Key Account Manager am Puls der Zeit

Um Digitalisierung zu verstehen, muss man auch den Blick über den Tellerrand wagen. Kerstin Thomas, Key Account Managerin im Bereich Banken und Versicherungen bei Simon & Focken, berichtet uns von ihrer Art, diesem Wandel zu begegnen.

Indikatoren für Veränderungen findet man zu jeder Zeit und in jeder Branche. Ob sie getarnt als Krise oder als Digitalisierung daherkommen – sie bewirken, dass man beweglich bleiben muss. Im Kopf, wie in den Strukturen und Prozessen. Das gilt für mich als Key Account Managerin ebenso wie für die Unternehmen, mit denen wir zusammen arbeiten.

Als Bestandskunden-Betreuerin setze ich mich mit den Herausforderungen meiner Auftraggeber tagtäglich auseinander. Publikationen sowie die Teilnahme an verschiedenen Konferenzen und Tagungen geben mir einen tiefen Einblick in die Herausforderungen meiner Branche. Im November nahm ich an zwei interessanten Tagungen der Finanzdienstleistungsbranche teil. Ich besuchte die Veranstaltungen „Finanzdienstleister der nächsten Generation: Die neue digitale Macht der Kunden“ der Frankfurt School  und „Disruptive Relationship – Kundenbeziehung zwischen Marketing-Automation und individueller Dialog“ des Deutschen Dialogmarketing Verband e.V. (DDV). Beide Tagungen fanden in Hamburg statt und beschäftigten sich mit der Einbindung von innovativen „FinTech-Apps“ in die Unternehmensstruktur sowie dem Einfluss von Social Media auf die Kundenkommunikation und dessen betriebswirtschaftlichen Nutzung.

Das Wort „FinTech“ taucht in letzter Zeit immer wieder in der Presse und in den verschiedenen Online-Medien auf und bezeichnet Finanztechnologien, die neue Anwendungsmöglichkeiten für Kunden im Bereich der Finanzdienstleistungen auf dem Smartphone ermöglichen. Beispielsweise ist Klarna eine solche innovative „FinTech-App“. Sie übernimmt die Zahlungsabwicklung für Online-Shops. Wenn man sich also beim Online-Kauf für ein Produkt entschieden hat, sendet Klarna die Rechnung. Das ist sicher und einfach, denn man bezahlt erst, wenn die Ware angekommen ist und überprüft wurde. Es gibt also kein Sofortzahlen bei Bestellungen mehr. Dafür ergibt sich für den Kunden ein großer Vorteil: Ware nicht erhalten und Geld weg – dies kann mit Klarna nicht mehr passieren. Ein weiteres Beispiel ist Lendstar. Die App sammelt Geld, teilt Rechnungen und überweist die Beträge direkt vom Girokonto. Es ist eine soziale Finanz-App für das Zahlen und Chatten unter Freunden. Einfach, schnell und kostenlos.

Und genau hier liegt das Problem: diese Apps kappen die Verbindung zwischen Bank und Kunde. Die Wertschöpfungskette aus der Kundenbeziehung wurde für die Bank unterbrochen. Die Banken stehen außerdem unter einem hohen Regulierungsdruck. Die Umsetzung der Richtlinien erfordert große Investitionen und beschneidet die Freiräume. Zudem ist die Finanzkrise noch nicht verdaut und immer neue Auflagen der Regulierungsbehörden müssen umgesetzt werden. Außerdem steht Basel III vor der Tür. Dazu kommen aktuell noch die Finanztechnologien, die den Banken zusätzlich Geschäftsfelder abringen. 

In vielfältigen Vorträgen und Case Studies trugen die Referenten zu dieser Thematik ihre Lösungsansätze vor, die in anschließenden Diskussionsrunden von den Teilnehmern der Tagungen hinterfragt wurden. Aus diesen Veranstaltungen habe ich viele Anregungen für meine Gespräche mit Kunden mitnehmen können und ziehe daraus folgendes Fazit: Trotz aller Technisierung der Finanzdienstleistungen – am Ende wird der Mensch benötigt. Sei es im technischen Support, beim Online-Chat oder in der Betreuung der Kunden-Community via Facebook und Co.

„Wir möchten etwas mit Social Media machen“ heißt es oftmals von Seiten der Kunden und Auftraggeber. Da ich in diesem Bereich bislang nur Ahnungen hatte, habe ich die Gelegenheit beim Schopfe gepackt und mich selbst schlau gemacht. An einem Wochenende im Oktober begab ich mich in Berlin auf die Spuren der Social Media Manager, Blogger und Vertreter von Unternehmen, die sich mit diesen Themen professional auseinandersetzen. An diesen beiden Tagen im CommunityCamp habe ich sehr viel gelernt. Ich arbeite seitdem aktiv mit Twitter. Bei den Veranstaltungen werden spezielle Hashtags ausgegeben, womit ich mich beispielsweise mit Kommentaren zu Vorträgen beteilige und Meinungen zu den Themen äußere. Außerdem bespiele ich die verschiedenen Xing-Gruppen mit interessanten Beiträgen, die zur Diskussionen anregen und so zu weiteren Kontakten führen.

Es geht in erster Linie darum, Kompetenz zu zeigen. Nicht nur privat, sondern auch im Namen von Simon & Focken. Für die nächsten Gespräche zum Thema „Social Media“ bin ich vorbereitet und freue mich auf einen regen Austausch.

