Was macht eigentlich – die Rekrutierung?

Kristina_Mankowski_3Einen wichtigen Teil des Personalbereiches stellt die Rekrutierung dar. Teamleiterin Kristina Mankowski berichtet heute über ihr Team und dessen Aufgaben:

Wir sind Dienstleister, Ansprechpartner und Detektive. Wir sind kreative um-die-Ecke-Denker, Verkaufstalente, Jongleure und Entertainer. Die Rekrutierung ist das Eingangstor für unsere neuen Mitarbeiter – für Kundenberater, Azubis, Teamleiter. An uns kommt keiner vorbei. Jeder Erstkontakt mit Menschen, die möglicherweise in der Unternehmensgruppe arbeiten möchten, findet über uns statt, ganz gleich, ob wir selbst aktiv suchen oder gefunden werden. Wir sind also der erste Eindruck. Und der zählt bekanntlich immer, in unserem Fall aber besonders.

Warum das so ist? Es liegt an der aktuellen Situation auf dem Arbeitsmarkt. Die ist eine Herausforderung: Die Zahl der sozialversicherungspflichtigen Beschäftigungen ist gestiegen. Das ist bekannt. Was viele übersehen, ist die strukturelle Verschiebung innerhalb der verschiedenen Arbeitnehmerschichten. Vor 2015 hat sich z.B. eine Friseurin bei uns beworben, da sie in ihrem eigenen Beruf zum Teil deutlich schlechter verdient hat. Mit Einführung des Mindestlohns bleibt sie in ihrem Beruf, da es auf den ersten Blick keinen Unterschied mehr gibt. Das Handwerk ist ebenfalls gut gefragt, also kommen auch aus dieser Brache weniger Bewerber. Um es bildlich auszudrücken: es fällt uns, die wir sehr gern Quereinsteiger beschäftigen, deutlich schwerer, „in anderen Revieren zu wildern“.
In Städten wie z.B. Magdeburg haben wir wieder viele Mitbewerber, die ebenfalls nach Service- oder Sales Talenten suchen. Daher ist es wichtig, die Bewerber ab dem ersten Moment für uns zu begeistern. Das ist nicht immer leicht, denn jeder Bewerber hat andere Bedürfnisse, Wünsche, Vorstellungen und Vorerfahrungen. Dem einen sind Provisionsmöglichkeiten wichtig, dem anderen die Arbeitszeiten.
Einige kommen zu uns, da wir unbefristete Arbeitsverträge anbieten. Und dann gibt es noch diejenigen, die wegen unserer Unternehmenskultur, der Werte, die wir jeden Tag ein Stück weit mehr zu leben versuchen, ein Teil von uns werden wollen.

Als Team der Rekrutierung ist es daher unsere Aufgabe, jeden Bewerber individuell und wertschätzend zu begrüßen und ihn oder sie durch den Bewerbungsprozess zu begleiten. Wir verstehen uns als Dienstleister am Bewerber. Wir sind aber auch Dienstleister für alle Bereiche der Invitel Unternehmensgruppe:
Ein Auftraggeber möchte uns mehr Volumen geben? Oder sogar ein neues Projekt? In der Telekommunikation steht das Saisongeschäft vor der Tür? Fluktuation soll ausgeglichen werden? Ein neuer Teamleiter oder Personalsachbearbeiter wird dringend benötigt? Nichts davon funktioniert ohne die nötige Manpower, und neue Mitarbeiter sind nun einmal nicht so eben aus dem Hut gezaubert. Dafür sind wir da! Viel Unterstützung bekommen wir hier von den Kollegen aus der Unternehmenskommunikation: Ansprechende und irgendwie anders geschriebene Stellenausschreibungen, Plakate, die den Blick fangen, eine kreative Microsite und vieles mehr. Auch die Kollegen aus der Operativen unterstützen uns. Sei es auf Messen oder bei Promotionaktionen oder einfach mit tollen Ideen.

Dabei klingt es schon an: für das Suchen und das Gefunden werden gibt es verschiedene Wege, Kanäle und Mechanismen. Arbeitssuchende müssen bei ihrer Suche auf uns stoßen. Unser wichtigstes Instrument ist das Internet. Aber welche Portale wollen wir bespielen? Alle? Viel zu teuer! Indeed, Facebook, Ebay? Wir sind also auch Detektive und stetig auf der Suche nach dem perfekten Portal.
„Das“ perfekte Portal gibt es natürlich nicht. Es ist ein Zusammenspiel aus vielen Faktoren, jedes hat seinen eigenen Charakter. Hilfreich sind Meta-Tools, die zum Beispiel einen solchen Effekt kreieren: Sobald einmal unsere Stelle aufgerufen wurde, wird ein Interessent uns immer wieder im Internet treffen.  Dank der Dienste eines großen Suchmaschinenanbieters wird unsere Werbung auf diversen Seiten angezeigt. Ganz nebenbei. Aber es fällt auf.

Wir müssen kreativ und um die Ecke denken: Integrationsfachdienste, Weiterbildungsträger, Berufsschulen. In diesen Institutionen finden wir die motivierten Kollegen von morgen. Darum sind wir immer um Kooperationen mit solchen wichtigen Partnern. Auch Arbeitsvermittler und Personaldienstleister gehören dazu, genauso wie die Arbeitsämter, bzw. Jobcenter. Hier sind wir richtige Verkaufstalente geworden. Warum? Nun, warum sollen diese Ansprechpartner ihre Kunden ausgerechnet an uns vermitteln? Hier gilt es, auch die Menschen an den Vermittlungs- und Empfehlungspositionen für uns zu begeistern, sie stellen einen wichtigen Hebel dar für die Suche nach neuen Kollegen.
Zugegeben, diese Aufgabe fällt uns leicht, denn es spricht unglaublich viel für eine Tätigkeit in der Unternehmensgruppe. Das erleben wir Tag für Tag. Die Rahmenbedingungen, die Verdienstmöglichkeiten und der offene und menschliche Umgang miteinander sind nur einige der Argumente, die für uns sprechen. Der regelmäßige Austausch mit unseren Partnern auf Augenhöhe und entlang unseres Leitbildes der Werte „Ehrlichkeit, Menschlichkeit, Offenheit“ sind ebenfalls Kernelemente der erfolgreichen Zusammenarbeit. Persönliche Termine an den Standorten, Telefonate statt E-Mails, Leidfäden mit wichtigen Infos  – das sind dabei unsere Werkzeuge.

