Neues Vergütungsmodell bei der Simon & Focken Gruppe

Viel diskutiert wird in unserer Branche derzeit die Thematik des Mindestlohns. Auch wir möchten die Bedingungen und Entlohnungen unserer Mitarbeiter Schritt für Schritt verbessern und weiterentwickeln und haben daher im Zuge der Umstellung auf die Zahlung des Mindestlohnes zusätzlich unsere Provisionsmodelle zugunsten der Mitarbeiter angepasst. Zu diesem Thema und zur Unterstützung unserer Mitarbeiter im Vertrieb, haben wir Dennis Mudrack, Projektleiter am Standort Magdeburg, einmal ein paar Fragen gestellt.

Lieber Dennis, du bist Projektleiter bei Simon & Focken in Magdeburg und betreust zahlreiche Mitarbeiter des telefonischen Kundensupports in deinem Team. Wie sieht denn in der Regel eine Gehaltsstruktur bei Simon & Focken aus? Was ist über den gesetzlichen Mindestlohn hinaus möglich?

Wir haben uns dem gesetzlichen Mindestlohn verpflichtet, aber wollen uns damit natürlich nicht zufrieden geben. Eine Erhöhung des Stundenlohns ist nicht umsetzbar für uns, aber wir wollen den Mitarbeitern gern etwas weitergeben. Mit dem Vertrieb sind wir in der Lage Mehrumsatz zu generieren und geben diesen in Form von Prämien an unsere Servicemitarbeiter weiter. Im Februar haben sich Mitarbeiter in Magdeburg beispielsweise einen Stundenlohn von 12,80€ erarbeitet. Und dies ist noch nicht das Ende der Fahnenstange. Ziel unseres Provisionsmodells ist es, die höchst möglichen Prämie an die Mitarbeiter auszuzahlen. Dies funktioniert natürlich um so besser, je intensiver sich alle daran beteiligen. Denn der Multiplikationsfaktor ist vom Erfolg des Teams abhängig. Dieser kann schwanken zwischen 1,0 und 2,0.

Glaubst du, dass sich die Mitarbeiter mit diesem Modell fair behandelt fühlen? Wie ist das Feedback?

Infobox Vergütung

Ich denke wir haben uns für ein sehr faires Modell entschieden. Ziel ist es, dass ein Team gemeinsam am Erfolg arbeitet und somit davon profitiert. Auch das persönliche Engagement des einzelnen wollen wir belohnen und bedanken uns mit einer Verdoppelung der Prämie, wenn der Mitarbeiter uns im kompletten Monat mit seiner Anwesenheit unterstützt hat. Selbst Mitarbeiter, welche nur einfache Umstellungen mit dem Kunden vornehmen und im Monat 20 Mal erfolgreich waren, können so bis zu 360€ zusätzlich erhalten. Am Ende profitieren wir alle davon, da wir unseren Mitarbeitern den Weg fernab des Mindestlohn ebnen und durch den Erfolg auch unseren Auftraggeber einen Mehrwert aufzeigen.

Welche Faktoren im Arbeitsumfeld und dem persönlichen Auftreten begünstigen deiner Meinung nach positive Abschlüsse und Verkäufe?

Unser Serviceteamkonzept sieht eine 80/20 Regelung vor. Das heißt, dass der Teamleiter 80% seiner Zeit damit verbringt, sich um die Anliegen seiner Mitarbeiter und deren Weiterentwicklung zu kümmern. Dabei ist es wichtig, sich mit den Belangen, Ängsten und Sorgen zu beschäftigen und für die Mitarbeiter die größtmögliche Transparenz schaffen. Nur wenn jeder versteht, warum wir etwas tun, können wir erwarten, dass wir alle den gleichen Weg gehen.

Wie unterstützt du deine Mitarbeiter dabei, noch besser im Vertrieb zu werden und somit auch das eigene Gehalt zu steigern? Was tut Simon & Focken dafür?

Wir haben Sales-Inbound-Manager eingestellt, welche die Teamleiter unterstützen und die Lowperformer entwickeln. Des Weiteren bekommt jeder Mitarbeiter ein monatliches Coaching zur Rhetorik, um sich dort Tipps und Tricks bei der Ansprache zu holen. Denn ohne Information an unsere Kunden funktioniert es nicht. Das gilt intern wie extern. Außerdem haben wir die Zeit außerhalb der Saison genutzt und Schulungen im Vertrieb durchgeführt. In einigen Teams wurden diese von Highperformern durchgeführt und somit Tipps von Agent zu Agent weitergereicht. Nur gemeinsam sind wir erfolgreich und jeder profitiert. Ich erinnere an dieser Stelle an den Multiplikationsfaktor.

Wie ist die Resonanz bei den Mitarbeitern?

Wir haben viele AHA-Effekte und natürlich jede Menge Geld an die Mitarbeiter ausgeschüttet. Wir wollen hier deutlich mehr auszahlen. Wenn sich alle Nonperformer in einer Woche mit einem Erfolg beteiligen und die Lowperformer ebenfalls einen Absatz pro Woche darauf packen, ist in allen Teams der Faktor 2 garantiert. Wir dürfen nie stehen bleiben und arbeiten täglich an unseren Zielen. Mein persönliches Ziel ist es, den Standort Magdeburg auf die Maxperformance von 200% zu bringen und ich bin überzeugt, dass uns dies im Team gelingen wird.

Erzähl uns doch einmal, was es mit den lustigen Sale-Aktionen auf sich hat!

Wir haben in Magdeburg schon so einige Aktionen gehabt. Meistens finden diese innerhalb der Teams statt. In diesem Monat lässt zum Beispiel Team Lüer den Frühling erwachen: Für erfolgreiche Absätze kann der Mitarbeiter eine Blüte an einen Strauß kleben und wenn dieser voll ist, macht das Team ein gemeinsames Frühstück. Es gab auch schon interne Teambattles, in denen die Teams Häuser aus kleinen Bausteinen gebaut haben, welche sie für Erfolge bekommen hatten. Das Verliererteam hat das andere Team mit Köstlichkeiten verwöhnt. Auch startet unser Auftraggeber immer wieder Aktionen zur Steigerung der CR oder Senkung der Stornoquoten. Hier ziehen wir gemeinsam an einem Strang und konnten im letzten Wettbewerb das Gewinnerteam stellen, in welchem jeder MA einen Gutschein in Höhe von 100€ erhielt.

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