 

 

Messe und Vertrieb – Networking im Minutentakt

Die Vertriebler bei Invitel und Simon & Focken arbeiten eng zusammen, um die ihnen gesteckten Ziele zu erreichen. Neben vielen anderen Bereichen hat der Vertrieb zwei Hauptaufgaben: zum einen neue Auftraggeber und Projekte zu finden, zum anderen zusammen mit dem Betrieb dafür zu sorgen, dass sich Bestandsprojekte gut entwickeln bzw. sogar ausgebaut werden.

Es gibt eine große Anzahl von Möglichkeiten, mit Interessenten für neue Projekte in Kontakt zu treten. Ein spannender Weg ist die Teilnahme als Aussteller bei Fachmessen. Mithilfe dieses Vertriebselementes ist ein unmittelbarer Erstkontakt zu Neukunden möglich. Zugleich können sich Kunden über eine gut gestaltete Messepräsenz ein viel besseres Bild von uns machen als beispielsweise durch eine Präsentation.

Die Leitmesse für die Service Center-Branche ist die „Call-Center-World“ (CCW). Sie findet jedes Jahr im Februar in Berlin statt. Seitdem wir in der Invitel Unternehmensgruppe mit den beiden Marken Simon & Focken und Invitel aufgestellt sind, haben wir uns entschlossen, auch als Unternehmensgruppe auf dieser Messe aufzutreten. Zusammen mit der Unternehmenskommunikation stellen wir schon frühzeitig ein gemeinsames Team auf, das die Messe vorbereitet. Die Planungen dafür beginnen bereits im Sommer vor der Messe. Schon Monate vorher werden Einladungen geschrieben, Telefonate und eine Vielzahl von Gesprächen geführt. Zusätzlich werden Freikarten für die Messe an Interessenten versendet und im Vorfeld Termine vereinbart.

Die Termine auf der Messe selbst sind eng geplant. Oft werden im Halbstundentakt bis zum Ende des Messetages durchgehend Gespräche geführt. Da wir uns auf der CCW gewissermaßen „selbst“ ausstellen, sind die dabei gewonnenen Kontakte meist direkter und werthaltiger als auf Messen, auf denen wir als Besucher anwesend sind.

Bei der CCW 2015 hatten wir zudem das Glück, eine Station auf den sogenannten „Guided Tours“ sein zu dürfen. Diese Führungen waren eine tolle Möglichkeit, zeitlich sehr komprimiert mit vielen Interessenten in Kontakt zu treten. Es gab eine große Aufmerksamkeit von den Teilnehmern, spannende Fragen und einen guten Austausch. Eine Vielzahl derjenigen, die an den „Guided Tours“ teilgenommen haben, kam anschließend für ausführliche Gespräche wieder. Mitunter ergab sich dabei auch die ein oder andere neue Möglichkeit der Aufnahme einer Zusammenarbeit.

Aber nicht nur neue Projekte werden auf der CCW besprochen. Viele unserer Bestandsauftraggeber nutzen die Gelegenheit, sich im professionellen Rahmen der Messe mit uns zu treffen. Oft werden Vertragserweiterungen oder Vertragsverlängerungen auch auf der Messe besprochen.

Bei der letzten CCW fanden innerhalb von drei Tagen über 70 Gespräche mit potentiellen Kunden und Bestandsauftraggebern statt. Gut 40 Angebote wurden erstellt und mit den Interessenten besprochen. Diverse neue Aufträge konnten generiert werden. Das war für uns ein ausgezeichneter Erfolg. Zugleich ist es für mich ein sehr schönes Erlebnis, innerhalb von diesen drei Tagen mit so vielen Bestands- und Neukunden zusammenzutreffen.

Häufig wird uns die Frage gestellt, ob sehr kostenintensive Messeauftritte wie die der CCW noch zeitgemäß sind oder ob man das Geld nicht besser investieren könne. Meiner Meinung nach binden Messeauftritte zwar viel Zeit und natürlich auch Geld. Wenn Messen aber gut sind – und die CCW ist gut, weil eine Vielzahl von interessierten Besuchern mit uns in Berührung kommt – dann lohnt sich die Investition. Außerdem geben Messen einem als Unternehmen die Möglichkeit, sich intensiv mit eigenen Branchenmitgliedern auszutauschen und die neuesten technischen Trends zu erfahren.

Zwei Themen sind auf den Messen nach wie vor groß und dominant – nämlich Social Media und Big Data. Es kommt immer mehr zu einer Qualifizierung der Dienstleistung, d.h. es geht weg vom reinen Massengeschäft hin zur spezialisierten, individuellen Dienstleistung. Wichtig für uns ist es, diesen Trend der Messen aufzunehmen, in der Unternehmensstrategie zu berücksichtigen und Big Data und Sales als Möglichkeit wahrzunehmen, den Kundenkontakt insgesamt dadurch wertvoller zu machen.

Kurz nach Ende der CCW, wenn wir vom Vertrieb die ganzen Kontakte und Angebote nachbereiten, fangen schon die Vorbereitungen für das nächste Jahr an. Denn nach der Messe ist vor der Messe. Im laufenden und im kommenden Jahr sind wir nicht nur auf der CCW, sondern auch auf diversen Fachmessen wie zum Beispiel der E-world in Essen, der didacta in Köln oder verschiedenen Messen für den Versicherungs- und Finanzsektor in ganz Deutschland vertreten. Besonders spannend sind für uns dabei die Zielbranchen Banken und Versicherungen, Telekommunikation, Verlagswesen, Handel und Energiewirtschaft.

Für die CCW 2016 und die kommenden Messen, an denen wir teilnehmen, wünsche ich mir, dass wir an den Erfolg des letzten Jahres anknüpfen. Und gern natürlich noch mehr Kontakte und Gespräche führen.

