Einfach mal raus – nach Gran Canaria

Im März dieses Jahres wurde erstmalig mit „einfach mal raus!“ dazu aufgerufen, doch vielleicht mal über einen Neustart nachzudenken. Und zwar über einen Neustart im Job, allerdings inklusive Orts- und Klimaveränderung. Gemeint ist unsere Kampagne, die veränderungswillige Menschen dazu animieren möchte, sich für einen Job als Call Center Agent auf der Sonneninsel Gran Canaria zu bewerben. Seit 2014 betreibt die Invitel Unternehmensgruppe in Maspalomas mit der Marke Simon & Focken einen Standort. Hintergrund für diese ungewöhnliche Standortentscheidung waren einerseits die Liebe des Geschäftsführers Burkhard Rieck zu diesem Fleckchen Erde und andererseits der Wille, internationale Erfahrungen zu sammeln. Gran Canaria bietet beste Voraussetzungen für ein solches Unterfangen, schließlich gibt es eine recht große deutsche Community hier. So manch einer hat sich in die besondere Schönheit der kanarischen Insel verliebt und beschloss, zu bleiben. Und da nicht einmal hier nur von Luft und Liebe gelebt werden kann, sind Jobs begehrt. Tourismus und Gastronomie sind bislang die Schlüsselbranchen für arbeitsuchende Deutsche auf Gran Canaria gewesen, beide Optionen sind jedoch saisonal eingeschränkt verfügbar. Da kommt ein Angebot gerade recht, welches mit Sicherheit und Unabhängigkeit von saisonalen Schwankungen punkten kann.

Bearbeitet werden hier die Service-Projekte von deutschen Auftraggebern, so dass auch die Sprache keine Einstiegshürde darstellt. Derzeit sind es circa 50 Mitarbeiter, die ihrem Job als telefonischer Kundenberater auf der größten Insel der Kanaren nachgehen und sich somit einen Traum erfüllt haben – nämlich da zu leben, wo andere Urlaub machen. Damit es noch mehr werden, wurde die bereits erwähnte Kampagne „Einfach mal raus“ gestartet, und zwar ziemlich umfangreich. Sowohl hier in Deutschland als auch vor Ort sollen auswanderungsaffine Menschen angesprochen werden: Menschen, die eine neue Lebensphase beginnen, Studenten, die eine Auszeit von der Uni nehmen wollen oder einfach nur Neugierige & Abenteuerlustige. Dafür wurden jede Menge unterschiedliche Zugänge gewählt. Vor Ort begegnet man beispielsweise der eigens für die Kampagne erschaffenen neuen visuellen Welt auf Plakaten an Bushaltestellen oder auch auf Bannern in Fußgängerzonen. Zusätzlich gab es redaktionelle Beiträge in lokalen Zeitschriften und auf Websites. Dazu gibt es Flyer und natürlich eine umfangreiche Online-Präsenz. Anzeigen, die beim Surfen im Internet auftauchen, können angeklickt werden und führen auf die extra für diese Kampagne erstellte Microsite. Hier finden Interessierte  alle Infos rund um Job und Leben auf Gran Canaria.


