Stühlen. Wir stellen uns täglich der Aufgabe, miteinander konkurrierende Prioritäten zu managen: das Team soll möglichst immer als eine Einheit zusammen arbeiten, Raum für individuelle Planungswünsche soll gegeben werden, die Flexibilität Einzelner soll nicht über die Maßen strapaziert werden.

Zur Veranschaulichung hier ein vereinfachtes Beispiel:

Nehmen wir an, wir bedienen ein Projekt, in dem jeweils 5 Mitarbeiter in der Früh- und 5 Mitarbeiter in der Spätschicht benötigt werden. Ohne Abwesenheiten und Verfügbarkeiten wäre die Planung folgendermaßen: die Kollegen hätten immer einen Wechsel zwischen einer späten und einer frühen Woche. Dieses System gerät allerdings ins Straucheln, sobald nur ein Agent eine frühe Verfügbarkeit in seiner Spätschichtwoche in seiner Planung hinterlegt. So entsteht ein Ungleichgewicht in den Schichten. Um diesem Mitarbeiter den frühen Dienst zu ermöglichen, aber auch die Auftraggeberbedürfnisse zu befriedigen, muss ein anderer Kollege, der bereits in der letzten Woche Spätdienst hatte, erneut eine Spätschichtwoche ableisten.

Das ist der Punkt, an dem für den betroffenen Mitarbeiter der Plan unrund bzw. undurchsichtig wird.  Genau hier gilt es anzusetzen und entsprechend aufzuklären. Es geht nicht darum, die Verfügbarkeiten abzuschaffen oder unnötig einzuschränken. Wir arbeiten an zwei Zielstellungen: einerseits soll das Bewusstsein der  Mitarbeiter für einen verantwortungsvollen Umgang mit den Freiheiten in der Einsatzplanung gestärkt werden. Andererseits wird das Planungssystem selbst stetig optimiert, um zumindest die Fehlerquelle „Mensch“ bei der Planung zu minimieren.

Unser Geschäftsführer Herr Rieck hat den damaligen Umbruch als „Operation am offenen Herzen“ betitelt. Die Bedeutung dieser Worte immer im Hinterkopf habend, wurde sich den vielen Herausforderungen gestellt und nach nun mittlerweile über 6 Jahren ZPS sind viele unserer Tools und auch die Prozesse gereift und tragen heute dazu bei, dass das Schiff weiter auf Kurs bleibt.

Unsere Abteilung, die damals mit zwei Mitarbeitern und vielen Ideen gestartet ist, ist über die Jahre auf stolze 25 Mitarbeiter angewachsen, die jeden Tag aufs Neue versuchen, den Kahn im ruhigen Fahrwasser zu halten. Ich bedanke mich an dieser Stelle bei allen aktuellen Mitarbeitern der ZPS, sowie auch bei allen bereits ausgeschiedenen Mitarbeitern, die unseren gemeinsamen Weg bereits wieder verlassen haben. Ich bedanke mich aber auch gern bei allen Kollegen, die tagtäglich mit uns gemeinsam das zuweilen raue Tagesgeschäft stemmen und bis zu acht Stunden die Kunden unserer Auftraggeber kompetent und kommunikativ bedienen und beraten.

 

 

Pflichttermin für die IT: CeBIT 2016

itBlog Fabian GrutschusUnser neuer IT-Kollege Fabian Grutschus ist seit dem 1. März 2016 bei uns. Er ist verantwortlich für die Leitung des Softwareentwicklungsbereich innerhalb der IT und soll dort neue Technologien und Verfahrensweisen einführen, die Zusammenarbeit verbessern sowie die Entwicklungsarbeit an neuer und bestehender Software begleiten. Darüber hinaus darf er im Team innovative Ideen entwickeln für neue Geschäftsfelder und Prozessoptimierung. Gut zwei Wochen nach seinem ersten Tag in der Invitel Unternehmensgruppe führte ihn die CeBIT, der weltweit größten Messe für Informationstechnik, nach Hannover. Aufgabe war es, sich zusammen mit seinem Chef, Bereichsleiter der IT Peter Kohtz, umzusehen und inspirieren zu lassen. Davon berichtet er hier.