 / Stefan Brunke

 

Mitarbeiter zu Markenbotschaftern machen

Vielleicht sind euch und Ihnen unsere neuen Videos für Simon & Focken in der letzten Zeit schon einmal begegnet. Wir haben nun mit einigen unserer Mitarbeiter bereits an zwei Standorten gedreht. Juliane Mayer, Verantwortliche für den Bereich Unternehmenskommunikation, berichtet uns heut zu den Gedanken hinter dieser Kampagne zur Mitarbeiterwerbung.

Wahrscheinlich hat jeder von uns schon einmal bei der ein oder anderen Service-Hotline angerufen und brauchte Hilfe bei einem Problem. Für ein paar Minuten ist eine fremde Person Gesprächspartner und Problemlöser und somit häufig für kurze Zeit ein rettender Freund. Doch es stellt sich die Frage, welche Menschen sitzen eigentlich am anderen Ende der Leitung?

Nun könnten wir sagen: „Ganz normale Leute.“ Aber irgendwie würde es der Sache nicht gerecht werden und so sagen wir: „Ganz besondere Leute,“ die verschiedener so nicht sein könnten. Das erleben wir hier jeden Tag, wenn wir durch die Flächen unserer Standorte gehen und auf den Gängen, in der Küche oder in Schulungen den verschiedensten Menschen begegnen. Es gibt nicht den einen, typischen ServiceCenter-Mitarbeiter und das ist auch gut so. Diese Erkenntnis macht man beim Eintritt in die Invitel Unternehmensgruppe und so haben wir uns genau das vor einigen Wochen zum Anlass genommen, unsere Mitarbeiter zu Markenbotschaftern für Simon & Focken zu machen. Dabei sollten sie einfach sie selbst sein, mit all ihren individuellen Merkmalen und Eigenheiten. Es ist für Neulinge vor der Kamera manchmal ganz schön schwierig locker zu bleiben. Dem Darsteller vorzugeben, was er in die Linse sprechen soll, würde es dann nicht unbedingt erleichtern. Also haben wir uns dafür entschieden, dass Bilder mehr als tausend Worte sagen. So ein Video kann schließlich auch ganz gut ohne das gesprochene Wort auskommen.

Und welche Botschaft wollten wir nun übermitteln?! Einen Zustand den wir jeden Tag vor Augen haben, der nur vielleicht noch nach außen dringen muss: WIR SIND VIELFÄLTIG! Das sind wir – hier bei Simon & Focken in der Invitel Unternehmensgruppe – und das werden wir immer sein. Im Grunde genommen, sollte also jeder, der vor unsere Kamera trat, „nur“ er selbst sein. Häufig mussten wir nur ein wenig hinter der Kamera herumspringen und die Leute etwas auflockern. Aber seht selbst:

Simon & Focken – Magdeburg from Invitel Unternehmensgruppe on Vimeo. Wir konnten es uns auch nicht nehmen lassen, ein wenig mit Stereotypen und Gegensätzlichkeiten zu spielen. Die Philosophie, auch einmal über sich selbst lachen zu können, wird hier auch bis in die Chefetage hinein gelebt. Und so konnten wir in Leipzig und Magdeburg auch schon einige Kandidaten, wie Heidi, für unsere Idee gewinnen und Videos dieser Art zu produzieren. Und die Reise ist noch nicht zu Ende. Wir wollen weitere Standorte und vor allem die Menschen, Kollegen, verschiedene Typen zeigen und zu einem Teil unseres Projektes machen. Wir freuen uns auf euch!

Simon & Focken from Invitel Unternehmensgruppe on Vimeo.

 

 

IT im Kundenservice

Aus unserer Reihe der Vorstellung der einzelnen Abteilungen verrät uns heute Olaf Stoye, Leiter der Abteilung IT, welchen Beitrag unsere IT-Leute eigentlich zum täglichen, funktionierenden Kundenservice beitragen:

Bei der Betrachtung des Zusammenspiels zwischen IT-System und Kundenservice sind unsere Servicemitarbeiter stets die wichtigsten Personen gegenüber dem Kunden. Jedoch kann der Servicemitarbeiter seine Arbeit in der heutigen Zeit auch nicht mehr ohne IT-Systeme durchführen. Wir, das IT-Team der Invitel Unternehmensgruppe, verstehen uns als interner Dienstleister für unsere Servicemitarbeiter.

Bevor ein Mitarbeiter im Kundenservice seine Arbeit aufnehmen kann, werden Systeme eingesetzt, die für eine optimale Personaleinsatzplanung sorgen. Zur Erstellung eines solchen Planes, kommen so genannte Workforce Management Systeme zum Einsatz, die aus vielen Faktoren wie beispielsweise Mitarbeiterwünschen, Mitarbeiterskills, Wochentag, einzelne Halbstunden-Intervalle, Aktionen und historischen Statistiken komplexe Berechnungen durchführen. Gerade in diesem Bereich gibt es in den letzten Jahren sehr gute Fortschritte. Es bedeutet aber gleichzeitig auch einen Anstieg der Komplexität der Berechnungslogik, die nicht mehr ohne ein vielschichtiges System möglich ist. Allein an diesem Beispiel wird deutlich, wie uns immer komplexer werdende Systeme in der täglichen Arbeit unterstützen, den IT-Bereich jedoch auch zunehmend fordern.