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Um es den Veränderungswilligen leicht zu machen, kann die Bewerbung auch direkt über die Website abgeschickt werden. Der weitere Weg in die Sonne führt dann über Telefonate, einen Online-Test und Skype-Gespräche. Wer es ermöglichen kann, darf auch zur Probearbeit einmal vorher reinschnuppern. Das Beste: Wenn die Buchung des Fluges nach Gran Canaria mit uns abgesprochen ist, werden sogar die Kosten hierfür erstattet, verteilt auf die ersten 12 Monate der Anstellung. Nach guten vier Monaten, in denen die Kampagne läuft, gibt es bereits erste Erfahrungswerte. Maximilian Rieck, Standortleiter von Simon & Focken in Maspalomas berichtet: „Die ersten Bewerbungen kamen gleich in der ersten Woche, später dann sogar täglich mehrere. Im Mai haben wir die erste Mitarbeiterin eingestellt. Die junge Frau kam aus Berlin zu uns, sie hatte noch nie in unserem Bereich gearbeitet, aber große Lust auf diese Veränderung. Sie sammelt nun ihre Erfahrungen und ist echt happy mit ihrer Entscheidung.“ Doch nicht nur die Bewerber, sondern auch die Kampagne selbst entwickelt sich weiter: „Wir haben auch einen Lernprozess durchlaufen bei dieser Kampagne, zum Beispiel haben wir das Bewerbungsformular noch einmal umgestellt. Nun kommen zwar weniger Bewerbungen in der absoluten Zahl bei uns an, aber die Qualität der Bewerber ist deutlich höher geworden. Die Gespräche, die aktuell laufen, stimmen mich sehr optimistisch. Aber wir haben ja auch einfach viel zu bieten“, freut sich Max Rieck.
Aber so eine Führungskraft, kann ja viel erzählen ;). Darum wird die Kampagne seit kurzem durch eine Videoreihe ergänzt, in der Mitarbeiter vor Ort berichten, wie sie ihr Leben und ihre Arbeit hier im Urlaubsparadies empfinden. Das Rohmaterial ist bereits vorhanden, das erste Video ist fertig geschnitten und kann begutachtet werden:





Na, selbst auch neugierig geworden? Oder an jemanden gedacht, für den das etwas wäre? Dann gleich reinklicken auf www.einfach-mal-raus.com

 

Gestión de calidad – Deutsches Qualitätsmanagement auf Gran Canaria

Gisela Hartmann, QM LeitungGisela Hartmann, Bereichsleiterin des Qualitätsmanagements (kurz QM) der Invitel Unternehmensgruppe, nimmt uns in diesem Beitrag mit auf eine Reise an unseren sonnigsten Standort – nach Gran Canaria.

Das Qualitätsmanagement ist dafür verantwortlich, dass die Systeme und Prozesse in der Invitel Unternehmensgruppe normgerecht vonstattengehen. Dass das so ist, lassen wir uns regelmäßig vom TÜV bescheinigen, denn manchmal gilt eben doch: Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser. Auch für viele unserer Auftraggeber ist es ein wichtiges Argument, dass wir uns an die vorgegebenen DIN Normen halten. Was  zunächst trocken klingt, ist in der Realität zuweilen sehr aufregend, wie zuletzt der Besuch des TÜVs Nord an unserem Simon & Focken Standort auf Gran Canaria.

Am 7. und 8. April 2016 hat im sonnigen Maspalomas auf Gran Canaria die Neuzertifizierung und somit die Aufnahme in den Verbund der Invitel Unternehmensgruppe des Standortes Simon & Focken S.L.U. stattgefunden. Die eigens angereiste Auditorin des TÜV Nord überprüfte in diesem Jahr erstmalig Standorte der Invitel Unternehmensgruppe und lernte unser Qualitätsmanagementsystem somit von Grund auf neu kennen. Die besondere Atmosphäre, die durch das schöne Wetter und die gute Stimmung an unserem Inselstandort geprägt ist, fiel zwar auch der Auditorin deutlich positiv auf, doch ihre volle Überzeugung, dem Standort das TÜV-Zertifikat zu verleihen, basierte auf dem soliden Qualitätsmanagement- system und der im Rahmen der Audits nachgewiesenen Verinnerlichung und Umsetzung der Prozesse. Damit dieses lang geplante Ziel erreicht werden konnte, wurden die Kollegen des Standortes nicht nur standortübergreifend aus der Ferne unterstützt. Als Bereichsleiterin des Qualitätsmanagements besuchte ich den Standort auch wiederholt, um die Kollegen ins Qualitätsmanagement einzuweisen und alle notwendigen Maßnahmen zur Vorbereitung der Neuzertifizierung auf den Weg zu bringen. Ich war zu diesen Zwecken bereits im Juli 2015 für längere Zeit vor Ort und konnte mich im Januar 2016 bei einem Folgebesuch zum einen von den Fortschritten bei der Implementierung der QM-Anforderungen überzeugen und zum anderen gemeinsam mit den Kollegen weiter am Feinschliff arbeiten. Zuversichtlich in Bezug auf die anstehende Neuzertifizierung trat ich die Abreise an.