„Am Dienstag waren wir auf der CeBIT 2016 zu Besuch. Wir folgten damit der Einladung einiger unserer Dienstleister und wollten uns über aktuelle Trends und Produkte informieren. Diese zu verfolgen, ist wichtig um von anderen zu lernen um dann Prozesse bei uns zu optimieren.

Wir begannen am Morgen mit dem Besuch in der Halle, in der sich deutsche Start-Ups präsentierten. Die CeBIT begann zu dieser Zeit erst ihren Tag, einige waren noch am Aufbauen und Frühstücken. Dort konnten wir einen guten Eindruck über die Start-Up-Landschaft in Deutschland und deren Produkte gewinnen, insbesondere über solche für Qualitätsmanagement in Softwareprodukten und über Produkte im Bereich Software as a Service (SaaS). Diese Services bieten unterschiedlichste Lösungen an und werden von den Firmen vollständig betreut. In meinem vorherigen Job war ich für Qualitätssicherungsmaßnahmen zuständig und daher interessiert mich dieses Thema natürlich besonders. In unserer Branche spielt die Qualität aller Prozesse eine enorm wichtige Rolle, bildet sie doch die Vertrauensbasis mit unseren Auftraggebern. Hier auf dem neuesten Stand zu bleiben ist der sicherste Weg, Fehler zu vermeiden und effektiv zu arbeiten.

Danach ging es in die Hallen nebenan zum den Themen Netzwerk, Server und Rechenzentren. Wir schauten uns dort Rechenzentrum-Lösungen an, welche in Standard-Container eingebaut sind, um so Rechenzentren einfach und kostengünstig aufzubauen und erweitern zu können. Wir betreiben zwar selbst keine Rechenzentren, sondern haben dies outgesourct, aber es war interessant zu sehen wo unsere Daten liegen. Ein großes Thema war außerdem Cloud Computing, also die Verlagerung aller Daten ins Internet auf verteilte Rechenzentren.

Nach dem Gang durch die Hallen für Consumer-Produkte informierten wir uns bei Salesforce über deren Produkte. Salesforce hatte auf der CeBIT 2016 eine ganze eigene Halle, in der sie sich und ihre Dienstleister vorstellten. Das Unternehmen bietet Softwarelösungen für die Kundenverwaltung, Auftragsverwaltung und Datenanalyse kleiner und großer Unternehmen an. Wir waren zum einen der von der schieren Größe eines einzigen Ausstellers beeindruckt, aber auch von den Produkten selbst. Salesforce integriert eine breite Palette von Geschäftsprozessen in ihre Software und bietet diese als SaaS in der ihrer Cloud an. Wir werden uns daher noch eingehender über deren Produkte und Dienstleistungen informieren. In derselben Halle besuchten wir einen Talk, der von einem unserer Dienstleister veranstaltet wurde. Dabei ging es um den Wandel vom analogen hin zum digitalen Unternehmen. Ein Thema, was wir in der IT bereits verstanden haben und was uns bei Invitel ebenfalls betrifft, denn wir wollen durch die Digitalisierung unserer Firmen ebenfalls neue Märkte erschließen und somit wachsen. Die Digitalisierung bringt einen anderen Blick auf Geschäftsprozesse, Kunden und Produkten mit sich.

Die ganz großen Player in der IT-Branche, Intel, Microsoft, die Deutsche Telekom und IBM, stellten in Halle 2 und 3 aus. Den Erwartungen entsprechend hatte jedes Unternehmen recht aufmerksamkeitsstarke Stände, an denen es einiges zu entdecken gab. Bei Microsoft hatten wir die Möglichkeit, Tablets und Smartphones auszuprobieren. Das war allerdings eher die Ausnahme, denn allzu viele Angebote aus dem Consumerbereich gab es darüber hinaus nicht. Die Messe war deutlich auf den Businessbereich ausgerichtet. Alle vier sehen neue Märkte im Cloud Computing und bieten dafür Produkte an. Ein Markt, den viele zu besetzen versuchen.