Als Mitarbeiter in der Rekrutierung ist eine Fähigkeit unabdingbar: das Jonglieren!
Wer denkt, wir können uns nur einer Sache nach der anderen widmen, der liegt falsch. Hier passieren viele Dinge gleichzeitig. Mal erfassen wir einen Bewerber, da klingelt das Telefon und ein anderer Interessent ruft an. Parallel werden Arbeitsverträge bestellt, Statistiken erstellt, Bewerberrunden auf die Beine gestellt, mit Projektleitern gesprochen und Messeauftritte geplant. Dabei alle Bälle in der Luft zu halten, ist eine echte Herausforderung. Schön, dass wir ein eingespieltes Team sind, denn einer der Kollegen fängt einen vielleicht trudelnden Ball schon auf.

Ach genau, wir organisieren viele Bewerberrunden, meist nur kurz AC genannt, nach dem englischen Begriff Assessment Center. Einen interessierten Bewerber in so einer Vorstellungsrunde zu einem künftigen Kollegen zu machen, das bedarf des vollen Einsatzes aller Beteiligten. Wer eine Bewerberrunde mitgemacht hat, der weiß, hier sind wahre Entertainer am Start. Die Konditionen trocken per Power Point an die Wand werfen war gestern. Die Kunst liegt darin, zusätzlich locker und dennoch seriös zu erklären und zu begeistern, an der richtigen Stelle eine lustige Anekdote einzuflechten und die Teilnehmer einzubinden. Das Ganze dann teilweise viele Tage am Stück und an verschiedenen Standorten.

Klingt anstrengend? Ja. Aber auch vielseitig, herausfordernd, lehrreich und lohnenswert. Denn wo sonst kann man so aktiv und unmittelbar eine positive Zukunft des Unternehmens mitgestalten?!

 

Gelebte Vielfalt: Inklusion – Teil I

Ein attraktiver Arbeitgeber sein – das ist per se schon ein hehres Ziel, auch unter normalen Umständen. Was aber, wenn es die Umstände erfordern, „anders als normal“ zu sein? Mit „normal“ ist diesem Fall gemeint, Routine, 08/15, sozusagen. „Anders als normal“ ist dann alles, was diesen engen Definitionskorridor ausweitet. Also etwas sehr Wünschenswertes! Die Rede ist von unseren Bemühungen, ein angenehmes Arbeitsumfeld zu schaffen – und zwar für alle unsere Mitarbeiter, auch für diejenigen mit körperlichen Beeinträchtigungen. In der ganzen Invitel Unternehmens-gruppe treiben wir das Thema Inklusion von Menschen mit Handicap voran und fokussieren die Bedürfnisse dieser Mitarbeitergruppe stärker bei internen Angelegenheiten und auch bei der Rekrutierung. Unser Ziel ist es, behinderten Mitmenschen einen attraktiven Arbeitsplatz zu bieten und das Miteinander aller Kollegen zu fördern.

Inklusion wird als eine Aufgabe für alle Unternehmensbereiche begriffen, in besonderem Maße setzt sich jedoch zunächst das Personalwesen damit auseinander. In diesem Zusammenhang sind die Verantwortlichen in enge Kooperation mit dem Integrationsfachdienst (IFD) getreten, welcher als Schnittstelle für behinderte Menschen und Arbeitgeber fungiert. Die Zusammenarbeit mit dem IFD ist sehr wertvoll für uns, da er uns als Ansprechpartner rund um die Thematik Inklusion jederzeit zur Seite steht und wir gemeinsam versuchen, Menschen mit Behinderung bei uns in Beschäftigung zu bringen. In Kooperation mit dem Integrationsamt ist es uns möglich, Arbeitsplätze behindertengerecht anzupassen und teilweise sogar neue Arbeitsplätze zu schaffen. Zusätzlich stehen auch Reha-Träger als Kooperationspartner zur Verfügung, über welche beispielsweise besondere Arbeitsmaterialien beschafft werden können. 

Wir möchten erreichen, dass die Menschen mit Behinderung, die auf der Suche nach einer Beschäftigung sind, ein Service Center als Arbeitgeber nicht von vornherein als „nicht behindertengerecht“ ausschließen. Alle drei Marken in der Unternehmensgruppe, Invitel, Simon & Focken und SALESkultur, beschäftigen bereits Mitarbeiter, die in unterschiedlich starken Ausprägungen eingeschränkt sind. Ansprechpartner für die Kollegen mit Behinderung sind seit einem Jahr auch die Schwerbehindertenvertreter im Unternehmen. Einer von Ihnen ist Jens Mesenbring, selbst auch schwerbehindert. Seine Aufgabe ist es, gegenüber dem Arbeitgeber die Interessen derjenigen zu vertreten, die schwerbehindert sind oder es zu werden drohen. In dieser Funktion nimmt er unter anderem an den wöchentlichen Betriebsratssitzungen teil und bietet regelmäßige Sprechzeiten an. Er ist Berater und Begleiter, kennt sich in bürokratischen Dingen aus und nimmt seine Schnittstellenfunktion sehr ernst: „Wenn zwischen Arbeitgeber und Arbeitnehmer ein positives, von Vertrauen geprägtes Verhältnis herrscht, kann man gemeinsam viel erreichen. Oft sogar mehr, als anfangs zu erwarten war. Ich kann dabei helfen, die durch Unsicherheit und Wissenslücken entstehenden Barrieren im Kopf abzubauen.“

Susanne G. (24) gehört bereits seit 2014 zu unseren Mitarbeitern mit Handicap. Zunächst über einen Personaldienstleister bei Simon & Focken in Braunschweig angestellt, wurde sie wenig später fester Teil der Mannschaft. Nachdem Susanne ihre Ausbildung zur  Bürokauffrau bereits im Jahr 2010 abgeschlossen hatte, gestaltete sich die Arbeitssuche danach zäh. Sie nutzte die Zeit konstruktiv, indem sie sich über Weiterbildungen und Praktika zusätzlich qualifizierte. Dass die Suche so lang gedauert hat, ist nicht eindeutig auf ihre Gehbehinderung zurückzuführen. Jedoch tauchte nach dem einen oder anderen Bewerbungsgespräch, für welches sie auf Krücken etliche Treppen überwunden hatte, doch der Verdacht auf, dass man sich nicht mit einer behinderten Mitarbeiterin belasten wollte.