IMG_0385Auf dem Endspurt Anfang April wurde dann noch einmal die ganze Flexibilität und Organisationskraft von QM und dem Standort selbst getestet, denn es gab wesentliche personelle Änderungen einzuarbeiten: einer der zwei von langer Hand vorbereiteten Bestandsteamleiter war ausgeschieden, einer neuen Kollegin war unlängst die Funktion der Teamleitung übertragen worden und ein weiterer Mitarbeiter war ganz frisch als fachlicher Ansprechpartner (FAP) benannt. Nun hieß es „Hacken in den Teer hauen“ und „QM-Feuer frei“. Die beiden neuen Funktionsträger mussten bis zum Audit am 07. und 08. April fit gemacht werden. Zwei Tage scheinen dafür nicht viel Zeit zu sein – und sind es auch nicht. Schließlich wollte und musste ich auch parallel das grundsätzlich geplante Voraudit, die Generalprobe, mit den übrigen Kollegen durchführen. Glücklicherweise zeigte sich bereits im ersten Gespräch mit der neuen Teamleitung Christiane Müller der positive Einfluss der engen Zusammenarbeit mit ihrem Kollegen und Bestandsteamleiter Clemens Vogel, welcher sein fundiertes Wissen zum Qualitätsmanagement und zu den Prozessen bereits zu wesentlichen Teilen im operativen Tagesgeschäft an sie weitergab. Dennoch galt es auch mit Frau Müller das gesamte QM-Paket durchzugehen und sie aufbauend auf die guten Grundkenntnisse weiterführend einzuweisen und auf das Audit vorzubereiten. Elias Petry, der neue FAP, konnte aufgrund der erst kurzen Zeit der Funktionsausübung nicht auf so einen umfangreichen Fundus von Kenntnissen zum Qualitätsmanagementsystem zurückgreifen. Es musste darum innerhalb kürzester Zeit so gut vorzubereitet werden, dass er auch einer Prüfung Stand halten kann. So wurde der Kollege einem Intensiv-QM-Training unterzogen, das sich über zwei Tage erstreckte und abwechselnd durch mich vor Ort und standortübergreifend via Telefonkonferenz durch die dezentrale Qualitätsmanagementbeauftragte, Conny Schulz abgehalten wurde. Dieser Herausforderung hat sich Elias Petry mit enormem Eifer gestellt.

Damit waren alle Vorbereitungen abgeschlossen – die Auditorin konnte kommen. Meine ganz persönliche Erfahrung ist nach all den Jahren, dass die Aufregung vor solch einem Termin nie aufhört. Doch das ist gut. Denn Routine kann gefährlich sein. Auch dieses Mal war es so: als die Auditorin vor der Tür stand, hatten alle Beteiligten ein Kribbeln im Bauch. Nach einem kurzen Vorgespräch und Kennenlernen des neuen Standortleiters Maximilian Rieck, durfte er auch als erster seinen Standort präsentieren. Durch sein sicheres und souveränes Auftreten, das Präsentieren der Kennzahlen und der Prozesse hat er die Auditorin (Fazit der Auditorin) „tief beeindruckt“. Insbesondere war es die Tatsache, dass Maximilian Rieck innerhalb kürzester Zeit das Betriebsergebnis des Standortes deutlich heben konnte, wie sie betonte. Anschließend wurden die beiden Teamleiter auditiert und haben ein super Ergebnis erzielt.

