Invitel Service Unit Magdeburg

Vorstellung der ServiceUnit | 06 in Magdeburg

Franziska Dräger, Projektleiterin der ServiceUnit| 06 in Magdeburg, verrät uns im Interview viele spannende Dinge über ihre Unit in Magdeburg!

Interview

Wann wurde die Unit gegründet?

Die Unit in Magdeburg wurde am 01.11.2011 gegründet. Alles begann mit ca. 20 Mitarbeitern in der Mittagstraße. Das Gebäude war schön, leider aber von der Fläche her sehr begrenzt, so dass ein größerer Aufbau nicht möglich war. Nach dem Eintritt von Simon & Focken in die Unternehmensgruppe im August 2012 sind wir im Juli 2013 in ein tolles Gebäude am Schleinufer gezogen.

Dort konnte der erforderliche Aufbau bei Simon & Focken betrieben werden und auch für die Invitel Service Unit | 06 sind nun ausreichend Räumlichkeiten vorhanden. Eine „wachsende Zukunft“ ist seither gesichert.

Somit haben wir den direkten Kontakt zu unseren Kollegen von Simon & Focken und sind zu einer großen Familie zusammengewachsen. Der Ausblick ist herrlich und die Unit gut mit Bahn/Bus zu erreichen. Die Lage ist sehr zentral, in ein paar Gehminuten befindet man sich schon in der Innenstadt. Was ich persönlich am schönsten finde, ist der direkte Blick auf die Elbe.  Unser Schwerpunkt ist der Kundenservice im Bereich der Energieversorgung. Wir sind jetzt aktuell mit 46 Mitarbeitern für fünf Energieversorger tätig.

Seit wann bist Du Projektleiter in Magdeburg?

Neben der Service Unit | 01  in Helmstedt betreue ich auch den Standort in Magdeburg, allerdings erst seit dem 01.04.2014. Durch die kurze Entfernung zwischen Magdeburg und Helmstedt kann ich regelmäßig vor Ort sein und allen Mitarbeitern mit Rat und Tat zur Seite stehen. Seit der ersten Stunde habe ich mich in Magdeburg wohlgefühlt. Wir beschäftigen dort tolle und engagierte Mitarbeiter, die hinter mir stehen und mich unterstützen. Ich genieße jeden  Tag, den ich in Magdeburg bin.

Was macht den Standort MD besonders?

Da wir mit den Mitarbeitern der Simon & Focken Magdeburg GmbH in einem Gebäude sitzen, verfolgen wir immer das Konzept der „swinging company“. Was bedeutet das?

Die Telekommunikation fordert von uns als Auftraggeber nicht nur eine hohe Qualität, sondern auch eine hohe Flexibilität. Insbesondere in der Peakzeit im Sommer müssen wir unsere Kapazitäten hochziehen und Mehrstunden leisten. Ist der Sommer vorbei, müssen wir die Kapazitäten wieder zurück fahren. In der Energieversorgung ist dieses Phänomen ebenfalls vorhanden. Hier ist es so, dass im Herbst und im Winter bis ins Frühjahr hinein die Kapazitäten hoch sein müssen und anschließend abgebaut werden.  Legen wir den Jahreskapazitätsverlauf an Arbeitskräften in der Telekommunikation und Energieversorgung nebeneinander, dann stellt wir fest, dass sich diese Verläufe wunderbar ergänzen. Wir brauchen dann nach den Peaks in den beiden Branchen nun keine Mitarbeiter mehr freisetzen oder länger nach Hause schicken, sondern bringen die Mitarbeiter dann mit entsprechenden Differenzschulungen für einige Monate in die andere Branche.

Das Modell der „swinging company“ führt bei unseren Mitarbeitern, sowohl bei Invitel als auch bei Simon & Focken, zu mehr Sicherheit der Arbeitsplätze. Davon profitieren alle: unsere Auftraggeber in den Branchen durch eine höhere Kontinuität bei den Mitarbeitern, der Mitarbeiter durch erhöhte Sicherheit seines Arbeitsplatzes und durch Kontinuität in seiner Auslastung sowie die Unternehmensgruppe durch Kontinuität in der Mitarbeiterschaft und reduzierte Rekrutierungs- und Ausbildungskosten.

Welches Ereignis ist Dir am meisten in Erinnerung geblieben?

Ich bin zwar noch nicht lange für Magdeburg zuständig, aber das Ereignis, was mir am meisten in Erinnerung geblieben ist, war die Rekrutierung für einen großen Energieversorger. Innerhalb von wenigen Wochen haben  wir eine Schulung von 12 Mitarbeitern auf die Beine gestellt. Gemeinsam mit den Bereichen Rekrutierung, Teamleitung und Training haben wir fast täglich Assessment Center durchgeführt und die passenden Mitarbeiter rekrutiert. Die Herausforderung dabei war, dass nur Mitarbeiter in die Schulung kamen, die einen Abnahmetest durch den Auftraggeber zu bestehen hatten. Die Auswahl haben wir gemeinsam sehr gut getroffen und alle 12 Mitarbeiter haben den Test bestanden. Jetzt haben die Mitarbeiter bereits 12 erfolgreiche Schulungswochen hinter sich und dürfen in die Produktion gehen. Solche Ereignisse schweißen alle Bereiche zusammen und wir merken, was wir mit vereinten Kräften schaffen können.

Was war der einschlägigste Moment in der Geschichte der Magdeburger Unit?

Der Umzug von der Mittagstraße an das Schleinufer war schon ein einschlägiger Moment, den meine Mitarbeiter und meine Vorgängerin nicht vergessen werden. Solch ein Umzug ist nicht nur ein Kraftakt, sondern auch eine Herausforderung, denn unsere Projekte sind in der Zeit von  8-20 Uhr zu besetzen.  Somit konnten wir die Unit nur in Etappen umziehen lassen. Bis dann alle wieder ihren Platz gefunden haben, sich eingerichtet haben und die Technik lief, waren viel Einsatz und gute Nerven gefragt. Auch diese Herausforderungen haben wir erfolgreich gemeistert und wir fühlen uns in den neuen Räumlichkeiten sehr wohl.

Was setzt Du Dir als Projektleiterin für Ziele in der Zukunft?

Mein Ziel ist es, die Unit weiter voran zu bringen und vor allem zu wachsen. Eine Größe von 100–150 Mitarbeitern ist mein Ziel für die Zukunft. Des Weiteren möchte ich Menschen mit meinem Führungsstil zu zufriedenen Mitarbeitern machen und ihnen ein zweites Zuhause geben.

 

Lieben Dank für das tolle Interview.

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