Susanne ist nicht jeden Tag im Rollstuhl. An den anderen Tagen trägt sie eine Orthese am linken Bein und bewegt sich mithilfe von Krücken fort. Es waren weniger Anpassungen an ihren Arbeitsplatz notwendig, als vielleicht vermutet wurde. Zwei kleine Privilegien hat sie jedoch: ihr Arbeitsplatz bei Simon & Focken ist, im Gegensatz zu dem der anderen Mitarbeiter, immer für sie reserviert, um kräfteraubende Suchen vermeiden zu können. Zudem hat sie direkt am Arbeitsplatz einen Container, in welchem sie die Dinge aufbewahrt, die die Kollegen in den Spint tun. Einfach deshalb, weil sie schlecht Dinge tragen kann, wenn sie zwei Krücken zum Gehen benötigt. Diese kleinen Zugeständnisse waren schon alles, damit Susanne ihren Job barrierefrei erledigen kann. Wenn tatsächlich mal jemand unbedacht Susanne um diese „Vorteile“ am Arbeitsplatz beneidete, hat es bislang immer geholfen, im persönlichen Kontakt die Situation zu erklären und so Verständnis zu erzeugen. Generell findet Susanne viel Unterstützung und Hilfsbereitschaft in ihrem Kollegenkreis.

Wir möchten die gelebte Inklusion noch weiter in unserer täglichen Arbeitswelt als Selbstverständnis etablieren und richten darum einen Fokus nach innen. Inklusion bedeutet für uns nämlich Gleichwertigkeit und Gleichbehandlung. Hier ist viel Fingerspitzengefühl gefragt. Darum sind die behinderten Mitarbeiter bei uns ganz selbstverständlich Teil der normalen Teamstruktur und vergrößern die ohnehin herrschende Vielfältigkeit noch ein bisschen. Manche Teams haben sich bereits vollständig auf ihre Kollegen mit Behinderung eingestellt, an anderen Stellen ist die Balance zwischen dem „extra“ und dem „zu viel“ an Aufmerksamkeit noch optimierbar. Darüber hinaus gibt es viele ergänzende Regelungen zu beachten, die im Zusammenhang mit der Teilhabe behinderter Menschen am Arbeitsleben stehen. Der Anspruch auf behindertengerechte Beschäftigung, der zum Beispiel  die äußeren Rahmenbedingungen wie im Fall von Susanne meint, ist nur eine Facette des umfangreichen Kataloges. Nähere Informationen zu den Regelungen gibt es unter anderem hier: //www.talentplus.de.

Der zweite Fokus ist auf den Arbeitsmarkt gerichtet. Wir möchten gern je nach Qualifikation auch weitere Mitarbeiter mit einem Handikap einstellen. Bei der anstehenden Rekrutierungswelle soll darum noch aktiver auf potentielle Arbeitnehmer mit Behinderungen zugegangen werden. Dieses Unterfangen ist für uns ein wichtiger Schritt, bei dem wir tatsächlich auch bereits viel gelernt haben. Denn wahrhafte Gleichstellung zu erzeugen, egal in welchem Bereich, erfordert viel Achtsamkeit. Die behindertengerechten Toiletten und Aufgänge sind dabei nur die äußeren Symbole, nicht minder wichtig sind die innere Einstellung und der Willen dazu, reale Gleichberechtigung für alle Mitmenschen leben zu wollen. Die Werte Offenheit, Ehrlichkeit und Menschlichkeit, die in der gesamten Unternehmensgruppe über allem stehen, sind eine solide Ausgangsbasis.

Menschen wie Susanne G. und wie Jens Mesenbring bereichern unser aller Erfahrungsschatz und erweitern unseren Horizont. Weil uns Vielfältigkeit wichtig ist.

 

 

Tag der offenen Tür in Magdeburg

Nadja Key Klein

Es sind in der Regel mehrere Ziele, die mit einem Tag der offenen Tür verfolgt werden. Zum einen sollen die Mitarbeiter die Gelegenheit bekommen, Familie und Freunde mal dorthin einzuladen, wo sie so einen großen Teil des Tages verbringen. Doch vor allem möchten die Organisatoren eines solchen Events, dass möglichst viele Menschen vorbeikommen, die das Unternehmen noch gar nicht kennen. Diese Ziele galten auch für den Tag der offenen Tür, der am Samstag, dem 9. April 2016 an unserem Magdeburger Standort stattfand. Hinzu kam in diesem speziellen Fall, dass wir in Magdeburg auch viele Stellen zu vergeben haben und über diesen Weg gern Bewerber für uns gewinnen wollten. Darum wurde die Veranstaltung auch von dem Bereich Rekrutierung federführend organisiert.

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Es erfordert einiges an Vorbereitung, so eine Öffnung von Tür und Tor für die Öffentlichkeit ist nicht mal eben so nebenbei gestemmt. Viele Überlegungen drehen sich darum, was angeboten werden soll und wie möglichst viele interessierte Menschen von der Veranstaltung erfahren. Doch wie kann man als Kommunikationsdienstleister die Menschen sprichwörtlich „hinter dem Ofen hervorlocken“? So ganz leicht hat es die Branche ja nicht, ein gewisser Ruf eilt ihr voraus. „Wir haben wirklich viel Herzblut in diesen Tag reingesteckt“, resümiert Kristina Mankowski, Teamleiterin der Rekrutierung. „Es war uns vor allem wichtig, mit den Besuchern ins Gespräch zu kommen und die Chance zu nutzen, mit einigen der verbreiteten Vorurteile über das Arbeiten in einem Call Center aufzuräumen. Dafür haben wir uns richtig viel Zeit genommen.“ Es gab die Möglichkeit, sich auf Führungen das Center anzuschauen und sogar mal an einem eigens präparierten Arbeitsplatz einen Call zu simulieren.  Natürlich konnten die Gäste auch den Profis auch bei der Arbeit zuhören und ihnen Löcher in den Bauch fragen. Diese plauderten gern aus dem Nähkästchen, zum Beispiel darüber, ob die tollen Mitarbeiterbenefits wie Smarts zur privaten Nutzung o.ä. auch zu den generellen Arbeitsbedingungen passen – und überhaupt, wie ist es denn so…?