Die Servicemitarbeiter blieben von dem Audit ebenfalls nicht verschont, was gut und richtig ist, denn am Ende des Tages sind sie essentieller Bestandteil des gesamten Systems. Die Auditorin wollte sich von den Kompetenzen der Mitarbeiter überzeugen und hat einige Kundengespräche mitgehört. Auch die Mitarbeiter haben durch ihr Fachwissen und ihre offene Art ein positives Bild bei der Auditorin hinterlassen. Danach war es für den fachlichen Ansprechpartner Elias Petry auch soweit. Sein Eifer war ungezügelt, frisch aus dem QM-Boot-Camp wollte er offensichtlich nun auch die Auditorin vollumfänglich von seinen Kenntnissen überzeugen. Denn während sie bereits der Ansicht war, sich ausreichend von der Einhaltung der Norm im Gespräch mit dem fachlichen Ansprechpartner vergewissert zu haben, sah Elias Petry das anders und bat die Auditorin, einmalig in der Geschichte der Zertifizierung der Invitel Unternehmensgruppe, sich noch etwas Zeit zu nehmen, damit er ihr auch tatsächlich alles zeigen kann, was ihm innerhalb der zwei Tage im Intensiv-QM-Crash-Kurs vermittelt wurde. Man konnte auch der Auditorin die Überraschung ansehen, kennen Auditoren es doch eher so, dass jeder Mitarbeiter froh ist, wenn das Audit beendet ist. Aber gern kam sie mit einem Lächeln der Bitte nach.

Die Einführung des Qualitätsmanagementsystems auf der Basis der DIN EN ISO 9001:2008 wurde nachgewiesen. Durch die Auditorin wurde die Empfehlung für die Erteilung des Zertifikates ausgesprochen. Mein Dank an alle Beteiligten!

 

Ausweitung unserer Flächen in Maspalomas

Es geht voran. Ende des Jahres werden wir auf Gran Canaria circa 80 bis 100 Mitarbeiter beschäftigen. Der Durchbruch ist nun da, wir haben nun unsere ersten Auftraggeber, die sich vom Herzblut unserer Mitarbeiter, von unserem Standort und von unserem Führungskonzept haben überzeugen lassen.

Wir kämpfen und wir sind erfolgreich und wir werden erfolgreicher.

Da nun im 1. Ausbauabschnitt alle 45 Plätze belegt sind, hat unser Gesellschafter, Burkhard Rieck, mit Weitblick und Hoffnung weitere 230 qm angemietet. Diese Flächen liegen seit einigen Monaten ungenutzt, 2 Stockwerke über unseren Bestandsflächen. Diese Flächen werden nun ausgebaut, so dass zu Ende Juli/Anfang August weitere 40 Arbeitsplätze in Betrieb genommen werden, um anstehende Neuaufträge und die Ausweitung von Bestandsaufträgen bearbeiten zu können. Im August stehen damit 85 Produktivplätze zur Verfügung. Unmittelbar neben diesen zusätzlich angemieteten Flächen stehen weitere etwa 200 qm leer. Diese wurden nun ebenfalls durch Burkhard Rieck angemietet. Bei Bedarf wird auch diese Fläche mit 30 weiteren Plätzen ausgebaut.

GC Umbau

Tolle Umbau-Entwicklung am Standort Maspalomas/ Gran Canaria.

Toll ist ebenso, dass unser südlichster Standort offensichtlich auch Mitarbeiter fasziniert. So hat sich unser Outboundteamleiter Clemens Vogel aus Braunschweig entschlossen, seinen Lebensmittelpunkt dauerhaft nach Gran Canaria zu verlagern. Die jüngste Entwicklung ist nun, dass sich unser Outboundtrainer Thomas Müller ebenfalls entschieden hat, nach Gran Canaria zu gehen und als Trainer unseres spanischen Unternehmens unsere Mitarbeiter vor Ort erfolgreich zu machen. Auch die Auflösung ihrer deutschen Arbeitsverträge schreckt beide nicht ab – so fest ist der Entschluss und selbstverständlich steht unseren Mitarbeitern immer auch die Möglichkeit offen, bei Bedarf nach Deutschland in unsere Unternehmensgruppe zurück zu kehren.

Wir arbeiten alle hart, sowohl in Deutschland als auch in Spanien, damit die Simon&Focken S.L. in Maspalomas erfolgreich wird. Gerne sind wir für spannende Menschen offen und helfen, wo wir können, wenn sie uns überzeugen. Unsere Frau Tietz, die Assistentin des Standortleiters und Herr Wand, unser Standortleiter selbst haben ein sprichwörtlich großes Herz und begeistern mit ihrer Hilfsbereitschaft und ihrer Kenntnis der örtlichen Gegebenheiten alle Besucher, Gäste und Auftraggeber vor Ort.