Rückblickend auf die Entwicklung der Telefonanlagen hat die Invitel Unternehmensgruppe schon im Jahr 2009 auf die Umstellung von der klassischen Telefonie auf Voice over IP (VoIP) gesetzt und ist damit einer der ersten Unternehmen gewesen, die diesen neuen Weg beschritten. Bei VoIP wird über Computernetzwerke telefoniert, welche nach Internet-Standards aufgebaut sind. Auch wenn dies in den ersten Monaten alle Beteiligten vor Herausforderungen stellte, war es doch ein wichtiger Schritt für die Zukunft. Nur 4 Jahre später hat sich bereits gezeigt, dass die Entscheidung, auf eine VoIP-Telefonanlage zu wechseln, der richtige Weg war und den Aufbau von neuen Standorten in der Planung und Umsetzung beschleunigt hat. Seit der Einführung ist schon einige Zeit vergangen und wir haben sehr viel lernen dürfen bzw. müssen. Die gesammelten Erfahrungen haben wir an den Hersteller weitergegeben. Nach einem Jahr intensiver Zusammenarbeit konnten wir gemeinsam eine neue Routingstrategie entwickeln und nach langer Planungs- und Aufbauphase wurde über die gesamte Invitel Unternehmensgruppe eine neue Telefonanlage aufgebaut. Aktuell stehen nur noch ausgiebige Tests aus, bevor die neue Anlage in Betrieb genommen werden kann. Ein großer Vorteil der neuen Anlage ist, dass direkt in den Callflow eingegriffen werden kann, ohne dass ein IT-Mitarbeiter die Anpassung vornehmen muss. Auch im Reporting gibt es eine deutliche Verbesserung: durch gesetzte Messpunkte können genauere Analysen erstellt werden, um eine ständige Optimierung im Callflow durchführen zu können.

Wenn man sich die technische Infrastruktur in der Gesamtheit anschaut, ist der wichtigste Aspekt, unseren Mitarbeitern die richtigen Informationen sowie die Kundendaten zur Verfügung zu stellen. Dazu müssen alle Komponenten für die Netzwerkstruktur, Informationssysteme, Server und Clients unter den Gesichtspunkten von IT-Sicherheit und Datenschutz vernünftig und sinnvoll eingesetzt werden. Insbesondere der Datenschutz bei dem Umgang mit Kundendaten wird bei uns sehr groß geschrieben und auch konsequent umgesetzt. Ein weiterer Gesichtspunkt ist die Bereitstellung einer ausgewogenen Systemperformance. Nur wenn die benötigten Systeme flüssig und zuverlässig aufgestellt sind, können unsere Mitarbeiter einen guten Kundenservice anbieten.

Die technischen Neuerungen bleiben nie stehen. Im Gegenteil – neue Entwicklungen werden die Märkte immer schneller erobern. Für uns ist es wichtig, immer in die Zukunft zu schauen und die richtigen Weichen für die nächsten 5 bis 10 Jahre zu stellen und darin zu investieren. Wir können mit Stolz sagen, „wir sind dabei“ und stellen uns den täglichen Herausforderungen.

 

 

Ausweitung unserer Flächen in Maspalomas

Es geht voran. Ende des Jahres werden wir auf Gran Canaria circa 80 bis 100 Mitarbeiter beschäftigen. Der Durchbruch ist nun da, wir haben nun unsere ersten Auftraggeber, die sich vom Herzblut unserer Mitarbeiter, von unserem Standort und von unserem Führungskonzept haben überzeugen lassen.

Wir kämpfen und wir sind erfolgreich und wir werden erfolgreicher.

Da nun im 1. Ausbauabschnitt alle 45 Plätze belegt sind, hat unser Gesellschafter, Burkhard Rieck, mit Weitblick und Hoffnung weitere 230 qm angemietet. Diese Flächen liegen seit einigen Monaten ungenutzt, 2 Stockwerke über unseren Bestandsflächen. Diese Flächen werden nun ausgebaut, so dass zu Ende Juli/Anfang August weitere 40 Arbeitsplätze in Betrieb genommen werden, um anstehende Neuaufträge und die Ausweitung von Bestandsaufträgen bearbeiten zu können. Im August stehen damit 85 Produktivplätze zur Verfügung. Unmittelbar neben diesen zusätzlich angemieteten Flächen stehen weitere etwa 200 qm leer. Diese wurden nun ebenfalls durch Burkhard Rieck angemietet. Bei Bedarf wird auch diese Fläche mit 30 weiteren Plätzen ausgebaut.

GC Umbau

Tolle Umbau-Entwicklung am Standort Maspalomas/ Gran Canaria.

Toll ist ebenso, dass unser südlichster Standort offensichtlich auch Mitarbeiter fasziniert. So hat sich unser Outboundteamleiter Clemens Vogel aus Braunschweig entschlossen, seinen Lebensmittelpunkt dauerhaft nach Gran Canaria zu verlagern. Die jüngste Entwicklung ist nun, dass sich unser Outboundtrainer Thomas Müller ebenfalls entschieden hat, nach Gran Canaria zu gehen und als Trainer unseres spanischen Unternehmens unsere Mitarbeiter vor Ort erfolgreich zu machen. Auch die Auflösung ihrer deutschen Arbeitsverträge schreckt beide nicht ab – so fest ist der Entschluss und selbstverständlich steht unseren Mitarbeitern immer auch die Möglichkeit offen, bei Bedarf nach Deutschland in unsere Unternehmensgruppe zurück zu kehren.