Solche Gespräche sind tatsächlich entstanden. Eltern, die ihre Kinder mitgebracht haben, konnten in Ruhe ein Schwätzchen mit den Call Center Agenten halten, während sich der Nachwuchs beim Kinderschminken in Piraten oder Schmetterlinge verwandeln ließ. Dabei gab es Kaffee und von den Mitarbeitern selbst gebackene Köstlichkeiten vom Kuchenbazar. Dessen Erlöse gingen erneut an das Kinderhospiz der Pfeifferschen Stiftungen, wie schon die Gelder aus der letzten Spendenaktion der Magdeburger. Es kamen immerhin über 100 Euro zusammen – nicht schlecht, bei einem Stückpreis von 0,50 €.

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 Dass es dabei zu dem einen oder anderen AHA-Effekt kam, freut die Organisatoren besonders.  Ein zunächst eher skeptischer Gast staunte: „Ich habe gar nicht gewusst, wie viel man hier auch inhaltlich lernt.“  Vor allem die finanziellen Anreize, sich mit Bonuszahlungen weit über das reguläre Gehalt hinaus etwas dazuzuverdienen, überraschten immer wieder. Eine besonders eifrige Besucherin hat ihre Bewerbung direkt da gelassen. Kristina Mankowski freut sich: „Damit hätten wir nicht gerechnet. Das ist toll, und wir hoffen, dass der eine oder andere sich auch im Nachgang noch für eine Bewerbung bei uns entscheidet, denn wir wachsen weiter.“

Weitere Tage der offenen Tür an anderen Standorten sind bereits in der Planung. Am 21. Mai haben Interessierte in Bremen die Möglichkeit, mal Service-Center-Luft zu schnuppern und in der Folgewoche am 28. Mai laden die Leipziger Kollegen zum Kennenlernen ein.

 

 

Vielfältigkeit reloaded – die Simon & Focken Microsite

Überall liegt es in der Luft … Ja, der Frühling auch, aber den meinen wir nicht. Wovon wir sprechen, ist das spürbare Anrollen der nächsten Hochsaison im Kundenservice. Erfolgreiche Projekte, die aufgestockt werden, neu gewonnene Aufträge und dazu das reguläre Anlaufen der saisonalen Servicewelle. Für viele Unternehmensbereiche bedeutet dies eine zusätzlich erhöhte Betriebsamkeit, vor allem natürlich für unsere Rekrutierung. Da diese Situation aber auch keine ganz neue mehr ist, haben sie sich schon im letzten Jahr gemeinsam mit der Unternehmenskommunikation überlegt, wie die Suche nach geeigneten Kandidaten für den nicht gerade trivialen Job eines Servicemitarbeiters gestaltet werden kann. Die üblichen Wege, potenzielle Bewerber zu erreichen, werden natürlich genutzt. Dazu gehört beispielsweise Plakatwerbung, die Präsenz von Job-Offerten im Internet, und neuerdings laufen an manchen Standorten sogar unsere selbst produzierten Spots bei McDonalds-TV. Bewerben können sich die zukünftigen Service-Profis dann beispielsweise direkt über unser Bewerberformular auf der Website oder unsere Hotline.

Eine Lücke gab es allerdings noch. Denn die besagte Website ist zwar ein gängiger, zeitgemäßer Kanal, der für die Kommunikation absolut unersetzlich ist. Aber, und hier lag die Krux, sie ist durch die Bündelung von Informationen der drei Marken – Invitel, Simon & Focken und SALESkultur – für verschiedene Zielgruppen, wie Mitarbeiter, Auftraggeber, Journalisten, Interessierte usw., sehr umfangreich und mitunter recht komplex.

Gesucht wurde also zunächst ein neuer Weg, um Menschen anzusprechen, die sich für eine Stelle bei Simon & Focken interessieren. Mittels dieses Weges sollten gleichzeitig wichtige Informationen geliefert werden, aber vor allem soll ein Gefühl transportiert werden. Das Gefühl, wie es ist, bei Simon & Focken zu arbeiten, Teil des Teams zu sein, DABEI zu SEIN. Die Lösung für diese Fragestellung fanden wir in der Konzeption einer Microsite. Eine Microsite ist im Prinzip nichts anderes als eine Website, aber deutlich reduzierter. Sie zeichnet sich durch wenige Unterseiten und geringe Navigationstiefe aus. Die alleinige Zielgruppe sind potentielle, neue Mitarbeiter, welche die für sie wichtigen Informationen auf einen Blick und mit sehr wenigen Klicks erhalten können. Mit diesem Werkzeug in der Hand haben wir alle Möglichkeiten, einerseits kreativ zu werden und uns andererseits in die Bedürfnisse der Bewerber hineinzuversetzen.

Die Vorarbeiten zur Gestaltung waren an und für sich schon erledigt. Für Simon & Focken wird seit Beginn 2015 ein neues Kampagnenkonzept umgesetzt, das darauf abzielt zu zeigen, wie wir sind. Authentizität ist das Zauberwort. Wir sind stolz auf unsere Mitarbeiter und respektieren jeden Einzelnen, der mit uns an einem Strang zieht, genau so, wie er ist. Um dieses Wir-Gefühl zu transportieren, wurden an vielen Standorten Videos produziert, bei denen unsere Mitarbeiter die Hauptrolle spielen. Mal kommen sie als locker-lustige Sammlung der verschiedenen Typen daher, mal als Portrait einzelner. Die Botschaft ist jedoch immer dieselbe: Wir sind vielfältig. Das Gefühl aus diesen Filmen, und vor allem auch die visuelle Aufbereitung mit verschiedensten Gesichtern, wurden seitdem die Hauptmotive fast aller Maßnahmen des Rekrutierungsmarketing, seien es bei Stellenanzeigen, interne und externe Plakate uvm.