Ziemlich omnipräsent war auch das Thema Social Media, unter anderem, weil es in der Unternehmenskommunikation zu einem wichtigen Mittel von Wissenstransfer geworden ist. Dabei geht es nicht nur um die Kommunikation des Unternehmens nach außen, sondern auch um die Kommunikation innerhalb der Firmen selbst. Dies soll dazu führen, dass Informationen direkt zwischen den Mitarbeitern geteilt werden können und Mitarbeiter immer aktuell informiert sind. Im Bereich der Softwareentwicklung betrifft uns das Social Coding, was sozusagen Social Media von und für Entwickler ist. Das werden wir in der IT in Zukunft ausbauen, um Ressourcen effektiver zu nutzen und Informationen schneller zu verbreiten. Nahezu jeder Aussteller hatte in irgendeiner Form Tools und Software für Social Media in seinem Angebot.

Am Microsoft-Stand informieren wir uns über eine Software, welche wir bereits im Unternehmen einsetzen: Microsoft AX. Dies ist eine Enterprise-Resource-Planing-Software (ERP) zur Planung und Steuerung von Unternehmens-Ressourcen, wie Kapital, Personal und weiteren Betriebsmitteln. Es gibt viele Dienstleister zu diesem System, welche zusätzliche Komponenten für bestimmte Aufgaben anbieten. Wir haben dort ebenfalls Kontakte geknüpft, um gewährleisten zu können, dass wir das System auch in seiner kompletten Bandbreite für uns nutzen können.

Zum Ende des Tages haben wir uns Stände von Firmen, welche in unterschiedlichen Bereichen tätig sind, angesehen. Einige davon setzen Virtual Reality-Helme in ihren Produkten ein, beispielsweise zur Küchenplanung. Leider kamen wir nicht zum Ausprobieren, da diese Highlights natürlich wahre Publikumsmagneten waren und die Schlange dementsprechend lang war. Eines haben wir allerdings vermisst auf der CeBIT 2016. Google hatte keinen Stand. Gerne hätten wir mehre über Produkte von Google erfahren, dabei besonders die Google Cloud Engine (GCE). Google gehört mit der GCE zu den wichtigsten Anbietern für Cloud-Lösungen.

Zusammenfassend kann man sagen, dass die Digitalisierung immer weiter voran schreitet und selbst kleine Firmen davon profitieren können. Viele Firmen bieten dafür Lösungen an und zeigen mit Beispielen, wie das bei klassischen Unternehmen gelungen ist. Trends wie Internet of Things (IoT), Cloud Computing und SaaS begegnen einem an jedem Stand. IoT steht für die Anbindung aller Geräte im Haushalt und in Firmen an das Internet – Tools, die dem Menschen das Leben möglichst unauffällig angenehmer gestalten sollen. Wir verließen die CeBIT mit neuen Kontakten und Erkenntnissen. Einiges hat uns Inspiration geliefert, wie wir Prozesse im Unternehmen vereinfachen und verbessern können. Nun gilt es, die aufgenommenen Fäden weiterzuspinnen. Die IT ist eine Branche, in der so viel Dynamik steckt, dass man immer am Ball bleiben muss, um nicht unversehens im Gestern zu arbeiten. Aber es gehört auch ein geschultes Auge dazu, echte Innovationen von lustigen Spielereien zu unterscheiden. Die CeBIT wollen wir so oder so aber im nächsten Jahr wieder besuchen.“

 

Networking und Fachkompetenz auf der E-World

Autorin Katrin MeiburgInvitel und Simon & Focken sind auf Wachstum ausgerichtet. Zu unseren Aufgaben im Vertrieb gehört es, neue Projekte zu akquirieren und bestehende Aufträge auszubauen. Hierzu ist es wichtig, unsere Fachkompetenz ständig auszuweiten, immer up-to-date zu sein und unser Netzwerk stets zu erweitern.