Sie haben Lust auszuwandern und für Simon & Focken Gran Canaria zu arbeiten? Dann informieren Sie sich gern hier: *klick*

 

 

Simon & Focken erobert Spanien – TEIL 2

Wir haben ja bereits über die Tour unserer Vertriebsverantwortlichen durch Spanien berichtet. Im zweiten Teil ihrer Reise ging es nun wieder zurück nach Madrid: Unsere Vertreter schienen den Repräsentanten des Stromversorgers ENDESA wohl beim ersten Termin recht sympathisch gewesen zu sein, da sie nun zu einem Folgetermin eingeladen wurden. Dabei lernten sie Frau Maria Teresa Prada kennen, welche die Outbound-Kampagnen des Konzerns weltweit betreut. Verblüffend war, dass die spanischen Gesetze im Gegensatz zu Deutschland beispielsweise nicht erlauben, dass im Verlaufe eines Inbound-Calls Cross-Selling betrieben wird. Soll etwas zusätzlich verkauft werden, so  muss im Anschluss ein separater Outbound-Call durchgeführt werden. Das hat zur Folge, dass über 500 Agenten permanent Outbound-Calls für den Energieversorger durchführen.

Der nächste Termin führte Herr Hartwig und Herr Jiménez zur spanischen Zentrale der deutschen Bertelsmann Arvato Gruppe, welche als drittgrößter Service-Center-Betreiber Spaniens gilt. Spannend war dabei zu erfahren, dass von hier aus nicht nur die spanischen Aktivitäten, sondern auch Niederlassungen in Lateinamerika koordiniert werden. Sie erfuhren von Ingio Arribalzaga, einem General Manager der Gruppe, dass viele spanische Projekte in unglaublichen fünf Sprachen bearbeitet werden – nämlich Baskisch, Katalanisch, Galizisch, Spanisch und Englisch. Ebenso überraschend waren die Informationen zur Kranken- und Fluktuationsquote. Diese bewegen sich, wohl nicht zuletzt aufgrund der Wirtschaftskrise, in einem niedrigen, einstelligen Bereich.

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Die letzte Station der aufschlussreichen Reise führte zum Madrider Wasserversorger Canal de Isabel ll Gestión, welcher ebenso überraschende Dimensionen im Kundenservice aufweist. Über 150 Servicemitarbeiter nehmen hier täglich die telefonischen Anliegen der Madrider Kunden an. Neben den Informationen zu eingesetzten Systemen und Schnittstellen, war der Einblick in den Ablauf von Ausschreibungsverfahren, zu welchen jeder spanische Energieversorger verpflichtet ist, besonders spannend.

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Auch das spanische Leben lehrte unsere Besucher so einige Neuheiten: Vor allem in Barcelona und Madrid schlägt die U-Bahn jedes Taxi. Man ist einfach schneller, wenngleich die Fahrtdauer in diesen Millionenstädten trotzdem das ein oder andere Mal mehr als eine Stunde betragen kann. Auch der Tagesablauf ist in Spanien ein anderer. Da gibt es von den Gesprächspartnern schon einmal ein müdes Lächeln für den Vorschlag 20:00 Uhr Essen zu gehen. Viele der Restaurants öffnen tatsächlich erst 21:00 Uhr. Völlig üblich scheinen wohl auch intensiven Sicherheitskontrollen beim Einlass der Energieversorger. Bei jedem Eintritt in die Gebäude erfolgte eine flughafenähnliche Durchsuchung. Die beiden Invitel’er hatten aber nichts zu verbergen.

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Wir sind gespannt, welche weiteren Erkenntnisse diese Reise in der kommenden Zeit noch bereithält.

 

 

Simon & Focken erobert Spanien – TEIL 1

Seit nunmehr einem Jahr betreuen wir verschiedene Kunden unserer Marke Simon&Focken auch von unserem Standort in Maspalomas/ Gran Canaria aus und leisten hier mit motivierten Mitarbeitern den bestmöglichen Kunden-Service.