Es war also nur logisch, dass die Microsite in demselben Look & Feel aufgebaut sein würde, wie es alle Bestandteile des Wir-sind-vielfältig-Konzeptes sind. Begrüßt wird der Besucher von echten Testimonials, also unseren Mitarbeitern, die ihre ganz persönliche Simon & Focken-Story in einem Satz sagen. Denn seien wir ehrlich – der Bauch entscheidet doch immer mit. Auch bei der Jobsuche ist darum der emotionale Eindruck, den ein jeder von seinem zukünftigen Arbeitgeber bekommt, auf keinen Fall zu unterschätzen. Und hätten wir nicht alle am liebsten selbst kurz vor Vertragsunterzeichnung mal den einen oder anderen künftigen Kollegen gefragt, wie es denn so ist? Aus genau diesem Grund haben wir uns auch gegen bezahlte Models für Filme und Plakate entschieden. Niemand kann authentischer vom Unternehmen erzählen, als die eigenen Mitarbeiter.

Bild Microsite

Die Microsite liefert neben den offenen Stellen auch einen guten Überblick über alle Standorte inklusive individueller Kurzvorstellungen der Firmen. Zudem findet der Bewerber die Antworten auf die brennendsten Fragen bei den FAQs und kann so schon für sich selbst einordnen, wie gut ihm die Rahmenbedingungen gefallen. Nicht zu verachten ist natürlich auch eine technische Komponente. Schon seit einigen Jahren nutzen wir für die Rekrutierung auch Werbeformate bei Facebook und Google. Der Algorithmus bestimmt, wer in der Rangordnung oben steht. Und so müssen Inhalte der Anzeigen und der Zielseiten möglichst stimmig sein. Mit der neuen Microsite für Simon & Focken und der URL www.wir-sind-vielfaeltig.de konnten wir einer weiteren Schritt in diesem Optimierungsprozess gehen.

Der potentielle Bewerber wird auf dem gesamten Weg mit ein und derselben Kampagne abgeholt und landet schlussendlich auf einer auf seine Bedürfnisse ausgerichteten Website. Mit diesem Tool glauben wir, gute Voraussetzungen für einen erfolgreichen Start in die neue Rekrutierungssaison geschaffen zu haben und freuen uns auf zahlreiche VIELFÄLTIGE Bewerber.

 

Da raucht die Tastatur – Einblicke ins Personalwesen

In unsere Reihe der Abteilungsvorstellungen fügt sich heute der Bereich Personal ein. Derzeit hat sich Malte Kettler als Praktikant unter die Kolleginnen und Kollegen des Personalwesens gemischt und berichtet uns von seinen ersten Eindrücken. Wir wünschen ihm in jedem Falle jetzt schon einmal viel Spaß bei den kommenden Wochen seines Praktikums im Personalwesen.

HMalteallo, mein Name ist Malte Kettler, ich bin 29 Jahre alt, gebürtiger Salzgitteraner und lebe seit einigen Jahren in Braunschweig im Exil. Vom 20.07.2015 bis zum 11.09.2015 absolviere ich ein Praktikum im Personalwesen der Invitel Unternehmensgruppe. Ich mache dieses Praktikum im Rahmen meines Studiums der Integrierten Sozialwissenschaften an der TU Braunschweig.

Neben meinem Studium bin ich seit Februar 2012 als Agent bei Simon & Focken im Team Sprachbox tätig. So bin ich auch auf die Idee gekommen, hier mein Praktikum zu machen. Man könnte jetzt sicher meinen, warum geht der nicht irgendwo anders hin, das Unternehmen kennt der dann doch schon. Aber das Gegenteil ist der Fall. Als normaler Agent lebt man im Mikrokosmos seiner „kleinen Firma“ und bekommt von den anderen Abteilungen im Haus nur wenig mit, von den anderen Standorten der Unternehmensgruppe ganz zu schweigen. Mein Praktikum sehe ich daher als Chance, einmal hinter die Kulissen meines Brötchengebers zu lugen.

In der Abteilung Vertragswesen, wo ich die ersten zwei Wochen meines insgesamt acht Wochen dauernden Schnupperkurses verbringen darf, ist dann auch von Scheuklappen nichts mehr zu spüren. Braunschweig, Bremen, Gran Canaria, hier kommt alles auf den Tisch. Die vielen Standorte der Unternehmensgruppe verschmelzen im Postfach der Personalwirtschaft tatsächlich zu einer Einheit, die Existenz von Bielefeld wird hier eindeutig als gegeben hingenommen. Dabei fungiert das Vertragswesen als Durchlauferhitzer der Firma, jede noch so kleine Vertragsänderung, jede Beförderung, jede Kündigung, alles passiert die Schreibtische des sicherlich kompetentesten und, darf ich es aussprechen, bestaussehendsten Teams diesseits der Sansibar.

Das Team ist hochkonzentriert bei der Sache. Bei dutzenden, manchmal hunderten von Adressen, Namen, Sachverhalten, werden Kopf und Tastatur gehörig zum qualmen gebracht. Das hat mir Anfangs einen ziemlichen Respekt eingeflößt, aber trotz des Arbeitsberges, der jeden Tag bewältigt werden will, wurde ich von Anfang an mit offenen Armen willkommen geheißen. Das ist keineswegs selbstverständlich, immerhin ist man als plan- wie ahnungsloser Praktikant anfangs eher im Weg als von Nutzen. Zu meiner Freude wurde mir aber jeder Ablauf gerne erläutert, jede Frage zügig beantwortet.