Auf einer Fachmesse ist dieses so gut möglich wie selten. Für den Bereich der Energie-versorgung ist die wichtigste Messe Europas die E-World. Auf 41.000 m² Standfläche präsentieren die Aussteller Produkte und Dienstleistungen rund um die Erzeugung, den Handel, den Transport und die Speicherung von Energie.

In dieser Woche findet die E-World zum 16. Mal in Essen statt. Wie bereits seit Jahren werden auch wir diese Messe als Plattform für Business-Gespräche und Networking nutzen. Die Messe ist ein Treffpunkt der für uns wichtigen Entscheider und somit von großer Priorität. Unter den 650 Ausstellern aus der Energieversorgung befindet sich auch eine Großzahl unserer Kunden. Wir nutzen diese Gelegenheit, innerhalb von drei Tagen viele Entscheider unserer Auftraggeber aus ganz Deutschland zu treffen. Innerhalb so kurzer Zeit ist dieses sonst nicht möglich.

Sehr spannend sind allerdings auch die ausstellenden Energieversorger, welche bisher noch nicht unsere Kunden sind. In diesem Bereich haben wir bereits im Vorfeld Termine für die Messetage vereinbart. Die Tage sind vollständig verplant. Im Stundentakt werden wir Gespräche über unser Portfolio, unsere Strategien und Konzepte und Möglichkeiten der Zusammenarbeit führen. Auch unsere Mitbewerber werden dies tun und so gilt es, unsere USP´s gut herauszustellen. Im besten Fall werden diese Themen zu einem späteren Zeitpunkt in weiteren Gesprächen vertieft und führen zu einer Zusammenarbeit.

Einen eigenen Stand auf der E-World haben wir nicht. Wir treffen uns mit unseren Gesprächspartnern an den Ständen der Energieversorger selbst, in der Presselounge oder einem der Business Cafés. Sollte sich zwischen den geplanten Gesprächsterminen die Möglichkeit ergeben, werden wir einen der interessanten Fachvorträge und Podiumsdiskussionen, welche an verschiedenen Ständen angeboten werden, verfolgen.

Ab 18:00 Uhr ändert sich das Bild auf der Messe. Einige große Aussteller laden zu Messepartys an ihrem Stand ein. Auf diesen werden die aktuellen Themen und Trends der Messe diskutiert und in einem angenehmen Rahmen Networking betrieben. Auch wir werden natürlich beide Abende hierzu nutzen.

Beeindruckend auf so einer Messe ist immer wieder die Atmosphäre – eine Mischung aus geschäftigem Stress, professionellen Gesprächen und abendlichem Austausch auf den Standpartys.

Spannende, interessante und anstrengende Tage erwarten uns in Essen. Ich wünsche uns, dass es auch hocherfolgreiche Tage werden.

Und nicht vergessen: In der nächsten Woche steht auch schon wieder die CCW vor der Tür. Wir freuen uns auf interessante Gespräche auf unserem Stand in Halle 3 H4/H6!

 

IT im Kundenservice

Aus unserer Reihe der Vorstellung der einzelnen Abteilungen verrät uns heute Olaf Stoye, Leiter der Abteilung IT, welchen Beitrag unsere IT-Leute eigentlich zum täglichen, funktionierenden Kundenservice beitragen:

Bei der Betrachtung des Zusammenspiels zwischen IT-System und Kundenservice sind unsere Servicemitarbeiter stets die wichtigsten Personen gegenüber dem Kunden. Jedoch kann der Servicemitarbeiter seine Arbeit in der heutigen Zeit auch nicht mehr ohne IT-Systeme durchführen. Wir, das IT-Team der Invitel Unternehmensgruppe, verstehen uns als interner Dienstleister für unsere Servicemitarbeiter.