Wir arbeiten alle hart, sowohl in Deutschland als auch in Spanien, damit die Simon&Focken S.L. in Maspalomas erfolgreich wird. Gerne sind wir für spannende Menschen offen und helfen, wo wir können, wenn sie uns überzeugen. Unsere Frau Tietz, die Assistentin des Standortleiters und Herr Wand, unser Standortleiter selbst haben ein sprichwörtlich großes Herz und begeistern mit ihrer Hilfsbereitschaft und ihrer Kenntnis der örtlichen Gegebenheiten alle Besucher, Gäste und Auftraggeber vor Ort.

Sie haben Lust auszuwandern und für Simon & Focken Gran Canaria zu arbeiten? Dann informieren Sie sich gern hier: *klick*

 

 

Mit Fleiß und Engagement zur Führungskraft

Der Bereich Training ist in unserer Unternehmensgruppe unter anderem verantwortlich für die interne Führungskräfteentwicklung. Um die Entwicklung der Führungskräfte zukünftig zu erleichtern, wird nun ein neues Modell der Führungskräftegrundausbildung angeboten. Wir möchten euch gern mitteilen, was es damit auf sich hat und wer daran teilnehmen kann.

Die Führungskräftegrundausbildung erfordert zunächst eine zuvor bestandene Teilnahme am Potenzial Assessment Center. Mitarbeiter, die durch ihre besonderen Leistungen, Fleiß und Engagement hervorstechen und ihre Probezeit im Unternehmen bereits erfolgreich beendet haben, können an dieser Auswahlrunde teilnehmen. Es bedarf dafür lediglich einer Anmeldung des jeweiligen Mitarbeiters durch den Standort- / Bereichsleiter mit der Begründung, warum er oder sie das Potenzial einer Führungskraft hat.

Diejenigen, die das Potenzial Assessment Center erfolgreich bestanden haben, können an der Führungskräftegrundausbildung teilnehmen. Die Ausbildung besteht aus fünf Modulen, dauert circa acht Tage und beinhaltet verschiedene Aspekte zur guten Führung. Zu Beginn lernen die Teilnehmer gemeinsam die verschiedenen Strukturen und Organisationen der Unternehmensgruppe kennen. Fragen wie „Was bedeutet ‚Offenheit, Ehrlichkeit, Menschlichkeit‘ in der täglichen Arbeit, im täglichen Umgang miteinander? Wie führen und werden wir auf Augenhöhe geführt?“ werden gemeinsam in einem weiteren Teil der Ausbildung erörtern. Zudem werden unsere Führungsleitsätze sowie die Unternehmensethik definiert. Ebenso findet ein Austausch dazu in einem „Kamingespräch“ mit Herrn Rieck statt. Der Spagat zwischen Führen und geführt werden ist sicherlich eine der spannendsten und erfüllendsten Aufgaben in der Rolle einer Führungskraft. Wie führe ich effektiv, wie ist mein Führungsstil; was benötigen meine Mitarbeiter und meine eigene Führungskraft von mir? Was benötige ich? Auch damit werden sich die Teilnehmer auseinandersetzen. Zudem werden die Aspekte ethisch-orientierter Führung intensiviert und auf unseren Arbeitsalltag als Führungskraft transferiert.

Ziele erreichen heißt auch Zahlen zu erreichen. Dafür ist Wissen nötig, um „die kleine Firma“ (jedes Team für sich) zu nachhaltig gesunder Wirtschaftlichkeit zu führen. In einem weiteren Modul erhalten die Nachwuchsführungskräfte aus diesem Grund auch Einblicke in den betriebswirtschaftlichen Leistungsbereich der Unternehmensgruppe. Sprache und Sprechen, das Gespräch als das entscheidende Rüstzeug unserer Führungstätigkeit ist zugleich unsere ganz persönliche Visitenkarte. Unter ganzheitlichen Aspekten werden grundlegende Techniken und Kommunikationsmodelle übermittelt, aber auch ganz konkret individuelles Material – um Stärken beizubehalten, Neues aufzunehmen und Schwächen zu Stärken zu transferieren.

Nach erfolgreicher Beendigung der Ausbildung erhalten die Nachwuchsführungskräfte ein Zertifikat für die erfolgreiche Teilnahme an der Führungskräftegrundausbildung. In der Zeit danach erfolgen regelmäßige Auffrischungskurse. Die Chance als neue Führungskraft ausgewählt zu werden verbessert sich und wird beispielsweise durch regionale Unabhängigkeit noch gesteigert. Wir freuen uns, so einen Teil zur beruflichen und persönlichen Weiterentwicklung unserer Mitarbeiter beitragen zu können und Führungsnachwuchs in den eigenen Reihen auszubilden.

 

 

Wir unterstützen den Elternhilfe für krebskranke Kinder Leipzig e.V.

Erkrankt ein Kind an Krebs, so ändert sich das Leben jedes Familienmitgliedes schlagartig. Neben der medizinischen Versorgung kann von Kliniken häufig kaum weitere Unterstützung bereitgestellt werden. An dieser Stelle treten Vereine, wie der Elternhilfe für krebskranke Kinder Leipzig e.V., in Erscheinung, welche durch tolle Angebote oftmals den Fels in der Brandung für viele Betroffene darstellen.