Dabei steht das Personalwesen stets vor der besonderen Herausforderung, immer noch den Menschen hinter den Datensätzen zu erkennen. Hinter dem Vertrag zum Teamleiter in Ausbildung steht ein hoffnungsvoller Mitarbeiter, der einen großen, aufregenden Schritt auf seinem oder ihrem Karriereweg macht. Hinter der Abmahnung wegen unentschuldigter Fehlzeiten verbirgt sich womöglich jemand, der kurzzeitig unter einer Belastung, von welcher der Arbeitgeber nichts wissen kann, zusammengebrochen ist. Dementsprechend wird jeder Vorgang, klein wie groß, immer mit derselben Sorgfalt und demselben Respekt ausgeführt, eben so, wie es den damit verbundenen Menschen gebührt.

Und darum geht es im Personalwesen: um den Menschen. Gerade im ServiceCenter- Geschäft ist das Finden und Halten guter Mitarbeiter eine Herausforderung. Umso wichtiger ist es, dass alle administrativen Vorgänge reibungslos ablaufen. Daher freue ich mich darauf, in den kommenden Wochen noch tiefer in die Materie einzutauchen, wenn ich in den Unterabteilungen Personalwirtschaft und Zeitwirtschaft eingesetzt werde. Da hier alle Arbeitsabläufe miteinander verzahnt sind, kenne ich die meisten Kolleginnen natürlich schon, und ich freue mich auf eine gute Zusammenarbeit.

Halten wir fest: das Personalwesen ist der perfekte Ort für stessfeste Allrounder. Es ist ein Potpourri aus den verschiedensten Tätigkeiten. Man ist Buchhalter, Psychologe, Arbeitsrechtler und Aktenschubser in einem. Und solange die Technik nicht streikt und die Plastikhefter nicht ausgehen, kann sich jeder Mitarbeiter darauf verlassen, dass seine Vertragsangelegenheiten schnell, zuverlässig und mit persönlicher Note erledigt werden. In den nächsten paar Wochen vielleicht auch, zum Teil, von mir.

 

 

Mitarbeiter zu Markenbotschaftern machen

Vielleicht sind euch und Ihnen unsere neuen Videos für Simon & Focken in der letzten Zeit schon einmal begegnet. Wir haben nun mit einigen unserer Mitarbeiter bereits an zwei Standorten gedreht. Juliane Mayer, Verantwortliche für den Bereich Unternehmenskommunikation, berichtet uns heut zu den Gedanken hinter dieser Kampagne zur Mitarbeiterwerbung.

Wahrscheinlich hat jeder von uns schon einmal bei der ein oder anderen Service-Hotline angerufen und brauchte Hilfe bei einem Problem. Für ein paar Minuten ist eine fremde Person Gesprächspartner und Problemlöser und somit häufig für kurze Zeit ein rettender Freund. Doch es stellt sich die Frage, welche Menschen sitzen eigentlich am anderen Ende der Leitung?

Nun könnten wir sagen: „Ganz normale Leute.“ Aber irgendwie würde es der Sache nicht gerecht werden und so sagen wir: „Ganz besondere Leute,“ die verschiedener so nicht sein könnten. Das erleben wir hier jeden Tag, wenn wir durch die Flächen unserer Standorte gehen und auf den Gängen, in der Küche oder in Schulungen den verschiedensten Menschen begegnen. Es gibt nicht den einen, typischen ServiceCenter-Mitarbeiter und das ist auch gut so. Diese Erkenntnis macht man beim Eintritt in die Invitel Unternehmensgruppe und so haben wir uns genau das vor einigen Wochen zum Anlass genommen, unsere Mitarbeiter zu Markenbotschaftern für Simon & Focken zu machen. Dabei sollten sie einfach sie selbst sein, mit all ihren individuellen Merkmalen und Eigenheiten. Es ist für Neulinge vor der Kamera manchmal ganz schön schwierig locker zu bleiben. Dem Darsteller vorzugeben, was er in die Linse sprechen soll, würde es dann nicht unbedingt erleichtern. Also haben wir uns dafür entschieden, dass Bilder mehr als tausend Worte sagen. So ein Video kann schließlich auch ganz gut ohne das gesprochene Wort auskommen.

Und welche Botschaft wollten wir nun übermitteln?! Einen Zustand den wir jeden Tag vor Augen haben, der nur vielleicht noch nach außen dringen muss: WIR SIND VIELFÄLTIG! Das sind wir – hier bei Simon & Focken in der Invitel Unternehmensgruppe – und das werden wir immer sein. Im Grunde genommen, sollte also jeder, der vor unsere Kamera trat, „nur“ er selbst sein. Häufig mussten wir nur ein wenig hinter der Kamera herumspringen und die Leute etwas auflockern. Aber seht selbst:

Simon & Focken – Magdeburg from Invitel Unternehmensgruppe on Vimeo. Wir konnten es uns auch nicht nehmen lassen, ein wenig mit Stereotypen und Gegensätzlichkeiten zu spielen. Die Philosophie, auch einmal über sich selbst lachen zu können, wird hier auch bis in die Chefetage hinein gelebt. Und so konnten wir in Leipzig und Magdeburg auch schon einige Kandidaten, wie Heidi, für unsere Idee gewinnen und Videos dieser Art zu produzieren. Und die Reise ist noch nicht zu Ende. Wir wollen weitere Standorte und vor allem die Menschen, Kollegen, verschiedene Typen zeigen und zu einem Teil unseres Projektes machen. Wir freuen uns auf euch!

Simon & Focken from Invitel Unternehmensgruppe on Vimeo.

 

 

Planen, Organisieren und Ausführen – das Ausbildungsfeld „Dialogmarketing“ und „Bürokommunikation“

In den Berufsfeldern „Dialogmarketing“ und „Bürokommunikation“ sind gute Deutschkenntnisse und ein gewandter Umgang mit PC und Telefon unerlässlich. Wer sich zum Kaufmann oder zur Kauffrau für Dialogmarketing oder auch für Bürokommunikation ausbilden lassen möchte, muss einige Vorkenntnisse und Interessen mitbringen: In Service Centern wird geplant, organisiert und überwacht, Dienstleistungen rund ums Thema Telemarketing erbracht und mit Datenbanken routiniert gearbeitet. Ziel ist es, im Auftrag von Unternehmen Kunden mit bekannten und neuen Dienstleistungen zu akquirieren, zu betreuen und zu binden. Über zwei bis drei Jahre hinweg erlernt der Nachwuchs von Service Centern im Rahmen einer dualen Ausbildung die theoretischen Basics zu Datenverarbeitung, Personal- und Finanzwesen oder Betriebssystemen in der Schule und sammelt praktische Erfahrungen bei der Umsetzung im Büroalltag. Voraussetzung für die Ausbildung ist ein mittlerer Schulabschluss.