Bevor ein Mitarbeiter im Kundenservice seine Arbeit aufnehmen kann, werden Systeme eingesetzt, die für eine optimale Personaleinsatzplanung sorgen. Zur Erstellung eines solchen Planes, kommen so genannte Workforce Management Systeme zum Einsatz, die aus vielen Faktoren wie beispielsweise Mitarbeiterwünschen, Mitarbeiterskills, Wochentag, einzelne Halbstunden-Intervalle, Aktionen und historischen Statistiken komplexe Berechnungen durchführen. Gerade in diesem Bereich gibt es in den letzten Jahren sehr gute Fortschritte. Es bedeutet aber gleichzeitig auch einen Anstieg der Komplexität der Berechnungslogik, die nicht mehr ohne ein vielschichtiges System möglich ist. Allein an diesem Beispiel wird deutlich, wie uns immer komplexer werdende Systeme in der täglichen Arbeit unterstützen, den IT-Bereich jedoch auch zunehmend fordern.

Rückblickend auf die Entwicklung der Telefonanlagen hat die Invitel Unternehmensgruppe schon im Jahr 2009 auf die Umstellung von der klassischen Telefonie auf Voice over IP (VoIP) gesetzt und ist damit einer der ersten Unternehmen gewesen, die diesen neuen Weg beschritten. Bei VoIP wird über Computernetzwerke telefoniert, welche nach Internet-Standards aufgebaut sind. Auch wenn dies in den ersten Monaten alle Beteiligten vor Herausforderungen stellte, war es doch ein wichtiger Schritt für die Zukunft. Nur 4 Jahre später hat sich bereits gezeigt, dass die Entscheidung, auf eine VoIP-Telefonanlage zu wechseln, der richtige Weg war und den Aufbau von neuen Standorten in der Planung und Umsetzung beschleunigt hat. Seit der Einführung ist schon einige Zeit vergangen und wir haben sehr viel lernen dürfen bzw. müssen. Die gesammelten Erfahrungen haben wir an den Hersteller weitergegeben. Nach einem Jahr intensiver Zusammenarbeit konnten wir gemeinsam eine neue Routingstrategie entwickeln und nach langer Planungs- und Aufbauphase wurde über die gesamte Invitel Unternehmensgruppe eine neue Telefonanlage aufgebaut. Aktuell stehen nur noch ausgiebige Tests aus, bevor die neue Anlage in Betrieb genommen werden kann. Ein großer Vorteil der neuen Anlage ist, dass direkt in den Callflow eingegriffen werden kann, ohne dass ein IT-Mitarbeiter die Anpassung vornehmen muss. Auch im Reporting gibt es eine deutliche Verbesserung: durch gesetzte Messpunkte können genauere Analysen erstellt werden, um eine ständige Optimierung im Callflow durchführen zu können.

Wenn man sich die technische Infrastruktur in der Gesamtheit anschaut, ist der wichtigste Aspekt, unseren Mitarbeitern die richtigen Informationen sowie die Kundendaten zur Verfügung zu stellen. Dazu müssen alle Komponenten für die Netzwerkstruktur, Informationssysteme, Server und Clients unter den Gesichtspunkten von IT-Sicherheit und Datenschutz vernünftig und sinnvoll eingesetzt werden. Insbesondere der Datenschutz bei dem Umgang mit Kundendaten wird bei uns sehr groß geschrieben und auch konsequent umgesetzt. Ein weiterer Gesichtspunkt ist die Bereitstellung einer ausgewogenen Systemperformance. Nur wenn die benötigten Systeme flüssig und zuverlässig aufgestellt sind, können unsere Mitarbeiter einen guten Kundenservice anbieten.

Die technischen Neuerungen bleiben nie stehen. Im Gegenteil – neue Entwicklungen werden die Märkte immer schneller erobern. Für uns ist es wichtig, immer in die Zukunft zu schauen und die richtigen Weichen für die nächsten 5 bis 10 Jahre zu stellen und darin zu investieren. Wir können mit Stolz sagen, „wir sind dabei“ und stellen uns den täglichen Herausforderungen.

