Betriebsratgründung Simon&Focken

Simon & Focken erobert Spanien – TEIL 2

Wir haben ja bereits über die Tour unserer Vertriebsverantwortlichen durch Spanien berichtet. Im zweiten Teil ihrer Reise ging es nun wieder zurück nach Madrid: Unsere Vertreter schienen den Repräsentanten des Stromversorgers ENDESA wohl beim ersten Termin recht sympathisch gewesen zu sein, da sie nun zu einem Folgetermin eingeladen wurden. Dabei lernten sie Frau Maria Teresa Prada kennen, welche die Outbound-Kampagnen des Konzerns weltweit betreut. Verblüffend war, dass die spanischen Gesetze im Gegensatz zu Deutschland beispielsweise nicht erlauben, dass im Verlaufe eines Inbound-Calls Cross-Selling betrieben wird. Soll etwas zusätzlich verkauft werden, so  muss im Anschluss ein separater Outbound-Call durchgeführt werden. Das hat zur Folge, dass über 500 Agenten permanent Outbound-Calls für den Energieversorger durchführen.

Der nächste Termin führte Herr Hartwig und Herr Jiménez zur spanischen Zentrale der deutschen Bertelsmann Arvato Gruppe, welche als drittgrößter Service-Center-Betreiber Spaniens gilt. Spannend war dabei zu erfahren, dass von hier aus nicht nur die spanischen Aktivitäten, sondern auch Niederlassungen in Lateinamerika koordiniert werden. Sie erfuhren von Ingio Arribalzaga, einem General Manager der Gruppe, dass viele spanische Projekte in unglaublichen fünf Sprachen bearbeitet werden – nämlich Baskisch, Katalanisch, Galizisch, Spanisch und Englisch. Ebenso überraschend waren die Informationen zur Kranken- und Fluktuationsquote. Diese bewegen sich, wohl nicht zuletzt aufgrund der Wirtschaftskrise, in einem niedrigen, einstelligen Bereich.

Spanientour

Die letzte Station der aufschlussreichen Reise führte zum Madrider Wasserversorger Canal de Isabel ll Gestión, welcher ebenso überraschende Dimensionen im Kundenservice aufweist. Über 150 Servicemitarbeiter nehmen hier täglich die telefonischen Anliegen der Madrider Kunden an. Neben den Informationen zu eingesetzten Systemen und Schnittstellen, war der Einblick in den Ablauf von Ausschreibungsverfahren, zu welchen jeder spanische Energieversorger verpflichtet ist, besonders spannend.

Spanientour1

Auch das spanische Leben lehrte unsere Besucher so einige Neuheiten: Vor allem in Barcelona und Madrid schlägt die U-Bahn jedes Taxi. Man ist einfach schneller, wenngleich die Fahrtdauer in diesen Millionenstädten trotzdem das ein oder andere Mal mehr als eine Stunde betragen kann. Auch der Tagesablauf ist in Spanien ein anderer. Da gibt es von den Gesprächspartnern schon einmal ein müdes Lächeln für den Vorschlag 20:00 Uhr Essen zu gehen. Viele der Restaurants öffnen tatsächlich erst 21:00 Uhr. Völlig üblich scheinen wohl auch intensiven Sicherheitskontrollen beim Einlass der Energieversorger. Bei jedem Eintritt in die Gebäude erfolgte eine flughafenähnliche Durchsuchung. Die beiden Invitel’er hatten aber nichts zu verbergen.

Spanientour2

Wir sind gespannt, welche weiteren Erkenntnisse diese Reise in der kommenden Zeit noch bereithält.

 

[xingshare shareurl=“//www.invitel-unternehmensgruppe.de/de/simon-focken-erobert-spanien-teil-2/“]

Verwandte Beiträge