Inhalte der Kaufleute für Dialogmarketing und Bürokommunikation

Bei der Bürokommunikation und im Dialogmarketing ist man immer ein Ansprechpartner: Kaufleute für Büromanagement sind Ansprechpartner für das Organisieren von Meetings, das Entgegennehmen von Telefonaten und Weiterleiten an entsprechende Stellen – alles rund ums Thema Bürokommunikation bedingt dabei entsprechend gute Deutschkenntnisse und den kompetenten Umgang mit Bürotechnik wie PC und Telefon. Dafür werden während der Ausbildung EDV-Kenntnisse und der Umgang mit dem PC geschult und Fähigkeiten zur professionellen Büroorganisation samt Schriftverkehr erlernt. Ebenso sind die Softskills wie Sorgfältigkeit, Flexibilität und das Ruhe bewahren in Stresssituationen wichtig. Aber auch Hardware wie Schreibfertigkeiten und Textverarbeitung sind Voraussetzungen, um eine Ausbildung im Bereich der Bürokommunikation in allen Verwaltungen des Wirtschaftssektors zu machen.

Wer eine Ausbildung im Bereich „Dialogmarketing“ anstrebt, wird künftig Kunden im Handels- und Dienstleistungswesen aber auch in der öffentlichen Verwaltung via Telefon beraten mit dem Ziel, sie langfristig auch als solche zu binden. Der Arbeitsplatz wird dann das Service Center sein. Im Rahmen von zwei Jahren findet die Ausbildung zur Servicefachkraft für Dialogmarketing statt. Aber nicht nur die telefonische Beratung wird im Bereich des Dialogmarketings durchgeführt: In drei Jahren erlernt man den Beruf des Kaufmanns für Dialogmarketing mit einem breiteren Aufgabenspektrum. Neben der telefonischen Beratung gilt es dabei auch, Projekte und Kampagnen zu planen und zu organisieren, das dafür notwendige Personal zu erfassen und zu beschaffen, um die jeweiligen Projekte im Namen von Unternehmen durchführen zu können. Dabei spielen vor allem Kennzahlen eine wichtige Rolle, die man im Blick haben sollte, um dann die erfassten Daten aufzubereiten und so die Kampagnen gezielt steuern zu können. Um die Rolle des Kaufmanns im Dialogmarketing erfolgreich auszufüllen, braucht es an hohem Verantwortungsbewusstsein, guten sprachlichen Fähigkeiten und an Talent zu planen und zu organisieren.

Seit 2006 sind die Ausbildungsberufe im Dialogmarketing und in der Bürokommunikation staatlich anerkannt – mit Chancen, auch international mit entsprechenden Fremdsprachenkenntnissen wirken zu können.

 

Foto: © Production Perig – fotolia.com

 

Dabei sein! Flexible Studentenjobs in Uninähe

Aufgepasst! Wir suchen zur Verstärkung unseres Serviceteams am Standort Leipzig Studenten/innen. Am 14. November 2014 informieren wir euch auf dem Campus der Universität Leipzig in der Universitätsstraße zum Thema Arbeit als Serviceagent bei Simon & Focken.

10 Gründe, Teil unseres Teams zu werden:

  1. Flexible Arbeitszeiten, auch am Wochenende und Abends
  2. Mehr Arbeitsstunden in den Semesterferien
  3. Arbeitsort in Uninähe – bequem zu Fuß &  Rad zu erreichen
  4. Ein tolles Team aus über 200 Kollegen
  5. Menschen schnell und unkompliziert weiterhelfen
  6. Tolle Aus- und Weiterbildungsmöglichkeiten
  7. Fortlaufendes Rhetoriktraining
  8. Langfristige Zusammenarbeit
  9. Immer neue Herausforderungen und spannende Aufgaben
  10. Eine faire Vergütung

Was ihr für den Job mitbringen solltet? Ganz klar: Verantwortungsbewusstsein, Selbständigkeit, ein gutes Ausdruckvermögen und Spaß am kommunizieren!

Vergütung (Stand November 2014):

  • Einen Grundlohn von 7,50 € fest + 25 Cent Flexizulage (Wenn du mindestens 5 Wochenendtage tätig bist) 
  • 8,25 €/ Stunde bei 6 Wochenendtagen 
  • 8,75 e/ Stunden bei 7 Wochenendtagen 
  • 9,00 €/ Stunden bei 8+ Wochenendtagen 

Mehr Infos gibt es vorab unter unserer kostenfreien Hotline 0800 – 200 12 30!

Wir freuen uns auf euch und eure Fragen am 14.11.2014 auf dem Campus der Uni Leipzig.

 

Die demografische Entwicklung in Unternehmen

Schaut man sich aktuell in Unternehmen um, erkennt man schnell, welcher Herausforderungen Service Center&Co. ausgesetzt sind: die Generationenvielfalt durch die demografische Entwicklung. Eine große Mischung an Generationen ist unter den Mitarbeitern zu finden. Auf diese Altersheterogenität muss vor allem in puncto operativer und strategischer Unternehmensführung und im Personalmanagement reagiert werden, um aus der Herausforderung vor allem die Chancen zu nutzen.,

Die Herausforderung der Generationen im Service Center

Mitarbeiter sind das Aushängeschild im Service Center – daher sollte die Auswahl des Personals auch in Händen der Unternehmensführung liegen, um perspektivisch einem drohenden Fachkräftemangel entgegen zu wirken. Für das Unternehmen bedeutet dies aber auch, die eigenen Anforderungen und Strukturen altersdifferenziert anzugleichen, sich einem größeren Mitarbeiter-Pool zu öffnen und individuelle Arbeitsbedingungen zu ermöglichen, um die mitunter ausufernde Fluktuation in den Griff zu bekommen.