Wir sehen uns als Unternehmensgruppe in der Verpflichtung Vereine, wie den Elternhilfe für krebskranke Kinder Leipzig e.V. zu unterstützen, sind jedoch auch der festen Überzeugung, dass es mit dem bloßen Ausschreiben eines Schecks nicht getan ist. Vielmehr interessiert uns eine langfristige Partnerschaft und Unterstützung in auch nicht monetärer Form. So haben sich unser Gesellschafter Burkhard Rieck, Geschäftsführer von Invitel Andreas Hartwig und die Leipziger Projektleiterin Yvonne Wolff einmal die Zeit genommen, die Arbeit des Vereins persönlich kennen zu lernen. Bei einem Besuch der Vereinsräumlichkeiten sowie der kinderonkologischen Station des Uniklinikums in Leipzig erklärten Vertreter des Vereins, wie sie die betroffenen Familien unterstützen und wohin genau Spendengelder und Beiträge der mittlerweile 160 Mitglieder fließen.

Hier reicht das Spektrum von der psychosozialen und sozialrechtlichen Beratung über die Bereitstellung von Übernachtungsmöglichkeiten für Eltern in Kliniknähe bis hin zur Geschwisterbetreuung und vieles mehr. So wird den Kindern mit Hilfe von Sport- oder Musiktherapie beispielsweise die Möglichkeit geboten, wenigstens für ein paar Stunden in der Woche „einfach zu Kind zu sein“. Bereits 1990 aus einer Gruppe betroffener Eltern gegründet, versteht sich der Verein heute als Berater, Sprachrohr und Anwalt der jungen Patienten und deren Familien und leistet hier tolle Unterstützung. Und das wiederum möchten wir gern unterstützen und werden daher zukünftig sowohl mit der Simon & Focken Leipzig GmbH und der Invitel Service Unit 03 als offizielle Mitglieder dem Verein beitreten.

Außerdem werden wir am diesjährigen Benefizfußballturnier am 07.06. im Südost-Stadion, Oststr. 177, Leipzig, mit einer Mannschaft aus Mitarbeitern beider Unternehmen teilnehmen. Der Eintritt für Zuschauer ist frei und wir freuen uns natürlich, ein paar Fans ab ca. 14:00 Uhr am Spielrand zu sehen. Für Spaß & Spannung ist vor allem auch für die kleinen Gäste gesorgt, so dass ihr getrost eure Kids zu einem schönen Nachmittag mitbringen könnt.


Besuch in der onkologischen Kinderstation des Uniklinikums Leipzig

Besuch im Uniklinikum zusammen mit dem Vorstandsmitglied des Elternhilfe für krebskranke Kinder Leipzig e.V. Jan Klemm und den beiden Mitarbeitern des Vereins, Birgit Plöttner sowie Markus Wulftange.


 

Simon & Focken unterstützt Sozialtransferpreis der IHK Braunschweig

Im Rahmen des Sozialtransferpreises der IHK Braunschweig werden Unternehmer und Unternehmerinnen für besonderes gesellschaftliches Engagement ausgezeichnet. Genauer gesagt, werden Projekte prämiert, welche gemeinsam von Unternehmen und sozialen Organisationen durchgeführt werden, wobei die Unterstützung eben nicht nur finanzieller, sondern auch materieller, ideeller oder personeller Natur sein kann. Eine ausgewählte Jury bewertet die Projektidee sowie den Stellenwert des Projektes für die Gesellschaft. Insgesamt ist der Preis mit 20.000 Euro dotiert und setzt sich aus Spendengeldern verschiedener Unternehmen zusammen. Auch die Simon & Focken-Gruppe ist zum wiederholten Male Teil dieses Sponsorenkreises und ist stolz, eine solche Auszeichnung unterstützen zu dürfen.

Die Unternehmen, welche die Jury mit ihrem Projekt überzeugen, erhalten eine Urkunde. Der jeweilige Geldbetrag geht vollständig an die sozialen Organisationen. Neben einer tollen Eröffnungsrede des IHK-Präsidenten Dr. Wolf-Michael Schmid und einer ausführlichen Laudatio auf die Gewinner durch den Jury-Vorsitzenden Harald Tenzer, blieb vor allem das inspirierende Grußwort der Behindertenbeauftragten der Bundesregierung, Verena Bentele, im Kopf. Die von Geburt an blinde ehemalige Spitzensportlerin regte nicht nur zum Nachdenken an, sondern forderte auch mit viel Charme zur aktiven Gestaltung von Inklusion an.

Verleihung IHK Sozialtranfserpreis

Verena Bentele

Und so wurden am 08. Mai 2015 bereits zum sechsten Mal Projekte, Unternehmer und ihre Partner-Organisation für ihr besonderes Engagement ausgezeichnet. In diesem Jahr entschied sich die Jury für ganze drei Gewinner:

„Soziale Wärme“

Den Hauptpreis dotiert mit 10.000 Euro erhielt der „Soziale-Wärme-Koffer“ der Partner typografix-design und dem Institut für Persönliche Hilfen e.V. Die Idee ist so einfach, wie genial: häufig wünschen sich gerade Geburtstagskinder des älteren Semesters kaum noch materielle Geschenke, sondern wollen gern eine schöne Feier mit ihren Liebsten verleben und vielleicht sogar noch etwas Gutes tun. Mit dem Soziale-Wärme-Koffer wird dieses Anliegen leicht gemacht. Der Ausrichter einer privaten oder geschäftlichen Feier kann sich beim Institut für Persönliche Hilfen seinen Koffer abholen, welcher reichlich Informationen und eine bunte Wärmflasche als Dankeschön enthält und gleichzeitig auf den Feierlichkeiten als Spendenbox dient. Die gefüllte Spendenbox kann er im Anschluss wieder zum Institut zurückbringen und unterstützt damit Menschen bei der Teilhabe an kulturellen, sportlichen oder gemeinschaftlichen Aktivitäten. Jeder Spender wird im Anschluss übrigens genau darüber informiert, welches Projekt im Einzelnen er und seine Gäste unterstützen konnten.

