Service Unit Invitel Essen

Vorstellung der ServiceUnit | 05 in Essen

Projektleiter Daniel Hinze steht im Interview Rede und Antwort.

Interview

Wann wurde die Unit gegründet?

Die Unit wurde im Mai 2009 gegründet. Wir starteten auch in Essen mit einem Auftraggeber der Energieversorgung. Mit diesem Auftraggeber arbeiten wir auch heute noch zusammen. Das macht uns sehr stolz und bezeugt unseren Wunsch auf langfristige Zusammenarbeit.  Die ServiceUnit war nach Lüneburg die fünfte Invitel-Unit und liegt mitten im Herzen des Ruhrgebiets. Ziel war und ist es, die regionale Nähe zu den Energieversorgern sicherzustellen. Nordrhein-Westfalen ist zudem das am dichtesten besiedelte Gebiet in Deutschland, was ein hohes Potential an Mitarbeitern bedeutet. Im Ruhrgebiet, vom Westen mit Duisburg bis in den Osten mit Dortmund, wohnen immerhin 5,1 Millionen Menschen. In vielerlei Hinsicht eine interessante Region.

Seit wann bist Du Projektleiter in Essen?

Ich bin am 01.04.2013 als Projektleiter bei der Invitel Unternehmensgruppe gestartet.

In Essen wurde ja zu Beginn deiner Zeit umstrukturiert und alles neu geordnet. Somit bekamst Du eine sehr wichtige Aufgabe als neuer Projektleiter. Wie war das für Dich?

Zunächst wurde ich durch den Leiter der Operativen, Herrn Sönke Lorenzen, eingearbeitet. Diese Einarbeitung dauerte fast 3 Monate und wurde an den verschiedenen Standorten der Invitel, Simon&Focken und natürlich vor Ort in Essen durchgeführt. Das hatte den Vorteil, vom Start an alle wichtigen Standorte, Abteilungen, Prozesse und vor allem Personen kennen zu lernen.

Diese Einarbeitung war enorm wichtig, weil die Herausforderungen am Standort Essen recht groß waren. Das Vertrauen der Mitarbeiter, aber auch der Auftraggeber musste geschaffen werden. Den Führungskräften mussten neue Wege aufgezeigt werden. Alles in einem dauerte es länger als erwartet, aber im Herbst konnten wir alle behaupten, dass wir die Unit in tiefes Fahrwasser gebracht haben.

Was macht den Standort Essen besonders?

Die Menschen im Ruhrgebiet sind weltoffen, haben das Herz am rechten Fleck. Wir sind herzlich, immer geradeaus und direkt. Diese Dinge finden wir auch im täglichen Umgang miteinander wieder. Ich bin stolz auf meine Mitarbeiter. Sie stellen eine starke Gemeinschaft dar, sind füreinander da und leisten eine richtig gute Arbeit.

Welches Ereignis ist Dir am meisten in Erinnerung geblieben?

Das war mein erster Tag als Projektleiter in Essen am 10.04.2013. Ich stellte mich bei den Mitarbeitern, den Teamleitern und der PL-Assistenz vor. Die Führungskräfte vor Ort hatten hohe Erwartungen an mich, denn die Unit war zu diesem Zeitpunkt in einer verfahrenden Situation. Zusammen haben wir einen Plan ausgearbeitet, wie die Ziele zu erreichen sind und was für Dinge hierfür getan bzw. verändert werden müssen.

Was war der lustigste Moment?

Es gibt täglich situative Dinge, über die wir lachen können, die den Alltag im ServiceCenter versüßen. Ich finde, wo auch mal gelacht wird, fühlen sich die Mitarbeiter wohl. Und hierum dreht es sich bei uns: Bei all der vielen Arbeit, die wir alle in der Unit leisten, müssen wir uns auch wohlfühlen.

Was wünschst Du Dir für die Zukunft des Standortes? Was sagst Du zu dem schlechten Ruf von Call Centern?/ Was ist der meistgeglaubte Irrtum über Call Center?

Ich wünsche mir, dass wir recht bald in neue Räumlichkeiten umziehen können, weil sich das direkte Umfeld hier im Essener Norden zum Nachteil verändert hat. Hier gibt es seitens der Geschäftsführung auch schon positive Signale.

Es gibt in der Tat zahlreiche Callcenter, die zum schlechten Ruf beigetragen haben. Die Invitel Unternehmensgruppe geht da andere Wege. Das fiel mir auf, als ich vor einem Jahr Invitel kennen lernen durfte. Durch das Serviceteam-Konzept (20 Mitarbeiter auf einen Teamleiter plus fachlichen Ansprechpartner) gelingt es uns, eine enge Mitarbeiterbetreuung sicherzustellen. In diesem Zusammenhang ist Wertschätzung der Arbeit am Telefon sehr wichtig. Durch intensive Schulungen wird jeder Mitarbeiter sehr gut auf das zu telefonierende Projekt vorbereitet. Das alles, zusammen gepaart mit der Invitel-Ethik, setzt uns erheblich von vielen Callcentern ab. Ich kann das aufgrund meiner persönlichen Erfahrung bestätigen.

Der größte Irrtum hinsichtlich Arbeit in Callcentern ist die Auffassung, dass das „jeder“ und sofort machen kann. Wurden in der Anfangsphase der Callcenter-Branche Hausfrauen und Studenten als Agenten bevorzugt, so gibt es seit 2000 das Berufsbild des Callcenteragenten. Das einfache Qualifikationsniveau aus diesen ersten Tagen brachte der Branche sein negatives Image. Heute gibt es anerkannte Ausbildungsberufe, die einen positiven Trend unterstreichen.

Wenn Du einen Wunsch frei hättest was würdest Du bei Invitel einführen?

Ich wünsche mir einen kleinen Fitnessraum, in dem meine Mitarbeiter, die den ganzen Tag sitzende Tätigkeiten machen, etwas für ihre Gesundheit tun können. Dafür benötigt man keine kostspielige Geräte, sondern einfach die Möglichkeit, sich in den Pausen etwas bewegen zu können.

 

Danke für das tolle Interview und weiterhin viel Erfolg in Essen.

 

Bildquelle: © anweber – Fotolia.com

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