 

 

Mit Fleiß und Engagement zur Führungskraft

Der Bereich Training ist in unserer Unternehmensgruppe unter anderem verantwortlich für die interne Führungskräfteentwicklung. Um die Entwicklung der Führungskräfte zukünftig zu erleichtern, wird nun ein neues Modell der Führungskräftegrundausbildung angeboten. Wir möchten euch gern mitteilen, was es damit auf sich hat und wer daran teilnehmen kann.

Die Führungskräftegrundausbildung erfordert zunächst eine zuvor bestandene Teilnahme am Potenzial Assessment Center. Mitarbeiter, die durch ihre besonderen Leistungen, Fleiß und Engagement hervorstechen und ihre Probezeit im Unternehmen bereits erfolgreich beendet haben, können an dieser Auswahlrunde teilnehmen. Es bedarf dafür lediglich einer Anmeldung des jeweiligen Mitarbeiters durch den Standort- / Bereichsleiter mit der Begründung, warum er oder sie das Potenzial einer Führungskraft hat.

Diejenigen, die das Potenzial Assessment Center erfolgreich bestanden haben, können an der Führungskräftegrundausbildung teilnehmen. Die Ausbildung besteht aus fünf Modulen, dauert circa acht Tage und beinhaltet verschiedene Aspekte zur guten Führung. Zu Beginn lernen die Teilnehmer gemeinsam die verschiedenen Strukturen und Organisationen der Unternehmensgruppe kennen. Fragen wie „Was bedeutet ‚Offenheit, Ehrlichkeit, Menschlichkeit‘ in der täglichen Arbeit, im täglichen Umgang miteinander? Wie führen und werden wir auf Augenhöhe geführt?“ werden gemeinsam in einem weiteren Teil der Ausbildung erörtern. Zudem werden unsere Führungsleitsätze sowie die Unternehmensethik definiert. Ebenso findet ein Austausch dazu in einem „Kamingespräch“ mit Herrn Rieck statt. Der Spagat zwischen Führen und geführt werden ist sicherlich eine der spannendsten und erfüllendsten Aufgaben in der Rolle einer Führungskraft. Wie führe ich effektiv, wie ist mein Führungsstil; was benötigen meine Mitarbeiter und meine eigene Führungskraft von mir? Was benötige ich? Auch damit werden sich die Teilnehmer auseinandersetzen. Zudem werden die Aspekte ethisch-orientierter Führung intensiviert und auf unseren Arbeitsalltag als Führungskraft transferiert.

Ziele erreichen heißt auch Zahlen zu erreichen. Dafür ist Wissen nötig, um „die kleine Firma“ (jedes Team für sich) zu nachhaltig gesunder Wirtschaftlichkeit zu führen. In einem weiteren Modul erhalten die Nachwuchsführungskräfte aus diesem Grund auch Einblicke in den betriebswirtschaftlichen Leistungsbereich der Unternehmensgruppe. Sprache und Sprechen, das Gespräch als das entscheidende Rüstzeug unserer Führungstätigkeit ist zugleich unsere ganz persönliche Visitenkarte. Unter ganzheitlichen Aspekten werden grundlegende Techniken und Kommunikationsmodelle übermittelt, aber auch ganz konkret individuelles Material – um Stärken beizubehalten, Neues aufzunehmen und Schwächen zu Stärken zu transferieren.

Nach erfolgreicher Beendigung der Ausbildung erhalten die Nachwuchsführungskräfte ein Zertifikat für die erfolgreiche Teilnahme an der Führungskräftegrundausbildung. In der Zeit danach erfolgen regelmäßige Auffrischungskurse. Die Chance als neue Führungskraft ausgewählt zu werden verbessert sich und wird beispielsweise durch regionale Unabhängigkeit noch gesteigert. Wir freuen uns, so einen Teil zur beruflichen und persönlichen Weiterentwicklung unserer Mitarbeiter beitragen zu können und Führungsnachwuchs in den eigenen Reihen auszubilden.