Nun gilt es auch für unsere Vertriebsverantwortlichen sich einmal am spanischen Markt zu bewegen und etwas über die Gepflogenheiten des Landes im Bezug auf Service und Kunden-Support herauszufinden. Andreas Hartwig, Geschäftsführer der Invitel GmbH, und José Ramón Jiménez, Leiter Vertrieb Spanien, sind ein paar Tage auf Gran Canaria sowie dem spanischen Festland unterwegs und haben dabei bereits zahlreiche Eindrücke gesammelt:

Die Tour führte bislang unter anderem zu ENDESA, dem größten Energieversorger Spaniens. Im Unternehmenssitz in Madrid erfuhren sie, wie die Abwicklung von Kundenanliegen derzeit bearbeitet wird. Es folgten weitere Treffen mit den drei größten Wasserversorgern der Kanarischen Inseln inklusive Gesprächen über mögliche Anknüpfungspunkte. Auch vor der Deutschen Handelskammer für Spanien machten unsere Vertriebler nicht halt und holten sich vom Geschäftsführer zahlreiche Tipps und Informationen zum spanischen Markt.

Einmal da, sollte natürlich auch ein Besuch unseres ersten internationalen Standortes auf dem Programm stehen. In lockerer Runde erläuterte Andreas Hartwig allen Mitarbeitern die Wichtigkeit des Standortes Gran Canaria für die Invitel Unternehmensgruppe. Zum Abschluss gab es dann ja auch noch etwas zu feiern. Zum einjährigen Geburtstag wurden Blumen verteilt und motivierende Worte gefunden.

Die Tour führte unsere Vertriebsverantwortlichen weiter nach Barcelona, wo sie im Torre Agbar, eines der markantesten Gebäude Barcelonas, empfangen wurden. Derzeit wird dieses Gebäude von der Verwaltung der GRUPO AGBAR, dem größten Wasserversorger Spaniens, genutzt. Ein Firmenvertreter informierte sie über die weltweiten Service-Strukturen des Konzerns und die verschiedenen Anforderungen an die externen Service-Dienstleiter. Ein absolutes Highlight war dann noch die Besichtigung der Vorstandsetage im 32. Stock. Dieser Bereich ist normalerweise für Besucher und auch für Mitarbeiter nicht zugänglich. Ein fantastischer Ausblick offenbarte sich den Beiden.

Am Nachmittag ging es weiter zu einem Austausch mit José Ramón Villanueva von der Aguas de Barcelona, dem Wasserversorger Barcelonas. In seiner Abteilung werden alle Call-Center-Dienstleistungen des Konzerns, auch für andere Teile Spaniens, koordiniert. Überraschend war dabei, dass jeden Monat aktuelle Zählerstände abgelesen werden und der Kunde in Barcelona somit jeden Monat eine Rechnung erhält.

Eindrücke aus Spanien

In Barcelona führte die Beiden ein weiterer Termin zu GAS NATURAL FENOSA, ein multinationaler Energieversorger, dessen Hauptschwerpunkt die Versorgung, Vertrieb und Vermarktung mit Gas in Spanien, Italien, Lateinamerika und Nordafrika ist. So etabliert sich das Unternehmen mittlerweile als eines der größten Gasanbieter und der drittgrößte Stromanbieter Spaniens.

Und dann gab es auch noch ein Highlight für unseren Sportfan Andreas Hartwig: beim Flug von Gran Canaria nach Barcelona saßen die Basketballspieler des FC Barcelona, die gerade das Spiel in Las Palmas verloren hatten, hinter ihnen im Flugzeug. Herr Jimenez und Herr Hartwig hatten mächtig Mitleid mit den 2-Meter-Männern, welche sich 3 Stunden in die engen Plätze pressen mussten. Auf dem Weg entstand das Foto mit dem deutschen Basketball-Nationalspieler Tibor Pleiß (2,18 m), der als Center beim FC Barcelona spielt.

Eindrücke aus Barcelona

 

Noch sind unsere Vertriebsverantwortlichen ein paar Tage in Spanien unterwegs. Wir sind gespannt auf weitere Eindrücke und Anekdoten.