Letztlich sollten auch die Service Center den Anspruch an sich haben, Personal aus den eigenen Reihen gezielt zu fördern und für entsprechende Positionen im Unternehmen auszubilden. Durch konkreteQualifizierungsmaßnahmen aller Mitarbeiter können Stärken besser identifiziert und ausgebaut werden. Eine gelungene und offene Zusammenarbeit zwischen Unternehmensführung, Fachabteilung und Führungskraft ist dafür unabdingbar.

Die Generation Y –Tatendrang der Nachwuchskräfte

Die Nachwuchskräfte der jungen Generation Y leben nach anderen Werten als es ältere Kollegen tun. Berufseinsteiger haben den stärkeren Wunsch, sich selbst zu verwirklichen, wollen für  ihre Arbeit in hohem Maße honoriert werden und sehen ihre Tätigkeit im Unternehmen aus einem anderen Blickwinkel als es die Generation 50 plus tut. Stets konfrontiert mit neuen Herausforderungen, blickend auf das Ziel „Erfolg auf ganzer Linie“ und mit dem Tatendrang, etwas bewegen zu wollen, folgen sie einer anderen Definition von Verantwortung. Dazu kommt ein großes Maß an Mitbestimmung und eine gute Portion Selbstbewusstsein, durch die Jüngere Veränderungen im Beruf und im privaten Bereich entspannter begegnen.

Die Generation 50 plus – mit Erfahrung zum Erfolg

In Service Centern liegt auf jedem einzelnen Mitarbeiter ein großer Leistungsdruck durch stetig komplexere und immer schneller zu bearbeitende Tätigkeiten und Anforderungen. Durch ein betriebliches Gesundheitsmanagement kann das Unternehmen ältere Kollegen dabei unterstützen und auch in puncto Innovation und Leistungsfähigkeit fördern und fordern. So kann man ihnen auch die Angst und Skepsis vor und bei Personalveränderungen und Umschwüngen in den Arbeitsbedingungen nehmen und ihre Stärken in kompetenter Beratung durch ihren enormen Erfahrungsschatz, ihre hohe Auffassungsgabe und Souveränität zu nutzen.

Die Mischung macht es!

Service Center sollten den jüngeren und den älteren Mitarbeitern die Chance geben, zu überzeugen und Karriere zu machen – am besten jedoch gemeinsam.
Denn die Älteren fungieren als Mentoren und bringen wichtige Erfahrung mit sich, von der die Nachfolgegeneration profitiert. Im Gegenzug dazu eröffnen jüngere Mitarbeiter neue Blickwinkel, die die gemeinsame Arbeit positiv prägen und wahre Triebfedern im Beruf sein können. Dabei sollten die Tätigkeiten zielgerichtet im Team verteilt werden – entsprechend der Fähigkeiten  der Y- und 50plus-Kollegen.

Wichtig ist beim Faktor „demografische Entwicklung“ die Kommunikation – zwischen Unternehmen und Mitarbeitern, Führungskraft und Mitarbeitern und zwischen den verschiedenen Generationen der Belegschaft und den einzelnen Mitarbeitern untereinander. Nur so kann der eine vom anderen lernen!

 Bild: Fotolia: © Picture-Factory

 

Zusammenhalt ist wichtig – vor allem in Zeiten des Wachstums

Seit Mai letzten Jahres hat Simon & Focken in mühsamer Arbeit ein erfolgreiches Unternehmen mit mehr als 300 Mitarbeitern in Magdeburg aufgebaut. Alle Mitarbeiter haben sich engagiert und können nun stolz auf die bereits erreichten Erfolge sein.

Auch die Auftraggeber im Telekommunikationsbereich sehen den Erfolg des Unternehmens und haben dementsprechend ihr Auftragsvolumen erhöht. Daher ist es für das Unternehmen Simon & Focken nun von noch höherer Bedeutung, Mitarbeiter für das Unternehmen zu gewinnen.

Nun ist es leider so, dass ortsansässige Konkurrenz in Magdeburg versucht, Mitarbeiter von Simon & Focken abzuwerben. Sowohl Führungskräfte als auch Mitarbeiter in den Teams haben Anfragen der Konkurrenz erhalten, die sie jedoch loyal abwehrten. An dieser Stelle bedankt sich das Unternehmen für die Loyalität und Überzeugung für Simon & Focken.

Die angesprochene ortsansässige Konkurrenz lockt die Mitarbeiter mit mehr Gehalt und dem Mindestlohn, der momentan bei Simon & Focken leider noch nicht möglich ist. Doch wir sind auf dem Weg dorthin und  ab dem 1.1.2015 wird auch bei Simon & Focken der Mindestlohn eingeführt und der Konkurrenz fehlt ihr Lockmittel. Somit bittet das Unternehmen die Mitarbeiter um ein wenig Geduld und Verständnis, bis im Januar mehr Geld gezahlt werden kann. Aber wir bieten noch mehr!

Das bietet Simon & Focken:

Unbefristete Arbeitsverträge, die den Mitarbeiten langfristig Sicherheit bieten,  intensive Beratungsgespräche zur betrieblichen Altersvorsorge und eine finanzielle Unterstützung hierbei und kleine Teams mit maximal 20 Mitarbeitern – somit geht niemand in der Masse unter.

Es ist wichtig, dass das Unternehmen weiterhin Mitarbeiter gewinnt, um nach Vertragsstunden arbeiten und von der Überplanung absehen zu können. Es ist wichtig, dass die bestehenden Mitarbeiter –seien es Führungskräfte oder Teammitarbeiter – loyal zusammen halten, damit die Überplanung bald Vergangenheit ist.

Bis 31.August 2014 möchte Simon & Focken insgesamt 120 neue Mitarbeiter in Magdeburg, Halle, Leipzig und Braunschweig einsetzen, damit das Unternehmen dann aufgestellt ist und nach Vertragsstunden geplant und eingesetzt werden kann.

 

Bildquelle: © contrastwerkstatt – Fotolia.com

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