 

 

Wir unterstützen den Elternhilfe für krebskranke Kinder Leipzig e.V.

Erkrankt ein Kind an Krebs, so ändert sich das Leben jedes Familienmitgliedes schlagartig. Neben der medizinischen Versorgung kann von Kliniken häufig kaum weitere Unterstützung bereitgestellt werden. An dieser Stelle treten Vereine, wie der Elternhilfe für krebskranke Kinder Leipzig e.V., in Erscheinung, welche durch tolle Angebote oftmals den Fels in der Brandung für viele Betroffene darstellen.

Wir sehen uns als Unternehmensgruppe in der Verpflichtung Vereine, wie den Elternhilfe für krebskranke Kinder Leipzig e.V. zu unterstützen, sind jedoch auch der festen Überzeugung, dass es mit dem bloßen Ausschreiben eines Schecks nicht getan ist. Vielmehr interessiert uns eine langfristige Partnerschaft und Unterstützung in auch nicht monetärer Form. So haben sich unser Gesellschafter Burkhard Rieck, Geschäftsführer von Invitel Andreas Hartwig und die Leipziger Projektleiterin Yvonne Wolff einmal die Zeit genommen, die Arbeit des Vereins persönlich kennen zu lernen. Bei einem Besuch der Vereinsräumlichkeiten sowie der kinderonkologischen Station des Uniklinikums in Leipzig erklärten Vertreter des Vereins, wie sie die betroffenen Familien unterstützen und wohin genau Spendengelder und Beiträge der mittlerweile 160 Mitglieder fließen.

Hier reicht das Spektrum von der psychosozialen und sozialrechtlichen Beratung über die Bereitstellung von Übernachtungsmöglichkeiten für Eltern in Kliniknähe bis hin zur Geschwisterbetreuung und vieles mehr. So wird den Kindern mit Hilfe von Sport- oder Musiktherapie beispielsweise die Möglichkeit geboten, wenigstens für ein paar Stunden in der Woche „einfach zu Kind zu sein“. Bereits 1990 aus einer Gruppe betroffener Eltern gegründet, versteht sich der Verein heute als Berater, Sprachrohr und Anwalt der jungen Patienten und deren Familien und leistet hier tolle Unterstützung. Und das wiederum möchten wir gern unterstützen und werden daher zukünftig sowohl mit der Simon & Focken Leipzig GmbH und der Invitel Service Unit 03 als offizielle Mitglieder dem Verein beitreten.

Außerdem werden wir am diesjährigen Benefizfußballturnier am 07.06. im Südost-Stadion, Oststr. 177, Leipzig, mit einer Mannschaft aus Mitarbeitern beider Unternehmen teilnehmen. Der Eintritt für Zuschauer ist frei und wir freuen uns natürlich, ein paar Fans ab ca. 14:00 Uhr am Spielrand zu sehen. Für Spaß & Spannung ist vor allem auch für die kleinen Gäste gesorgt, so dass ihr getrost eure Kids zu einem schönen Nachmittag mitbringen könnt.


Besuch in der onkologischen Kinderstation des Uniklinikums Leipzig

Besuch im Uniklinikum zusammen mit dem Vorstandsmitglied des Elternhilfe für krebskranke Kinder Leipzig e.V. Jan Klemm und den beiden Mitarbeitern des Vereins, Birgit Plöttner sowie Markus Wulftange.


 

NEU-BESETZUNG IM MARKETING DER INVITEL UNTERNEHMENSGRUPPE

Liebe Kollegen und Kolleginnen, liebe Kunden, Partner und Pressevertreter,

„Man kann nicht nicht kommunizieren“, sagte einst Paul Watzlawik.