 

 

Invitel Unternehmensgruppe: Studie über den Call Center-Markt in Spanien

In Braunschweig fand am 8. Mai 2014 ein Dialog zwischen dem Vertriebs-Geschäftsführer Andreas Hartwig, der Managerin für Marketing & PR Christiane Semrau und Herrn José Ramón Jiménez statt. Herr Jiménez wurde von der Invitel Unternehmensgruppe beauftragt, eine Studie über den Call Center-Markt in Spanien und auf den Kanaren zu erstellen. Auf Basis einer fundierten Marktanalyse wird dann die strategische Unternehmens-Entscheidung getroffen, ob ein weiterer Schritt in die Internationalisierung der Invitel Unternehmensgruppe getätigt wird.

v.l.n.r.: Herr Hartwig, Frau Semrau und Herr Jiménez

Das Ziel der spanischen Call Center-Studie

Die Invitel Unternehmensgruppe möchte gern die Aktivitäten auf dem spanischen Call Center-Markt ausbauen, hierzu sind im Vorfeld die Ermittlung von präzisen Daten und Fakten notwendig. Neben den Aspekten von Umsatzmöglichkeiten und der Struktur des Marktes sowie den Marktführern und Dienstleistungsspezialisten, ist ebenso wichtig, welche Branchen in Spanien im Inbound und Outbound sowie im Bereich Business Process Outsourcing (BPO) bedient werden können. Und letztlich sollen im Rahmen der von Herrn Jiménez durchgeführten Studie auch die gesetzlichen Rahmenbedingen beleuchtet werden. Die Invitel Unternehmensgruppe möchte durch die Arbeit von Herrn Jiménez herausfinden, wie viel Potenzial in der spanischen Call Center-Branche steckt und welche Chancen und Risiken auf diesem Markt bestehen.

 

Herr Jimenéz stellt sich vor

Die von Herrn Jiménez durchzuführende Studie ist auf einen Zeitraum von drei Monaten ausgelegt. Er konzipiert sie von Spanien aus und nutzt dabei seine Kontakte zur Associatión de Contact Center Espanola, eines spanischen CallCenter-Verbandes. Um die Interessen der Invitel Unternehmensgruppe genau berücksichtigen zu können, wurde er eingeladen, eine Woche lang unser Unternehmen, unsere Standorte, Projekte und Vorgehensweise persönlich kennen zu lernen. In diesem Zusammenhang konnten wir einige Informationen zu Herr Jiménez selbst erfahren: In Spanien geboren besuchte er eine deutsche Schule in Madrid und absolvierte eine Lehre als Bankkaufmann. Er lebte zwei Jahre in Münster, weil er dort die Fachhochschule besuchte. Im Anschluss arbeitete Herr Jiménez elf Jahre lang bei POEXCA, der Wirtschaftsförderung der Kanarischen Inseln. Bei einem Wiedersehen zwischen ihm und dem Steuerberater Thorsten Wrage (sie lernten sich bei POEXCA kennen), der für unseren  Standort auf Gran Canaria verantwortlich ist, findet sich möglicherweise eine neue berufliche Basis: Das Simon & Focken Service Center auf Gran Canaria, die perspektivische Ausrichtung des Unternehmens und die Notwendigkeit dieser Studie. Da Herr Jimenéz über ausreichend Erfahrung verfügt, deutsche Firmen auf dem spanischen Markt zu unterstützen, sind seine Kenntnisse für unser Unternehmen sehr interessant.

Im Juli wird die Studie der Geschäftsführung der Invitel-Unternehmensgruppe vorgestellt und die weitere unternehmerische Vorgehensweise entschieden.