„Seitentausch“

Ein weitere mit 5.000 Euro dotierter Preis ging an das Projekt „Seitentausch“ des Unternehmens MAN Bus & Truck AG aus Salzgitter zusammen mit der Lebenshilfe in Braunschweig. Wie der Name bereits verrät, dürfen die Azubis von MAN, sowie die Mitarbeiter der Lebenshilfe einmal den Alltag im jeweils anderen Unternehmen kennen lernen. Den Mitarbeitern der Lebenshilfe bietet sich so die Möglichkeit, für ein paar Wochen im „echten“ Arbeitsalltag mitzuarbeiten und auch die Azubis der MAN AG nehmen reichlich von Toleranz geprägter Erfahrungswerte aus ihrer Zeit bei der Lebenshilfe mit.

„Braunschweiger Familienpaten“

Eine dritte Auszeichnung, ebenfalls über einen Wert von 5.000 Euro, erfolgte an die PSD Bank Braunschweig eG für ihr Projekt zusammen mit dem Deutschen Kinderschutzbund Ortsverband Braunschweig e.V. für die „Braunschweiger Familienpaten“. Innerhalb dieses Projektes wird eine unbürokratische Hilfe für Familien und alleinerziehende Elternteile angeboten, welche auf dem partnerschaftlichen Kontakt zwischen Paten und den Familien beruht. Die Einsatzgebiete der Familienpaten können dabei sehr unterschiedlich sein und reichen von der Beratung bei lebenspraktischen Fragen über Hilfestellung bei der Versorgung und Erziehung der Kinder bis hin zur Unterstützung bei Behördengängen und dem Umgang mit Ämtern.

Gewinner IHK Sozialtransferpreis 2015

Als ortsansässiges Unternehmen freuen wir uns sehr, diese Projekte aus Braunschweig und Umgebung mit unterstützen zu können und gratulieren den Preisträgern.

 

 

Standorteröffnung von Simon & Focken in Bremen

Die Invitel Unternehmensgruppe feiert die Standorteröffnung von Simon & Focken in Bremen

Die Invitel Unternehmensgruppe feierte am 18.05.2015 die offizielle Eröffnung eines weiteren Simon & Focken Service-Centers am Standort Bremen. Unter den rund 60 Gästen wurden Mitarbeiter und Führungskräfte, Kunden und Partner sowie Vertreter der Presse und des Wirtschaftsstandortes Bremen begrüßt. Geschäftsführender Gesellschafter der Unternehmensgruppe Burkhard Rieck sowie Standortleiter Alexander Lutz eröffneten den Festakt mit dankenden Worten an die beteiligten Mitarbeiter und Partner. Dr. Dirk Kühling, Senator für Wirtschaft, Arbeit und Häfen in Bremen, sprach ein Grußwort an die Gäste und überzeugte sich selbst vom hochmodernen Standort in der Bremer Innenstadt. Auch Herr Jochen Weiss, Vertreter des Auftraggebers Deutsche Telekom, begrüßte die neue Mannschaft in den neuen Räumlichkeiten sehr partnerschaftlich.

 Auf rund 2.000 m² wird der technische Service für die Kunden der Deutschen Telekom im ehemaligen Sparkassengebäude in der Hutfilterstraße 24 abgewickelt. Der repräsentative Standort in der Bremer Innenstadt ist eigens für die Service-Abwicklung der Deutschen Telekom aufgebaut. Derzeit sind 174 Mitarbeiter bei Simon & Focken in Bremen beschäftigt. In diesem Jahr soll die Zahl auf 250 Mitarbeiter steigen.

 Die Invitel Unternehmensgruppe eröffnet damit den achten Simon & Focken-Standort seit der Gründung 1994 in Braunschweig und ist für Bremen als fünftgrößte Industriestadt in Deutschland ein attraktiver Arbeitgeber. Das in den vergangenen Jahren stetig starke Wachstum des Telekommunikationsspezialisten kann somit auch in diesem Jahr weitergeführt werden. Durch den neuen Standort erweitert die Invitel Unternehmensgruppe seine Belegschaft auf eine Anzahl von rund 2.600 Mitarbeitern. 

Invitel GmbH
Pressereferentin

NADJA KEY
nadja.key@invitel.de
+49 (0) 173 – 264 85 97

Braunschweig / Bremen, den 19.05.2015 

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Neues Vergütungsmodell bei der Simon & Focken Gruppe

Viel diskutiert wird in unserer Branche derzeit die Thematik des Mindestlohns. Auch wir möchten die Bedingungen und Entlohnungen unserer Mitarbeiter Schritt für Schritt verbessern und weiterentwickeln und haben daher im Zuge der Umstellung auf die Zahlung des Mindestlohnes zusätzlich unsere Provisionsmodelle zugunsten der Mitarbeiter angepasst. Zu diesem Thema und zur Unterstützung unserer Mitarbeiter im Vertrieb, haben wir Dennis Mudrack, Projektleiter am Standort Magdeburg, einmal ein paar Fragen gestellt.

Lieber Dennis, du bist Projektleiter bei Simon & Focken in Magdeburg und betreust zahlreiche Mitarbeiter des telefonischen Kundensupports in deinem Team. Wie sieht denn in der Regel eine Gehaltsstruktur bei Simon & Focken aus? Was ist über den gesetzlichen Mindestlohn hinaus möglich?