Dieses Statement könnte aber wohl auch von einem von Ihnen stammen, Sie, die tagtäglich mit der Kommunikation mit verschiedensten Menschen zu verschiedensten Zwecken und Anlässen zu tun haben. Ich freue mich, eine neue Herausforderung in diesem spannenden, aber auch anspruchsvollen Feld anzunehmen und möchte mich hier kurz vorstellen. Mein Name ist Juliane Mayer und ich bin seit 01.01.2015 neue Verantwortliche für den Bereich „Marketing & PR“ bei der Invitel-Unternehmensgruppe.

Juliane Mayer Invitel

Nach dem dualen Studium in Ravensburg und bei dem Praxispartner neckermann.de in Frankfurt am Main absolvierte ich ein Masterstudium an der Universität Leipzig und besetzte nach dem Abschluss eine Position in einer Kommunikations-Agentur.

Die Kommunikation von Mensch zu Mensch kann mitunter sehr unterschiedliche Emotionen hervorrufen. Meinen Unmut über die Leistungen eines Anbieters den Service-Mitarbeiter spüren zu lassen – davon kann auch ich mich leider in der Vergangenheit nicht freisprechen. Dementsprechend ist heute mein Respekt für meine neuen Kolleginnen und Kollegen umso größer. Ich freue mich, wenn vor allem diese mit ihren Ideen, Anregungen und Gedanken rund um die Entwicklung der Außendarstellung unseres Unternehmens auf mich zukommen.

Innerhalb der Invitel Unternehmensgruppe übernehme ich die Weiterentwicklung der Kommunikation unserer beiden Marken Invitel und Simon&Focken im Online- wie auch Offline-Bereich und bin hierfür zukünftig Ansprechpartnerin mit einem offenen Ohr. Mein Ziel ist es, die bisherigen Aktivitäten innerhalb der sozialen Netzwerke auszubauen, die interne Kommunikation voranzutreiben und aktiv zu Innovationen des Unternehmens beizutragen. Auch in diesem Jahr wird die Invitel Unternehmensgruppe die Kommunikation der beiden Marken im Social Web weiter ausbauen und moderne Wege beschreiten. Ich hoffe, Sie auf diesem Weg mitnehmen zu dürfen und freue mich, auf eine produktive und spannende Zeit.

Kontakt: Juliane.Mayer@invitel.de

 

 

Social Media und wir – unser Jahresrückblick 2014

Es neigt sich dem Ende, das Jahr 2014. Auch in diesem Anno haben wir als Invitel Unternehmensgruppe gemeinsam mit unseren Marken Invitel und Simon & Focken Aufregendes erlebt und viel erreicht – von neuen Standorteröffnungen bis hin zu unserer neuen Webseite. Wichtige Grundsteine für weitere erfolgreiche Jahre haben wir alle damit gelegt und lassen nun gemeinsam mit Ihnen unser Jahr Revue passieren:

Meilenstein Invitel: 15 Jahre

Invitel Call Center World

Simon&Focken Braunschweig 20 Jahre

Simon&Focken Gran Canaria

Simon&Focken Halle

Leipzig Simon&Focken

Jubiläum Invitel Unternehmensgruppe

Invitel Unternehmensgruppe Image Film

Invitel Webseite

Jahrestagung Invitel Unternehmensgruppe

Simon&Focken Leipzig Nordstraße

Invitel Leipzig Nordstraße

Getreu der Worte Peter Ustinovs ist es „von grundlegender Bedeutung, jedes Jahr mehr zu lernen als im Jahr davor“. 2015 wird uns neue Gedanken und neue Ziele bringen, die uns ein weiteres Stück voranbringen und uns noch erfahrener machen. Darauf freuen wir uns! Wir wünschen Ihnen in diesem Sinne zum Jahreswechsel viel Freude und einen unbeschwerten und erfolgreichen Start in die nächsten 365 Tage.

Über Uns

Die Invitel Unternehmensgruppe ist einer der führenden Anbieter für Prozess-Services in Deutschland. 15 Unternehmen in 3 Marken unter dem Dach der Invitel Unternehmensgruppe setzen je nach Aufgabenstellung individuelle Projekte für Unternehmenskunden im Netzwerk um.

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