 

Erste Eindrücke von der Invitel-Unternehmensgruppe

Die Woche in Deutschland diente dem Kennenlernen der Unternehmensgruppe. Besonders begeistert war Herr Jiménez von der Unternehmens-Ethik: Das offene, menschliche und ehrliche Auftreten der Mitarbeiter imponierte ihm sehr, ebenso wie der gute Teamzusammenhalt und die positive Atmosphäre an den einzelnen Standorten. In Helmstedt/Magdeburg und Braunschweig lernte er in Begleitung von Herrn Hartwig die Vertriebsstrategien kennen und erfuhr im Gespräch mit unserem Vertriebsverantwortlichen für die Simon & Focken Säule unserer Unternehmensgruppe, Herrn Stefan Brunke, in Braunschweig Einblick in die Unternehmensschwerpunkte außerhalb der Energieversorgung.

Mit dem gewonnen Eindrücken und Überblicken über unsere Unternehmensgruppe, ihren Dienstleistungen und Produkten ging es für Herrn Jimenéz wieder zurück nach Spanien, um sich mit diesen frischen Eindrücken wieder voller Tatendrang der Studie zu widmen, die er nun in enger Abstimmung mit unserem Geschäftsführer Vertrieb, Andreas Hartwig, fertig stellt.

 

Bildquelle: © alphaspirit

 

 

Neuer Standort von Simon & Focken auf Gran Canaria eröffnet

Braunschweig/Gran Canaria, 10.04.2014    Am 24. März 2014 eröffnete die Invitel Unternehmensgruppe auf Gran Canaria den ersten spanischen Standort für Simon & Focken. Mit dem neuen Kompetenz Center für Outbound-Projekte entstehen 45 neue Arbeitsplätze.

 

Quality Made in Germany goes Spain

Für die inhabergeführte Invitel Unternehmensgruppe ist der neue Simon & Focken-Standort ein wichtiger Schritt, sich auch auf dem internationalen Markt zu positionieren. Das modern ausgestattete Kompetenz Center für Outbound-Projekte ist auf dem zentralen Business Center Maspalomas angesiedelt. Das Starterteam umfasst zunächst zwölf intensiv geschulte deutschsprachige Mitarbeiter und wird in Kürze um weitere zwanzig Kollegen/innen verstärkt. Mit dem Einsatz Deutscher und deutsch sprechender Mitarbeiter ist Simon & Focken in der Lage, in laufenden Projekten Leistungsspitzen abzufangen. Gleichzeitig ermöglicht der Standort auf Gran Canaria aber auch neue eigenständige Projekte für den spanischen Markt zu entwickeln. Ganz im Sinne des europäischen Gedankens engagiert sich die Invitel Unternehmensgruppe damit für eine engere Verzahnung der europäischen Binnenmärkte und dem Austausch von Fachwissen.

 

„Der neue Standort ermöglicht uns wertvolle Chancen im internationalen Wettbewerb“, erklärt Burkhard Rieck, Gesellschafter der Invitel Unternehmensgruppe. „Momentan fehlen in Spanien speziell ausgebildete Servicekräfte. Simon & Focken bringt die benötigten Fachkräfte und das notwendige Know-how mit, um diese Lücke zu schließen. Dadurch bietet sich uns hier ein enormes und ebenso spannendes Entwicklungspotenzial.“

 

Große Eröffnungsfeier

Zur offiziellen Eröffnung entsandte die Invitel Unternehmensgruppe mehrere Führungskräfte und Gäste aus Deutschland, um den Start des ersten internationalen Center Standortes der Unternehmensgruppe zu feiern. Zu den spanischen Gästen und Unterstützern der Ansiedlung vor Ort gehörten unter anderem Peter Schmidt, Deutscher Konsul von Las Palmas,  Francisca Luengo Orol, Arbeitsministerin der Kanarischen Regierung, sowie Mercy de la Fee, Representante de la Communidad und Isidoro López von der Sonderzone der Kanaren ZEC. Darüber hinaus gratulierten Jerónimo Falcón und Carmen Sosa von PROEXCA, die Invitel bei dem Standortprojekt förderten.

Über Uns

Die Invitel Unternehmensgruppe ist einer der führenden Anbieter für Prozess-Services in Deutschland. 15 Unternehmen in 3 Marken unter dem Dach der Invitel Unternehmensgruppe setzen je nach Aufgabenstellung individuelle Projekte für Unternehmenskunden im Netzwerk um.

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