Wir haben uns dem gesetzlichen Mindestlohn verpflichtet, aber wollen uns damit natürlich nicht zufrieden geben. Eine Erhöhung des Stundenlohns ist nicht umsetzbar für uns, aber wir wollen den Mitarbeitern gern etwas weitergeben. Mit dem Vertrieb sind wir in der Lage Mehrumsatz zu generieren und geben diesen in Form von Prämien an unsere Servicemitarbeiter weiter. Im Februar haben sich Mitarbeiter in Magdeburg beispielsweise einen Stundenlohn von 12,80€ erarbeitet. Und dies ist noch nicht das Ende der Fahnenstange. Ziel unseres Provisionsmodells ist es, die höchst möglichen Prämie an die Mitarbeiter auszuzahlen. Dies funktioniert natürlich um so besser, je intensiver sich alle daran beteiligen. Denn der Multiplikationsfaktor ist vom Erfolg des Teams abhängig. Dieser kann schwanken zwischen 1,0 und 2,0.

Glaubst du, dass sich die Mitarbeiter mit diesem Modell fair behandelt fühlen? Wie ist das Feedback?

Infobox Vergütung

Ich denke wir haben uns für ein sehr faires Modell entschieden. Ziel ist es, dass ein Team gemeinsam am Erfolg arbeitet und somit davon profitiert. Auch das persönliche Engagement des einzelnen wollen wir belohnen und bedanken uns mit einer Verdoppelung der Prämie, wenn der Mitarbeiter uns im kompletten Monat mit seiner Anwesenheit unterstützt hat. Selbst Mitarbeiter, welche nur einfache Umstellungen mit dem Kunden vornehmen und im Monat 20 Mal erfolgreich waren, können so bis zu 360€ zusätzlich erhalten. Am Ende profitieren wir alle davon, da wir unseren Mitarbeitern den Weg fernab des Mindestlohn ebnen und durch den Erfolg auch unseren Auftraggeber einen Mehrwert aufzeigen.

Welche Faktoren im Arbeitsumfeld und dem persönlichen Auftreten begünstigen deiner Meinung nach positive Abschlüsse und Verkäufe?

Unser Serviceteamkonzept sieht eine 80/20 Regelung vor. Das heißt, dass der Teamleiter 80% seiner Zeit damit verbringt, sich um die Anliegen seiner Mitarbeiter und deren Weiterentwicklung zu kümmern. Dabei ist es wichtig, sich mit den Belangen, Ängsten und Sorgen zu beschäftigen und für die Mitarbeiter die größtmögliche Transparenz schaffen. Nur wenn jeder versteht, warum wir etwas tun, können wir erwarten, dass wir alle den gleichen Weg gehen.

Wie unterstützt du deine Mitarbeiter dabei, noch besser im Vertrieb zu werden und somit auch das eigene Gehalt zu steigern? Was tut Simon & Focken dafür?

Wir haben Sales-Inbound-Manager eingestellt, welche die Teamleiter unterstützen und die Lowperformer entwickeln. Des Weiteren bekommt jeder Mitarbeiter ein monatliches Coaching zur Rhetorik, um sich dort Tipps und Tricks bei der Ansprache zu holen. Denn ohne Information an unsere Kunden funktioniert es nicht. Das gilt intern wie extern. Außerdem haben wir die Zeit außerhalb der Saison genutzt und Schulungen im Vertrieb durchgeführt. In einigen Teams wurden diese von Highperformern durchgeführt und somit Tipps von Agent zu Agent weitergereicht. Nur gemeinsam sind wir erfolgreich und jeder profitiert. Ich erinnere an dieser Stelle an den Multiplikationsfaktor.

Wie ist die Resonanz bei den Mitarbeitern?

Wir haben viele AHA-Effekte und natürlich jede Menge Geld an die Mitarbeiter ausgeschüttet. Wir wollen hier deutlich mehr auszahlen. Wenn sich alle Nonperformer in einer Woche mit einem Erfolg beteiligen und die Lowperformer ebenfalls einen Absatz pro Woche darauf packen, ist in allen Teams der Faktor 2 garantiert. Wir dürfen nie stehen bleiben und arbeiten täglich an unseren Zielen. Mein persönliches Ziel ist es, den Standort Magdeburg auf die Maxperformance von 200% zu bringen und ich bin überzeugt, dass uns dies im Team gelingen wird.

Erzähl uns doch einmal, was es mit den lustigen Sale-Aktionen auf sich hat!

Wir haben in Magdeburg schon so einige Aktionen gehabt. Meistens finden diese innerhalb der Teams statt. In diesem Monat lässt zum Beispiel Team Lüer den Frühling erwachen: Für erfolgreiche Absätze kann der Mitarbeiter eine Blüte an einen Strauß kleben und wenn dieser voll ist, macht das Team ein gemeinsames Frühstück. Es gab auch schon interne Teambattles, in denen die Teams Häuser aus kleinen Bausteinen gebaut haben, welche sie für Erfolge bekommen hatten. Das Verliererteam hat das andere Team mit Köstlichkeiten verwöhnt. Auch startet unser Auftraggeber immer wieder Aktionen zur Steigerung der CR oder Senkung der Stornoquoten. Hier ziehen wir gemeinsam an einem Strang und konnten im letzten Wettbewerb das Gewinnerteam stellen, in welchem jeder MA einen Gutschein in Höhe von 100€ erhielt.

Über Uns

Die Invitel Unternehmensgruppe ist einer der führenden Anbieter für Prozess-Services in Deutschland. 15 Unternehmen in 3 Marken unter dem Dach der Invitel Unternehmensgruppe setzen je nach Aufgabenstellung individuelle Projekte für Unternehmenskunden im Netzwerk um.

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